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#1
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| Ich bin zurzeit nur in einem KK-Verein und wollte eine andere KK in der Uni-Kommune erlernen. Ist es möglich, dass man mit der Uni sich genau so gut entwickeln kann, wie als wenn man sich einem richtigem Verein anschließt? Natürlich hängt es z.B: vom Trainer oder der Anzahl der Kursteilnehmer ab, aber ich möchte gerne eure Meinung dazu hören, ob Verein grundsätzlich besser ist UniSport. |
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#2
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| Ja. Unisport ist teilweise echt übel. Ganz grundsätzlich ist Verein einfach besser. Imho |
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#3
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| Unisport kostet wenig und KANN recht gut sein (so mein Eindruck) Der Nachteil sind oft die beschränkten Plätze wegen der Teilnahme. Da ist's gut wenn man KK vorbereitet ist und all seine Kumpels bei der Anmeldung mitbringt.. ![]() |
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#4
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| Ich trainiere selber seit Jahren im Unisport. Dabei habe ich festgestellt, dass es dort genauso ist wie außerhalb. Es gibt sehr gute Gruppen, es gibt weniger gute Gruppen, es gibt bescheidene Gruppen. Ich trainiere z.B. Jiu in einer sehr guten Gruppe mit sehr kompetenten Trainern. In England war die Gruppe an der Uni bei weitem nicht so gut und das Training wies deutliche Mankos auf (zumindest im nachhinein betrachtet). Der Vorteil ist, wie bereits gesagt, der Preis, der Nachteil ist die tatsache, dass man meist insgesamt weniger Trainingseinheiten hat (bei uns z.B 1x Anfänger, 1x Fortgeschrittene, 1x freies Training zusammen mit den Aikidoka). Probleme wegen zu begrenzter Platzzahl habe ich bei uns im Kampfsportbereich noch nicht miterlebt. Zudem gibt es teilweise auch Kooperationen zwischen Unis und Vereinen. Jujutsu wird z.B. vom örtlichen Verein angeboten mit Sonderkonditionen für Studenten (selber Preis wie Unisport, dafür einmal weniger Training), beim Jiu haben wir eine rege, wenn auch nicht offizielle, Kooperation mit einem anderen Verein außerhalb Marburgs. Die Aikidoka organisieren hin und wieder Lehrgänge mit namhaften Trainern. Und die Judoka bei uns weisen Spitzensportler auf. Zitat:
Geändert von Eversor (14-09-2005 um 01:35 Uhr). |
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#5
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| Also ich habe Taekwondo zwei Semester lang bei einem, meiner Meinung nach, recht guten Trainer gelernt. Der Nachteil des Unisports war allerdings, dass alle Techniken von Grund auf jedes Semester neu beigebracht wurden. DAher konnte man sich leider kaum weiterentwickeln. Ich habe dann in einen Verein gewechselt und bin seitdem glücklicher. Das Problem mit beschränkter Platzzahl kenne ich nicht... Aber prinzipiell wird ein Training gut durch passende Trainer und Trainierende, daher kann man nicht pauschalisieren, dass ein Verein besser ist. ![]() |
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#6
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| ich finde du bist in einem verein auf alle fälle besser aufgehoben. im uni sport sind die gruppen stellenweise monströs groß, ich hab mal einen hapkido lehrgang besucht, da waren schätzungsweise 60 studenten und 1 trainer. viele in diesen lehrgängen sind nur mäßig interessiert weil sie ihren stundenplan zu erfüllen haben und auswählen nach dem 'na was nehm ich den dieses semester'-plan. kaum jemand ist bereit, geld in den sport zu investieren, will heißen, jeder dort trägt jogginghose und tshirt, techniken werden nur langsam geübt, weil viele im hinterkopf haben, dass sie im nächsten semester sowieso nicht mehr da sind. war echt übel, ich hab rein gar nichts gelernt. der trainer war sicher kompetent aber heillos überfordert mit massenweise jungen mädchen, die sich eher für fitness, konditionstraining und dinge wie yoga interessiert haben, entsprechend gar nicht kam es zu action. jedem das seine. privater verein ist zwar teurer, aber dort wird der sport wenigstens RICHTIG trainiert. |
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#7
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| Es gibt gute Vereine und schlechte Vereine - es gibt guten Unisport und schlechten Unisport. In erster Linie hängt es wohl vom Trainier und dem Umfeld ab. |
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#8
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| Das häufigste negative das ich über den Unisport gehört habe ist hald das nach einem Semster oft alles wieder Neulinge sind und selten was bleibt, deshalb ist das Niveau der Gruppe oft nicht so doll und es werden häufig die Grundlagen Trainiert und fast nix fortgeschrittenes. |
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#9
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| Das z.B. ein Verein so wie ein Fussballverein öffentliche Gelder für mich als Sportler verwendet. Im gegensatz zum Unisport, die nehmen was geht. Das ist der Grundsätzliche Unterschied den ich meine. Wenn du natürlich das selbe hast wie in einem guten Verein ist ja alles perfekt. Oder halt nicht. Du wirst es als anfänger aber nicht merken. Z.B Hier in München werden die Boxunisportler in die Boxfabrik gestellt. Das ist echt ein übler Laden, der mit sicherheit den meisten studentischen Boxanfängern das boxen vergrault. Dabei gibt es Top vereine 1860... usw. Andere beispiele sind bereits genannt worden. Also grundsätzlich ist er im Verein einfach besser |
