| Umfrageergebnis anzeigen: Welchen Wert mißt ihr Mentalem Training bei? | |||
| Keine Ahnung! | | 9 | 9,00% |
| Keinen! | | 6 | 6,00% |
| Wird schon was dran sein! | | 24 | 24,00% |
| Kann wesentliche Vorteile bringen! | | 61 | 61,00% |
| Teilnehmer: 100. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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| | Themen-Optionen | Ansicht |
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#1
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| Ich bin gerade dabei einen Mentaltrainingsplan zu erstellen. Ich erwarte mir Verbesserungen in allen Bereichen ZB: schnelleres erlernen von Bewegungsabläufen, Schnelligkeit, leistungsverbessernde Einstellung... Meine Fragen an euch: Wer hat bereits Erfahrung mit KK spezifischem Mentaltraining? In welchen Bereichen setzt ihr es ein? Was hat es euch gebracht? Wer kann sich vorstellen mit Hilfe des Mentaltrainings als Ergänzung zum "normalen" Training entscheidende Fortschritte zu erzielen? Gibt es dabei Aspekte die euch besonders interessieren? Wer sich ernsthaft dafür interressiert kann mir mailen und ich werde versuchen ihm weiterzuhelfen. Zu mir: Ich habe NLP (neurolinguistische Programmierung) Practicioner und Master Ausbildung gemacht ,beschäftige mich seit einiger Zeit mit Mentaltraining ,habe mir alle Bücher zu dem Thema besorgt ,die ich finden konnte und möchte mein Wissen ,auch mit eurer Hilfe endlich praktisch umsetzen. KK insgesamt gut 12 Jahre,ernsthaft 5 Jahre. Geändert von die Chisau (19-11-2005 um 09:42 Uhr). |
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#2
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| Zitat:
__________________ Sportschule Hamburg |
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#3
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| Natürlich will ich einen öffentlichen Meinungsaustausch im Forum, allerdings ist eine mental Betreuung was sehr individuelles,persönliches (ZB.Umgang mit Ängsten..) und es wird kaum einer damit einverstanden sein hier alles detailliert im Forum durchzugehen ,denk ich mir. Wenn ja mir soll es recht sein. |
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#4
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| Schreib doch für den Anfang einfach ein paar allgemeine Hinweise dazu hier rein... |
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#5
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| Anwendungsbereich = unendlich: ZB: Schnelleres erlernen und festigen von Bewegungsabläufen, erreichen eines Flow Zustandes (playing in the zone,state of excellence)= erreichen seiner optimalen Leistungsfähigkeit sowie der gezielte Abruf dieses Zustandes, Einsatz von Ankern- gezieltes abrufen von "mentalen Zuständen" sei es Konzentration, max.Kraft..., Zieldefinitionen, Hinterfragen von Glaubenssätzen deren Festigung,Änderung ...zB ich bin kein Wettkampftyp...nicht wirklich förderlich für max. Wettkampfleistung, Visualisierungen, Umgang mit Streß,Angstgegnern.., erreichen des optimalen Aktivierungsniveaus von ruhig gelassen bis voll aufgedreht...Einsatz von Hypnose (Trance)... Ich finde es wirklich erstaunlich daß,das Thema hier so wenig Anklang findet...,wo mentales Training so viele neue Möglichkeiten bietet... ![]() |
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#6
