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Offenes Kampfsportarten Forum Hier finden allgemeine Diskussionen zu Kampfkünsten & Kampfsportarten statt, die nicht als eigenes Forum vertreten sind



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  #46  
Alt 30-08-2017, 20:41
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Bareknuckle-Mikado
 
Registrierungsdatum: 26.01.2006
Ort: 58730 da isses schön
Alter: 37
Beiträge: 624
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Dann traue ich mich auch mal aus der Deckung:

Angefangen hat es mit Judo, so ca von 8-12 (oder 13-14, weiß nicht mehr genau^^). Hab bis kurz vor der Braun-Prüfung gemacht, hätte aber phasenweise den Verein für die Prüfungsvorbereitung wechseln müssen -> aufgehört (Wettkämpfe keine)

Dann mit ca 24 zum MT gekommen und ca 2-3 Jahre trainiert. Phasenweise "sehr fleißig" (3-5x die Woche), phasenweise aber auch nicht ( ). Musste dann leider berufsbedingt aufhören.

Mit ca 28 zum HKD gekommen wo ich zwei Gürtelprüfungen bestanden habe (also Orangegurt) und auch auf zwei Landesmeisterschaften gestartet bin. Waren so LK-Wettkämpfe ähnlich dem Kickboxen + Würfe und einigen anderen Regelfeinheiten wie erlaubte Handrückenschläge. Eine dritte Landesmeisterschaft und die deutsche Meisterschaft konnte ich verletzungsbedingt nicht wahrnehmen.

Dann mit ca 32 wieder im MT eingestiegen, erst mit unregelmäßiger Trainingsteilnahme (berufsbedingt), doch seit Mai bin ich wieder mit "Feuereifer" dabei und trainiere im Schnitt 3x die Woche.

So gerne ich auch MT-Wettkämpfe bestreiten würde, so steht der schwerste Gegner als Hürde im Weg: die Nikotinsucht (seit über 20 Jahren).

Zwischenzeitlich wollte ich noch mein Judo-Comeback geben um den schwarzen Gürtel nachzuholen (irgendwie wurmt mich das seit ich ein Kind/Jugendlicher bin^^) mit gleichzeitigem Schnuppern ins JJ. FFiel in die HKD Zeit. War aber nur kurz da, der Verein bzw die Gruppe war mir unterm Strich zu jung bzw hat mir nicht gefallen.

Ab und an hab ich auch mal auf Seminaren in diverse Dinge reingeschnuppert.
__________________
The "Greatest of all time" war nicht Ali!
http://www.youtube.com/watch?v=9_hVJ...eature=related
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  #47  
Alt 31-08-2017, 15:07
Benutzerbild von clkblack
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kickboxen, Boxen
 
Registrierungsdatum: 28.11.2011
Ort: Offenbach
Alter: 29
Beiträge: 3.188
Standard

Zitat:
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Wenn ich nicht irre, dann ist das hier ein Forum für Kampfkünste und Kampfsport.
Zum Glück findet man hier nicht nur Tastaturkrieger, sondern auch echte Künstler, Sportler und einige, die beides vereinen.
Antworten auf die Frage des TE sind, wenn ehrlich beantwortet, doch sehr aufschlussreich.
Wenn hier user Probleme mit ehrlichen Antworten haben, dann ist das deren Problem.
Übrigens braucht man selbst nie etwas erreicht zu haben - es reicht, wenn man genug gesehen und verstanden hat.
Einem alten Krüppel wird nur eben eher zugehört, als einem, der mit 17 was von "auf den Körper hören" erzählt. (Nur im Internet nicht.)
Wenn der alte Krüppel dazu noch was erreicht hat, dann ist es heutzutage leider so, dass einem erstmal keiner glaubt...
Ich hoffe du meinst nicht dich mit altem Krüppel ?
__________________
Für klassisches Kickboxen führt kein Weg an der Wako vorbei: http://www.wako-deutschland.de/Die-W.../Portrait.html
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  #48  
Alt 31-08-2017, 15:17
Benutzerbild von Dietrich von Bern
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: 截拳道, มวยไทย, LL
 
Registrierungsdatum: 25.04.2009
Ort: NRW
Alter: 44
Beiträge: 4.070
Blog-Einträge: 17
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Zitat:
Zitat von clkblack Beitrag anzeigen
Ich hoffe du meinst nicht dich mit altem Krüppel ?
Aktuell fühle ich mich so.
Ohne Kreuzband läufts nicht so töfte.

