| Umfrageergebnis anzeigen: ist das sammeln von verschiedenen systemen sinnvoll? | |||
| ja (wieso) | | 15 | 53,57% |
| nein (wieso) | | 13 | 46,43% |
| Teilnehmer: 28. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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#16
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| Hola tigercrane Viele, viele Male........ist das etwa schlecht? Im Moment bin ich als kleiner Schüler an meinem Grüngurt im KanRyuJutsu am krampfen. Hingegen bin ich für den spanischen F.A.L.M.A. Verband der Nationaltrainer für Waffenkampf und Polizeiselbstverteidigung. Für die W.K.F. Spanien der verantwortliche für die Section "IngUn" und Sanda. Für die UISP Süditalien der Technische Direktor für Kick Boxing. Ich hoffe, ich kann noch viele Systeme und Stile kennen lernen und trainieren! Was aber nicht heissen soll, dass ich meine Wurzeln, (das Boxen habe ich vor 25J angefangen und das IngUn vor 23J) nicht mehr trainiere. Habe sogar Hung Gar bei zwei verschiedenen Meistern trainiert, zu mühsam und langwierig für mich. ![]() Ich sehe meine breite KK Erfahrung nur als Vorteil, habe schon unzählige Seminare gegeben und hatte noch nie Probleme! Hasta Luego Pai Lee
__________________ Im Land der Blinden ist der Einäugige König! www.pwka.ch www.maap.ch www.sanda-open.ch |
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#17
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| hi le loi es ist nicht meine meinung, dass hung gar ein kompletter stil ist, sonder die meinung von zig-tausend menschen. im übrigen habe ich nicht gesagt, dass jeder hung gar lernen soll, auch ein guter karatestil kann komplett sein. das komplette wissen über hung gar hat chiu chi ling sicherlich... das stimmt. die frage stellt sich aber, was ist das reine programm und was erfahrung und vertiefung in diesem programm. hung gar lernt man in erster linie durch erfahrung. sein wunsch ist es ja, sein wissen weiterzugeben, damit dieses reichhaltige system nicht ausstirbt. er wurde in einer zeit geboren als es noch viele gute hung gar meister gab. heute werden es immer weniger... auch ich habe die meisten vorher genannten dinge schon sehr vielfältig erfahren und gelernt. bin aber noch weit von meinem meister entfernt... meiner persönlichen erfahrung nach habe ich bisher leider nicht mehr als 10 personen getroffen, die in punkto wissen und können meinen meister auch nur eingeholt haben.... das heisst nicht, dass es sie nicht gibt... unser system fängt (meiner meinung und bisherigen erfahrung nach) dort an, wo die anderen aufhören. tönt nun sehr arrogant, ist aber so. im bezug auf die tcm kann ich nicht gross mitsprechen, da mein wissen dort bescheiden ist. so viel ich weiss, hat chiu chi ling sein tcm wissen lange zeit nicht unterrichtet, da die westler es auch nicht wollten. heute sieht das etwas anders aus, er unterrichtet immer mehr. nebenbei, die tcm ist überall gleich, zumindest wenn man es richtig gelernt hat. das würde am hung gar system an sich nichts ändern. *** ist es dann wirklich qualitativ hochstehend was unterrichtet wird, oder einfach ein bisschen basic. *** dies soll jeder selber entscheiden.... viele grüsse |
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#18
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| Mit dem Sammeln ist es wie mit dem Saufen: In Maßen ist es ganz brauchbar! (Nein, liebe Bayern, ich meine nicht den Plural von Maß! )Irgend einen Sport muss der Mensch ja machen, und was spricht dagegen, zusätzlich zur eigenen KK einen Kampfsport zu machen? Oder mehrere KK-Stile?! Mehr Wissen schadet grundsätzlich mal nicht. Allerdings kommt man in gewisse Schwierigkeiten, wenn man zwanzig grundverschiedene Stile auseinanderhalten soll... ![]() Ciao, Häschen |
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#19
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| @ tigercrane was komplett ist, ist eine definitionsart. ich gebe dir recht wenn du die traditionellen, chinesischen stile meinst und deine aufzählungen darin enthalten sind. doch wie du selbst gesagt hast, kann auch karate komplett sein. obwohl sie keine tcm oder löwentanz unterrichten. ich wollte nur sagen, dass ein system noch so viel beinhalten kann, doch wenn du keinen guten lehrer hast, wirst du auch nie alles lernen kannst. gruss Le Lôi |
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#20