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| Ich fänds klasse wenn du ma ne art "Trainingsplan" posten könnteset oder so erklären wie so ein Training uassieht. Hatte mich ma mit nem kumpel darüber unterhalten. Er wollte auf ein Seminar gehen für 250 EURO!!!!! Wie kann ich mir so ein Training vorstellen?? Ich mach zum beispiel vor Übungen mit schweren Gewicht 1, 2 mal den Bewegungsablauf ohne Gewicht. jedoch stelle ich mir vor Tonnen zu bewegen und Kontrahiere um mein leben Danach gehen die Gewichte oftmals " leichter " von der hand Ps: Könntest du vieleicht paar Buchtitel posten? |
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#7
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| Zitat:
Vielleicht geht es einigen ähnlich. Ein paar konkrete Beispiele oder "Anleitungen" würden mich auch interessieren. |
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#8
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| Hallo, das mentale Training, wenn man es so nennen mag, beginnt schon damit wenn man das Dojo betritt und sich verbeugt und hört auf, wenn man das Dojo mit einer Verbeugung verläßt. Gruß Franzi |
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#9
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| Gebt mir ein paar Tage Zeit, ich werde im Forum ein paar Übungen die ich mache und Ideen dazu posten. Schön wenn doch ein gewisses Interesse besteht. ![]() Bücher: das beste Buch ,das ich kenne und sein Geld mit Sicherheit wert: Thomas Zerlauth, Sport im state of excellence, Verlag Junferman ;Sigurd Baumann -Psychologie im Sport, Verlag Meyer&Meyer ; Hans Eberspächer- Mentales Training, Verlag :sportinform ; Donald R.Liggett, Sporthypnose, Verlag Carl Auer Geändert von die Chisau (22-11-2005 um 17:44 Uhr). |
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#10
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| Hallo Leute ! Hier ein Teil meiner NLP Master Arbeit zum Thema. Übungen folgen in ein paar Tagen! Für Schleimereien bei meiner Lehrerin möchte ich mich gleich jetzt entschuldigen. Ich war jung und wußte nicht was ich tat. Mentales Training im Sport mit Schwerpunkt auf die Kampfkünste: Für jeden Sportler der ehrgeizig genug ist , um überdurchschnittliche Leistungen erbringen zu wollen, oder auch jene die den effektivsten Weg suchen ihre Sportlichen Ziele zu erreichen , ist mentales Training unverzichtbar und bringt eine Vielzahl von Verbesserungsmöglichkeiten. Nachdem ich jetzt seit einigen Wochen mentales Training gezielt betreibe ,um mich in „ meinem Sport“ schneller weiterzuentwickeln, bin ich ,obwohl ich dieser Trainingsmethode immer ihre Berechtigung zugestanden habe angenehm überrascht von den Ergebnissen. Natürlich sind diese meine Ergebnisse schwer objektiv zu erfassen und zu bewerten, mein Gefühl sagt mir aber am richtigen Weg zu sein. Komplimente von Trainingskollegen sowie der Lernfortschritt neue Bewegungsabläufe betreffend bzw. bei der Verbesserung alter Bewegungsmuster haben mich von der Wirksamkeit eines Mentaltrainings restlos überzeugt. Nun gilt es die Möglichkeiten meinen Bedürfnissen entsprechend optimal zu nutzen. Da ich in meiner „Sportart- Wing Chun“ mit äußerst komplexen hochkoordinativen Bewegungsabläufen konfrontiert bin, die permanent verfeinert werden ,um dann von noch anspruchsvolleren Bewegungen ersetzt zu werden habe ich einen Schwerpunkt auf erlernen ,festigen, verstehen und perfektionieren von Bewegungen gelegt. Ich arbeite in diesem Bereich in erster Linie mit Visualisierungen. Anregungen und Wissen habe ich mir aus einschlägiger Fachliteratur