Ich könnte aber auch ein Angeber, Hochstapler, Tastaturkrieger (...) sein
__________________
...gut ist der der gutes tut!
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  #49  
Alt 31-08-2017, 20:20
Benutzerbild von Alfons Heck
Global Moderator
Kampfkunst: Hapkido
 
Registrierungsdatum: 19.12.2001
Ort: FFM, Hessen
Alter: 54
Beiträge: 7.271
Standard

Zitat:
Zitat von Dietrich von Bern
Ich könnte aber auch ein Angeber, Hochstapler, Tastaturkrieger (...) sein
Dann stapel mal hoch...

Meinen KK-Lebenslauf findet ihr auf meiner Seite: Biographie - Hap Ki Do - Schule Frankfurt = ??? ?? ?????? - Koreanische Kampfkunst und Selbstverteidigung - Daehan Minguk Hapkido

Zitat:
Alfons Heck

Beginnt 1985 in der TGBornheim bei Wolfgang Bier-Faißt mit Hapkido. Meister Kim, Sou Bong kommt regelmäßig nach Frankfurt und Offenbach zu Lehrgängen und Prüfungen. Sein Studium der Elektrotechnik, Fachbereich Nachrichtentechnik, führt Alfons Heck nach Darmstadt. Hier lehrt Meister Ko, Myong sein Hapkido-System. Alfons Heck lernt von 1989-1995 Kung Jung Mu Sul Hapkido (heute Shin Son Hapkido) direkt bei Meister Ko, Myong. Als Wolfgang Bier-Faißt sich 1999 vom Hapkido zurückzieht übernimmt Alfons Heck die Leitung der Schule. Auf der Suche nach neuen Inspirationen lernt er 2000 Meister Choi, Kil-Bong in Kassel kennen. Dessen Art des Trainings und sein Hapkido-Stil lassen ihn schnell zu seinem begeisterten Schüler werden. Bis heute lernt er unter Meister Choi, Kil-Bong Daehan Minguk Hapkido.

Im Laufe der Jahre hat er neben seinem kontinuierlichen Training sowie Weiterbildung im Hapkido viele zusätzliche Lehrgänge und Seminare besucht. Eine Auswahl:
•Aikido: Rainer Dörfler
FMA: Felix Valencia
•Hwarangdo: Lee, Joo Bang
•Judo: Frank Thiele + Tom Herold
•Taekwondo: Lee, Kwang Bae
•Taiji: Zhu Tiancai / Paul Shoju Schwerdt / John Ding
Als Kind mit 7 Geräteturnen angefangen und ab ca 13 bis 19 zum Schwimmen gewechselt. Danach siehe oben und immer noch mit Begeisterung als Aktiver und Trainer dabei.


Gruß
Alfons.
__________________
Hap Ki Do - Schule Frankfurt - eMail - 합기도 도장 프랑크푸르트 - Daehanminguk Hapkido - HECKelektro-Shop
...Dosenbier und Kaviar...
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  #50  
Alt 01-09-2017, 19:32
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 25.08.2009
Beiträge: 1.233
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Dann wird es Zeit, die Bloßstellung zu beginnen und nicht immer nur per PM auf die Frage zu antworten . Trotzdem würde ich mich freuen, wenn man weiterhin auf meine Argumente (in Threads) und nicht meinen Background eingehen würde .

(Die Zeitangaben sind aus dem Gefühl heraus bzw. kenne ich oft nur noch die groben Jahreszahlen auswendig und gehe von der kürzesten Zeit aus, deshalb teilweise +1-2 Jahr(e).)

13 Jahre MT (im Durchschnitt über die komplette Zeit 3-4 Einheiten die Woche), mehrere zweiwöchige bis 5 monatige Trainingsaufenthalte in Thailand.
Ergänzend (und meist parallel) dazu, um im MT besser zu werden oder mich den „europäischen“ Gegebenheiten anzupassen oder weil hochrangige/angesehene Trainer zu greifen waren:
5 Jahre olympisches Boxen
3 Jahre olympisches Taekwondo
Mittlerweile (aus anderen Gründen) auch seit 1,5 Jahren BJJ (gelegentlich MMA) und parallel über die ganze Zeit Kraft- und Ausdauertraining, Seminare, Crosstrainings und Trainings in anderen Clubs aufgrund von Einladungen.

