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  #46  
Alt 02-12-2011, 00:16
Benutzerbild von Savateur73
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Kampfkunst: Kickboxen
 
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Zitat:
Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
Da hast du recht, aber der Hintergedanke ist ein sehr ähnlicher. Formen haben halt noch ein paar Zusatzaufgaben und werden daher vorgegeben, auch um es dem Schüler leicher zu machen.
Beides ist mMn. sinnvoll.
Ohne Formen können manche KK gar nicht gelernt werden.
__________________
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  #47  
Alt 02-12-2011, 00:18
Benutzerbild von Maddin.G
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Zitat:
Zitat von Savateur73 Beitrag anzeigen
Ohne Formen können manche KK gar nicht gelernt werden.
Und warum nicht??
__________________
Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.
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  #48  
Alt 02-12-2011, 00:19
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Standard Ein guter Trainer wünscht sich gute (bessere) Schüler

Hallo zusammen,

ein guter Schüler muss reifen - verstehen und lernen .

Ich habe in meiner Zeit als Trainer nur einen Meisterschüler ( bisher )

gehabt, der den Verstand - den Fleiss - die Ausdauer und das Verständnis

im Boxen ... als auch im SV Bereich gehabt hat . Mit 18 Jahren hat er das

Training geleitet - wenn ich mal nicht konnte - ( 1 - 2 x im Jahr ) . Mit 19

waren die Kondition und Reflexe besser als meine ... und seit dem er 21 ist

kann ich ihm auf der technischen Seite nichts mehr beibringen - sondern

nur noch coachen ... und mich freuen das er mich als Mentor und Trainer akzeptiert .

Aber das ist einer von 500 in all den Jahren ...
__________________
LIEBER 3 JAHRE IM KNAST ALS DEN REST DES LEBENS TOD !

Geändert von SAKIBO (02-12-2011 um 22:13 Uhr).
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  #49  
Alt 02-12-2011, 00:46
Benutzerbild von Savateur73
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Kampfkunst: Kickboxen
 
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Zitat:
Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
Und warum nicht??
Weil die KK so aufgebaut ist und das gilt für das WC/WT/VT.
Ohne Formen ist die KK nicht richtig erlernbar.
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  #50  
Alt 02-12-2011, 00:50
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Formen sind ein Teil der KK aber nicht zwingend notwendig.
Man kann KK doch auch mit den einzelnen Grundtechniken erlernen z.B. mit Ilbo Taeryon beim Taekwondo. So bekommt man auch die Grundtechniken rein.
Für SV braucht man auch keine Formen.
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  #51  
Alt 02-12-2011, 00:57
Benutzerbild von Savateur73
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Kampfkunst: Kickboxen
 
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Zitat:
Zitat von SAKIBO Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

ein guter Schüler muss reifen - verstehen und lernen .

Ich habe in meiner Zeit als Trainer nur einen Meisterschüler ( bisher )

gehabt, der den Verstand - den Fleiss - die Ausdauer und das Verständnis

im Boxen ... als auch im SV Bereich gehabt hat . Mit 18 Jahhren hat er das

Training geleitet - wenn ich mal nicht konnte - ( 1 - 2 x im Jahr ) . Mit 19

waren die Kondition und Reflexe besser als meine ... und seit dem er 21 ist

kann ich ihm auf der technischen Seite nichts mehr beibringen - sondern

nur noch coachen ... und mich freuen das er mich als Mentor und Trainer akzeptiert .

Aber das ist einer von 500 in all den Jahren ...
Man sagt ja auch das in etablierten KK/KS es nur 1 von 1000 Aktiven schafft die Leistungsspitze zu erreichen.
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  #52  
Alt 02-12-2011, 01:09
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Wenn man davon ausgeht, dass sicherlich weitaus weniger als die Hälfte versuchen wird diese Nr. 1 zu werden, sieht das Verhältnis 1:1000 schon nicht mehr so groß aus. Es träumen ja wohl alle Menschen von Ruhm und Erfolg im Sport, die welchen betreiben, doch die meisten werden ihre Grenzen schon kennen.
Von daher sei es dem einen talentierten und fleißigen Schüler doch gegönnt
Da sollte kein Meister im Weg stehen. Schließlich sollte ein Meister auch die menschliche Reife besitzen, die Leistungen des Schülers als besser anzuerkennen.
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  #53  
Alt 02-12-2011, 01:21
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Jeder will irgendwo hin. Der Trainer ist schon ein Stück herum gekommen, teilweise noch über Trampelpfade, mit unter im Kreis, hat aber im Großen und Ganzen dabei geholfen die Straße zu erkunden und weiter auszubauen. Er weiß die ungefähre Richtung, wo Schlaglöcher und Radarfallen stehen, kann Polizisten bestechen, kennt sein Vehikel und kann kleinere Reparaturen erledigen.

Der Schüler kann im Idealfall mit dem Neuwagen mehrspurigen Straßen folgen, während der Trainer in einer geflickten Schrottkarre sitzt, rechte Spur fährt und versucht möglichst viel Sprit zu sparen. Ersterer ist zwar schnell unterwegs, läuft aber Gefahr einen Unfall zu bauen, Probleme mit der Polizei zu haben, oder sich schlicht zu verfahren. Letzterer kann aber als Beifahrer helfen die Risiken zu minimieren und dabei noch etwas Karte lesen.

Irgendwann baut dann halt der Schüler Straßen aus, zeichnet Wegbeschreibungen, erkundet den Weg und ebnet diesen für die nächste Generation. Auch nur im Idealfall. Als Angebot. Man könnte auch mit der Machete durchs Unterholz, bzw. verwilderte Pfade räumen, wenn man ein anderes Ziel suchen sollte (Edit: Ist aber wohl Unsinn wenn 100 Meter daneben die A8 lang läuft).