erarbeitet. Die beigefügte Power Point Präsentation gibt einen kurzen Überblick über die bekanntesten allgemein anerkannten Möglichkeiten mental zu trainieren und Ideen von mir dazu. Natürlich eignen sich auch auf diesem Gebiet NLP Techniken richtig eingesetzt hervorragend. Ich meine , NLP Techniken können sinnvoll als Ergänzung und zur Verfeinerung bereits bestehender, erprobter Mentaltrainingskonzepte eingesetzt werden. Für mich haben sich bislang folgende NLP Techniken , Konzepte als gut anwendbar erwiesen. Zielformulierung: So wie sich Trainingspläne, die teilweise für Jahre im Voraus konzipiert werden für das rein körperliche Training eignen, sehe ich die Zielformulierung als geeignetes Äquivalent im mentalen Bereich. Das Definieren (wie geht es am Besten?,was genau möchte ich erreichen?) und Hinterfragen seiner Ziele (will ich das wirklich?, auf welche Lebensbereiche wirkt sich das aus..?) stellen weitestgehend sicher erfolgreich das tun zu können was man tun möchte. Ankertechnik: Für jeden Sportler in jeder Situation sinnvoll verwendbar. ZB: Mut , Gelassenheit, Konzentration, Entschlossenheit, Entspannung...FLOW... Im Wing Chun wird in den ersten beiden Schülerprogrammen die Technik des Ankerns gelehrt, um Schülern im Falle einer Notwehrsituation einerseits die Schlaghemmung zu nehmen, ihm Mut und Entschlossenheit zu geben ( für alle Pazifisten- to be kind to your enemy is to be cruel to yourself- soll heißen: Im Falle einer Notwehrsituation ist meist nur mehr Gewaltanwendung die einzige Möglichkeit zur Rettung oder dem Erhalt der eigenen Gesundheit: Wer sich lieber umbringen, verprügeln oder vergewaltigen lassen will ohne auch nur den Versuch gemacht zu haben sich seiner Haut zu wehren verdient es Idiot genannt zu werden! Hier ruht XY: Er/sie war ein Idiot.), andererseits ,um den Gegner für die Sekundenbruchteile die man für einen wirksamen Angriff benötigt zu verwirren. Beispiel: „Wann kommt denn der Bus?“ Bus= Ankerwort= Schlag! (Ich verwende unter anderem einen visuellen Anker für Explosivität indem ich mir eine Explosion vorstelle.) Submodalitäten: Hervorragend geeignet , um noch effektiver visualisieren zu können. Ankern um Zugang zum optimalen State zu erleichtern bzw. zu induzieren. Siehe: 1.Selbstversuch 2.Flow in dieser Projektarbeit. Modellieren: Immer wenn jemand etwas gut macht, das man selber erlernen möchte. Modellieren bietet viele Möglichkeiten und Denkanstöße. Asiatische Kampfkünste nutzten schon seit Jahrtausenden diese Technik. Eine Vielzahl von Kung Fu Stilen ist nach Tieren benannt. Diese Stile wurden durch Beobachtung von Tieren entwickelt bzw. verfeinert. Man gewann Anregungen und Ideen durch Tierbeobachtungen und versuchte deren Bewegungen auf den Menschen zu adaptieren. Wing chun wurde der Legende nach von einer Frau entwickelt ,die durch einen Kampf zwischen einem Fuchs und einem Kranich inspiriert wurde. Die bekanntesten Tierstile sind: Tiger, Kranich, Drache,Adler, Affe,Leopard und Gottesanbeterin.