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  #1  
Alt 29-11-2011, 10:38
Benutzerbild von Jil Wei
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Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 08.11.2011
Ort: Aachen
Alter: 25
Beiträge: 11
Standard TrainerINNEN-Erfahrung

Hey

Ich gebe seit kurzer Zeit Taekwondo-Training für Fortgeschrittene an der Universität.

Schon längere Zeit gebe ich Training (etwa seit 5 Jahren regelmäßig), allerdings waren meine bisherigen Schüler in der Regel jünger und kleiner als ich. Und vor den Leuten in meinem Verein brauche ich mich nicht erst behaupten, denn sie kennen mich und ich kenne sie - da sind die Fronten sozusagen geklärt.

Zurück zum Thema:
Als ich mich zum ersten mal bei der Unigruppe vorgestellt habe (letzte Woche), ist mir der skeptische Blick der ganzen etwa 2 bis 3 Köpfe größeren und muskulöseren Männer natürlich nicht entgangen.
Wahrscheinlich dachten sie alle "Wer ist das denn? Die macht Taekwondo? 'Ne Frau soll uns jetzt trainieren? Ob die überhaupt was drauf hat?"
Zudem muss ich gestehen, sehe ich, obwohl ich bereits 25 bin, durch meine Größe und mein Gesicht einfach noch ein wenig kindlich aus (was ich allerdings auch irgendwie nicht ändern kann), und das unterstützt solche Gedanken vermutlich..

Und zugegeben:
Technisch bin ich ihnen weit vorraus,
teilweise sind die Jungs jedoch besser im Kampf als ich,
und das macht mir zusätzlich ein wenig zu Schaffen.
Einer ist sogar höher graduiert als ich (3.Dan), und ich frage mich:
Kann ich ihm dennoch eine gute Trainerin sein? Was meint ihr?

Ihnen hat das Training gut gefallen, sie wollen auf jedenfall wieder kommen, aber meine klitze-kleinen Selbstzweifelchen sind geblieben - auch wenn ich diese ihnen natürlich nicht zeige

Als Frau hat man es wirklich nicht ganz so leicht in diesem Metier, oder?

Ich wollte mich hier mal umhören, ob es vllt. Mädchen/Frauen mit ähnlichen Erfahrungen hier gibt,
oder ob vllt. sogar Männer anwesend sind, die eine Trainerin haben, und was sie so davon halten.

Grüßlies
Jil
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  #2  
Alt 29-11-2011, 10:44
Benutzerbild von Gabe
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Kampfkunst: ChengZhang Quan/ Tee trinken
 
Registrierungsdatum: 09.01.2007
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Beiträge: 271
Standard

Also ich als man würde mich darüber freuen.
Und die kommen bestimmt wieder.

Im ernst wenn du Technisch so weit bist sollte es ja kein Problem sein.
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  #3  
Alt 29-11-2011, 10:56
Benutzerbild von MagicXeon
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Kampfkunst: Boxen
 
Registrierungsdatum: 05.10.2005
Beiträge: 245
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Ein Trainer muss nicht der bessere Kämpfer sein, dafür technisch und didaktisch sehr gut drauf sein und seinen Schülern Empathie entgegenbringen.

Es wird immer einen grösseren Pudzian als Dich selbst geben Die Leute sollen von Dir LERNEN - "nichts" mehr
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  #4  
Alt 29-11-2011, 10:58
Benutzerbild von Papatom
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: WHKD
 
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Ort: 23843
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Moin,

ich glaube, zu viele Selbstzweifel deswegen musst Du nicht haben. Als Trainerin solltest Du ja nicht jeden in den Boden stampfen können, sondern es zählt, wie gut Du das Wissen, das Du hast, vermitteln kannst und wie gut Du Deine Schüler weiterbringen kannst. Wissen um Trainingslehre, Unterrichtsstrukturen und Motivation. Vielleicht Wettkampfvorbereitung usw. Da ist es dann doch unerheblich, ob Du trozdem den 120 Kilo Hühnen besiegen könntest.
Das gilt ja übrigens auch für einen 55 KG Mann mit 1,53 "Größe". Der hätte ein ähnliches "Problem".

Wenn ein Schüler auf Grund Deines Geschlechts oder Deiner "Kampfkraft" auf Deine Inkompetenz schließt, würdest Du so jemanden vermutlich eh nicht in Deiner Gruppe haben wollen, oder?