Ich habe meine Erfahrungen im Ring (Thailand, Deutschland, Holland) gesammelt, den Großteil jedoch beim Sparring, auf Sparringstreffen, im Training etc. und habe es nie wirklich darauf angelegt, groß rauszukommen oder Ähnliches; Weltmeistertitel etc. sucht man bei mir vergebens. Ich bin weder auf nationaler noch internationaler Ebene auch nur irgendwie aus der Masse herausgestochen. Generell bin ich einfach nur ein kleines unbedeutendes Licht in der Welt des MT. Top-Kämpfer hatte ich (im Ring) nie vor den Fäusten und sollte, nach den Erfahrungen mit solchen Jungs (wie z.B. GGG, Kyshenko, Saenchai) beim (für sie) lockeren Sparring, wohl dankbar dafür sein .
Generell habe ich mittlerweile viel mehr Spaß am lockeren und technischen Arbeiten als an harten Ringschlachten und meine Zeit im Ring ist vorbei; ich räume die Ecke für die besseren Jungs.

Ich habe von Kindergruppen über chronisch kranke oder behinderte Menschen bis hin zu A-Klasse Kämpfern in der Wettkampfvorbereitung eigentlich alles trainiert - und wurde als Trainingspartner in diverse Vorbereitungen eingespannt. Auch hatte ich das Glück, bei einigen namenhaften Kämpfern den Eimer halten (und vom Cheftrainer lernen) zu dürfen und hoffe, dass ich einigen von ihnen zumindest etwas zur Weiterentwicklung verholfen habe. Generell bin ich stolz, dass viele der Kämpfer deutlich mehr erreicht haben, als ich erreicht habe und wohl je erreichen könnte. Mittlerweile - aus diversen Gründen und einer Menge Frust beim Training von „Wettkämpfern“ - helfe ich nur noch aus, wenn sonst das Training ausfallen würde, ich von den Trainern gebeten oder direkt von Wettkämpfern (oder Freizeitsportlern, die mir sympathisch sind) angesprochen werde. (Insbesondere im TKD habe ich mittlerweile die Schnauze gestrichen voll. Wie oft ich vom Cheftrainer oder guten Wettkämpfern eingeladen wurde, um ein (Wettkampf-) Training zu leiten, nur um dann von irgendwelchen "Wettkämpfern" nicht für voll genommen zu werden, weil die Bauchbinde nicht schwarz ist, habe ich aufgehört zu zählen...) Mittlerweile suche ich mir also gezielt die Menschen aus, die ich trainieren will und habe auch nicht vor, bald wieder "offene" Gruppen zu leiten. Ich habe zu wenig Zeit, um sie zu verschwenden.

Zitat:
Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
Auf mich wirkt es eher so, als sei dieses Forum eine Exklusivveranstaltung für Leute, die sich mindestens 20 Stunden pro Woche mit KK, KS und/oder Weltenrettung befassen und sich dann am Wochenende noch einen Chuck Norris ins Müsli reiben. Und das mit dem Ernstnehmen versuche ich im virtuellen Raum eh nicht zu übertreiben.
. Naja, ich vermute einfach mal, dass sich überwiegend die Leute ein Forum suchen, die einen gewissen Wissensdurst haben oder für die der Sport zumindest eine wichtige Rolle im Leben einnimmt. Ich kann schon verstehen, dass der durchschnittliche Freizeitsportler, dem das Training auf der Matte reicht und der sich außerhalb der Trainingszeiten nicht auch noch mit der Materie befassen will, nicht unbedingt in einem Forum anmeldet (/e: und ich bin eh kein Freund von "Jahren", sondern eher der Mattenzeit) . (Ich persönlich bin schon froh, wenn die Wettkämpfer auch nur 10 Kämpfer benennen können oder sich hin und wieder mal eine Veranstaltung anschauen, von Freizeit- oder Hobbysportlern fange ich da nicht einmal an... Viele wollen gar nicht nebenher noch etwas lernen oder sich über den Sport austauschen und sie sind vollkommen zufrieden mit ihren 2-6h Training die Woche. Im Fußball sieht es da z.B. ganz anders aus.)

