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#691
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| In der Regel wird der Trainer vor der Stunde informiert, dass man pünktlich weg muss. (Sofern es üblich ist, dass überzogen wird) Ansonsten wird am Ende der Stunde kurz Bescheid gegeben und gut ist.
__________________ In der Ruhe liegt die Kraft. Wer viel ruht, der viel schafft. |
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#692
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| Zitat:
"Tut mir leid, ich muss früher los, bis nächstes mal" <- diesen Spruch an den Trainer. Aber bevor man sich umgezogen hat ![]()
__________________ "Sir we are Surrounded!" "Excellent! Now we can Attack in any Direction" |
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#693
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| Dito. Auch wenn man mal auch ohne Überziehung früher weg muss, kurz den Trainer informieren. Dann aber verschwinden ohne zu stören. |
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#694
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| bei uns wird in der regel pünktlich geschlossen und pünktlich begonnen. den meisten kommt es aber nicht auf minuten an, da wir eh recht spät trainieren (bis 21uhr) und die meisten somit eh nix mehr vorhaben. also um 21 uhr noch abbauen...fertig die trainingseinheit, die früher ist, wird von aikidoleuten abgelöst..da ist pünktlich schließen selbstverständlich |
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#695
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| Beim JJ Training überziehe ich recht gern... Wenn jemand pünktlich oder früher los muss, und ich das als Trainer weiß, dann gebe ich den Leuten rechtzeitig bescheid ![]() |
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#696
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| Bei uns hat Sensei eine Stunde letztens länger gemacht. Wir haben alle glatt die Zeit verpasst. War aber nicht schlimm. Wenn jemand früher gehen will / muss , dann sagt der im Unterricht kurz beim Sensei bescheid und verlässt ruhig das Dojo. Also kein Problem.. |
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#697
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| eine stunde ist schon krass...das würde glaub ich bei uns nicht gehen... |
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#698
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| Entweder sagt er kurz vor dem Training bescheid oder er kommt zu mir und sagt es. Dann grüßt er ab und geht. So einfach ist das.
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#699
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| ebenso bei zuspätkommen. bei wichtigem grund, denke ich kein problem...wenn es sein muss auch regelmäßig (wegen beruf...schule...usw.) und nein: trödeln und verschlafen ist kein wichtiger grund |
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#700
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| Zitat:
Dass Dan Graduierte mit Sensei angesprochen werden? Wenn jemand das so wirklich bei einem anderem Menschen empfindet o.k., ansonsten wirkt so etwas auf mich unecht. "Wir stellen den Sensei nie in Frage, was sensei uns sagt ist immer richtig", das ist auch so absolut statisch. Ich empfinde offene und ehrliche Fragen als angenehm und förderlich für ein Wachstum. Wenn das Training Spass macht und gut ist, dann werden da eh keine Privatgespräche geführt. Um auf der Matte herumzuliegen oder an der Wand zu lehnen, ist das Training viel zu interessant, das macht eh niemand, der interessiert ist. Ja gibt es, lass einem anderen Menschen die Konsequenzen seines Handelns spüren. Geändert von dadada (01-02-2012 um 21:08 Uhr). |
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#701
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| Ich verstehe Rituale insgesamt anders, also lebenspraktischer. Von welcher Lebenspraxis ich schreibe? Von meiner - in Deutschland. Was ist das wertvolle an Rituale? Sie sind verlässlich, geben Sicherheit, schaffen Zugehörigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Pädagogisch betrachtet eine Fundgrube, wenn man sie denn zu nutzen weiß. Wenn man sie nicht zu nutzen weiß, verkommen Rituale leicht zu Zwangshandlungen, was etwas ganz anderes, ungesundes ist. Rituale nur der Rituale wegen durchzuführen ist m. E. völliger Nonsens, wie ein Comic mit leeren Schriftblasen. Um Rituale zu verstehen, muss man weder Kampfsportler sein, noch irgendwann mal ein asiatisches Land besucht haben. Die Wahrheit ist, dass jedes Land dieser Erde wertvolle Rituale hat, so auch Deutschland. Man könnte also theoretisch auch deutsche Rituale in japanische, chinesische, vietnamesische, brasilianische, französische, italienische, ... Kampfsportarten einführen, so man dann Rituale für sich als wertvoll erachtet und nicht den ganzen sinnlosen Kopien von Ritualen hinterher läuft, weil man das so gelernt hat und dabei verlernt hat, eigenständig zu denken, fühlen und zu handeln. Kurzum: Rituale - ob innerhalb oder außerhalb des Kampfsportes - sind im hier und jetzt zu wertvoll, als dass man sie zwischen asiatischen Philosophien aus längst vergangenen Zeiten und ausgestorbenen, gesellschaftlichen Formen zerreibt.