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| hi an alle @pai lee für dich scheint es gut zu sein....ich verstehe es nicht. sorry... bei wem hast du denn hung gar traininert? danke für die antwort. @DasHaeschen also mir reicht mein training als sport mehr als genug. sonst mache ich etwas falsch.. @le loi da geb ich dir recht.. viele grüsse |
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#21
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| @tigercrane: Ich kann aus Zeit- und ortographischen Gründen nur zwei Mal die Woche zum Training. Daher brauche ich zusätzlich noch Sport. Viele Schulen bieten ja auch nur zwei oder drei Stunden Training pro Woche an, da bleibt einem gar nichts anderes übrig, als noch einen Sport (außer Fitness, was man ja eh macht) zusätzlich zu machen... Ciao, Häschen |
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#22
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| hi dashäschen coole lösung...selber üben jeden tag.. viele grüsse |
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#23
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| Ich denke, jeder macht nur ein System. Ob er es sich jetzt aus dem zusammengestrickt hat, was ihm ein oder aus dem, was ihm zehn Lehrer, woher auch immer vermittelt hat/ haben. Selbst wenn zwei Karate Trainer zur Hand sind, lernt man schon zwei unterschiedliche Systeme und wird irgenwann für sich seine eigene Kreation entwickeln. Diese mag man dann Karate, Judo oder Teak Kwon Do nennen, letztendlich wäre es aber nichts anderes als in diesen speziellen Fällen Krider, Karate Kid, Schlappen, JKD Berlin oder Lamiech. Seinen Weg dahin muss jeder selbst finden, wo lang er verläuft und wie oft er sich gabelt, dass bleibt dann jedem selbst überlassen. Viele der alten Meister haben mit Sicherheit auf die gleiche Art und Weise überall mal reingeschaut, alles passende für sich assimiliert und daraus ihr eigenes System entwickelt (sonst wären sie ja nicht die alten Meister sondern nur die Schüler der älteren Meister, ist doch irgendwie logo oder ?)CU Lamiech |
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#24
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| @lamiech Find ich auch!!! Ich bin der Meinung das nur nicht jeder mehrere KK´s machen sollte.Wenn man eine Sache längere Zeit trainiert hat,kann man sicherlich ne zweite KK machen,okay.Aber wer kann schon immer zwischen seinen Trainings hin und her schalten???Mit der Zeit wäre mir das doch zu viel!Aber das hängt von der jeweiligen Person und ihrem Trainingseifer ab.Aber dieses "sammeln" is bestimmt nich gut. Lieber eine Sache richtig können anstatt bei allem nur mitreden zu können!!! Außerdem: Wenn man in seiner KK nich alles "kriegt",dann is man glaub ich sowieso falsch gelandet! |
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#25
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| @tigercrane: sowohl als auch ! |
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#26
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| Hi Zusammen, eigentlich könnte ich mich so Lamiech anschließen, aber ich habe gerade Lust zu tippen. Wenn man verschiedene Systeme mehr als nur oberflächlich betreibt, wird man um die Feststellung, daß je tiefer man gräbt, umso mehr paral. findet, nicht herumkommen. Sowohl in der Biomechanik, als auch in den verschiedenen Vorgehensstrategien. Und das schönste an der ganzen Sache ist, daß man "sein" System nicht mehr für das "allein selig machende" hält, und neue Blickwinkel erhält. Persönlich halte ich das sammeln von Techniken, ohne das zugehörige System verstanden zu haben schon für Blödsinn. Im Endeffekt geht es doch wohl darum ein System zu finden, daß auf einen selbst passt (zwar kann eine Person ein guter Ringer und ein guter Boxer sein ... aber mehrfachbegabungen sind eher selten). Sofern ich nur in einem System bleibe, passe ich u.U. meine Persönlichkeit an das System an. Betreibe ich mehr als ein System, kann ich mir mein System maßschneidern. Paße also mein persönliches System an meine Persönlichkeit an. Darüber hinaus, kann man durch die Überlagerungen, manchmal vorhandene Irrtümer für sich persönlich ausräumen. Allerdings, falls das jeweilige System zur Persönlichkeit passt, kann man sich den Blick über den Tellerrand sparen. CUall Calimero (Der Inhalte sammelt, nicht Systeme) Geändert von calimero (17-06-2002 um 10:03 Uhr). |
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#27
