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Umfrageergebnis anzeigen: Unterscheidung Kampfkunst - Kampfsport?
Ja! 23 71,88%
Nein! 9 28,13%
Teilnehmer: 32. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 30-11-2001, 13:15
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst:
 
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Question Unterscheidung Kampfkunst - Kampfsport?

Frage: Würdet ihr zwischen Kampfkunst und Kampfsport unterscheiden? Warum, warum nicht?


(P.S.: Sorry, ich für mich is das Thema noch unbekannt!)

Geändert von Markus (04-12-2001 um 11:19 Uhr).
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  #2  
Alt 30-11-2001, 15:10
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Puh, wieder dieses Thema...

Ich würde eher zwischen MTB, Karate und WT unterscheiden.


CU

Lamiech
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  #3  
Alt 30-11-2001, 15:25
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Beiträge: 759
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Hi Markus,
ich finde, dass es keinen wirklichen Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen gibt. Die Lösung im englischsprachigen Raum, nämlich 'Martial Arts', finde ich bedeutend gelungener. Warum müssen die Deutschen hier einen Unterschied erfinden?

Was ist überhaupt die Kunst in 'Kampfkunst'. Für mich ist es die Kunst das Chaos eines Kampfes zu beherrschen. Was für eine Art von Kampf, das gibt die Bezeichnung nicht her. Deshalb ist meiner Ansicht nach nicht jede Kampfkunst auch ein Kampfsport, aber sehr wohl jeder Kampfsport immer auch eine Kampfkunst.

Grüsse
cdobe
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  #4  
Alt 30-11-2001, 19:04
Schlappen
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Salve, is doch alles eine Wichse und nur Begriffsklauberei, wenn ein Typ wie ich zuschlägt, ob mit oder ohne Handschuhe, das macht Knack und Back, fertig ist das Frühstücksbrötchen. Es war doch der Kerniege, der damals, das englische Wort dafür, wortwörtlich übersetze um sich von allen anderen abzusetzen, damit der Pöbel, also ihr, auf ihn aufmerksam werdet und eine Ausrede habt, um bloß nicht kämpfen zu müssen, ist doch was völlig anderes, was ihr macht, sonst hättet ihr gleich am Anfang die Fresse voll gekriegt und nicht erst heute und er wäre nicht Millionär mit eurer sauer verdienten Kohle geworden, och schmeißt ihm doch noch ein paar Hunnies hinterher.
so long
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  #5  
Alt 30-11-2001, 19:11
Benutzerbild von lamiech
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Überleben
 
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Ort: Netherlands, beyonde the dyke
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Beiträge: 520
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@Schlappen:

Hä, nimmt der wieder Hunnies? Ist er billiger geworden


CU
Lamiech
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  #6  
Alt 30-11-2001, 19:44
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Kampfkunst: Div.KK. Seit 1987 aber ausschließlich Taijutsu
 
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Beiträge: 80
Standard Kunst oder Sport

Sport ist es was der Körper tut.
Kunst wird es wenn der Geist dahinter leitet...

H.P.
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  #7  
Alt 01-12-2001, 06:22
Benutzerbild von cdobe
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Kampfkunst: Wu Taichi (Honkong u. Schanghai) und Elemente aus anderen KK
 
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Beiträge: 759
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@ dh9kp

Gibt es also für Dich den "nur Kampfsport" oder die "nur Kampfkunst" ? Oder machst Du es eher abhängig von Personen ?
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  #8  
Alt 01-12-2001, 14:29
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Kampfkunst:
 
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Beiträge: 18
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Meiner Meinung nach gibt es sehr wohl einen Unterschied zwischen Kampfkunst und Kampfsport!
Ich denke zum Beispiel, dass man Kickboxen und Karate als Kampfsport ansehen kann.
Jedoch kann nur Karate (von diesen beiden) im Sinne einer Kampfkunst ausgeübt werden.
Wenn man etwas als Kampfkunst ansieht, geht es nicht mehr um den körperlichen/sportlichen Aspekt alleine.
Geist und Philosophie der Kampfkunst rücken in den Mittelpunkt.
Es ist natürlich trotzdem durchaus möglich Karate nur als Sportart auszuüben ich denke da kommt es ganz auf den Karateka an.
Geht es ihm alleine um Ehrungen, Pokale und schlichte Selbstverteidigung, oder hat er den Sinn des traditionellen Karate verstanden, denn erst dann wird Karate zu Karate-Do! Ich denke diese Frage sollte gestellt werden, bevor man auf die Frage Kampfkunst/sport eine Antwort gibt.

