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#1
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| Hi Leute! mich würde heute mal Eure Meinung interessieren: wie hart muß Eurer Meinung ein Training sein, wie hart darf es sein????!! Ich meine dies in Bezug auf realitätsnah zu trainieren und auf der anderen Seite noch "gesund" aus dem Training zu kommen. Meine jetzt keine Kleinigkeiten wie mal nen blauen Fleck, kleine Verstauchungen oder gar mal nen M-Kater! Wie wird das bei Euch im Training gehandelt, wie wollt ihr das selber?! Habe da natürlich meinen eigenen Weg zu unterrichten, mich würde aber mal Eure Meinungen/Erfahrungen interessieren!?! Beste Grüße Ralf
__________________ GIVE A PROMISE - HOLD A PROMISE! |
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#2
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| Also ich finde ein hartes, forderndes Training sehr wichtig, wo Trainer nett ist, aber auch eine gewisse Authorität ausstrahlt. Was bringt mir ein lasches Training? Blaue Flecken gehören dazu.. |
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#3
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| Also ich denke, das Training sollte eine gewisse Härte haben, insbesondere, wenn man noch jünger ist. Aber gleichzeitig sollte es auch die Perspektive bieten, das Training bis ins hohe Alter fortzuführen. Und für mich gilt, daß Gesundheit auch ein wichtiger Aspekt von Selbstverteidigung ist. Was bringt mir die beste SV, wenn ich nach 10 Jahren ein körperliches Wrack bin. Gruß Martin |
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#4
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| Von mir wurde mal behauptet ich sei HART ABER GERECHT! Dem muss ich zustimmen, ich versuche immer ein relativ hartes Training zu vollziehen und meine Schüler zu fordern. Wie gesagt, ich versuche es! Bei manchen Schülern geht es nicht unbedingt, da muss man auch mal ne Pause einlegen. Ich glaube die Schwierigkeit eines jeden Trainers liegt darin, die Stärken und Schwächen eines jeden zu erkennen und diesen entgegenzuwirken. Es kommt stark auf die Launen eines Schülers an, ob er gerade einen schlechten Tag hatte, vielleicht Schlußß mit der Freundin, usw... Solche Alltagssituationen beherrschen das Training und beeinflussen die Trainingsweise! Nicht der Trainer gibt den "Ton" des Trainings an, sondern die Schüler! Natürlich ist der Trainer nicht ganz unschuldig , aber meistens etwas im Hintergrund! Das sind jedenfalls meine Erfahrungen beim Training! Wie ist das so bei Euch? Gruß Lars |
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#5
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| Das Training muß zumindest so hart sein, daß ein Lernefekt da ist. Bei uns hängt das aber weniger vom Trainer sondern vom Partner ab. Da muß man dann halt sagen, daß man nicht nur Bewegung sondern KK machen möchte. |
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#6
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| Hallo, ich denke, daß die Härte des Trainings von der psychischen und körperlichen Bereitschaft der Trainierenden abhängen soll. Wenn sie nicht bereit sind, und das Training zu hart ist, schadet das Training ihnen nur. Sie verkrampfen sich, entwickeln Ängste und verlieren schnell die Lust zum Trainieren. Wenn sie aber bereit für ein hartes Training sind, aber das Training sie nicht fordert, ist es genauso schlecht. Die Lernqualität läßt in solchem Fall stark nach. Die Aufgabe des Trainers ist, zu erkennen, wann und ob jemand für ein Training, eine Übung, eine Aufgabe bereit ist. Gruß Andreas
__________________ Altrussische Kampfkunst SYSTEMA http://www.andreas-weitzel.info http://www.rma-augsburg.de http://www.rma-systema.de |
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#7
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| Hi, sorry, kann mit der Frage nichts anfangen. Der Begriff Härte ist so breit, dass ich damit nichts anfangen kann. Wenn du mit einem Partner richtig gut an der Anwendung trainierst, und stark schlägst, kann dies hart sein. Wenn du statisch eine halbe Stunde tief in den beiden Beinen gebeugt stehst, kann dies manchmal härter sein als die Aktion oben.
