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  #1  
Alt 28-12-2004, 14:06
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.08.2002
Alter: 12
Beiträge: 526
Standard Verdammt...keine Zeit mehr für Kampfsport!

Kennt ihr das auch Leute?!

Ich habe immer mehr den Eindruck, dass Kampfsport für mich immer mehr im Leben in den Hintergrund rückt.
Man wird immer älter und merkt, dass im echten Leben es einfach zu viele Dinge gibt, die wichtiger sind und viel Zeit in Anspruch nehmen (Beruf, Partnerschaft...), so dass man sich auf die Sache, die man eigentlich immer geliebt hat, nämlich den Kampfsport nicht mehr so konzentrieren kann, wie man es eigentlich möchte.

Wenn ich mir in diesem Forum die Themen so durchlesen, die von wie ich annehme jugendlichen Nutzern erstellt werden, dann besinne ich mich manchmal auf meine Zeit zurück, wo mit 16 , 17 Kampfsport für mich das Wichtigeste im Leben war und es an fast jeder Ecke eine Auseinandersetzung gab.
Die Zeiten haben sich irgendwie geändert. Ich bringe anderen gerne meine Tricks für die Straße, die ich noch aus der Vergangenheit kenne, bei und trainiere auch noch sehr gerne. Aber ich habe nicht mehr dieses Feuer in mir wie ich es in manchen Threads noch spüre...Dort gibt es manchmal heftige Diskussionen darüber, welche Kampfsportart die bessere ist, welche Techniken auf der Straße wirken und welche Technicken gegen Hip-Hopper wirken (lol) etc.
Ich bin irgendwie ruhiger geworden. Ich sehe nicht mehr überall eine potentielle Gefahr, ich sehe in keinem mehr eine potentielle Bedrohung und bin auch eigentlich gar nicht aus der Reserve zu locken. Damals hat man in Auseinandersetzungen oder bevorstehenden Auseinandersetzungen noch einen gewissen Kick verspürt, heutzutage will ich allerdings nur noch meine Ruhe haben und nix mit Stress oder Gewalt zu tun haben. Wenn viele sich mit Sprüchen wie "Ich mache Kickboxen " profilieren wollen, dann wunder ich mich mitlerweile nur und kanns nicht verstehen...als Antwort bleibt mir nur ein "Schön, Ja und?".

Ich glaube ich habe wirklich so langsam den wahren Sinn des Kampfsports entdeckt...Ich will ein paar mal die Woche trainieren, um meinen Körper und Geist fit zu halten, aber für mehr habe ich glaube ich keine Zeit mehr... Ich glaube Kampfsport sollte sofern man es nicht hauptberuflich betätigt wie manche hier im Forum nicht einen allzu großen Stellenwert im Leben einnehmen. Damals war ich voll besessen vom Kampfsport, habe stundenlang im Netz gesurft auf der Suche nach neuen Erkenntnissen, nach den neusten UFC News etc...Dauernd darüber nachgedacht welche Techniken funktionieren und welche nicht....aber jetzt merke ich, dass es im Leben viel wichtigere Dinge gibt als sein Hobby oder nur dafür zu trainieren, dass man eine drohende Schlägerei am Wochenende auch überlebt.

Ich trainiere immer noch sehr gerne und liebe den Kampfsport...aber mein Ziel ist es nur noch dafür zu trainieren, dass man fit und gesund bleibt und aus seinem Training Kraft für den Alltag und das echte Leben schöpft. Aber mit 5x die Woche trainieren is nicht mehr....
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  #2  
Alt 28-12-2004, 15:17
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: VIDF Karate
 
Registrierungsdatum: 20.09.2002
Beiträge: 977
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Und nu?
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  #3  
Alt 28-12-2004, 15:20
Benutzerbild von Kensei
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Brazilian JiuJitsu / MMA
 
Registrierungsdatum: 17.06.2004
Ort: Mitteldeutschland
Alter: 28
Beiträge: 1.666
Standard

