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#46
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| Sorry, Hu Quan, du scheinst mich so missverstanden zu haben wie nur möglich. Das ist nicht böse gemeint. Ich mache zwar nur den Gelben Gürtel in Karate, hatte aber vor einer langen Pause 6 Jahre TKD gemacht. Und bei meiner letzten Prüfung dort, hatte ich nen halbes Jahr mich im Verein nicht blicken lassen und habe in einem Monat mir die nächst notwendige "Kata" ohne ein mal diese vorm Trainer laufen zu dürfen, selbst beigebracht. Am letzten Training vor der Prüfung hat der Trainer gesagt, ich darf doch teilnehmen, obwohl ich lange gefehlt habe und wurde nach dem Training für die Prüfung ausdrücklich gelobt. Ich bin also kein Anfänger wie du zu glauben scheinst. Ich kann Katas mit halbwegs Dynamik vorführen und ich kann mich prügeln. Natürlich ist da 13 Jahre pause dazwischen, aber war damals nicht schlecht und bin heute nicht übel und werde wieder besser. Vielleicht habe ich mich ja nicht klar ausgedrückt: Meine Frage war, wer der sich schon mal richtig geprügelt hat, glaubt dass eine Kata und deren Techniken 1 zu 1 umsetzbar sind? Und wer glaubt das Kata + Bunkai + Non-Kontakt-Kumite einen auf echten Kampf vorbereitet? Es gibt Leute die das Glauben. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Wie gesagt, ich schreibe Katas nicht als unnütz ab. Die haben viele Positive Aspekte, aber ich sage ganz klar: 1. Um Kämpfen zu können muss man kämpfen. 2. Katas sind nicht mehr notwendig um eine KK eine KK sein zu lassen. Eine KK ohne Katas ist nicht gleich eine KS. (in dieser Definition sind Combos, welche auch als Katas von manchen interpretiert werden können ganz klar außen vor) 3. Katas haben ihre Daseinsberechtigung, da sie viele Positive Aspekte in sich vereinen, dazu gehört aber nicht, das sie alleine einen zu nem echten Kampfkünstler werden lassen (Kunst im Sinne von Können) Hoffe, jetzt ist klarer was ich meine. Gruß KeineRegeln EDIT: Nur mal zu Klarstellung. Ich sage ganz klar, dass man im echten Kampf eben nicht wie in einer Kata "kämpfen" kann. Hier scheint es aber Leute zu geben, die genau das glauben. Geändert von KeineRegeln (08-10-2011 um 23:43 Uhr). |
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#47
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| @ Hu Qua: Ist das nicht genau das was KeineRegeln sagt ?? Das man die Grundschulstände aus den Katas nicht so eins zu eins zu einem Kampf auf der Straße oder im Kumite übernehmen kann. Kata bietet einen Anreiz für Ideen. Um dieses dann in der konkreten Form anwenden zu können muss man es, angepasst, stetig trainieren um es einzuschleifen. Nur zu wissen was man aus ner Kata machen kann bringt nichts, wenn man diese Techniken nicht so eintrainiert das man sie anwenden kann.
__________________ Knowing is not enough, we must apply. Willing is not enough, we must do. |
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#48
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| Danke dafür das du mich verstanden hast T.l.D |
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#49
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| Dann entschuldige ich mich wenn mein Beitrag unangebracht war. Ich habe den Kontext wohl missverstanden. Ich glaube, dass ich dich jetzt besser verstanden habe. |
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#50
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| Kein Problem. Brauchst dich nicht zu entschuldigen. Passt schon Dafür redet man ja miteinander. |
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#51
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| Eben. Solang man sachlich bleibt ist das ja ok.
__________________ Knowing is not enough, we must apply. Willing is not enough, we must do. |
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#52
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) aber dann immer Schein mit Real zu verwechselnAusdauer und Kraft schön und gut aber da kann ich auch Treppen laufen , Möbel heben... Es sei denn man macht Katamarathons. Aber die sind glaub ich hier in der Szene nicht so angesehen ...