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#8
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| zum einen sollte es von der leistung her schon so sein, daß man seine grenzen kennenlernt (bsp.: im ma bu stehen, isometrische übungen…) zum andern sollte es so hart sein, daß man z.b. beim sparren den gegner schon trifft, aber auf keinen fall verletzt (verletzung=nicht blaue flecken, die gehören dazu… ggf auch mal ne blutige lippe, passiert eben. aber bei knochenbrüchen, inneren verletzungen und hirnhämatomen hört der spass dann auf). so seh ich das. |
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#9
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| Hi - Grüßt Euch, danke schon mal für eure Postings! Ja, es liegt schon viel am Schüler, aber ich denke auch am Trainer welchen Härtegrad er als "Norm" einführt, dementsprechend werden sich auch Schüler einfinden. Du kannst nicht weich Unterricht geben und dann die harten Hauer ins Training locken (soll nur ein Bsp. sein). @ Peter Ich geh von deinem ersten Satz aus, hart Schlagen in der Anwendung, bzw. auch probieren zu treffen. Nicht von den tiefen, statischen Stellungen.....ich bin ein PFS Ausbilder !Ich persönlich denke, man sollte möglichst realitätsnah trainieren, das heißt mit einer gewissen Härte (das man Techniken/Anwendungen auch spürt, möglichst aber unverletzt aus dem Training zu kommen). Auch ein gewisser Bodyworkout gehört meiner Meinung dazu: Bauch/Rücken etc. Natürlich unterscheidet sich die Härteanwendung von Schüler zu Schüler. Aber ein Grundhärtemaß ist in meinem Training angesetzt, da ich ja Streetfighting unterrichte. NGR Ralf
__________________ GIVE A PROMISE - HOLD A PROMISE! |
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#10
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| Hi ! So seh ich das auch, gut formuliert Besten Gruß Ralf
__________________ GIVE A PROMISE - HOLD A PROMISE! |
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#11
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| Hi, Ich kann euch ja mal sagen wie ich als Schüler das sehe: Bei mir (und meinen Trainingspartnern) war es eigntlich so, dass wir nach ner Weile selbst mehr härte im Training gewollt haben (das nimmt dann seit einiger Zeit schon manchmal masochistische Züge an ).Unser Trainer handhabt das so, dass, wenn man schon ne Weile dabei ist, der Kontakt zum Körper schon hart (VK) sein sollte, damit man auch ein Gefühl dafür kriegt was hinter den Schlägen steckt. Also ein Leber oder Plexus KO kommt bei uns schonmal vor. Low Kicks haben bei mir auch schon öfter eine unfreiwillige Pause erzwungen .Zum Kopf Schlagen wir nicht so doll. Das hängt dann auch vom Trainingspartner ab. Manche habens halt lieber ein bischen härter andere nicht... Ich hab da persönlich so einen Lieblingstrainingspartner mit dem ich oft mit hartem Kontakt zum Kopf kämpfe (natürlich nicht immer, so´n blaues aug wirft immer ne Menge Fragen auf und meine Mama sagt immer ich soll nicht zu doll machen ).Alles im allen lässt uns unser Trainer, was die Härte angeht, ziemlich freie Hand, sofern man schon einigermaßen Weiß was man macht. Wer nicht so hart trainieren will, muss das auch nicht. Man passt sich eben immer seinem Partner an. Vor Wettkämpfen schont man sich natürlich auch ein bischen mehr. Bis dann, Max! PS: Hab meine erste Abi-Prüfung hinter mir, puh! |
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#12
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| die härte des trainings hängt aus meiner sicht (schüler) stark von meinem trainingspartner ab. im training hab ich es persöhnlich nicht so gerne wenn man mir hart ins gesicht schlägt, verletzungen im gesicht rufen immer fragen auf, die ich nicht beantworten will; z.b. hatte ich mal nen derben kratzer unterm rechten auge von nem seminar, wo mein gegenüber sich etwas "vergriffen" hatte..... aber ich persöhnlich mag hartes taining, vor allem wenn es mich körperlich/psychisch (die leistung die man erbringen kann hängt vom kopf ab, von seinem eigenen willen) herausfordert. wenn ich danach meine blauen flecken zählen kann, weiß ich was ich getan hab und wenn keine da sind und das training war hart, umso besser, hab ich wiedermal fein aufgepasst. ![]() |
