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  #1  
Alt 28-01-2004, 14:59
Asmund
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Der perfekte Kämpfer?

Ich lese hier unendliche viele Diskussionen darüber welche Kampfsportart oder welches System denn nun das beste sei,und ich finde es unglaublich faszinierend. Ich selber übe keine KK oder keinen KS aus. Doch ich studiere Kämpfe weil mich der psychische Aspekt unheimlich interessiert, dies tue ich anhand Videos,manchmal auch Dojo- und Vereinbesuchen, Veranstaltungen, Wettkämpfen etc. Anhand psychologischer Merkmale und offensichtlicher Eindrücke, die man über die Personen erhält die diesen Sport ausüben, wurde mir deutlich klar das es weder mit dem technischen Wissen, noch mit ausübenden System, noch mit der körperlichen Seite (Ok, in einigen extremen Fällen schon^^), etwas was zu tun hat ob jene Person effizienter oder überlegender ist als die andere. Was ich damit sagen will ist ich hab gute Teakwandokämpfer gesehen die gute WT´ler besiegt haben, gute Kickboxer die gegen gute Escrimadore verloren haben, gute Karateka die gegen gute Hapkidokämpfer gewonnen haben, ein völlig kampfsportunerfahrende Mitglied des hiesigen Motoradclubs verprügeln regelrecht den ortansässigen Brazillian Ju-Jutsu Trainer der glaub ich sogar den 1. Dan sein eigen nennt. Ich könnte das noch weiterführen den meine Beobachtung beläuft sich auf mehrere Jahre, aber das wäre unwesentlich wichtig. Was soll das? Fragt sich jetzt jeder. Nun eines haben die Gewinner dieser Kämpfe gemeinsam: Sie waren selbstsicherer als ihr gegenüber. Hängt also die so oft diskutierte Effizienz nur vom Geiste ab? Ist die Selbstsicherheit die wahre Kunst des Kampfes und Selbstverteidigung? Aufgrund meines Studiums (das ich begonnen habe um das perfekte System für mich zu finden) die mir diese Erkenntnis gegeben hat muss ich sagen ja. Ich weiß ich stosse hier mit dieser Aussage auf heftigen Widerstand, doch das ist vielleicht auch gut so. Denn ich brauche eure Meinung um mir ein Schlußurteil bilden zu können.
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  #2  
Alt 28-01-2004, 15:10
Benutzerbild von soares
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: boxen - submission wrestling - jkd
 
Registrierungsdatum: 27.11.2003
Beiträge: 564
Standard

du studierst mehrere jahre theoretisch kks um das richtige system für dich zu finden ?
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  #3  
Alt 28-01-2004, 15:13
Benutzerbild von -erdmännchen-
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: umorientierung ...
 
Registrierungsdatum: 04.07.2002
Ort: Höllenschlund deutschlands
Alter: 24
Beiträge: 468
Standard

Cool ...

Ähhm, Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass selbstsicherheit nicht DER Schlüssel zum Ziel ist. Selbstüberschätzung ist gewiss nicht gut
Aber wenn du Dich von jemandem dre Selbstsicher ist einschüchtern lässt, sieht es schon schlechter aus.


<<<Ich lese hier unendliche viele Diskussionen darüber welche Kampfsportart oder welches System denn nun das beste sei>>>

Die Freude hatten wir glaube ich länger nicht mehr.


Darf man fragen an welcher Institution du beschäftigt bist? Oder ist das eher eine Art Hobby

Grüße
-erdmännchen-
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  #4  
Alt 28-01-2004, 15:29
Benutzerbild von sumbrada
Global Moderator
Kampfkunst: Conceptler
 
Registrierungsdatum: 26.11.2003
Ort: Kiel
Alter: 30
Beiträge: 5.407
Standard

Im Prinzip gebe ich dir sogar recht.
Aber ein Kampf wird durch viele Variablen entschieden
Entschlossenheit ist eine davon.
Aber Schnelligkeit, Kraft, Brutalität, Killerinstinkt, Reaktion Koordination uvm entscheiden den Kampf mit.
Nicht zu vergessen einfach Glück, dass man haben muss.
Mir fällt in vielen Videos von Kämpfen zwischen den verschiedenen Stilen auf, dass im freien Kampf die ganzen Systeme gar nicht so unterschiedlich sind.
Alle, egal ob sie WC ,Muay Thai, Karate oder sonstwas gemacht haben, im Freikampf löst sich die stilabhängige Form auf und oft entsteht ein Gekloppe, dass nichts mehr mit dem ursprünglichen Stil zu tun hat.
Viele sagen dann, ja der konnte den Stil nicht so, aber das ist meiner Ansicht nach falsch.
Es gab hier z.B. öfter mal Diskussionen zwischen dem Kampf zwischen Emin Boztepe und nem WC-Mann.
Auch da enstand aus dem Wt-mässigen eine freie Anwendung.
Niemand würde behaupten dass E. B. Kein WT beherrscht.
Genauso sieht es aus, wenn Karatekas gegen MTler kämpfen. Die Unterschiede beschränken sich manchmal auf die Grungstellung und dass wars dann schon.
Allerdings denke ich, dass du die Bedeutung der KK unterschätzt.
Vieler der oben genannten Eigenschaften werden durch sie trainiert.
Wenn man im Training nichts anderes macht als reines Technik bzw Formen üben, hast vollkommen recht, da dies in der Anwendung keinen wirklichen Bestand mehr hat.
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  #5  
Alt 28-01-2004, 15:37
Benutzerbild von Franz
Moderator
Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
Ort: Bayern
Alter: 37
Beiträge: 8.492
Standard