( Ein Scherzkeks hat sich den Stil des betrunkenen Affen erdacht. Die Formen und Kampfanendungen gehen von der niedrigsten -angeheitert bis zur höchsten Stufe- volltrunken- in dieser Phase befindet sich der Meister mehr auf allen Vieren als auf seinen Beinen.) Der Kämpfer ist angehalten während des Übens und Kämpfens sich ganz in das jeweilige Tier hineinzuversetzen um maximale Leistung entfalten zu können. Eine klassische Mobilisationstechnik. In der Sportpsychologie unter „tun als ob“ bekannt ,um durch Identifikation mit einem Vorbild zur Höchstform anzulaufen. Rollenspiel im Wing Chun: Im Zuge des WT Unterrichts werden immer wieder Bedrohungssituationen und das richtig Verhalten durchgespielt: Unterschieden wird zwischen: Bedrohungssituation: Wie kann man mögliche Auseinandersetzungen vermeiden? Worauf ist im Vorfeld zu achten. Körpersprache- Grenzen ziehen. Der Autor hat auf die provokante Frage seines Lehrers. „Wieso schaust denn so blöd, bist schwul oder was?“ seinerzeit blitzschnell gegenargumentiert:“Aber i schau ja gar net blöd.“-Was mich im Ernstfall sicher in weitere Probleme gebracht hätte. Vorkampfsituation: Wie verhalte ich mich notwehrgerecht? Sichern von Zeugen. Zurückgehen wenn Gegner folgt steht dessen Angriff unmittelbar bevor.=> Notwehr! Kampf: Ankerwort, 1-2 Schläge sonst Notwehrüberschreitung! Pattern Modelling: Herausfinden der Denkmuster, Werte ,Ziele und Strategien einer Person. Abkupfern der Erfolgsstrategien anderer.(siehe Modelling) Arbeiten mit Glaubenssätzen: Was glaube ich ? Was möchte ich glauben , um meine Ziele realisieren zu können? Paralellen in der Kampfkunst: Die japanischen Samurai waren angehalten sich bereits als tot zu betrachten und diesen im Kampf geradezu zu suchen: Ich habe herausgefunden: Bushido, der Weg des Kriegers liegt im Sterben. Wird man mit zwei Alternativen konfrontiert, Leben und Tod, soll man ohne Zögern den Tod wählen. Wenn einige behaupten : „ Ein Tod ohne seine Bestimmung erlangt zu haben sei ein sinnloser Tod; so ist das eine berechnende Art zu denken.....wenn man überlebt ohne ein gerechtes Ende erlangt zu haben ist man ein Feigling..solange man den Tod wählt auch ohne sein Ziel erreicht zu haben ist man frei von Schande.. Aus HAGAKURE: Der Weg des Samurai. Derart motivierte Kämpfer waren ganz im Sinne der damals herrschenden Fürsten die einander über Jahrzehnte bekämpften. Erst ein tief verwurzelter Glaube über ihre Bestimmung machte sie zu dem was sie waren. Trance, Strategien: Miyamoto Musashi der wohl bekannteste Samurai überhaupt berichtet von einem Zustand des „Rausches“ im Kampf in dem ein Kämpfer selbst von einer großen zahlen mäßigen Ubermacht nicht oder nur äußerst schwer zu besiegen ist. Der beschriebene Zustand erinnert erinnert sehr an den FLOW, einen heute in der Sportwissenschaft oft genannten Zustand optimaler Leistungsentfaltung in dem auch nahezu Unmögliches möglich wird. Im Wing Chun wird seine Strategie im Kampf mit mehreren Gegnern angewandt. (Gegner hintereinander aufreihen, immer den nächsten bekämpfen, während die anderen einander im Weg stehen und sich gegenseitig behindern.) Im Wing Chun wurden 4 Strategien formuliert mit der Kraft umzugehen: 1. Löse dich von deiner eigenen Kraft 2. Löse dich von der Kraft deines Gegners. 3. Nutze die Kraft des Gegners gegen ihn selbst. 4. Füge der gegnerischen Kraft die eigene- hinzu. Natürlich muß man nicht unbedingt kämpfen ,um diese Strategien anwenden zu können ,allerdings fällt es dann leichter sie zu verstehen und im Leben umzusetzen und das ist genau der Punkt wo Kampfkunst und Philosophie Eins wird. Meine persönlichen Erfahrungen mit Mentaltraining im Wing Chun: Ich übe diese Kampfkunst nun seit drei Jahren aus , trainiere nahezu täglich und versuche permanent mich ,meine Technik, mein Training zu verbessern. Nun nachdem ich systematisch an meinen Reflexen ,meiner Grundtechnik, Schrittarbeit, technischem Repertoire.. gearbeitet habe und weiter arbeite, habe ich animiert durch meine NLP Erfahrungen und persönliches Interesse begonnen mentale Trainingsstrategien für mich zu entwerfen und umzusetzen. Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen: Gerade im Wing Chun, das eine absolut effektive und unglaublich durchdachte Kampfkunst ist, ist Mitdenken gefragt. So entdecke ich jeden Tag Neues auch und gerade in altbekannten Bewegungen. Es heißt 1/3 des Wissens kommt vom Lehrer durch Erklärungen , 1/3 durch Beobachtung und das restliche Drittel durch nachdenken. Grundvoraussetzung um überhaupt über etwas nachdenken zu können ist eine Frage die es zu beantworten gilt. Die Frage auf die man nicht kommt kann nie beantwortet werden. Im Rahmen meines Visualisierungs- trainings stellen sich immer wieder neue Fragen und ich merke immer wieder wie wenig Vorstellung geschweige denn Verständnis ich für viele Bewegungen habe. Das ist eigentlich „nur“ ein unerwarteter Nebeneffekt im Rahmen des Mentaltrainings. Wunderbar ist es durch mentales Training Bewegungsmuster einzuschleifen und zu festigen. (in der Fachliteratur Carpenter Effekt genannt) Ich nutzte diese Möglichkeit mehrmals am Tag für mich.Das ist von besonderem Vorteil, wenn einmal kein Trainingspartner verfügbar ist mit dem ich meine Bewegungen üben kann. Je weiter ich im Wing Chun komme desto geringer wird die Zahl derer mit denen man seine Stoff üben kann- was die Trainingszeit (der höheren Techniken) bei vielen meiner Kollegen um bis zu ¾ reduziert! Naturgemäß dauert es dann viel länger voranzukommen! Mit Visualisierungen kann ich das weitgehend wettmachen! Außerdem stelle ich mir im Training kurz vor und nach der Bewegungsausführung den Bewegungsablauf genau vor. Davon verspreche ich mir einen gesteigerten Trainingseffekt indem ich visualisieren und konventionelles Training verbinde. Ein weitere Grund ist die Anzahl der Bewegungswiederholungen, die ich durch Visualisierungen locker verdoppeln kann. Wiederholungen in der Vorstellung sind meines Erachtens genauso effektiv wie tatsächlich ausgeführt, wenn man sie neben dem konventionellen Training macht und sicherstellt eine korrekte Bewegungsausführung eingespeichert zu haben. Untersuchungen haben ergeben, daß eine Kombination von konventionellem Training und mentalem zu den besten Ergebnissen führt. Bei körperlicher Erschöpfung ,wenn es nicht mehr sinnvoll sondern sogar kontraproduktiv ist körperlich zu trainieren kann man immer noch sinnvoll in seiner Vorstellung üben. Durch die NLP Kurse ist mir noch stärker bewußt geworden wie sehr die Psyche auf die Leistungsfähigkeit Einfluß hat. Immer wieder fällt mir auf ,wie Trainingspartner sich mit Selbstkritik fertig machen oder nach Fehlern in Resignation verfallen. Wenn mir einer erklärt: „Ich kann das nicht!“ ist meine Antwort: „Rede dir nichts ein – reine Übungssache!“ Alles eine Frage des Glaubens. Solange ein Fehler nicht tödlich ist, ist er eine Orientierungshilfe und ein Wegweiser Richtung Perfektion , so sehe ich die Sache. In so einem Fall kann man positive Anker nutzen oder sein inneres Bild der Situation mit erfolgfördernden Submodalitäten anreichern , refraimen oder gar an sinnvollen Glaubenssätzen arbeiten. Mittlerweile haben schon mehrere Freunde meine Anregungen aufgenommen und fragen mich, wie sie dies oder das üben können. Wenn ich mich durch mein Können noch weiter abhebe wird die „Nachfrage“ sicherlich noch weiter steigen. (mit