Hab in den letzten Jahren in etwa die gleiche Entwicklung durchgemacht wie du Whitebelt, schön zu sehen, dass es auch Anderen so geht .
Ob das nun positiv oder negativ ist, keine Ahnung ich finde aber durch das verfliegen der anfänglichen Euphorie, geht man relaxter und objektiver an die ganze Sache ran.
wenn man erst mal realisiert, dass man keine grossartigen Dinge mehr im Wettkampfgeschehen bekleistern wird, ob des Alters wegen oder warum auch immer, dann setzt man sich auch ganz andere Schwerpunkte im Training und beginnt seinen "Kampfsport" nunmehr als "Kampfkunst" zu leben.
Ich persönlich bin mit dieser Entwicklung eigentlich ganz zufrieden, aber das muss wohl Jeder für sich selbst entscheiden.

MfG
-Kensei
__________________
"Free people will never remain free, if they are not willing, if need be, to fight for their vital interests."
- John Foster Dulles
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  #4  
Alt 28-12-2004, 15:34
Benutzerbild von Kannix
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Sich verbeugen und dabei aufrecht bleiben
 
Registrierungsdatum: 22.07.2004
Beiträge: 8.191
Standard

Tja, manche haben Fleiß und Disziplin und machen einfach immer weiter. andere haben kein durchhaltevermögen/Ehrgeiz und hören auf.
Wenn es so einfach wäre, dann wären alle Spitzenkämpfer
Wundert mich eh, wie lange man nur für "die nächste Straßenschlägerei" trainieren kann/muß

Geändert von Kannix (28-12-2004 um 17:03 Uhr).
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  #5  
Alt 28-12-2004, 16:29
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Vo Dao Vietnam
 
Registrierungsdatum: 13.10.2002
Beiträge: 36
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Dem letzten Kommentar kann ich mich nicht anschließen.
Für mehr als 2x die Woche bleibt mir im Moment auch keine Zeit und das finde ich nicht weiter schlimm.

Unsere Wettkämpfe finden an anderen Stellen und auf anderen Ebenen statt.
Dennoch ziehe ich meine Kraft dafür aus der Kampfkunst.
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  #6  
Alt 28-12-2004, 16:39
Benutzerbild von marq
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kickboxen - Brazilian Jiu Jitsu
 
Registrierungsdatum: 07.07.2002
Ort: Kurhessen
Beiträge: 15.321
Standard

Zitat:
Zitat von whitebelt4ever

1. Ich habe immer mehr den Eindruck, dass Kampfsport für mich immer mehr im Leben in den Hintergrund rückt.

Man wird immer älter und merkt, dass im echten Leben es einfach zu viele Dinge gibt, die wichtiger sind und viel Zeit in Anspruch nehmen (Beruf, Partnerschaft...), so dass man sich auf die Sache, die man eigentlich immer geliebt hat, nämlich den Kampfsport nicht mehr so konzentrieren kann, wie man es eigentlich möchte.


2. Ich trainiere immer noch sehr gerne und liebe den Kampfsport...aber mein Ziel ist es nur noch dafür zu trainieren, dass man fit und gesund bleibt und aus seinem Training Kraft für den Alltag und das echte Leben schöpft. Aber mit 5x die Woche trainieren is nicht mehr....
zu 1 widerspruch!!!!

zu 2 bist halt ein gewöhnlicher hobby kkler
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  #7  
Alt 28-12-2004, 19:35
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Karate-Do
 
Registrierungsdatum: 03.09.2003
Beiträge: 536
Standard

hmmm...Das ist ja toll, das du meinst den Sinn von einer KK erkannt zuhaben, aber was bringt das und hier? Warum hast du das reingeschrieben? Was sollen wir antwortet?


Ich will dich nicht angreifen, aber ich z.B. mit meinen zarten 18 Jahren nie das Bedürfniss mein Können auf der Straße zu zeigen oder so. Deswegen bin ich auch nicht stolz darauf, dass ich das Bedürfniss verloren habe. Das ist ganz sicher nicht der Sinn einer Kampfkunst, dass man erkennt, dass sich schlagen schlecht ist...
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  #8  
Alt 28-12-2004, 20:46
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.08.2002
Alter: 12
Beiträge: 526
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Zitat:
Zitat von Chiba
Dem letzten Kommentar kann ich mich nicht anschließen.
Für mehr als 2x die Woche bleibt mir im Moment auch keine Zeit und das finde ich nicht weiter schlimm.