Auch Du gehörst mit Deinem Lebenslauf nicht gerade zu den Anfängern . (Wobei das doch eigentlich nie aufhört .)

Abgesehen davon bin ich für diese Leute sehr dankbar und habe hier schon unglaublich viel lernen dürfen.





(Mich interessiert zunehmend, wie dieser Thread die Sicht (und Argumentation) auf (und mit) den jeweiligen Personen verändern könnte bzw. wird...)

/e: Ich fände es auch ganz interessant, mal zu hören, wie die anderen Leute aus dem Forum den Kenntnisstand und die Erfahrung eingeschätzt hätten .



LG

Vom Tablet gesendet.

Geändert von Narexis (01-09-2017 um 19:41 Uhr).
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  #51  
Alt 01-09-2017, 20:13
Benutzerbild von rambat
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Kampfkunst: Judo, BJJ
 
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Zitat:
Zitat von Ripley
Auf mich wirkt es eher so, als sei dieses Forum eine Exklusivveranstaltung für Leute, die sich mindestens 20 Stunden pro Woche mit KK, KS und/oder Weltenrettung befassen und sich dann am Wochenende noch einen Chuck Norris ins Müsli reiben. Und das mit dem Ernstnehmen versuche ich im virtuellen Raum eh nicht zu übertreiben.
auf mich wirkt diese bemerkung, als habe man sich dafür zu rechtfertigen, wenn man über langjährige erfahrung in kk/ks verfügt ...
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  #52  
Alt 01-09-2017, 20:45
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Nana Rambat das ist aber jetzt schon ein bisschen hart ausgedrückt.

Auch die alten Hasen hier im KKB können doch auch immer noch was dazu lernen.

Hast Du schon Deine letzte Freundin vergessen die sich mühelos zum Bahnhof Chisaot hat und Dir erstmal klar machen musste, wie das eigentlich so mit Würfen und Fallschulen in der harten SV Welt funktioniert?
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  #53  
Alt 01-09-2017, 20:47
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Seltsam.
Gemeint war's nämlich genau andersherum. Dass man das Gefühl hat, man habe hier nix zu suchen, wenn man nicht quasi schon als Säugling gegen das Bruce-Lee-Mobile über der Wiege gekickt hat.
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  #54  
Alt 02-09-2017, 08:07
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Kampfkunst: Judo, BJJ
 
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Zitat:
Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
Seltsam.
Gemeint war's nämlich genau andersherum. Dass man das Gefühl hat, man habe hier nix zu suchen, wenn man nicht quasi schon als Säugling gegen das Bruce-Lee-Mobile über der Wiege gekickt hat.
für deine gefühle kannst du andere user aber nicht verantwortlich machen ...
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  #55  
Alt 02-09-2017, 08:08
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Zitat:
Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
Nana Rambat das ist aber jetzt schon ein bisschen hart ausgedrückt.

Auch die alten Hasen hier im KKB können doch auch immer noch was dazu lernen.

Hast Du schon Deine letzte Freundin vergessen die sich mühelos zum Bahnhof Chisaot hat und Dir erstmal klar machen musste, wie das eigentlich so mit Würfen und Fallschulen in der harten SV Welt funktioniert?
nee, nee, die hab ich ganz sicher nicht vergessen.
verdanke ich ihr doch unvergeßliche minuten hier im kkb ...

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  #56  
Alt 02-09-2017, 08:38
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@rambat: wie du meinst...
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  #57  
Alt 02-09-2017, 10:40
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Zitat:
Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
Seltsam.
Gemeint war's nämlich genau andersherum. Dass man das Gefühl hat, man habe hier nix zu suchen, wenn man nicht quasi schon als Säugling gegen das Bruce-Lee-Mobile über der Wiege gekickt hat.
Warum denn das oder ist es einfach ein undefinierbares Gefühl und Du kannst die Hintergründe nicht benennen? (Ohne jemanden bleidigen zu wollen, sind bis jetzt in diesem Thema nur die Leute herausgestochen, von denen man es erwartet hätte oder sogar wusste.)
(Darf man fragen, ob Du dieselben Gefühle bei Seminaren von hochrangigen oder namenhaften Trainern und Kämpfern (oder auch, falls Du mal in namenhaften Teams im In- oder Ausland trainiert hast) hast bzw. hattest?)