Gruß, Kerstin

P.S.:Bertreibe seit 7 Jahren Shotokan Karate-Do
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  #9  
Alt 01-12-2001, 16:54
Benutzerbild von cdobe
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Kampfkunst: Wu Taichi (Honkong u. Schanghai) und Elemente aus anderen KK
 
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@Kerstin
Du selbst bist also eine Kampfkünstlerin, aber ich, würde ich nur Kickboxen betreiben, wäre einfach ein Sportler ?
Das ist meiner Meinung nach eine ungerechtfertigte Überheblichkeit. Warum sollte das Kickboxen für den Kickboxer nicht auch zum 'Weg' werden können? Umgekehrt könnte man vielen Karateka Deiner Stilrichtung auch vorwerfen sie seien keine Kampfkünstler. Ich persönlich halte nichts von diesen Pauschalurteilen.
Was ist für Dich die Philosophie hinter Deiner Kampfkunst? Ein grosses Wort. Was steckt dahinter ?


cdobe
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  #10  
Alt 02-12-2001, 09:14
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Wenn du meinen Beitrag bloß ein bisschen aufmerksamer gelesen hättest!!!!
Dort hab ich nämlich geschrieben, dass es aus meiner Sicht auch durchaus Karatekas gibt, die Karate nur als Sport betreiben, siehe
Pokaljagd und Selbstverteidigung.
Sich aber mit dem Zen-Buddhismus, auf dem das Karate-do aufbaut gar nicht oder nur am Rande beschäftigen!
(Wenn du gerne etwas über die Philosophie erfahren möchtest, dann geh in die Bücherrei und leih dir was über Zen-Buddhismus aus, ist wirklich ein bisschen zu komplex um das hier schnell zu erklären.
Ach übrigens, beim Kickboxen ist doch der Sinn der Sache gegen einen Gegner anzutreten und zu gewinnen, oder sehe ich das falsch??? Dabei kann ich jedoch keinen geistigen Hintergrund finden, als sich gegenseitig zu verkloppen und zu sehen wer der bessere ist! Und das ist für mich einfach nur Sport!
Und wie gesagt, damit du mir gleich nicht wieder ins Gesicht springst, beim Karate gibt es ganz viele, die Karate auch (nur) als Sport betreiben, ich würde sogar sagen, mehr als 70% !!!!

Gruß, Kerstin
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  #11  
Alt 02-12-2001, 09:28
uksplinter
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Meine persoenliche Unterscheidung koennt ihr unter http://www.****************/sgian_allgemein.html nachlesen. Diese Frage ist sehr wichtig fuer den einzelnen, damit er den richtigen Weg gehen kann.
Wenn du realistischen Schwertkampf lernen willst und zum Kendo gehst, wirst du irgendwann merken, dass du auf der falschen Party bist. Angriffsziele sind hier nicht die Schwachstellen der Ruestung und der Verlauf der Hauptarterien, sondern die am besten geschuetzten Teile . Fuer den Sport gelten eben andere Regeln als auf dem Schlachtfeld. Dieses Beispiel läßt sich beliebig übertragen.
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  #12  
Alt 02-12-2001, 09:40
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*CDOBE*

Nö,so leicht ist das nicht zu erklären.

In Beidem kann jedes liegen.
**Kerstin hat bereits ausführlich auf die Frage geantwortet.
Sie ist sehr nah dran an dem wie ich das sehe. Nur seh ichs
nicht generell so das man Kickboxen gleich als reines
"HauDrauf" ohne "Geist" bewerten sollte...