Unsere Wettkämpfe finden an anderen Stellen und auf anderen Ebenen statt.
Dennoch ziehe ich meine Kraft dafür aus der Kampfkunst.
Das ist ja das Ding. Ich glaube nicht, dass man als hart arbeitender Mensch Zeit hat sich da zig mal die Woche irgendein Training anzutun. Der Tag hat nur 24h. Dieses ewige Trainieren bringt auf Dauer nix, es raubt einem voll viel Zeit und man kann in anderen Bereichen nicht so performen, wie man es eigentlich müsste....als Jugendlicher geht das vielleicht noch, aber später nicht mehr! Man ist einfach nicht hauptberuflich Kampfsportler...so ist das. Fürs Trainieren wird man einfach nicht bezahlt!
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  #9  
Alt 28-12-2004, 20:51
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.08.2002
Alter: 12
Beiträge: 526
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Zitat:
Zitat von marq
zu 1 widerspruch!!!!

zu 2 bist halt ein gewöhnlicher hobby kkler
Bist du etwa hauptberuflich Kampfsportler?! Bringt es dir wirklich soviel ein?
Auch du bist kein Samurai im feudalen Japan, der seinen Platz in der Gesellschaft als Krieger hat. Und richtig Asche im UFC oder Pride machst du auch nicht, nehme ich an.

Aber vielleicht hast du ja ne Kampfsportschule...
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  #10  
Alt 29-12-2004, 01:15
Benutzerbild von marq
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kickboxen - Brazilian Jiu Jitsu
 
Registrierungsdatum: 07.07.2002
Ort: Kurhessen
Beiträge: 15.321
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wollte nur sagen .... einige leute betreiben ein hobby einfach so, ohne Hintergedanken und ohne nach dem Sinn oder Vorteilen zu fragen wie Selbstverteidigung, Kohle etc.

Sie machen es einfach weil es Spass macht und wenden halt ihre gesamte Freizeit auf. Der eine ist Fussballfan, der andere Globetrotter andere halt KK`ler.

So ist das. Du scheinst kein Herzblut für KK zu haben.
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  #11  
Alt 29-12-2004, 01:41
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.08.2002
Alter: 12
Beiträge: 526
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Ich habe kaum Freizeit...das ist das Problem

Zitat:
Zitat von marq
wollte nur sagen .... einige leute betreiben ein hobby einfach so, ohne Hintergedanken und ohne nach dem Sinn oder Vorteilen zu fragen wie Selbstverteidigung, Kohle etc.

Sie machen es einfach weil es Spass macht und wenden halt ihre gesamte Freizeit auf. Der eine ist Fussballfan, der andere Globetrotter andere halt KK`ler.

So ist das. Du scheinst kein Herzblut für KK zu haben.
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  #12  
Alt 29-12-2004, 12:27
Benutzerbild von Sonora
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 10.01.2004
Ort: Basel
Alter: 23
Beiträge: 555
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Na ja, die Freizeit nimmt man sich. Ich arbeite auch den ganzen Tag, am Morgen stehe ich eine Stunde früher auf, mache Fitness, am Abend gehe ich direkt vom Arbeiten ins Training...
Es ist halt immer die Frage, was man möchte, was einem am Wichtigsten ist...

Zitat:
Das ist ja das Ding. Ich glaube nicht, dass man als hart arbeitender Mensch Zeit hat sich da zig mal die Woche irgendein Training anzutun. Der Tag hat nur 24h. Dieses ewige Trainieren bringt auf Dauer nix, es raubt einem voll viel Zeit und man kann in anderen Bereichen nicht so performen, wie man es eigentlich müsste....als Jugendlicher geht das vielleicht noch, aber später nicht mehr! Man ist einfach nicht hauptberuflich Kampfsportler...so ist das. Fürs Trainieren wird man einfach nicht bezahlt!
Wenn dir das viele Trainieren nichts bringt, dann lass es. Trainiere so viel, wie du Zeit und Lust hast, dann ist dies für dich besser, als wenn du dich zwingst und jedes Mal während dem Training ans Arbeiten denkst... (Oder was du gerade machen müsstest) Mir gibt das Training Kraft, für mich ist es eine Erholung, ohne es (merkt man z.B. in der Weihnachtspause) bin ich lange nicht so fit wie mit Training...
Aber eben, nicht jeder möchte immer trainieren, auch Hobby KKler zu sein ist nichts schlechtes.