Spitznamen der Professor oder Mr. Mental muß ich sowieso schon leben) Ich bin mir sicher,daß es möglich ist ,wenn es ich mit meinem Eigenkönnen untermauern kann ,einige Leute an einem Coaching Interesse haben werden. Bis ich das angehe werde ich mir allerdings noch Zeit lassen. Die Zukunft: Ich werde mich weiterhin mit Mentalem Training im Wing Chun befassen. Generiere immer wieder neue Ideen , die ich dann im Selbstversuch teste. Sicherlich wäre es sinnvoll eigene Formate zu entwickeln. ZB. Im Bereich: Erlernen neuer Bewegungsabläufe und –Muster ist es sicherlich sehr sinnvoll einen Standart zu entwickeln. 1.Wie, in welchem Zustand gehe ich an die Sache heran? 2.Von der grobmotorischen zur feinmotorischen Bewegung. 3.Worauf muß ich besonders achten? 4.Was soll ich mir beim Erlernen der Bewegung denken? (In höchsten WT-Kreisen wird beim chi sao (ein hochtechnisches Reflextraining) der gerade angesprochene Muskel visualisiert!) 5.Welche Fragen sollte ich mir stellen um Verständnis für die Bewegung zu entwickeln? Hier gibt es gewisse Grundgesetze, die universell auf alle Arten von Bewegungen adaptierbar sind! 6. Welche Bewegungsgeschwindigkeit soll ich verwenden, um optimal zu lernen? · Eine weitere Idee ist mittels geeigneter Submodalitäten und Ankern den Zugang zum FLOW Zustand zu erleichtern oder ihn im Idealfall sogar abrufen zu können. · Arbeiten mit slow und fast time, um eigene Bewegungsgeschwindigkeit zu erhöhen. (siehe auch Flow) Ich bin der Meinung ,daß ich das Wissen, das ich aus Theorie und eigener Erfahrung entwickle auch auf verschiedenste Sportarten adaptieren kann. Nur wer aus eigener Erfahrung sprechen kann ist wirklich glaubwürdig und kann überzeugen darum werde ich mir noch einige Zeit lassen ,um mein Wissen unter die Leute zu bringen. Sollten die Dinge (Milton – kunstvolles vages Sprechen) sich so entwickeln wie ich es mir vorstelle (und wofür ich auch arbeite) werde ich sicherlich in nicht allzuferner Zeit in Coachings mein Wissen und meine Hilfe anbieten. (weil ich absolut davon überzeugt bin großes Potential in diesem Bereich zu haben und es einfach sau gern machen möchte) Große Weisheit macht sicher und frei, kleine Weisheit ist Tyrannei. Große Rede:Glänzende Pracht. Kleine Rede nur Worte macht. Dschuang Dsi |
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#11
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| Hallo Leute ! (Definitionen stammen teils von mir teils aus dem net. Nlp.at) Theorie: Beschreibung:Ankern: Ankern ist eine Technik, die auf die Forschungen von Iwan Pawlow (klassische Konditionierung zurückgeht). Neben den unbedingten Reflexen (z.B.Kniesehnenreflex) gibt es auch den bedingten oder erlernten Reflex. Das Wissen um diesen Reflex macht sich die Anker Technik zunutze. Anker ermöglichen durch Worte, Bilder, Gesten, Gerüche etablierte Reaktionen wieder aufzurufen. Sinnvoller Einsatz dieser Anker befähigt den Anwender seine Leistungsfähigkeit voll auszuschöpfen zur Konzentration im entscheidenden Augenblick eines Tennismatches, Gelassenheit in Stresssituationen...Um einen Anker erfolgreich abzurufen reicht ein einziger Versuch wenn dieser Anker absichtlich mit einem Wort ,Bild ,Geste etabliert wurde. Anker können in jedem Repräsentationssystem (vakog=visuell(ZB Farbe,Symbol),auditiv(Geräusch), kinesthätisch(zB:Tastsinn,Gefühl einer best.Bewegung), über Geruch oder Geschmack )gesetzt werden. Techniken: 1.Anker stapeln 2.Anker verschmelzen 