Ich habe auch eine LehrerIN und ich persönlich halte sehr viel von Ihr. Wahrscheinlich würde ich sie in einem Vollkontaktkampf besiegen. Aber sie kann mir alle Dinge sehr gut vermitteln. Sie kann mir genau zeigen wie was geht. Wo meine Fehler sind und wie ich da weiterkomme. Sie hat ungeheuer viel Wissen rund um unsere Kunst. Ausserdem ist sie ein wundervoller Mensch. Sie kann mir helfen, mich in meiner Kunst optimal zu entwickeln. Was interessiert es mich da ob ich sie besiegen könnte?

Viel Erfolg

Gruß
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Amendt: Liebe ist die Fantasie, dass der andere einem die Großartigkeit widerspiegeln möge, die man in sich selbst wähnt.
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  #5  
Alt 29-11-2011, 11:02
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Beiträge: 450
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So wie ich das sehe machst du dir die Probleme eher selber? Ich denke niemand akzeptiert dich nicht als Trainerin nur weil du eine Frau und noch jung bist.

1. Du bist ihnen technisch weit vorraus? 2. Du weisst genau worauf es bei den Techniken ankommt? Nichts anderes braucht man als guter Trainer. Alleine der 2. Punkt reicht aus um dich als gute Trainerin auszuzeichnen. Vorrausgesetzt natürlich du kannst dein Wissen auch vermitteln.

Die Jungs sind besser im Kampf als du? Das ist doch völlig egal! Ein guter Trainer macht seine Schüler besser. Seine Schüler verhauen hat nichts mit guter Ausbildung zu tun! Du hast doch sicher schon einmal die ganzen alten Boxtrainer gesehen. Die würden alle von ihren Schützlingen verprügelt werden und doch bringen sie sie mit ihrem Wissen weiter.

Ein 3. Dan ist dabei? Das ist doch gut für dich. So kannst du dich mit dem ein bisschen über dein Training austauschen und so eine noch bessere Trainerin werden.

Also so wie ich das sehe ist alles in Butter Probleme muss man sich nicht unbedingt selbst machen.

EDIT: Von Papatom richtig hergebrannt. Naja es ist auch noch früh und ich bin alt
EDIT2: Heut bin ich aber langsam Der Hauptunterschied zwischen einem Trainer und einer Trainerin ist die Umkleide in der Er/Sie nach dem Training geht!

Geändert von 3210 (29-11-2011 um 11:14 Uhr).
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  #6  
Alt 29-11-2011, 13:00
Benutzerbild von Jil Wei
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Kampfkunst: Taekwondo
 
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Juhu

Das motiviert mich wirklich sehr!

Zum Thema Didaktik:
Ich habe ja beim Sportbund so manche Lizenz ergattern dürfen, und weiß deshalb schon ein bisschen über Didaktik bescheid.
Und ich liebe die Trainingsmethoden meines eigenen Meisters.
Ich durfte ihm, als ich noch relativ jung war, auch schon immer assistieren, und er hat mir natürlich auch gesagt, was in seinen Augen richtig und was falsch ist.
Deswegen habe ich weitestgehend sein Training übernommen, und versuche, es ihm gleich zu tun
(obwohl auch ich meine eigenen Methoden mit einfließen lasse).

Allerdings hat er eine so wahnsinnig große Autorität !!!!
Er ist halt typisch Koreaner, sogar ehemaliger Weltmeister, hat eine wahnsinns Aura, eine imprägnante Stimme, strahlt Ruhe aus.
Sobald er die Halle betritt, wird alles ruhig und die Aufmerksamkeit ist bei ihm.
Ich selbst kann kein normales Gespräch mit ihm führen, weil er für mich sowas wie ein Gott ist *g* .. und mit Göttern spricht man nicht über Alltägliches.

Stellt man sich dagegen dann MICH vor
Der Unterschied zwischen uns beiden als Trainer ist meilenweit.
Es liegt vermutlich an meinem Alter, an der Größe, daran, dass ich keine Koreanerin bin,
aber ich glaube fast, es ist mir unmöglich, später irgendwann mal so zu sein wie er..leider

Aber nun gut, jeder ist ja individuell, und ich will auch garnicht rumjammern
Wie schon angesprochen: Die Probleme mach ich mir vermutlich selber.
Und vielleicht wird sich das mit dem Alter ja auch noch legen

PS:
Zitat:
"Der Hauptunterschied zwischen einem Trainer und einer Trainerin ist die Umkleide in der Er/Sie nach dem Training geht!"
Den Spruch merk ich mir!