__________________ Wenn man nichts schreiben will schreibt man nichts und schreibt nicht daß man nichts schreiben will. |
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#53
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| Ich glaube, wir sind da schon einer Meinung. Jemand hier hat übrigens erzählt, dass bei ihnen vor Wettkämpfe (was für welche weiß ich nicht) "Kata-Marathons" gemacht werden um die Ausdauer etc zu trainieren. Also 20 Katas am Stück mit voller Power und Geschwindigkeit stell ich mir schon sehr anstrengend vor. |
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#54
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| Ja. Das war ich. Wir trainieren in unserem Verein in Wien vor den Wettkämpfen diese "Kata-Marathons" und haben jetzt eine Samstags-Wettkampf-Einheit gegründet in der GojuRyu, ShitoRyu und Shotokan-Katas gelernt und geübt werden. Gestern habe ich BassaiDai meinem Repertoire hinzugefügt. Jede Kata, die wir zusätzlich lernen, wird dann auch im Kata-Marathon ausgeführt. Im normalen Training (1,5 Stunden abends) haben wir eine halbe Stunde Aufwärmen inkl. Dehnen und etwas Kihon, dann eine halbe bis dreiviertel Stunde den Kata-Marathon und abschließend je nach Tag noch etwas Kumite oder Krafttraining. Ist auf jeden Fall ein Ausdauertraining. |
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#55
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| heute hat unser sensei einigen anfängern mal wieder klar gemacht, dass kata keines falls auf einen echten kampf / SV vorbereitet. im grunde hat er genau das erzählt was schon einige hier niedergeschrieben haben..nur hat er dazu andere worte verwendet..^^ doch im grunde.: Zitat:
was "meine" auffassung mal wieder bestärkt hat, war Zitat:
![]()
__________________ "Die Zahl der Feinde ist um ein lächerliches Dreifaches größer." Geändert von Doc Norris (04-01-2012 um 23:24 Uhr). |
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#56
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| Ich habe mich jetzt durch den Thread gelesen und dabei ist mir aufgefallen, daß Kata für meine Begriffe etwas einseitig beleuchtet wird. Kata ist eine Säule, auf der sich Karate stützt. Somit gehört es zum Karate, zumindest ist das meine Auffassung. Um die Frage beantworten zu können "Wie sinnvoll ist Kata", muß man meiner Ansicht nach, die eigene Zielstellung kenne, mit der man Karate betreibt. Im Koryu Uchinadi (das Ziel ist funktionale SV) sehen wir Kata als drittbeste Trainingsmöglichkeit. Definiert wird Kata als geometrische Aneinanderreihung von Reaktionsmustern auf Angriffe physischer Gewalt mit einem Gesamtwert, der höher ist als die Summe ihrer Teile. Wenn man also einen Teil einer Kata als Lösungsmuster für einen physischen Angriff (Festhalte, Würge, ...) mittels Analyse (Bunkai) identifiziert hat (ob selbständig oder durch einen Lehrer sei erstmal egal), kann man das Grundszenario mit einem Partner üben (Oyo-Waza). Um wirklich flüssig zu werden, sind dann natürlich noch mehr Schritte und Übungsansätze notwendig. Um es kurz zu fassen. Kata unter der Zielvorgabe funktionale SV ist definitv eine gute Übungsform, aber halt auch nur EINE Übungsform unter vielen, um wirklich funktional zu werden. (ich glaub Lenny hatte das bereits ähnlich ausgedrückt) Noch ein kurzer Gedanke zu "schön aussehen". Je nach Zielstellung steht entweder Funktion oder Form im Vordergrund. Bei letzterem mag "schön aussehen" wichtig sein. Bei ersterem ist es eher vernachlässigbar.
__________________ funktionale SV und realistische Interpretation von Kata |
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