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#1
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| Hallo Leute, hier ein Artikel, zu dem mich eure Gedanken interessieren würden. http://t-news.t-online.de/zone/news/...tik,p=web.html Was denkt Ihr so über die Ausbildung unserer Streifenpolizisten ? Ich persönliche habe den Eindruck, daß die Bereitschaft sich "fit zu halten", vor allem im SV-Bereich, endet, sobald der "normale" Bereitschaftsdienst beginnt. Die nächste Frage, die sich mir auftut ist die, ob ein Streifenpolizist unbewaffnet (seine Schußwaffe darf er ja meist nicht benutzen oder kann sie nicht schnell genug ziehen oder hat selten schießen unter Streß geübt) noch irgendeinen Respekt erzeugt. Welche Erfahrung haben den die hier anwesenden Polizisten gemacht ? - Ist klar, die hier anwesenden werden wohl hart trainieren. - ABer wie sieht das mit den Kollegen aus ? CU Calimero PS.: Nicht falsch verstehen, ich hab' nix gegen Polizisten sondern nur mal ein paar Stimmungsbilder wiedergegeben. PPS.: Manchmal trügt ja auch der Eindruck. |
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#2
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| Sorry, ist der Link richtig? Bei mir geht da nichts! |
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#3
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| Hi Panther, hm, der Link funzt nicht richtig. Hat aber mit den Fragen nicht viel zu tun. Da wollte ich eigentlich nur mal ein paar Gedanken zu hören. In der Art von "oh, der Job ist ungefährlicher als meiner". oder auch ganz was anderes. Ich selber habe da wenig Meinung. Meine Erfahrung geht von "sie haben mir das Leben gerettet" bis zu "was Ihr kommt erst nach der Action ?" So, falls das hier ein Verstoß gegen das Urheberrecht ist, lösch ihn bitte. Aus T-Online News: "Studie in Berlin veröffentlicht Deutsche Polizisten leben gefährlich In den vergangenen 30 Jahren sind in Deutschland 118 Polizisten im Dienst durch einen Angriff getötet worden. Das geht aus einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Allein zwischen 1985 und 2000 habe es insgesamt 747 Angriffe auf Beamte mit Tötungsvorsatz gegeben. Keine "amerikanischen Verhältnisse" Von "amerikanischen Verhältnissen" könne trotzdem keine Rede sein, heißt es in dem Bericht. Das Risiko eines Polizisten, durch einen Angriff getötet zu werden, lag den Ergebnissen der Studie zufolge während der 90er Jahre in den USA um das zehnfache höher als in Deutschland. Fahrzeugkontrollen bergen Gefahren Die meisten Angriffe auf Polizisten finden laut Studie in eher bürgerlichen Vierteln statt und erfolgen in 80 Prozent der Fälle völlig überraschend. Die Täter seien zu 72 Prozent Deutsche und zu 28 Prozent Ausländer. 94 Prozent seien Männer, in jedem zweiten Fall sei Alkohol im Spiel. Die meisten Angriffe mit Tötungsabsicht entwickeln sich laut Studie aus Fahrzeugkontrollen und "Situationen ohne vorherigen Körperkontakt". " CU Calimero PS.: Noch mal, mir gehts nur um Denkanstöße und darum verschiedene Meinunge´n zu hören. |
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#4
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| Hi einfach ist das nicht gerade. Ich denke mal, SV, richtiges Verhalten in einer Kofrontation wird in der Polizei-Ausbildung nicht richtig berücksichtig, dabei aber sehr wohl das richtige verhalten in der Hunderschaft. Was sinnvoller ist, sei mal dahingestellt. Wenige Polizisten machen sich die Mühe, nach ihrer Ausbildung weiter SV zu lernen, Kondition beizubehalten usw. Man denkt sich, bei dem ganzen Papierkram, warum sollte man ? Polizisten sind auch nur Menschen, Familienväter usw. Das sind dann die, die erst dann auf der Bildfläche auftauchen, wenn es zu spät ist. Das ist kein Vorwurf an diese Leute, das ist verständlich, aber von wegen SCHUTZ ?? Wo kann mich heute die Polizei noch schützen wenn sie selbst angst hat ? |
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#5
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| Also ich bin der Meinung das unsere Polizei schon besser ausgebildet sein könnte im Bereich SV und Fitness. Eigentlich sollte es zum Dienst gehören 2-3 mal die Woche SV und Schießen zu trainieren. Das viele Polizisten getötet werden ist leider Berufsrisiko! Nicht falsch verstehen, meine Schwester ist selbst bei der Polizei! Was macht die Polizei? Sie nimmt Verbrecher in Gewahrsam oder sucht nach Ihnen und Verbrecher sind halt mal nicht normal und haben einfach was gegen die Polizei, warum wohl? Viele Grüße Panther |
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#6
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| hm, natürlich muß die polizei gut ausgebildet sein, in sachen sv, entwaffnung... dann gibt`s ja auch noch die sek`s und weißdergeier, die spezialisiert sind. leider wird dies aber auch zu oft mißbraucht! richtig, wenn man als polizist verwundet/getötet wird ist das berufsrisiko, genau wie soldat und formel eins rennfahrer, wobei letztere im vergleich zu polizisten etwas ungerecht überbezahlt sind. ich hab aber auch ein gespaltenes verhältnis zu polizisten, weshalb ich jetzt nix mehr sag! (nicht dass ich hier jmd beleidigen/angreifen möchte!!!!!) |
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#7
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| Hi ihr zwei, danke für die Beiträge ! Aber sind 118 Polizisten die in 30 Jahren durch Angriffe getötet wurden viele ? Natülich ist jeder tote Polizist einer zuviel. Aber da haben ja mehr Versicherungskaufleute im "Dienst am Schreibtisch" 'nen Herzifarkt bekommen. CU Calimero |