3.Anker verketten 4.Analoger Anker- Gleitanker Anker Ein Reiz, auf den eine Person auf eine bestimmte Weise reagiert. Natürliche Anker sind z.B. Farben, die uns in eine bestimmte Stimmung versetzen, Musik, die uns aktiviert oder beruhigt oder ein Geruch, der uns an ein bestimmtes Ereignis erinnert. Das Wort Anker kommt von anchormen, das sind prominente Moderatoren in Talkshows. Allein das Auftreten eines bestimmten Anchorman soll das Publikum veranlassen sich diese Sendung anzusehen. Werbung ist ein gutes Beispiel für die Wirkung von Anker. Werbung produziert sinnliche Reize: Bilder von sympathischen Menschen und schönen Landschaften, das Logo des Produktes, markante Stimmen, ein einprägsamer Satz, Musik. All das soll positive Gefühle hervorrufen. Die Werbe-Industrie versucht, diese Anker oft und oft zu setzen. Das Gehirn lernt so die einzelnen Elemente als Einheit zu kodieren: auf unbewußte Weise werden der Slogan, das Logo, die Stimmen, die Musik und das Gefühl miteinander verbunden. (Das Gehirn lernt eine Synästhesie). Beim Kaufen soll diese Synästhesie aktiviert werden. Wir sehen das Logo des Produktes und - ohne daß uns dies zu Bewußtsein kommt - wird die gesamte Einheit von Sehen, Hören und Fühlen innerlich aktiviert. Das Logo des Produktes wirkt als visueller Anker, der visuelle Reiz führt zu einem positiven Gefühl: der Kunde kauft. Oder speziell in der Kampfkunst. Kampfnamen: wie Tiger Darius Micelzewski, iron mike Tyson., bonecrusher Smith = visuelle Anker , innere Bilder mit denen ,die Sportler ihr optimales Leistungsniveau verbinden und leichter Zugang zu diesem gewinnen. Musik beim Einmarsch in den Ring..., Tierstile bei denen sich die Kämpfer mit einem Tier identifizieren und dessen Eigenschaften „übernehmen“. Beim Setzen von kinästhetischen(durch Berührung) Ankern ist u.a. zu beachten: (1) . Ohne Rapport(=gute entspannte Kommunikationsbasis) ist es schwierig, eine andere Person zu ankern (weil sie vielleicht innerlich etwas anders macht als intendiert ist) (2) Wo, an welcher Stelle des Körpers soll der Anker gesetzt werden? Anker sollen an einer sicheren und erreichbaren Stelle gesetzt werden. Aus Rapport-Gründen ist es nützlich, den Klienten oder die Klientin vorher um Erlaubnis zu fragen, wo eine Berührung angenehm ist. (3) In welcher Weise, mit welchem Druck und mit welcher Intensität soll der Anker gesetzt werden? Hier geht es wiederum um Rapport und um klare Anker, d.h. um eindeutige Körper-Signale. (4) In welchem Moment? Am elegantesten ist das Anker in der Phase des "Hineingehens" in einen Zustand, d.h. bis zum Höhepunkt des Erlebens, zu setzen. Dabei wird nicht nur der Zustand, sondern der Prozeß des Hineingehen in diesen Zustand verankert. Genau dieser Prozeß soll später durch das "Abfeuern" des Ankers ausgelöst werden. (5) Wie lange? Die Berührung, die den Anker ausmacht, darf nur für die Dauer des Vorhandenseins des inneren Zustandes erfolgen, ansonsten kann der Anker (unabsichtlich) wieder gelöscht werden. Anker setzen(durch berühren der Person an vorher vereinbarter Stelle) soll präzise erfolgen: ein Anker soll mit einem genau definierten inneren Zustand verbunden sein von einem geschulten Beobachter meist exakt identifiziert Übung: Alleine oder mit Hilfe eines Partners. 1.Identifiziere einen Zustand (Ruhe,Mut, Freude,...) den du ankern möchtest. 