Liebste Grüße
Jillchen
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  #7  
Alt 29-11-2011, 13:05
Benutzerbild von Papatom
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Hi,

wenn ich das so höre, liegt das eher an Deiner Einstellung... Man kann seinen Trainer ja für sehr fähig halten, aber das muss ja nicht so weit gehen, dass man sich selber abwertet.
Einen tollen Menschen als Motivation verstehen...gerne!

Wenn Du diese demütige, leicht selbst abwertende Einstellung mit in Dein Training nimmst, kann ich mir schon vorstellen, dass Du auch Unsicherheit ausstrahlst, die Du vielleicht gar nicht nötig, bzw. verdient hast...

Nicht bös gemeint....

Gruß
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  #8  
Alt 29-11-2011, 13:06
Benutzerbild von Papatom
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Kampfkunst: WHKD
 
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Beiträge: 1.152
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Zitat:
Zitat von 3210 Beitrag anzeigen
EDIT: Von Papatom richtig hergebrannt. Naja es ist auch noch früh und ich bin alt
Wo bist du denn alt?
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  #9  
Alt 29-11-2011, 13:14
Benutzerbild von Jil Wei
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Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 08.11.2011
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Hey,

Ne, ich glaube nach Aussen hin sieht das alles sehr selbstsicher aus, was ich da tu.
Das kann ich nämlich gut verstecken

Wäre aber schön, wenn ichs auch noch selbst verinnerlichen könnte.
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  #10  
Alt 29-11-2011, 14:51
Benutzerbild von hashime
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Kampfkunst: Kyokushin, MT
 
Registrierungsdatum: 15.09.2003
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Hey,

ich kann deine Bedenken gut nachvollziehen. Ich hab die letzten zwei Jahre im Kyokushin auch Training gegeben und war teilweise sogar die einzige Frau vor lauter jüngeren, oft größeren und immer schwereren Jungs. Am Anfang hab ich mir auch viele Gedanken gemacht von wegen, ich bin klein und schwach und überhaupt....

Allerdings bin ich mittlerweile zum Schluss gekommen: Wenn die Jungs wiederkommen, dann hat ihnen das Training gefallen, Punkt. Ist doch schön, wenn sie einen als Trainer achten und respektieren, auch wenn man ihnen vielleicht körperlich unterlegen ist. Dann haben sie offenbar erkannt, dass man ihnen trotzdem etwas beibringen kann.
Und wenn Frauen als Schülerinnen dabei sind, dann hat man auch noch eine gute weibliche Vorbildwirkung, also, was will man mehr
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Kyokushinkai Karate Klub Wien
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  #11  
Alt 29-11-2011, 15:10
Benutzerbild von Cillura
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Kampfkunst: Combat Arnis, Jiu Jitsu, Karate
 
Registrierungsdatum: 24.07.2010
Beiträge: 1.356
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Mein Trainer hat auch so nen Gottstatus. Ist einfach faszinierend, wie er sofort alle Aufmerksamkeit bekommt, wenn er einen Raum betritt.

Noch vor einem halben Jahr hatte ich auch das Gefühl. Boar, an den kommst du nie ran. Dann die Erkenntnis: Musst du ja auch gar nicht.

Was der Grund dafür war? Ich assistierte gerade unserem Trainer bei einer lustigen Drillübung und hatte eine Gruppe Frischlinge unter meine Obhut bekommen. Nach etwa der Hälfte der Stunde hörte ich von einem hinter mir. "Der will ich nicht im Dunkeln begegenen." Das hat mich voll irritiert, da ich bis zu diesem Zeitpunkt genau das über die anderen, die schon länger dabei sind als ich, und über den Sensei gesagt/gedacht hatte. Ich kleines Ding mach den größeren Schiß im Dunkeln? Geil!