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| Hallo zusammen, da ich selbst auch schon einiges gemacht habe, möchte ich hier meine Meinung zum Besten geben. Eine Kampfkunst ist für den Einzelnen dann komplett, wenn sie all die individuellen Anforderungen, die der Einzelne an die KK stellt, abdeckt. Beim einen gehört da Philosophie dazu und beim anderen eben nicht. D.h. komplett ist eine sehr individuelle Geschichte. Das Problem vieler KK ist es, das Individuum in ein rigoroses Schema zu pressen. D.h. man muss Techniken genau nach Vorgabe ungeachtet der individuellen anatomischen Begebenheiten lernen. Solche KK sind dann aber nur für Menschen „komplett“ ,welche die entsprechenden Voraussetzungen haben. Andere können in einer solchen KK eigentlich nur verzweifeln. Dies fängt bei der engen Ellbogenhaltung des Fok Sao im WT Chi Sao an, bei der Leute mit massiver bzw. voluminöser Brustmuskulatur verzweifeln und geht weiter mit den hohen Kicks im Karate oder TKD bei denen viele aufgrund einer eingeschränkteren Beweglichkeit (die eben nicht zu verbessern ist) massive Gelenkbeschwerden bekommen. Eine eher grazile Person wird im Boxen oder Ringen in der Regel nicht alt werden, es sei denn man bildet sich mit der Zeit einen massiveren Körper heran, was aber eben nicht immer erwünscht ist. Ein Naturwissenschaftler wird hingegen mit den manchmal eher esoterischen Heilslehren mancher KK seine Probleme haben. Usw..... Von daher gibt es bei so vielen unterschiedlichen Interessen und Grundvoraussetzungen kein komplettes System. Ist es nun sinnvoll mehrere KK/KS/SV Systeme zu erlernen. Nun es bildet in jedem Fall weiter, ist aber in Bezug auf eine einzelne KK manchmal kontraproduktiv. Es ist nämlich nicht leicht die Sachen immer auseinander zu halten. Wenn einem im traditionellen Karatewettkampf im Eifer des Gefechtes ein Schwinger aus dem Boxen rausrutscht, dann ist der Kampf halt beendet, aber eben nicht im Sinne des Erfinders. In Grundschule und Kata kann man die einzelnen Sachen evtl. noch auseinander halten, aber gerade im Wettkampf unter Druck gelingt dies oft nicht. D.h. das Erlernen verschiedener Systeme kann einem das Taining in Bezug auf die Technikreinheit in einem System durchaus erschweren, gerade dann wenn sich die zwei Systeme ähnlich (aber eben nicht gleich) sind. Wenn also absolute Perfektion in einem System angestrebt wird, dann ist es eher sinnvoll nur diese eine KK zu machen oder zusätzlich noch ein System das von der Bewegungsführung so unterschiedlich ist, dass es kaum zu Überschneidungen kommt (z.B. Judo und Karate). Anders ist es, wenn man sein eigenes für sich optimiertes System entwickeln will. Kein System ist so perfekt, dass es alle Belange von allen Personen abdeckt. Deshalb ist es durchaus sinnvoll verschiedene Systeme zu durchforsten und dort das für sich zu übernehmen, was die eigenen Fähigkeiten ergänzt. Das Problem dabei ist es aber die unterschiedlichen Systeme vernünftig zu kombinieren und vor allem die „Schnittstellen“ zu entwickeln, wo vom einen zum anderen System übergegangen werden kann, ohne dabei zu zögern. Zum Teil muss man dabei eigene Wege gehen und eine dritte Lösung finden, die eigentlich nichts mehr mit beiden Systemen zu tun hat. Z.B. ist es schwierig EWTO WT und Boxen zu kombinieren. Diese beiden Systeme haben so gänzlich unterschiedliche Ansätze in Bezug auf die Beinarbeit und den Einsatz von Kraft und Körpergewicht, dass es auf Anhieb schwer fällt an eine gelungene Kombination beider Systeme zu glauben. Allerdings habe ich schon Leute gesehen, denen dies ganz gut gelungen ist. Aber genau in den beiden angesprochenen Punkten sind sie Wege gegangen, die von keiner der beiden Systeme vertreten werden. Wenn die Kombination von verschiedenen Systemen beim Einzelnen aber gelingt, dann hat er in der Regel eine bessere Leistungsfähigkeit erreicht, als es ihm mit einem einzelnen System möglich gewesen wäre, vor allem wenn er hier nach dem Grundsatz vorgeht: Das System muss auf den Aktiven angepasst werden und nicht umgekehrt. Dies liegt einfach daran, dass er das individuell passende für sich zusammengestellt hat, was mit einer einzelnen KK häufig nicht möglich ist. Gruß Ralf |
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#28
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| Hi Doc, äh wow. - So hab ich's gemeint ! Sag mal bist Du der Armin ? Cu Calimero |
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#29
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| Zitat:
Gruß Ralf |
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