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#13
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| Bei uns heißt es: Training mit dem Partner, nicht kämpfen gegen einen Gegner. Das Partnertraining ist sehr wichtig, darum sollen wir gezielt mit dem Partner trainieren und ihn nicht zu Brei hauen. Darum ist auch ein ständiger Partnerwechsel nötig um sich an möglichst viele Varianten einer Technik anzupassen. Bei der Trainingsintensität schlage ich vor so zu trainieren, dass du nicht am Ende der Woche zusammenklappst.In diesem Leben hat man nur den einen Körper und auf diesen muss man aufpassen, also nicht übertreiben. ![]() |
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#14
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| Training ohne Härte ist wie Kämpfen ohne Herz. Ich halte es für wichtig hart zu trainieren. (Soll jetzt nicht heißen, dass man danach mit gebrochenen Armen da steht )Aber wenn man sich für die Kampfkunst entschieden hat, sollte man auch entsprechend trainieren, und zum Kämpfen gehört nun mal eine gewisse Härte. Meiner Meinung nach wollen die Leute, die hart und ehrgeizig ihren Kampfsport betreiben auch wirklich was damit erreichen, als solche, die ab und zu mal ins Training schleichen und dann wegen nen Kratzer kollabieren. Hart trainieren bedeutet auch, an seine Schmerzgrenze zu gehen, und darüber hinaus, sonst wird man nie seine volle Leistungsfähigkeit entdecken. Neben der physischen Härte spielt wohl auch die psychische Härte beim Kampf eine entscheidende Rolle, wobei ich hier Härte eher als Konzentration, Durchhaltevermögen und Kampfgeist definieren möchte. Im Kampf wird man schließlich auch nicht gefragt :"Magst du's lieber hart oder weich?" MfG Schlainn |
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#15
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| Servus aus Wien! Zuerst einmal zu mir, als Erklärung zu Deiner Frage! Ich bin 33 Jahre, 152 cm groß und, ums mal zu umschreiben, stark übergewichtig. Habe endlich, vor ca. 6 Wochen mit Training im Fitnesscenter begonnen. Warum ich hier schreibe? Wenn meine Ausdauer etwas besser ist, fange ich auch mit Kampfkunst an, wobei Tai Chi seit 2 Wochen und Kenjutsu ab morgen. wie hart muß Eurer Meinung ein Training sein, wie hart darf es sein????!! Einerseits kann es meiner Meinung nicht hart genug sein, andererseits schreie ich innerlich auf. Aber wenn es nicht weh tun würde, würde ich auch nicht richtig trainieren. Ich meine dies in Bezug auf realitätsnah zu trainieren und auf der anderen Seite noch "gesund" aus dem Training zu kommen. Meine jetzt keine Kleinigkeiten wie mal nen blauen Fleck, kleine Verstauchungen oder gar mal nen M-Kater! Wie wird das bei Euch im Training gehandelt, wie wollt ihr das selber?! Was ich bis jetzt gesehen habe, wird ziehmlich realitätsnah unterrichtet. Allerdings mit Schutz. Und trotzdem gab es schon geprellte Rippen, blaue Veilchen,... was ich eben in der kurzen Zeit gesehen bzw, erfahren habe. Meine Meinung ist, daß es richtig so ist, denn sollte man mal in eine Bedrohliche Situation kommen (was ja manchmal auch ein Grund zum trainieren ist) man damit auch umgehen kann. Hätte man ein softes Training und wird dann in Wirklichkeit hart getroffen, vergißt man vermutlich alles, was man gelernt hat und dann kann es sehr böse ausgehen. Aber natürlich zuerst versuchen jedweden Kampf (auf der Straße) ausweichen. Erst wenn dies nicht möglich ist, oben gesagtes anwenden. Sonst nur auf der Matte. Gruß Amazone |
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