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#10
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| Ich war ca. 1-2 Jahre im Uni-Sport Taekwondo. Im Nachhinein würde ich sagen es war verschwendete Zeit. Zuviel Poomse, kein Freikampf, absolut lächerliche und indiskutable SV. Einer von zwei Trainern war ein Vollidiot (war anscheinend gar kein Student sondern ein Kumpel vom Trainer), die zuvielen Leute waren teils gürtel-geile arrogante Angeber oder Langweiler. Es wurde nie übern Tellerrand geschaut oder individuell gefördert. Ich kannte auch niemanden, der auf Wettkämpfe gekämpft hat. Prinzipiell hat das alles nichts speziell mit Uni-Sport zu tun oder sind eben individuelle Vorlieben (einige fanden Poomse ja tatsächlich toll ! Das beste daran war aber, dass es umsonst bzw. im Semesterbeitrag enthalten war. Im Uni-Sport Karate war ich übrigens auch zwei Mal -- das war noch übler ![]() |
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#11
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| Mein einer Judo-Trainer macht in der Uni auch Judo. Der hat mal gesagt, dass es da ganz schön hart zugeht. Also ich würde einen Verein immer vorziehen. |
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#12
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| Ich habe heute nach dem Training in der Kneipe die These, dass Verein immer besser als Unisport sei, vorgebracht. Die amtierende Schwergewichtsweltmeisterin im Savate - ebenfalls aus einer Hochschulsportgruppe - wäre daraufhin vor Lachen fast von der Bank gefallen. Man kann es drehen und wenden wie man will, die Qualität, ob Hochschulsport oder Verein, steht und fällt vor alle mit dem Trainer. |
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#13
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| Ja, wahrscheinlich ABER auch mit der Anzahl der Teilnehmenden, der Größe der Räumlichkeiten und der angebotetenen Trainingszeiten. Denn selbst der beste Trainer kann sein Wissen nicht ordentlich rüberbringen, wenn er 30 Leute zu bewältigen hat und das in nem ca. 15m*15 m Raum Ist hier jemand zufällig Hannoveraner und macht Ju-Jutsu,Karate oder Taekwondo in der uni? Geändert von Teklan (15-09-2005 um 10:04 Uhr). |
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#14
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| Ich habe selber fast ein Jahrzehnt Kampfsport an der Uni gemacht und es gibt ein einigermassern gutes Kriterium, dass dir weiterhelfen könnte: 1.) Bieten die Leute Gürtelprüfungen an, der vom Verein anerkannt wird? Dann müssen sie zumindest Mindest-Kriterien, was die Techniken anbelangt erfüllen. Vielleicht sind sie sogar selber z. B. dem DJJV (Deutscher Ju-Jutsuverband) oder DJV (selbe in Grün für Judo) angegliedert oder unterstehen direkt einem Meister mit gutem Ruf. (Bei uns ist das z. B. mit Kung Fu der Fall. Die Leute haben solide Kenntnisse.) 2.) Haben sie Wettkämpfer, die an Vereinswettkämpfen teilnehmen? Wir haben z. B. auch Wettkampftraining angeboten. Und wenn du als Uni (überflüssige Konkurrenz in den Augen von manchem Vereinsmenschen!) auf solchen Turnieren ein Wörtchen mitreden willst, solltestu selber Wettkampfrichter haben, weil du sonst über den Tisch gezogen werden kannst. Wenn allerdings jemand Angst hat, dass die eigenen Kämpfer unfair behandelt werden könnten.... Das sind meine bescheidenen Beobachtungen, die vielleicht weiterhelfen könnten. |
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#15
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| Hallo Junta, um was für öffentliche Gelder soll es sich denn handeln? Ich habe beim Uní-Sport keinen Beitrag zahlen müssen - im Verein habe ich dagegen Beiträge gezahlt. Ich kenne Vereine, die nehmen, was geht. Und wenn wir schon bei den Geldern sind, welche Art des Vereins meinst Du denn? Es gibt eingetragene Vereine, nicht eingetragenen Vereine, gemeinnützige Vereine...... Vielleicht solltest Du einfach etwas weniger verallgemeinern. Und dazu passt dein Beispiel dann noch besonders gut: Du hast EINEN Unisport mit EINEM Verein verglichen und verallgemeinerst, dass es GRUNDSÄTZLICH im Verein besser ist. @all, ich finde, dass die "Argumente" hier gesammelt immer mehr die Aussage bestätigen, dass es auf die jeweilige Schule / Verein / Trainer ankommt. Wenn jemand wettkampforientiertes Training bevorzugt, wird er über foremenorientiertes Training ablästern - wenn er lieber formenorientiert trainiert, wird dies bei wettkampforientiertem Training der Fall sein. Wenn es hier um Wettkämpfe geht, verstehe ich die Argumente erst recht nicht. Natürlich wird jemand, der mal eben vor einem Jahr oder so im Unisport mit seinem Kampfsport anfängt, nicht gleich bei Weltmeisterschaften (es sei denn es handelt sich um eine Randsportart und/oder man ist in einem Miniverband organisiert) mitmachen - das wär in einem Verein aber auch nicht anders. Es gibt aber auch erfahrene Kampfsportler, die froh darüber sind, an ihrem Studienort die Möglichkeit zum Training zu erhalten. Wenn ich mir z.B. im Bereich Taekwondo ansehe, dass es auch Studenten-DM und WM gibt (sowohl im Wettkampf, als auch im Technikbereich) und dass da auch einige Bundeskaderathleten (natürlich trainieren die nicht nur an der Uni) mitmischen, spricht dies doch für sich. Aber auch das ist sicher von Sportart zu Sportart, von Uni zu Uni und auch von Trainer zu Trainer unterschiedlich. Im Endeffekt kommt hier sicher genau so ein sinnvolles Ergebnis raus wie bei den zahllosen Verbands-Geplänkel-Topics |
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