Selbstverständlich hat Selbstsicherheit auch etwas mit dem Kampf zu tun,
denke aber das gute Technik wichtig ist um Situationen selbstbewußt meistern zu können, denn man geht ja auch selbstsicher an eine Türe wenn man weiß man hat den richtigen Schlüssel dabei!
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  #6  
Alt 28-01-2004, 15:45
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Selbststudium
 
Registrierungsdatum: 26.01.2004
Beiträge: 173
Standard

Was Asmund sagt, ist ganz und gar nicht verkehrt. Eine "Schlägerei" fängt häufig zunächst mit Einschüchterungen an (Schubsen und sowas). Wenn man hier geistig stark bleibt und sich nicht einschrecken lässt, so zeigt man dem Gegner, dass man kein Opfer ist - so wird schon ein Kampf vermieden.
Also für mich spielt der geistige Aspekt eine sehr große Rolle.
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  #7  
Alt 28-01-2004, 15:51
Benutzerbild von -erdmännchen-
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: umorientierung ...
 
Registrierungsdatum: 04.07.2002
Ort: Höllenschlund deutschlands
Alter: 24
Beiträge: 468
Standard

Zitat:
Zitat von aw5k
Was Asmund sagt, ist ganz und gar nicht verkehrt. Eine "Schlägerei" fängt häufig zunächst mit Einschüchterungen an (Schubsen und sowas).
Wie bei Tieren ...putzig, nich?
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  #8  
Alt 28-01-2004, 15:55
Benutzerbild von soares
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: boxen - submission wrestling - jkd
 
Registrierungsdatum: 27.11.2003
Beiträge: 564
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Zitat:
Zitat von Asmund
, ein völlig kampfsportunerfahrende Mitglied des hiesigen Motoradclubs verprügeln regelrecht den ortansässigen Brazillian Ju-Jutsu Trainer der glaub ich sogar den 1. Dan sein eigen nennt.
interessehalber: wer war das ? oder sag mal die stadt ?
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  #9  
Alt 28-01-2004, 16:01
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Boxen, MT, Shoot-Fighting
 
Registrierungsdatum: 13.11.2003
Ort: LV 426
Beiträge: 111
Standard Und noch so ne Type.

Jaja Asmund.
Das läuft aber alles mal wieder darauf hinaus,
wer auf der Strasse der Held ist.

Von daher: BAH!

Gibt´s eigentlich auch noch Leute, die den sportlichen Aspekt sehen,
Wettkämpfe machen (oder gar Titel Ambitionen haben? )

Ich kenn kaum ernsthafte KK/KSler, die auch richtig weit kommen,
die ständig irgendwelche Strassenschlägerei-Vergleiche ziehen.
(Bis auf so ein zwei Ausnahmen.. )

Ausserdem kann ich Theoretiker nicht ausstehen...

Ich hab mehr Respekt vor nem Top Leichtathlet oder nem Schwimmer-Ass als vor irgendnem dahingeknüselten DAN-Grad, der sonst noch nixx gewonnen hat. That´s a fact...

Ausserdem macht nicht DIE Kampfkunst sondern immer noch der Kampfkünstler/Sportler die Musik. Von daher auf alle Theorien geschissen.
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  #10  
Alt 28-01-2004, 16:04
Benutzerbild von SIT-MMA
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Kampfkunst: SIT-Vale Tudo, Grappling,MMA
 
Registrierungsdatum: 06.11.2003
Ort: Pforzheim
Beiträge: 1.439
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Hallo,
du suchst also für dich das perfekte Kampfsystem!

Das allgemein perfekte Kampfsystem für Jederman gibt es meiner Meinung nach nicht! Hängt in erster Linie von der Zielsetzung ab!

Jeder kann natürlich das für sich perfekte Kampfsystem finden.

Und nicht zu vergessen, es hängt auch sehr viel von der physis der Kontrahenten ab. Jeder normalsterbliche wird mit Sicherheit bei einem 130 kg Monster (Ringer, Boxer, Muay Thailer o.ä.) etwas angespannter sein als wenn es gegen einen gleichschweren Gegner geht.