Ist doch eigentlich toll, wenn man erfahrenere Leute fragen kann und (zumindest hier im Thread ) sind bisher doch alle lieb und freundlich. (Ich habe z.B. von rambat so unglaublich viel (theoretisches Wissen) über Würfe, das Judo und Kano gelernt und so viele unschätzbare Texte lesen dürfen, die mir ohne das Forum wohl nie untergekommen wären. So gesehen freue ich mich über jede Minute, die er mit dem Judo verbracht hat und wüsste nicht, warum es mich abschrecken sollte. Ich lerne auch bevorzugt von Weltklassetrainern oder -athleten und bin auch als Whitebelt sehr gerne im Training von Blackbelts, die teilweise sogar in dieser Leistungsklasse ihre Mitstreiter alt aussehen lassen. (Wobei ich wohl eher sie langweile oder eine Belastung für sie darstelle .) Würde mich das abschrecken und ich nur mit Leuten auf meinem Niveau trainieren oder mich nur mit ihnen abgeben, würde ich wohl deutlich langsamer lernen - dafür wäre dann das Ego nicht ganz so angekratzt .)

Du bist doch selbst 8 Jahre dabei; in Kombination mit dem 2. Kyu würden sich viele in den Gruppen, die ich kennengelernt habe, etwas darauf einbilden . Das liegt dann meist am fehlenden Blick über den Tellerrand und der Beschränkung auf die eigene Gruppe und zumindest im VK Sport bilden sich nur wenige Personen etwas auf >10 Jahre Training ein, da der Großteil genau weiß, dass noch ganz andere Fische im Teich schwimmen.

(Ich kann jetzt nur für mich und meine Sparten sprechen, aber weder meine Leistung als Kämpfer oder Trainer noch als Sportler haben mich auch nur im Geringsten aus dem „normalen Mittelfeld“ herausstechen lassen. Verglichen mit dem durchschnittlichen Thai (oder sogar (sehr) vielen inländischen Kämpfern und Trainern) bin ich ein schlechter Witz, bei jedem Seminar gibt es mindestens 2 Leute, die über deutlich mehr Erfahrung und Können verfügen und eigentlich tummeln sich dort auch immer die Jungs, die häufiger gekämpft haben oder länger dabei sind als ich. Im regulären Training gibt es auch immer auf die Mütze, mal ist man besser, mal schlechter und der „beste Kämpfer“ war ich nur in Vereinen ohne nennenswerte Wettkämpfer . Dort (und in den wettkampforientierten und renommierten Teams) sind Anfänger doch auch gerne gesehen und ich hoffe sehr, dass es die Anfänger nicht abschreckt, wenn die erfahreneren Jungs sich zu Wort melden oder sogar noch besser sind. Auch sagen die Jahre mMn relativ wenig über die Person aus, weshalb ich die Mattenzeit bevorzuge. Ich wurde schon von Boxern, die erst 2-3 Jahre intensiv trainiert haben, regelrecht zerlegt, da sie 2x am Tag je 6 Tage die Woche auf der Matte standen, während ich gerade in den "traditionellen" Künsten viele Personen kennenlernen durfte, die sich auf ihre Gürtel und die 10-20 Jahre Erfahrung (bei 1-2x Training die Woche) sehr viel eingebildet haben und es dann als regelrechte Beleidigung aufgefasst haben, wenn jemand besser war, der noch nicht einmal einen schwarzen Gürtel umgebunden hat... Da haben dann auch viele mit dem Training aufgehört, als sie ihren schwarzen Gürtel (und somit ihr Ziel) erreicht hatten oder haben zumindest nicht mehr ernsthaft trainiert...)

Gerade hier im Thema merkt man doch sehr deutlich, dass man nicht ganz alleine ist, wie viele über mehr Erfahrung verfügen und dass man irgendwann nicht mehr zu den blutigen Anfängern gehört, ist doch ebenfalls vollkommen normal, wenn man sein Ding durchzieht. Auch dürfte jedem hier klar sein, dass jeder hier mal bei Null angefangen hat. Ich bin froh, dass ich nicht erst mit 40 eingestiegen bin, allerdings bereue ich z.B. rückwirkend betrachtet die Entscheidung, als kleiner Junge nicht ins Judo gegangen zu sein, nur weil dort ein paar Kinder ziemlich gestunken haben... Andere haben früher begonnen, mehr erreicht, mehr Talent usw., das ist normal und ich bin mir sicher, dass auch Du besser bist als andere, früher begonnen, mehr erreicht und mehr Talent hast als sie. Sollte sie das abschrecken oder ist es einfach so und sie müssen lernen damit klar zu kommen? Die wenigsten Sportler sind ganz oben oder unten auf der Liste .

