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  #1  
Alt 23-07-2002, 23:01
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 17.07.2002
Beiträge: 38
Standard Sind Thai-Boxer zu hart oder andere KKler weich?

Zu den Thai`s:-Im Training gibt`s keine meditativen Übungen (soweit ich weiß)
-die Fights sind die härtesten, die Kämpfer natürlich auch

Frage: Ist die Härte ausschlaggebend für den Ausgang eines Kampfes? oder: Hat ein härterer Kämpfer mehr Chancen wenn er sich verteidigen muss? Oder ist die Härte übertrieben, da sich jeder, egal wie hart er ist, mit einer effektiven Technik gut verteidigen kann? Sind meditative Übungen sinnvoll oder sinnlos? Bringen sie einen Vorteil oder kann man genauso gut die damit verbrachte Zeit zum Körperstählen nutzen?
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  #2  
Alt 23-07-2002, 23:17
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Kampfkunst: thug jitsu; ghetto-do; gun fu
 
Registrierungsdatum: 29.03.2002
Ort: da hood
Beiträge: 1.097
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Härte muss doch schon sein. Meiner Meinung nach macht die Härte ziemlich viel aus, besonders in Sachen SV.

Im Allgemeinen würde ich aber nicht sahen das MT sooo hart ist. Man kann auch wunderbar Karate, TKD oder Ju Jutso "hart" trainieren. Die ganze Sache hat viel mehr mit dem Trainer als mit dem System zu tun

ciao Alex
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  #3  
Alt 24-07-2002, 00:27
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: TKD
 
Registrierungsdatum: 07.04.2002
Ort: between Hamburg and Lübeck
Beiträge: 54
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Es kommt doch immer auf das Training an, wie gesagt jeder der Vollkontakt trainiert bekommt eine gewisse Härte. Aber ich glaub das der Solarplexus eines Muay Thai's härter ist als Meiner. Wenn du hart sein willst dann bist du es auch nur eine Frage des Willens. Nur die ganze Gesellschaft ist verweichlicht, das ist halt die Evolution, wer nicht mehr Jagen geht bildet sich halt zurück.(Körperlich)
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  #4  
Alt 24-07-2002, 01:03
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Kampfkunst: Karate, etwas Luta Livre
 
Registrierungsdatum: 09.10.2001
Ort: Deutschland, NRW, Raum Köln
Beiträge: 1.917
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MT'ler gehören zu der härteren Kategorie, allerdings hängt härte und meditativer Anteil in anderen KK zu einem guten Teil von Trainer, Trainingspartnern und dir ab.
Der meditative Anteil dürfte sich bei vielen Budokünsten wohl ehr im Bereich ~3 Minuten abspielen, glaube nicht das es viel mehr ist.

In vielen SV-Situationen ist hartes Sparring sicherlich ein Vorteil. Wie gross der ist wurde hier auch schon irgendwo eifrig (und kontrovers) diskutiert, musst mal ein bisschen suchen... . Aber auch ein MT'ler hat schmerzen wenn du ein Knie in seinen Eiern parkst oder anders Dinge machst die im MT nicht erlaubt oder wegen Protektoren nicht möglich sind. (Das mußt du allerdings erst einmal hinbekommen ).
Bei den Nachteilen von Vollkontakt-KK brauchst du nur mal an nach Kämpfen gestorbenen Boxer zu denken, oder Muhammad Ali, oder diverse geschrottete Rippen und Schienen & Wadenbeine.

Geändert von Michael1 (24-07-2002 um 01:05 Uhr).
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  #5  
Alt 24-07-2002, 09:47
Benutzerbild von calimero
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Kampfkunst: various
 
Registrierungsdatum: 06.06.2002
Ort: Germany/NRW
Beiträge: 106
Standard @Bast!

Hi Bast!,

ich denke mal, daß in der Realität die Härte (gebend und nehmend) sehr viel ausmacht.

MT'ler haben häufig eine MegaKondition und darüber hinaus extreme Nehmerqualitäten, was aber auch für viel andere VK'ler gilt.

Persönlich denke ich, daß es den meisten Leutchen gut täte, zumindes eine Zeitlang MT (oder überhaupt mal VK) zu machen um eine Idee davon zu bekommen, wie sich "ernst" gemeinte Treffer anfühlen, um zu sehen wie sich die Welt nach einem Treffer weiterbewegt (obwohl man still steht) u.s.w..

Resumee: Wer nie wirklich was eingefangen oder ausgeteilt hat, dürfte Schwierigkeiten bekommen zw. Realität und Fiktion zu unterscheiden. - Das muss dann nicht unbedingt MT sein (aber ich finde es eignet sich recht gut).

Nicht was, sondern wie trainiert wird ist entscheident.

Wer immer nur NK oder LK trainiert kann auch gut sein aber...

CU
Calimero
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  #6  
Alt 24-07-2002, 10:32
Benutzerbild von DieKlette
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Kampfkunst: MMA & Modern Combat R.I.E.B.
 