2. Versetze dich mit allen Sinnen in eine Situation in der du intensiv dieses Gefühl empfunden hast. Was hast du gesehen (detailliert-Farben....) ,gefühlt (wo im ,am Körper, ) welche Geräusche (Musik..) verbindest du mit diesem Gefühl,gibt es einen Geruch ,Geschmack den du damit verbindest? Laß dir Zeit in die Situation zu gehen...und dieses Gefühl intensiv nachzuempfinden. 3. Setze den Anker. (beachte oben beschriebene Vorgehensweise) Ein richtig gesetzter Anker kann jederzeit wieder abgerufen werden, sofern er in regelmäßigen Abständen aktiviert wird. Welche Gefühle eine Person ankern möchte bleibt ihr überlassen, auch das Ankern von unterschiedlichen Gefühlen auf einer Stelle ist möglich.(Anker stapeln) Allerdings muß ich darauf hinweisen ,daß diese und andere Techniken leichter funktionieren, wenn eine Person dabei ist, die mit der Technik bereits vertraut ist. Funktionieren tut die Technik. Man denke nur an einen bestimmten Geruch ,der einem das Wasser im Mund zusammenlaufen läßt... Folgendes Skript ist von mir und läßt sich mit verschiedensten Techniken verfeinern. (Anker, Submodalitäten...) Erlernen-festigen eines Bewegungsablaufes: Dim dim ching wie in meiner letzten WT Welt steht: jeder Punkt (der Bewegung)klar oder wie Sifu Pfaff sagt: „wer langsam übt lernt schnell“) 1.Detailierte Beschreibung des Bewegungsablaufes (Vakog,=mit allen Sinnen) Geschwindigkeit,Tempowechsel.innere Empfindungen,anreichern mit leistungsfördernden Submodalitäten) 2.Auswendiglernen des Bewegungsablaufes: Nutzen von Codewörtern die Bewegungssequenzen zusammenfassen. => Subvokales training: Bewegungsablauf vorsprechen bei gleichzeitiger Visualisierung der Bewegung.(Ablaufgeschwindigkeit variieren) 3.Struktur des Bewegungsablaufes ausarbeiten: Knotenpunkte hervorheben (für die Bewegungsausführung entscheidende Stellen) 4.Symbolische Markierung der Knotenpunkte: (Codewörter, Symbole) |
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#12
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| kurz drüber gelesen, sry aber ich versteh nur bahnhof obwohls mich interessiert. lese es morgen mal aufmerksamer. |
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#13
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| Hi Chisau, ich finde den Ansatz auf jeden Fall interessant und würde mich den Anderen anschließen: Eine Konkretisierung wäre super. Andere Frage: (Kenne mich mit NLP wirklich nur ganz am Rande aus): Kann man da nicht auch Mist bauen, wenn man alleine damit rumprobiert? Zum Beispiel negative Zustände verankern? Wie löst man einen Anker?? Ist es tatsächlich ratsam, das ohne fremde Hilfe zu versuchen? liebe Grüße, Justy |
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#14
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| Hi Justy, Ich habe eine konkrete Übungsanleitung zum Setzten eines Ankers gepostet. (nach der Theorie was ein Anker ist) Es kann tatsächlich gefährlich sein negative Zustände zu verankern, aber das habe ich auch nicht empfohlen. Beim Ankern eines positiven Gefühls kann nicht viel schiefgehen. Das Schlimmste was passieren kann ist ,daß es nicht funktioniert. Auf keinen Fall sollte man ohne Fachmann negative Zustände ankern. Anker lösen sich ,wenn sie nicht benutzt werden mit der Zeit selber wieder auf ,so wie man etwas verlernt das man nie wieder benötigt. (Es gibt aber auch eine Technik dafür)Optimal ist es natürlich dies Übung mit einem "Eingeweihten" zu machen. |
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#15
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