Wenn es danach gehen würde, dürfte doch auch niemand mit dem Sport anfangen, da sind eigentlich alle besser und erfahrener . (Natürlich gibt es die etwas eingebildeteren Sportler etc., aber man sollte auch innerhalb des Sports lernen, dass man mit der richtigen Einstellung auch mit deutlich besseren Jungs sehr gut trainieren kann... Wenn mir ein Thai sagt, dass er >300 Kämpfe hat und den Sport ausübt, seit er laufen kann, macht er es nicht, um mich auszuschließen oder abzuschrecken und die Erfahrung würde ich spätestens im Training oder hier in den Diskussionen merken. Ich wurde vom Großteil der absoluten Top-Kämpfer, mit denen ich trainiert habe, nicht aufgrund meines Könnens zum Sparring eingeladen (bzw. aufgefordert) oder in eine separate Einheit gebeten, sondern weil ich schlicht zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort war - oder es schlicht im Rahmen des regulären Trainings stattfand - und eine gute Trainingseinstellung (und Nehmerqualitäten ) an den Tag gelegt habe. Ich bin mir sogar sicher, dass sie sich weder an mich, mein Können noch das Sparring erinnern oder ich ihnen zumindest nicht im Gedächtnis geblieben bin - so wie mir die unzähligen Anfänger, mit denen ich Runden gedreht habe - und doch war es für mich jedes Mal eine unvergessliche Erfahrung (und da kam schon mal der Fanboy in mir durch ). Auch hier im Board muss man so gesehen lernen, damit umgehen zu können, dass erfahrenere und wahrscheinlich weit bessere Sportler mit einem an Diskussionen teilnehmen. Wer sich deshalb einschüchtern lässt, wird es auch im Sport nicht weit bringen und noch erschließt sich mir nicht, warum Du hier dieses Gefühl hast. Abgesehen davon ist es doch normal, dass eher die erfahrenen Leute sich zu Wort melden als der blutige Anfänger, der 3 Wochen dabei ist - so halte ich mich z.B. aus den Diskussionen (zu technischen Aspekten) im BJJ raus, da ich einfach noch keine Ahnung davon oder nicht wirklich viel beizutragen habe, trotzdem bin ich da und lese sie; das fällt im Training lediglich häufiger auf, da man die Leute sieht, als im Forum. Wenn jemand nie Krafttraining betrieben hat, wird er wohl auch nicht seine Max.-Werte posten und die Anfänger, die meinen belehrend und großkotzig loslegen zu müssen, dürfen gerne abgeschreckt werden - den Helden würde man oft auch im Training ganz schnell ihre Grenzen aufzeigen.)

Die wirklich bemerkenswerten und namenhaften Leute, wie beispielsweise rambat, Kannix, ArschmitRingerohren (und viele weitere, die ich in der beispielhaften Aufzählung nicht alle nennen kann), kennt man auch ohne den Thread oder auch dass beispielsweise clkblack kein schlechter Kämpfer (und sicherlich ein guter Trainer), wenn auch keiner der internationalen Top10, ist, dürfte man doch mittlerweile wissen etc. - du vergisst, dass viele hier sich auch außerhalb des Forums kennen oder zumindest schon voneinander gehört haben - das hindert mich z.B. auch nicht daran, direkt zu sagen, dass ich mit manchen Ansichten vom TE gewaltige Probleme habe, in anderen Punkten wahrscheinlich auf derselben Wellenlänge sein würde. Sollte es mich abschrecken, dass ich nicht weiß, ob er (TE) besser ist als ich und die sehr realistische Chance besteht, dass ich keinerlei Chance im Kampf gegen ihn hätte? So lange es sich um einen respektvollen Umgang handelt, bin ich mir sicher, dass hier niemand abgeschreckt werden muss und gerade die Kämpfer sollten doch mit Kritik und Frust umgehen können . So kann ich z.B. den TE (entschuldige bitte, dass Du mir hier gerade als Beispiel herhalten musst, Du bietest Dich nur einfach an ) als Mensch und Kämpfer respektieren und für die Leistung würdigen, auch wenn manche Ansichten sich mit meinen gewaltig beißen; egal, wer von uns beiden der bessere Kämpfer ist.

