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#16
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| Die Prüfungen im Shaolin Quan Kung Fu sind äußerst hart, aber auch da wird darauf geachtet, dass niemand durchfallen muss. Wie von anderen schon erwähnt, hat man ja darauf Einfluss, in dem man eben nur diese Personen zulässt, bei denen man erkennt, dass sie reif dafür sind. Bei uns finden zweimal jährlich Basisstufenprüfungen statt (1./2. Schülergrad) und einmal jährlich Mittelstufenprüfungen (3./4. Schülergrad), Oberstufenprüfungen setzen wir dann an, wenn sie benötigt werden (es gibt von unserer Schule noch keine OBerstufenschüler, das höchste sind die 3. Schülergrade). Die Basisprüfungen dauern in etwa 2 Stunden und beinhalten neben Formen, Kampf, Selbstverteidigung natürlich auch Theorie. Die Mittelstufenprüfungen dauern zwischen 3-6 Stunden und es kommt noch Waffenkampf, Bodenkampf und weitere Inhalte dazu. Natürlich muss ein Schüler immer das gesamte Programm zeigen können. Sollte es dennoch vorkommen, dass ein Schüler keine zufriedenstellenden Leistungen (bzw. ab Mittelstufe keine guten Leistungen) bringt, so hat er zwischen 4 und 8 Wochen Zeit, das fehlende Wissen nachzubringen. Schafft er das nicht, ist er durchgefallen, schafft er es, so bekommt er die Urkunde auf das aktuelle Datum unterschrieben. Das ist für mich eine Möglichkeit - die traditionellen Gegebenheiten mit moderner Pädagogik zu verbinden. Jeder Prüfling bekommt seine Urkunde - der "Durchgefallene" muss sie dann aber noch unterschreiben lassen.... |
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#17
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| wofür eigentlich prüfungen? jedes training sollte eine prüfung sein - vor allem für den schüler selbst. |
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#18
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| Aber, ich finde es lustig wie auf der EWTO rungehackt wird weil jeder die Prüfungen bsteht, aber bei vielen anderen wirds genau so gehandhabt! ![]() Hehe. Stimmt. Wobei ich meine 1. SG. Pruefung in der EWTO nicht vergessen habe. Sie dauerte allerhoechsten 5min. Der Sifu setzte uns zwei Probanden die Gitterhelme auf und sagte: Kettenfauststosskampf. Aber auf den Lehrgaengen wars die Hoelle. j. |
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#19
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| Hallo Leute. Ich selbst betreibe eine Kampfsportart bei der wirklich fast jeder der eigenständig stehen kann und weiß wie man ne Faust zu machen hat die Prüfungen besteht Nee, jetzt mal im Ernst. Ich mußste leider schon oft miterleben das welche bestanden hatten, die es meiner Meinung nach nicht verdient hatten. Hier spreche ich jetzt sowol von Schüler- als auch von Meistergraden. Das soll jetzt nicht bedeuten das alle die diesen Sport ausüben schlecht sind, ganz im Gegenteil, es gibt ne Menge guter Leute. Leider ist es aber scheinbar so, das bei vielen Prüfern der "ich will/muß Geld verdienen und die Leute im Verband halten" Gedanke scheinbar überwiegt. Leider bin ich dann immer voll frustriert weil ich mir denke, Warum strenge ich mich eigentlich so an, warum hab ich eigentlich so einen Bammel vor den Prüfungen, war ich jetzt genauso mies wie der gerade? Mit anderen Worten: viele werden durch so ein Prüferverhalten verunsichert, fühlen sich schlecht aufgehoben. Ich habe am Anfang diesen Jahres meinen 2. Meistergrad in dieser Sportart gemacht und auch bestanden, bin aber nach dieser Prüfung, obwohl bestanden und ich denke auch mit guter Leistung, mal wieder gefrustet da raus, habe ein paar nächte darüber geschlafen und für mich beschlossen in dieser Sportart keine Prüfungen mehr abzulegen. Ich weiß auch noch nicht, ob ich sie ganz aufgeben werde, da ich auch eigene Schüler unterrichte von denen keiner zu einer Prüfung antritt wenn er seine Sachen nicht kann. Mal schaun! Lange Rede kurzer Sinn: Ich denke solche Verbände tun sich auf lange Sicht keinen gefallen, denn die wirklich guten Leute steigen irgendwann gefrustet aus und es bleiben nur die anderen "guten" Leute übrig und dann wird der Sport irgend wann nur noch belächelt. seal |
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#20
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| Bei uns (Jujitsu + Okinawa Kobudo) müssen die Schüler jeweils das ganze Programm vom Gelbgurt bis und mit zu dem Gurt, den sie erlangen wollen vorzeigen. Somit geht das "tiefe" nicht vergessen. leider sieht man oft genug hochgradierte (auch Danträger), die vom Basisprogramm keine Ahnung mehr haben... Eine Braungurtprüfung im Jujitsu dauert etwa 4,5 bis 5 Stunden - so lernt man einerseits die eigene Grenze kennen, andererseits sieht man auch, ob das Programm unter Stress/Müdigkeit noch sitzt. Die Schüler brauchen zuvor das OK der Trainer und das erhalten sie nur bei ausreichendem Können. |
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#21
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| @ullius Das war bei uns auch so. Und man lernt, Kräfte einzuteilen und eine Prüfung "mit" dem/den anderen abzulegen, nicht "gegen" sie. Und das Ganze meist nach einem ganz normalen Lehrgangstag. (Blaue Flecken, blaue Flecken....) Gruß Tengu
__________________ Sein Verstand arbeitete mit der rasanten Geschwindigkeit eines Kontinentaldrifts- Terry Pratchett |
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#22
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| bei mir war damals beim judo das auch nicht so das jeder durch kam und das war auch okay |
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