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  #1  
Alt 14-11-2004, 22:10
LiYauSan
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard training vor 1000+ jahren und heute

hallo!
ich hab da eine frage:
es ist jedem bekannt, dass fast alle kampfkünste in den hintergrunden entstanden sind und ihr ziel war es den gegner zu vernichten oder man wurde selbst umgebracht. das hat sich ja auf das training der menschen dabei gespiegelt, denn wenn man da nicht hart zur sich war, war man ganz schnell tod. deswegen möchte ich gerne wissen, ob man heut zu tage immer noch so hart trainieren und mit sich selbst sein kann wie damals, wenn man tod im kampf nicht mehr akzeptiert. ich weiß, dass es immer noch sitautationen gibt, wo so was passiert, aber es ist trotzdem noch nicht so hart wie damals.

MfG LiYauSan

PS ich hab die frage zwar schon mal gestellt so nebenbei, aber leider keine antwort bekommen

PPS das ist nicht unbedingt meine meinung (ich will es nur sagen damit auf die frage geantwortet wird und nichts anderes)
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  #2  
Alt 14-11-2004, 22:23
Benutzerbild von Morphbreed
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Strategic Military Worldwar Combat Concept for effective woman selfdefense
 
Registrierungsdatum: 19.08.2004
Ort: Wien
Alter: 20
Beiträge: 714
Standard

hmm
kA wie hart die leute früher zu sich waren...
aber ich denke ma es is kein problem selber hart zu sich zu sein...
is halt nur ne einstellungssache....

allerdings muss man auch ma hinzufügen dass früher alles um einiges härter war... (insofern man den hagakure glauben schenken darf^^)
da war töten was normales... (falls das net stimmt bessert mich bitte aus ^^)
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  #3  
Alt 14-11-2004, 22:42
Benutzerbild von seelae
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: shotokan karate
 
Registrierungsdatum: 25.08.2004
Beiträge: 264
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*denk*
Ob man haerter trainiert hat weiss ich nicht. Aber sicher mal anders ist die Bereitschaft in einen Kampf zu gehen. Ich koennte mir gut vorstellen, dass man sich in der Konfliktvermeidung deutlich staerker uebt und einen Kampf wirklich erst als letzte Moeglichkeit ansieht, wenn die Chancen 50/50 stehen, dass man nicht lebend (oder wenn, verkrueppelt) herauskommt.

seelae
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  #4  
Alt 14-11-2004, 22:49
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 01.01.2002
Ort: planet earth
Alter: 29
Beiträge: 427
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gott sei dank habe ich vor so vielen jahren nicht gelebt...
ich glaube nicht, dass sie so sehr vile härter trainiert haben, als ein leistungssportler heutiger zeit. grund ist , dass es einfach physische grenzen gibt (, die allerdings viel weiter weg sind, als man glauben mag). Ich glaube der wahre unterschied lag wohl in der einstellung. wenn du weißt, dass die von dir gemachten übungen vielleicht einmal entscheiden, obdu leben wirst oder nicht, hat das üben eine ganz andere qualität.

aber wie gesagt: alles nur vermutungen
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  #5  
Alt 15-11-2004, 01:46
LiYauSan
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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ja aber sportler heut zu tage bekommen unterstützung von anderen, was sie ja damals nicht hatten. da waren sie nur auf sich allein gestellt. es gab niemanden, der oder die sie motivieren oder zu mindestens einen rat geben konnten. also kann man heute unter diesen umständen noch was erreichen oder bezieht sich so was nur auf einzelfälle??? man hat ja tod nicht mehr als "bewertung" des trainings.