So gesehen lässt sich also schlicht bemerken, dass es hier nicht anders als im regulären Training, auf Turnieren, Veranstaltungen oder Seminaren ist. Es sind meistens erfahrenere Leute dort und wer sich davon abschrecken lässt, wird auch nie mit dem Sport anfangen und dass die erfahreneren Jungs besser sind oder sich untereinander kennen, ist doch normal.

Das sind zumindest meine Gedankengänge zu dem Thema - damit Du nicht das Gefühl hast, ich würde Dich nur bloßstellen oder angehen wollen; es interessiert mich wirklich, wieso Du dieses Gefühl hast. Vielleicht stehe ich mit meinen Ansichten auch alleine da und habe im elitären Club selbst nichts zu suchen . (Dann darf mich der schüchterne, abgeschreckte Anfänger auch gerne per PM kontaktieren und wir eröffnen unseren eigenen elitären Anfängerbereich .)

Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
nee, nee, die hab ich ganz sicher nicht vergessen.
verdanke ich ihr doch unvergeßliche minuten hier im kkb ...

Wollte sie nicht im September bzw. Herbst mit dem BJJ anfangen? Wie die Zeit vergeht...
Da wurd‘s auch schlagartig ruhig.

LG

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Geändert von Narexis (02-09-2017 um 10:45 Uhr).
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  #58  
Alt 02-09-2017, 11:57
Benutzerbild von Drax
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Kampfkunst: Taekwon-Do
 
Registrierungsdatum: 14.03.2007
Ort: 46147 Oberhausen
Alter: 58
Beiträge: 209
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Gut geschrieben Narexis!

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  #59  
Alt 02-09-2017, 12:18
Benutzerbild von marq
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Glory & UFC fanboy
 
Registrierungsdatum: 07.07.2002
Beiträge: 20.808
Standard

wer wie ich seit fast 20 jahren trainer in 3 wettkampfbetonten kampfsportarten war/ ist, kennt eigentlich alles aus der realität: anfänger, wissbegierige, übermotivierte, faule, besserwisser, schwätzer, wm oder dan träger, die nichts praktisch oder zumindest theoretisch können, bescheidene leute, freaks und einfach leute, denen man vertrauen kann.

das kkb war für mich persönlich in den jahren 2005 - 2011 am wichtigsten. dort gab es hier viele gute trainer und wettkämpfer und auch viel input durch neue trainingssysteme, einen boomenden trainingsmittelmarkt und aufkommende neue kampfsporarten nicht zuletzt bedingt durch das erwachen des MMA und grappling in d.
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  #60  
Alt 03-10-2017, 12:27
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 16.10.2015
Alter: 42
Beiträge: 173
Standard

Dann will ich auch mal.

Im Vergleich zu anderen Mitgliedern hier betreibe ich nur eine Kampfkunst, nämlich Karate. Habe derzeit den 1.Dan und bereite mich nun auf den 2.Dan vor. Meine Hauptrichtung ist Shotokan. Als Braungurt habe ich allerdings angefangen, über den Tellerrand zu blicken, so dass ich im Goju Ryu, Wado Ryu, Kyokushin und Ju Jutsu mit trainiert habe. War bis jetzt in verschiedenen Vereinen in drei verschiedenen Bundesländern. Spiele mit dem Gedanken, einen eigenen Verein zu gründen. Anfragen von potentiellen Schülern habe ich jetzt schon. Ich lerne weiterhin Karate, weil mir Karate umfangreich genug ist, um nicht noch andere Kampfkünste zu beginnen. Oftmals wird gesagt, dass man im Karate z.B. keine Hebel hat und die SV darin zu kurz kommt. Doch wenn man sich wirklich intensiv mit Karate in seinen verschiedenen Ausprägungen beschäftigt, wird man überrascht sein, was darin alles zu finden ist. Das Lernen geht jedenfalls weiter.

Geändert von SynthpopFan (03-10-2017 um 12:31 Uhr).
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