Registrierungsdatum: 16.10.2001
Ort: Münster
Alter: 24
Beiträge: 4.523
Talking Oho ein Thai Boxer, ich krieg ja Angst...

Hallo Bast!,
das stimmt doch so gar nicht. Wie dslprof schon sagte ist jeder der Vollkontakt macht relativ hart. Mir hat schonmal einer 2 mal in die Eier getreten, einmal in den Sola Plexus und hat mir eine hammermäßige Backfist durch das Gesicht gezogen. Na und ? ich Ich hab' immer noch weiter gekämpft.

Härte hat was mit mentaler Stärke zu tun. Jemand der blinzelt und zuckt wenn der Lowkick anfliegt hat kein Knie mehr. Jemand der hart ist und Routine hat, hält einfach gnadenlos sein Schienbein dagegen.

Das ist alles eine Frage des Trainings. Die einzigen MTler vor denen ich Angst habe sind die Profikämpfer. Da würde ich wahrscheinlich alt aussehen.

Aber die Amateure sind auch nicht besser als irgend ein anderer KKler. Den einzigen Vorteil, denn die haben ist ihr Sparring. Das müssten andere KKs eben öfter machen.

Alles also eine Frage des Trainings.

Mit Respekt

Oss

Julian
__________________
- pain is temporary, pride is forever -

Geändert von DieKlette (24-07-2002 um 10:43 Uhr).
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  #7  
Alt 24-07-2002, 10:40
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Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 27.08.2001
Beiträge: 607
Standard

Zitat:
Mir hat schonmal einer 2 mal in die Eier getreten, einmal in den Sola Plexus und hat mir eine Hammermäßige Backfist durch das Gesicht gezogen. Na und ? ich Ich hab' immer noch weiter gekämpft.
Aha...?!

Wahrscheinlich ist Kryptonit die einzige Möglichkeit Dich zu stoppen...?
__________________
Freundliche Grüße
Jibaku
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  #8  
Alt 24-07-2002, 10:42
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Kampfkunst: Black Dragon Martial Arts
 
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Ort: Switzerland
Beiträge: 1.416
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Vollkontakt Erfahrung zu haben schadet sicher nichts und man lernt auch nach einem Treffer weiterzukämpfen.
Auf der anderen Seite habe ich beim Thema Nehmerqualitäten immer so gemischte Gefühle. Ob man die wirklich entwickeln will, ist schon fast ne philosophische Frage. Für den Kampf sind sie sicher Vorteilhaft haben aber zur Folge, dass man sich freiwillig das antut, was man eigentlich im Hinblick auf den SV-Gedanken verhindern möchte, nämlich ernsthaft geschlagen zu werden.
Die Auswirkungen z.B. auf die Schienbeine wurden ja hier schon erwähnt.
Zum andern bin ich der Überzeugung, dass es durchaus legitim ist, Kampfkunst zu trainieren, ohne zur Kampfmaschine werden zu wollen. Ich habe z.B. einige Schüler (z.T. auch älteren Jahrgangs), die dies zum einen betreiben weil sie Spass daran haben, zum andern auch besser werden wollen aber die Priorität eindeutig auf die Gesundheit legen, was ich voll respektiere (solange sie nicht wegen ein paar blauen Flecken reklamieren).

Gruss Skyguide
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  #9  
Alt 24-07-2002, 10:57
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Kampfkunst: allet wat jeht....
 
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Ort: Düsseldorf
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Die Feststellung das Muay Thai Jungs die"härtesten"sind und fast"unbesiegbar"hatten wir ja schon öfter...

Mann muss ja nicht übertreiben,dann muss man ja wirklich immer aufpassen wenn einer sagt"Ey.pass auf,Isch bin Thaiboxer,ey...

@Klette,wie war das mit den Eiern?Vielleicht hast du keine.... ?
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  #10  
Alt 24-07-2002, 10:58
Benutzerbild von DieKlette
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: MMA & Modern Combat R.I.E.B.
 
Registrierungsdatum: 16.10.2001
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Skyguide:***Vollkontakt Erfahrung zu haben schadet sicher nichts und man lernt auch nach einem Treffer weiterzukämpfen.
Auf der anderen Seite habe ich beim Thema Nehmerqualitäten immer so gemischte Gefühle. Ob man die wirklich entwickeln will, ist schon fast ne philosophische Frage. Für den Kampf sind sie sicher Vorteilhaft haben aber zur Folge, dass man sich freiwillig das antut, was man eigentlich im Hinblick auf den SV-Gedanken verhindern möchte, nämlich ernsthaft geschlagen zu werden.***