MfG LiYauSan
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  #6  
Alt 15-11-2004, 03:53
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Radfahren & Shin Long Pao
 
Registrierungsdatum: 16.06.2004
Ort: HH-Altona
Beiträge: 140
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Ich fand die Ausbildung beim Bund nicht so hart und da stirbt man noch am ehesten im Kampf (Autoverkehr ausgenommen). Ist in anderen Armeen ja vielleicht anders.
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  #7  
Alt 15-11-2004, 04:55
Benutzerbild von FireFlea
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Kampfkunst: Seidō Karate, über den Tellerrand
 
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Ort: Hessen
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Beiträge: 3.332
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Zitat:
Zitat von LiYauSan
ja aber sportler heut zu tage bekommen unterstützung von anderen, was sie ja damals nicht hatten. da waren sie nur auf sich allein gestellt. es gab niemanden, der oder die sie motivieren oder zu mindestens einen rat geben konnten.
Wie kommst Du denn darauf ?
__________________
脳ある鷹は爪を隠す。
http://www.myspace.com/nomitoriko
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  #8  
Alt 15-11-2004, 05:34
Benutzerbild von HuLong
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Kampfkunst: Chen Tai Chi
 
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Beiträge: 533
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In China zum Beispiel war ein Mann der sehr gut in den KK`s war und gleichzeitig gebildet war hoch angesehen. Von daher hat Mann durch viel Training nicht nur seine Chancen auf ein langes Leben vergroessert sondern auch andere Annehmlichkeiten, wie z.B. Frauen und Geld (guter Job), gehabt. Jetzt moegen mir viele weibliche Forumsmitglieder mit einem pfffph begegnen, aber da ich seit längerem in Asien bin, weiss ich wie dir Frauen hier denken und es ist eben so. Aber das ist meiner Meinung nach nur ein Punkt, auch heute noch sind Leute die eine komplette Shaolin Ausbildung gemacht haben in Chin sehr angesehen und bekommen gute Jobs.
Damals (und teilw. auch heute noch) konnte man mit KK in Asien eben ein gutes Leben führen, was früher und heute nicht möglich ist im Westen.

HuLong
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  #9  
Alt 15-11-2004, 05:58
Benutzerbild von SnakeCCCP
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Kampfkunst: Ju-Jutsu
 
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das sollten wir dann mal ganz schnell ändern.....
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  #10  
Alt 15-11-2004, 22:24
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Kampfkunst:
 
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was die annehmlichkeiten und das ansehen angingen, sah es in china meist wesentlich schlechter aus, als in japan...

wer sagt das heutige sportler unterstützung finden? nur die dutzend leute, die für die medien interessant sind...

früher gab es durchaus unterstützung, insbes. durch die festen familienstrukturen und die bindung zum shifu
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  #11  
Alt 15-11-2004, 23:11
LiYauSan
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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@FireFlea & scientist
ich hab mich dabei auf leistungsportlerbezogen, die ihren trainer haben, obwohl es immer noch ausnahmen gibt, was ich auch schon gesagt habe. damals waren die menschen auf sich allein gestellt und mussten ihre familie allein beschützen.

@HuLong
dazu kam es ja erst später und was ist mit anfängern???

@kacki
na ja der bund macht meiner meinung nach auch net viel wo man sein leben verlieren kann und wo es so richtig gefährlich ist. wenn sogar schickt bundeswehr schon mal speuzial einhaiten, aber sonst sind die nur irgendwo present.
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  #12  
Alt 17-11-2004, 02:01
LiYauSan
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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na kommt doch, sagt doch mal was! ich habe immer noch keine antwort erhalten

MfG LiYauSan
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  #13  
Alt 17-11-2004, 21:09
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Radfahren & Shin Long Pao
 
Registrierungsdatum: 16.06.2004
Ort: HH-Altona
Beiträge: 140
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Ich glaub es gibt immer wieder versierte Kämpfer, die in der Geschichte ob ihres Könnens und ihrer Kompromißlosigkeit viel Aufmerksamkeit auf sich lenken. Gladiatoren, Shaolinmönche, Ninja, Fremdenlegionäre usw.

Seit der zunehmenden Verlagerung des Kampfes auf Schusswaffen oder Ähnliches spielt der Zweikampf keine so große Rolle mehr. Die psychische Härte hat sich nicht verändert meine ich. Es wird nur anders geübt.

Manchmal ist es sogar härter als damals.

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