__________________ Immer gut drauf - wenn nicht, dann schlecht drauf. |
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#702
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| Taoismus? Zen? Shintoismus? Lotus Sutra? Irgendwo hat die ganze Geschichte doch nen Haken. Wenn man die Rituale nicht versteht, wenn man mit der Ursubstanz nichts zu tun hat sollte man die Finger davon lassen. Ausserdem: Wo bleibt die Individualität und Innovation wenn man sich auf bescheuerte Rituale fest aufhängt? Rituale gibt es nur weil der Großteil der Menschen die Essenz der KKs nicht versteht. Die Rituale existieren der Rituale wegen wie du schon richtig angedeutet hast. Demnach: -macht es keinen Sinn sie weiter auszuführen -gibt es keinen Fortschritt weder Philosophischen noch technischen -sind Rituale heute ein Relikt aus vergangenen zeiten, so wie die katholische Kirche Also wozu die Dinge immer beibehalten wenn man sich weiter entwickeln kann?Im JKD bei uns gab es keine Traditionen in dem Sinne, es wurde explizit darauf herausgearbeitet sowas genau zu unterbinden. Kein magischer Verbeug-großer Sifu-HokusPokus Statdessen Training, Training und nochmal Training. Bis man die Essenz versteht, das Prinzip und dann nochmal weiter schuftet um es zu verbessern. Aufgrund der Tatsache dass man die KK als das warnimmt was es ist: Eine Möglichkeit seine materielle Existenz zu verteidigen und keine esoterisch ausgearbeitete Variante des wahren Hintergrundes. Wenn ich mir meine Zeit beim JKD angucke und dann mal schaue was die Karatekas so an 2mio Verbeugungen die Stunde machen frage ich mich ernsthaft: Wie viel Lebenszeit ging da verloren? WIe lange müssen sich die leute da abrackern bis sie aus dem ganzen dekadenten angehäuften Müll wieder rauskommen? Im Ernst, die meisten Schulen heutzutage geben die Asche weiter-nicht das feuer. Und das feuer ist der Kampf, nicht die unwichtigen Auszeichnungen oder Verbeugungen, Meditationsübungen etc etc. Grüße
__________________ Pain is the best instructor -but no one wants to go to his class... |
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#703
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| Also wir führen beim Angrüßen mit den Kids immer unser Mokuso durch. Schlicht und einfach aus dem Grund: dass die Kids vor dem Training warten müssen bis sie in die Halle können und sich im Wartebereich gegenseitig hochpuschen. Sie sind dann immer total aufgedreht und unkonzentriert. Daher gibts ein Mokuso ganz am Anfang, dass alle wieder runter kommen und wir konzentriert ins Training starten können. Und dabei ist es völlig egal ob sie verstehen was genau Meditation ist. Es reicht uns völlig, wenn sie mal paar Minuten still und nur auf sich selbst konzentriert sind. Das wirkt wahre Wunder. ![]()
__________________ In der Ruhe liegt die Kraft. Wer viel ruht, der viel schafft. |
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#704
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| Zitat:
100 Fingerliegestützen auf Beton/Steinboden, anschliessend paar Minuten in der Reiterstellung(extra tief) Fauststösse machen und zack sind die Kids still. Bei ganz hartnäckigen Fällen hilft es auch Störenfriede in der Ecke ein paar dutzend Kip ups machen zu lassen(aber bitte ohne Matten). Das wirkt garantiert gegen jede Form von Aufgedrehtheit und bietet sogar eine gewisse Prophylaxe das nächste Mal die Klappe zu halten und sich zu konzentrieren ![]() (Spreche aus eigener Erfahrung, hab auch viel gezappelt) Grüße
__________________ Pain is the best instructor -but no one wants to go to his class... |
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#705
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| Zitat:
__________________ In der Ruhe liegt die Kraft. Wer viel ruht, der viel schafft. |
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