Ist zwar eine etwas holprige Metapher (Allegorie?), hoffe aber, dass das so ungefähr hin kommt. Ist nur ein Gedanke.

Geändert von punktpunktpunkt (02-12-2011 um 01:29 Uhr).
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  #54  
Alt 02-12-2011, 11:00
Benutzerbild von Maddin.G
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Zitat:
Zitat von Savateur73 Beitrag anzeigen
Weil die KK so aufgebaut ist und das gilt für das WC/WT/VT.
Ohne Formen ist die KK nicht richtig erlernbar.
Na wenn du das sagst wird es wohl so sein. Aber genug OT.
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  #55  
Alt 02-12-2011, 14:15
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Ich finde das eigentlich recht nah am ursprünglichen Thema.

Es gibt viele KK in denen die Form/Kata als primäres Werkzeug zur Speicherung, Vermittelung und Weitergabe von Wissen verwendet wird.
Wenn nun das Wissen über diese Form verloren geht, ist das wirklich ein Problem. Angenommen, ein Lehrer gibt immer nur 75% des Wissens an seinen Schüler weiter, dann geht da in wenigen Generationen schon viel verloren. Und das in traditionellen Schulen.
In Deutschland halten die wenigsten etwas von "Lehrlinien." Man trainiert halt mit, bekommt irgendwann sein schwarzes Bändele und gut ist.
Das durch diese Methode Formen auf einmal den Sinn verlieren, weil sie als "rumgetanze" missverstanden werden ist verständlich.
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  #56  
Alt 02-12-2011, 14:34
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Zitat:
Zitat von 3210 Beitrag anzeigen
Bei den klassischen Formen läufst du irgendeine Form und schlägst in die Luft.
Soso.

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  #57  
Alt 02-12-2011, 16:12
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Zitat:
Zitat von DerLenny Beitrag anzeigen
Ich finde das eigentlich recht nah am ursprünglichen Thema.

Es gibt viele KK in denen die Form/Kata als primäres Werkzeug zur Speicherung, Vermittelung und Weitergabe von Wissen verwendet wird.
Wenn nun das Wissen über diese Form verloren geht, ist das wirklich ein Problem. Angenommen, ein Lehrer gibt immer nur 75% des Wissens an seinen Schüler weiter, dann geht da in wenigen Generationen schon viel verloren. Und das in traditionellen Schulen.
In Deutschland halten die wenigsten etwas von "Lehrlinien." Man trainiert halt mit, bekommt irgendwann sein schwarzes Bändele und gut ist.
Das durch diese Methode Formen auf einmal den Sinn verlieren, weil sie als "rumgetanze" missverstanden werden ist verständlich.
Ah ok wenn es deiner Meinung nach zu Diskussion beiträgt bin ich beruhigt.
Ja du beschreibst das Problem sehr gut. Viele sehen die Formen wirklich nur noch als Rumgetanze und und können gar nicht mehr die Anwendungen daraus ableiten. Es geht also der Sinn der Form verloren.
Das wird zum Problem wenn man das wissen nicht in anderer Form gespeichert hat.
Viele schreiben hier ja, dass ihnen die Formen lästig sind und nutzlos, dass sie nichts nützliches daraus mitnehmen.
Kenne das ganz anders, mein Trainer weiß zu jeder Bewegung aus der Form wie diese angewendet werden und stellt auch immer wieder einen Bezug zu der Form her. Ein Hintergrundwissen zum Stil ist ihm auch sehr wichtig.
Bei vielen wird wohl wirklich nur rein auf die Anwendung geschaut. Solange es funktioniert, ok, ist halt nur schade wenn viel Wissen verloren geht, richtig scheiße wenn wichtige Details nicht mehr bekannt sind.
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Geändert von Maddin.G (02-12-2011 um 20:01 Uhr).
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  #58  
Alt 02-12-2011, 16:52
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Kampfkunst: wing tzung, escrima, grappling
 
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man sollte seinen schüler schon total fordern (wenn dieser es will) wenn der schüler jemals besser sein sollte als der lehrer, was ist so schlimm, wenn beide die gleiche technik haben und der schüler halt von natur aus schon größer und stärker ist kann es schon sein das er irgendwann den lehrer eingeholt hat. als lehrer ist man da um andere zu trainieren und das wissen weiter zu zeigen und nicht um die schüler klein zu halten damit man der beste bleibt.
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  #59  
Alt 08-12-2011, 03:45
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Kampfkunst: Extreme Cookin
 
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Eigentlich erübrigt sich die Frage.

Die Aussage bezieht sich auf das Lebenswerk. Da ich zwar relativ lange hinzulernen kann, aber nur relativ kurz in der Lage bin, dies auch körperlich entsprechend umzusetzen, muss mein Schüler besser werden, als ich. Nur dann ist mein Lebenswerk ein Gutes. Andersherum müsste ich etwas Gutes schlechter gemacht haben. So weit die ideale Theorie.

In der Realität ist halt die Frage, ob man einen geeigneten Schüler findet, der es auch wert ist, dass man wirklich alles an in weitergibt.

In den alten KK-Filmen mussten die sich immer erst als würdig erweisen. Im Deutschland der 10er Jahre sind Konstanz, Loyalität und Disziplin allerdings weitgehend einer Sprung- und Wechselhaftigkeit gewichen.

Vermutlich kennt jeder der Lehrer hier das enttäuschende Gefühl, wenn man viel Herzblut und große Hoffnungen in einen Schüler gesetzt hat und der dann plötzlich aufhört.
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