Das hat mir gezeigt, dass ich mit meinem Training auf dem richtigen Weg bin und sich die Mühe lohnt. Seit dem hab ich eigentlich nicht mehr wirklich über dieses Thema nachgedacht.
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  #12  
Alt 29-11-2011, 15:16
Benutzerbild von Envy
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Kampfkunst: Capoeira
 
Registrierungsdatum: 09.01.2009
Alter: 24
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Zitat:
Zitat von Jil Wei Beitrag anzeigen
Hey,

Ne, ich glaube nach Aussen hin sieht das alles sehr selbstsicher aus, was ich da tu.
Das kann ich nämlich gut verstecken

Wäre aber schön, wenn ichs auch noch selbst verinnerlichen könnte.
Ich glaub das wäre deinem Fortschritt hinderlich...meiner zugegeben geringen Erfahrung nach, kommt niemand in nichts weiter wenn er sich nicht selbst hinterfragt. Solange du dich ab und an nur anzweifelst und nicht an den Stellen wo du glaubst nicht gut genug zu sein verzweifelst hast du alle möglichkeit der Welt
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  #13  
Alt 29-11-2011, 15:30
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Kampfkunst: Capoeira
 
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Da stimme ich Papatom (und natürlich auch den anderen ) voll zu!
Zum "Trainer sein" gehört mehr als einfach nur "gut draufhaun" zu können.
Mit am wichtigsten ist, dass Du die Techniken gut und richtig rüberbringen
kannst, so dass sie alle verstehen und machen können und dass Du
"Deine Truppe" motivieren kannst ALLES zu geben!

Und grad der mit dem 3. Dan sollte am Besten wissen was es
bedeutet da vorne zu stehen und für eine Gruppe den
"Bespaßungsclown" zu spielen. Er sollte eigentlich der sein, der
Dir am meisten Respekt zollt! Er möchte ja als Dan bestimmt auch
respektvoll behandelt werden - ist immer ein Geben und Nehmen!

Caramujo
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A luta que se tem é da vida
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  #14  
Alt 29-11-2011, 15:49
Benutzerbild von Envy
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Kampfkunst: Capoeira
 
Registrierungsdatum: 09.01.2009
Alter: 24
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Zitat:
Zitat von Jil Wei Beitrag anzeigen
Allerdings hat er eine so wahnsinnig große Autorität !!!!
Er ist halt typisch Koreaner, sogar ehemaliger Weltmeister, hat eine wahnsinns Aura, eine imprägnante Stimme, strahlt Ruhe aus.
Sobald er die Halle betritt, wird alles ruhig und die Aufmerksamkeit ist bei ihm.
Ich selbst kann kein normales Gespräch mit ihm führen, weil er für mich sowas wie ein Gott ist *g* .. und mit Göttern spricht man nicht über Alltägliches.

Stellt man sich dagegen dann MICH vor
Der Unterschied zwischen uns beiden als Trainer ist meilenweit.
Es liegt vermutlich an meinem Alter, an der Größe, daran, dass ich keine Koreanerin bin,
aber ich glaube fast, es ist mir unmöglich, später irgendwann mal so zu sein wie er..leider

Das Gefühl kenne ich Allerdings ist der Mestre nen guten Kopf kleiner als ich

Es macht aber garnichts, solange du es zumindest versuchst. Und selbst wenn du scheiterst und nur ein halb so guter Trainer/Trainerin wirst. Man muss sich Utopische Ziele setzen um realistisches zu erreichen. Ich meine...1961 sagte Kennedy das man in der nächsten Dekade zum Mondfliegen könnte...ich glaub es hat genug Leute gegeben die das für unmöglich hielten...und heute? Bald fliegen die ersten Menschen zum Mars...hälst du das heute für möglich? Haben die Leute 1961 das für möglich gehalten? Hast du als du mit deinem Sport angefangen hast gedacht: Ich werde Trainerin?
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  #15  
Alt 01-12-2011, 23:58
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Ich will ja nicht abwertend klingen, aber ich halte nicht viel davon, wenn Frauen gemischte Gruppen trainieren.
Für manche KK wie WT/WC,TKD oder Karate kann das klappen, aber sicher nicht beim Boxen oder Thaiboxen.
Ich habe mal einen KB-Kurs besucht, wo eine Trainierin anwesend war.
Es war eine Katastrophe, da Sie kaum eine gute Technik drauf hatte und andere dann trainieren durfte.
Das lustige war das mein Trainingspartner nach der TE 2 Fußtechniken von mir richtig gelernt hatte.
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Wer bei mir Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten!
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