Jeder muss halt für sich das passende finden! Es ist wie bei einem Schuh. Deine Schuhe passen auch nicht jedem.
Manche trainieren gar keine KK/KS und sind trotzdem Brandgefährlich, andere trainieren 20 Jahre und es gibt genügend die ihm dann immer noch die Hucke voll hauen!

Verallgemeinern lässt sich die Frage/Antwort nach einem perfektem Kampfsystem meiner Meinung nach nicht!

Grüsse
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  #11  
Alt 28-01-2004, 16:12
Benutzerbild von gatos
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Kampfkunst: Fleischkurzstreckenbeförderung
 
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Beiträge: 589
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@soares
Du linkes Ei was fuer eine Frage
Du weisst doch ganz genau BJJ + 1.Dan ???

Ansonsten wie war das mit der drei Gruenden wegen denen man einen Kampf verlieren kann?
Zuviel Respekt vor dem Ruf des Gegners.
Zuviel Respekt vor dem Aussehen des Gegners.
Ungenuegende Vorbereitung.

In diesem Sinne.
__________________
Höfflichkeit ist nach dem Kampf genau so wichtig wie davor. Ich habe mich schon immer nach einer Submission beim Gegner für seine Kooperationsbereitschaft und die gelungene Zusammenarbeit bedankt.
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  #12  
Alt 28-01-2004, 16:24
Asmund
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Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von -erdmännchen-
Cool ...
Ähhm, Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass selbstsicherheit nicht DER Schlüssel zum Ziel ist. Selbstüberschätzung ist gewiss nicht gut
2 Worte 2 Bedeutungen

Zitat:
Zitat von -erdmännchen-
Cool ...
Darf man fragen an welcher Institution du beschäftigt bist? Oder ist das eher eine Art Hobby
Natürlich darf man fragen, ich bin Diplom-Psychologe und mache dies aus reinem Interesse, da es in diesen
Themenbereich wirklich wenig ausschlaggebene Fakten gibt ist dies ein besonderer Anreiz. Da die meisten
psychologischen Themen sich mit eher gesellschaftsgebundenem befassen.

Zitat:
Zitat von soares
du studierst mehrere jahre theoretisch kks um das richtige system für dich zu finden ?
Glaub das mir das hab ich mittlerweile (48 Jahre alt) aufgegeben.

Zitat:
Zitat von sumbrada
Alle, egal ob sie WC ,Muay Thai, Karate oder sonstwas gemacht haben, im Freikampf löst sich die stilabhängige Form auf und oft entsteht ein Gekloppe, dass nichts mehr mit dem ursprünglichen Stil zu tun hat.
Das kann ich nur bestätigen.

Zitat:
Zitat von sumbrada
Allerdings denke ich, dass du die Bedeutung der KK unterschätzt.
Vieler der oben genannten Eigenschaften werden durch sie trainiert.
Ich unterschätze sie durchaus nicht den diese Eigenschaften fördern ja letzendlich Selbstsicherheit. Wenn du auf den Schläger aus dem MC-Club ansprichst der wird sie auch gefördert haben und zwar eben durch Schlägereien, Knastaufenthalte etc. Über diese Methode lässt sich jedoch streiten ;-)

Zitat:
Zitat von -erdmännchen-
Wie bei Tieren ...putzig, nich?
Heisses Thema das wir bitte nicht vertiefen sollten. :-)
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  #13  
Alt 28-01-2004, 16:30
Benutzerbild von soares
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: boxen - submission wrestling - jkd
 
Registrierungsdatum: 27.11.2003
Beiträge: 564
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@ gatos - nö weiss ich nicht.

kennst du die story ?

- kazeka muniz in hagen ?
- der berliner von den vacircas ?
- mario stapel ?

und wenn asmund aus der schweiz oder österreich kommt gibts nochmehr möglichkeiten.
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  #14  
Alt 28-01-2004, 17:23
Benutzerbild von gatos
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Kampfkunst: Fleischkurzstreckenbeförderung
 
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Beiträge: 589
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Vacircas Schwarz Gurte? Da bleib ich lieber bei Hosentraeger, sind auch zu kaufen, halten die Hase genauso gut und sind billiger.
@Asmund
Wer war denn der Angesprochene Ding Dang Dong Traeger.
__________________
Höfflichkeit ist nach dem Kampf genau so wichtig wie davor. Ich habe mich schon immer nach einer Submission beim Gegner für seine Kooperationsbereitschaft und die gelungene Zusammenarbeit bedankt.
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  #15  
Alt 28-01-2004, 17:24
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Kampfkunst: Fukijiu-Do
 
Registrierungsdatum: 05.02.2003
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Zitat:
Zitat von soares
kennst du die story ?
loskommschonerzählendlich!
__________________
The complex part in simplicity is timing - Keith Jarrett
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