Das klingt immer so hart. Aber der Knackpunkt ist, man würde sich so etwas wirklich niemals freiwillig antun. Aber wenn man dann kämpft und man durch Zufall beim Training mal deftig getroffen wird merkt man, dass das gar nicht so schlimm ist, wie man sich das vorstellt.
In so einer Situation und unter Adrenalin nimmt man das ganz nüchtern war. Bei einem Sola Plexus Treffer kriegt man eben keine Luft mehr. Das vergeht nach 30 Sekunden und dann kann man wieder. Bei einem Kopftreffer dröhnt mal der Schädel, aber auch nur 30 Sekunden.
Ernsthafte Verletzungen hatte ich aber nie

***Die Auswirkungen z.B. auf die Schienbeine wurden ja hier schon erwähnt.***

A propo Schienbeine. Man kann auch mit der Außenseiteblocken, dann kann man die Kraft besser aufnehmen. Ausserdem halten die eine ganze Menge aus, das gibt normalerweise nur blaue Flecken.

***Zum andern bin ich der Überzeugung, dass es durchaus legitim ist, Kampfkunst zu trainieren, ohne zur Kampfmaschine werden zu wollen. Ich habe z.B. einige Schüler (z.T. auch älteren Jahrgangs), die dies zum einen betreiben weil sie Spass daran haben, zum andern auch besser werden wollen aber die Priorität eindeutig auf die Gesundheit legen, was ich voll respektiere (solange sie nicht wegen ein paar blauen Flecken reklamieren).***

Das steht doch gar nicht zur Debatte. Jedem das seine.
Ich mache konatktloses trad. Karate kloppen mit Kumpelz geh' ich mich nur privat .

Mit Respekt

Oss

Julian
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- pain is temporary, pride is forever -
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  #11  
Alt 24-07-2002, 11:14
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@Klette: Zur Entwicklung der Nehrmerqualitäten wird auch "Abhärtung" betrieben und das ist dann wirklich freiwillig (habe primär daran gedacht).
Die Nachwirkungen eines Kopftreffers können gemäss meiner Erfahrung durchaus länger als 30 Sec. dauern.
Wenn du mit dem Schienbein triffst, was immer mal vorkommt hat dies eine Reizung der Knochenhaut zur Folge was zu einer Knochenhautentzündung (wenn auch nur lokal) führen kann.
Der Vorteil ist, der Körper baut an der Stelle des Treffers etwas mehr Knochenmaterial auf, damit's stabiler wird. Und mit der Zeit gleicht der Schienbeinknochen eben einer Berg- und Talbahn (auch bei mir).
Mit dem letzten Teil des Postings wollte ich nur etwas Gegensteuer geben weil ich die Begriffe Weicheier, Verweichlichung etc. nicht besonders mag. Und mein menschliches Ideal nicht die gefühlslose Kampfmaschine ist, was jedoch es nicht ausschliesst, sich zwischendurch auch mal herzhaft kloppen zu können.

Gruss Skyguide
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  #12  
Alt 24-07-2002, 11:44
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Hi Zusammen,

nachdem ich das gelesen habe...

"Mir hat schonmal einer 2 mal in die Eier getreten, einmal in den Sola Plexus und hat mir eine hammermäßige Backfist durch das Gesicht gezogen. Na und ? ich Ich hab' immer noch weiter gekämpft"

... weiss ich, daß ich ein kampfschwaches Weichei bin, welches über keinerlei Nehmerqualitäten verfügt.

CUall
Calimero
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  #13  
Alt 24-07-2002, 12:07
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"Kampfmachine" ist in meinen Augen wirklich nichts schlimmes solange man sich bewusst ist in welche Richtung diese Bezeichnung geht. Es kann immer wieder gesagt werden "das ist vielleicht eine herzlose Kampfmachine", wenn er bsw. einem Gegner der schon schnaufend auf dem Boden liegt noch mal einen tritt hinterher gibt. Anders geht dies natürlich auch in dem man z.B. einen Kampf haushoch und mit sehr fairen und sportlichen Mitteln gewinnt unter solchen Umständen ist die bezeichnung einer Kampfmachine doch recht angenehm.

ciao Alex
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  #14  
Alt 24-07-2002, 13:02
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Kampfkunst: Black Dragon Martial Arts
 
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@error:
Zitat:
haushoch und mit sehr fairen und sportlichen Mitteln gewinnt
das würde ich von einem kampfsportler eigentlich erwarten , der dann natürlich im positiven sinne ne machine sein kann.

gruss skyguide
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  #15  
Alt 24-07-2002, 13:12
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Kampfkunst:
 
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härte ist sehr wichtig, wenn es keine VERhärtung und verkrampfung ist - das macht steif und langsam.

ich denke vor allem in der ersten zeit kann man durch härte viel ausgleichen. später sollte man sich die härte teilweise wieder abtrainieren, dann ist man durch technik und schnelligkeit im vorteil. einen knallharten wumms hat man dann eh - und wenn der richtig sitzt...

an der nase, am kehlkopf und/oder an den augen ist niemand "hart" und hat niemand muskeln.
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