Nicht in allen "Sport- oder Kunstarten" spielt der Ursprung im
Zen-Buddhismus eine Rolle. Dennoch ist hier auch der Geist
und eine Harmonie gefordert.
Davon abgesehen , streng ausgelegt ist fraglich ob überhaupt
ein Wettkampf oder das Streben nach Pokalen und sonstigen
Relikten im Zen-Buddhismus begrüßt sind,gelle ? :-)

Eines ist sicher klar , egal welche Stile dahinter stehen...
Es gibt ne Menge schlechter und guter Schulen in Germany.
Dennoch sind sie nicht vergleichbar mit Schulen aus dem asiatischen Raum.
Der mentale Weg ist ein anderer...

H.P.
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  #13  
Alt 02-12-2001, 11:36
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Liebe Kerstin,
ich habe Deinen Beitrag sehr wohl aufmerksam gelesen. Ich habe auch durchaus verstanden, was Du gemeint hast. Da es bei diesem Thread allerdings um die Unterscheidung K.-Kunst und K.-Sport geht, bin ich von Dir als Kampfkünstlerin ausgegangen, in Unterscheidung zu mir dem Kickboxer, der im vorhinein, Deiner Ansicht nach, kein Kampfkünstler sein kann.

Deine Definition von Kampfkunst finde ich aus verschiedenen Gründen vollkommen verfehlt. Ich bin Deinem Rat nicht gefolgt, habe aber stattdessen ein anderes Buch zur Hand genommen und folgendes dabei herausgeholt:

"Kunst im weiteren Sinne ist die Anwendung angeborener oder erworbener Fähigkeiten in hochentwickelter spezialisierter Form als 'Können' oder 'Kunstfertigkeit' und das Resultat dieser Betätigung" End of quote
Was Kampf ist, glaube ich voraussetzen zu können.
Verbindet man nun diese Begriffe miteinander, dann kommt etwas dabei heraus, was sehr viel näher an meiner Definition liegt als an Deiner.
Kampfkunst ist das, was man als Resultat z.B. auf der Budogala bestaunen kann, oder bei einem Kampf von Stockkampf-Virtuosen.
Es ist das Ergebnis von einem mindestens jahrelangen harten Training, Selbstdisziplin und Selbstüberwindung, was sich wiederum positiv auf die eigene Persönlichkeit auswirkt. Das ist für mich der Weg, das DO.

Das "nur zur Selbstverteidigung" Ausüben einer Kampfkunst halte ich für einen Widerspruch in sich. Gerade aus diesem Zweck sind Kampfkünste überhaupt entstanden. Und der sportliche Wettkampf bzw. das faire Kräftemessen zwischen Kampfkünstlern, für mich die einzig ehrenvolle Form des Kampfes, halte ich für fundamental wichtig für die Kampfkünste. Gerade hieran wächst der Kampfkünstler und stellt sich und seine Kunstfertigkeit unter Beweis.

Was Du beschrieben hast, kann ich nicht mit dem Begriff Der Kampfkunst in Verbindung bringen.

Grüsse
cdobe
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  #14  
Alt 02-12-2001, 13:13
Benutzerbild von lamiech
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Hat Kampfkunst nicht etwas mit "künstlich" also unnatürlich zu tun?

Und ist ein Budhist, welcher Karate macht ein Kampfkünstler, ein Scientologe aber nicht. Wie sieht es dann denn wieder mit dem Muslimen oder dem Christen aus?

Und wenn man mal bedenkt, das unser guter alter Straßenfeger als Paradebeispiel für Zen, welches der gute alte Michael Ende ja erdachte, sein soll, dann mach ich doch lieber Kampfsport

Grüße an alle, die sich nicht in Weltfremdheit verirren

CU
Lamiech

(Na, welcher Schlaumeier findet heraus, welchen Straßenfeger aus welchen Buch gemeint ist?!)
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  #15  
Alt 02-12-2001, 13:30
Benutzerbild von dh9kp
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Arrow Straßenfeger ? Buch ?

Straßenfeger ?
Buch ?

Das würde ja voraus setzen das ich lääsen kann.


H.P.
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