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#8
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| Zitat:
Nicht in der Statistik aufgezählt sind offensichtlich die Beamten, die im Dienst verletzt (leicht bis schwer) wurden, nur mit der Absicht, sie ma ordentlich aufzumischen. Und ausser Doormen kommt da dann so schnell keiner ran. Ich gebe all denen Recht, die sagen, dass im Bereich SV mehr getan werden muss. Die wenigen von uns, die sich da auf freiwilliger Basis weiterentwickeln können das wohl nur bestätigen. Über den Zeitansatz braucht man da wohl erst einmal nicht zu diskutieren, die vorgeschlagenen 2-3 mal die Woche wären nicht umzusetzten. Es ist aber auch so, dass fast jeder Polizist, welcher schon ein Weilchen im Dienst ist, einen überragenden Vorteil hat, den man selbst durch zwanzig Jahre KK Erfahrung nur schwer wettmachen kann: ERFAHRUNG Wer sich auf der Strasse schon einige Male behaupten musste, auch ohne eine KK zu betreiben, der gewinnt schnell den Vorteil, dass er weiß, was abgeht. Er weiß, wann er wo zuzuschlagen/ treten oder sonstwas hat und er hat auch nicht mehr die Schlaghemmung, die z. B. ein Karate Danträger hat, wenn er immer nur wohlbehütet in seinem Dojo trainiert hat. Ältere Kollegen haben eine weitere Geheimwaffe: Routine Sie sind einfach routiniert darin, letztendlich doch zu gewinnen/ überleben. Das Prinzip ist nur schwer zu erklären, ich schlage dazu als kleine, humorvolle aber absolut zutreffende Lektüre "Interesting Times" von Terry Pratchet vor, dort wirds erklärt. Ich wage auch einfach mal zu behaupten, dass Polizisten sportlicher als der Durchschnittsbürger sind. Ich kenne zumindest auf meiner Dienstgruppe nicht einen, der nicht wenigstens Golf oder Tennis spielt (meist in Kombination). Auch die Zahl der KKler ist vermutlich höher als in anderen Berufsgruppen (außer die Leute anner Tür). Trotzdem, die Zeiten werden härter, es müste doch bald mehr SV trainiert werden, dass mag wohl stimmen. (siehste Panther, bei manchen Themen ist mir dann doch nicht langweilig )Cu Lamiech |
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#9
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| Zitat:
@calimero 118 in 30 Jahren, ne ist nicht viel. Ich hab das falsch gelesen, ich dachte in einem Jahr! Da sterben ja jährlich mehr Schifahrer als in 30 Jahren Polizisten! 2-3mal die Woche ist Zeitlich nicht machbar laut lamiech! Aber 1-mal sollte min. sein und zwar Pflicht den um Reagieren zu können muss man min. 1-mal die Woche trainieren! Und zu den sportlichen Polizisten kann ich nur sagen, bei uns trainieren die meist nur den Bauch Viele Grüße Panther |
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#10
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| Zitat:
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#11
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| Hi Lamiech, finde es wirklich gut, daß auch ein Polizeibeamter was dazu sagt. Und Du hast gewiss recht, wenn Du sagst, daß Erfahrung wirklich viel ausmacht. Aber ich hätte Routine für gefährlich gehalten (oder war das Ironie ?). Erst mal noch 'ne eher scherzhafte Frage. Du schriebst:"Ich kenne zumindest auf meiner Dienstgruppe nicht einen, der nicht wenigstens Golf oder Tennis spielt (meist in Kombination). " Wie kann man sich das den leisten ? - Verdienen Streifenpolizisten sooo gut ? - Oder sind Golf und Tennis bei euch in der Gegend so günstig ? O.K. jetzt aber wieder ernsthafter. Mir ist klar, daß Polizisten mächtig Streß und auch Familie haben. Aber gibt es denn nicht irgendwelche Interessengemeinschaften, die sich für ein SV-Training innerhalb der Dienstzeiten stark machen ? Und ist der Verzicht darauf nur auf die knappen Kassen zurückzuführen (wäre ja 1-3 Wochenstunden "unproduktiver" Zeit) ? CU Calimero PS.: Ja Ja, Pratchett ist eh zu empfehlen. Auch zum Thema KK und Anwendung. Aber die Polizei mit der Stadtwache zu vergleichen... - "Ich wees ja nit" Geändert von calimero (02-07-2002 um 15:59 Uhr). |
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#12
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| Zitat:
CU Lamiech |
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#13
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| Hi Lamiech, na da bin ich ja beruhigt. Aber Cohen ist schon gut drauf. CU Calimero |
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#14
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| Die Polizei bei mir im Ort ist absolut unsportlich.Denke außer ihren Pflichstunden hat kein einziger irgend etwas mit SV am Hut,obwohl eine Polizei Ausbildungsschule vor Ort.Konnte mich schon öfter von den fehlenden Kenntnissen überzeugen. mfg esdo |
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#15
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| Na, wenn du möchtest, dann kann ich Dir ein paar Kollegen vorstellen, die Dich gern vom Gegenteil überzeugen. Vorher kannste ja mal mit mir sparen. Bring aber dicke Schutzpolster mit Na ja, mal Spaß beiseite, ich meinte nicht, dass alle SV machen. Aber man hat schon recht viele, die viel Sport treiben. Sicher gibt es auch bei uns einige Fettsäcke, aber irgendwie sind wir ja auch ein Querschnitt der Gesellschaft. Es ist aber wirklich so, dass Du in kaum einem Berufsstand soviele Sportler findest wie in der Polizei. Sicher fallen die anderen da eher ins Auge. CU Lamiech |
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