Grüsse
Sonora
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  #13  
Alt 29-12-2004, 13:07
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.08.2002
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Ja so habe ich das zuerst auch immer gemacht. Aber irgendwann kriegt man den Burn out. Man kann nicht in allen Bereichen des Lebens Gas geben ist das traurige. Irgendwie musste ich mich gegen Kampfsport entscheiden, weil zuviel verbrachte Zeit im Kampfsport mir Nachteile in anderen Bereichen des Lebens gebracht hat...tja.

Zitat:
Zitat von Sonora
Na ja, die Freizeit nimmt man sich. Ich arbeite auch den ganzen Tag, am Morgen stehe ich eine Stunde früher auf, mache Fitness, am Abend gehe ich direkt vom Arbeiten ins Training...
Es ist halt immer die Frage, was man möchte, was einem am Wichtigsten ist...


Wenn dir das viele Trainieren nichts bringt, dann lass es. Trainiere so viel, wie du Zeit und Lust hast, dann ist dies für dich besser, als wenn du dich zwingst und jedes Mal während dem Training ans Arbeiten denkst... (Oder was du gerade machen müsstest) Mir gibt das Training Kraft, für mich ist es eine Erholung, ohne es (merkt man z.B. in der Weihnachtspause) bin ich lange nicht so fit wie mit Training...
Aber eben, nicht jeder möchte immer trainieren, auch Hobby KKler zu sein ist nichts schlechtes.

Grüsse
Sonora
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  #14  
Alt 29-12-2004, 14:53
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.08.2002
Alter: 12
Beiträge: 526
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Zitat:
Zitat von Kannix
Tja, manche haben Fleiß und Disziplin und machen einfach immer weiter. andere haben kein durchhaltevermögen/Ehrgeiz und hören auf.
Wenn es so einfach wäre, dann wären alle Spitzenkämpfer
Wundert mich eh, wie lange man nur für "die nächste Straßenschlägerei" trainieren kann/muß

Hey,

kann hier die ganzen Jungs noch ganz gut verstehen. In jungen Jahren ist das Leben noch ein Videospiel. Da kommt es halt noch darauf an, dass man Kampfsport kann, der Spass im Leben im Vordergrund steht, vielleicht auch mal stolz vom letzten Wettkampf erzählen kann.

...manche Jungs hier verstehe ich nur allzu gut.
Auch kann ich es nachempfinden, was für ein Feuer man spürt, wenn man mit 14 das erstemal Kickboxen trainiert und sich dann UFC Kämpfe anguckt.

Tja aber irgendwann ist man im echten Leben! Da kommt es nicht nur auf Kampfsport an, sondern dass man im "echten Leben" wirklich was reißt. Dass man im Beruf wirklich zu den besten zählt und sich was aufbaut im Leben, dass man sich um seine Freundin kümmert und schaut, dass man sich eine Partnerschaft fürs Leben aufbaut,sonst ist man am Ende mehrmals geschieden, dass man neben seinem Beruf Zeit für Familie und Kinder findet...Das is das Spielfeld "das Leben".

Habe sonst auch immer nur trainiert. Wer aber im "echten Leben" ganz vorne mitspielen will, der kann einfach nicht NUR trainieren oder Kampfsport zum Hauptlebensinhalt machen...es sei denn man macht es hauptberuflich.

Oder man ist wie manche arbeitslos und kann den ganzen Tag im Fitnesstudio abhängen. Aber das ist dann auch mehr ein Leben in einer eigenen Welt, die im Grunde nix mit dem richtigen Leben zu tun hat..

...ist mir so in den Kopf gekommen, weil in manchen Postings wie ich finde herauzulesen ist, dass viele zu sehr auf dem Kampfsporttrip sind....In Threads wird darüber diskutiert, was es für Probleme in Diskotheken mit Südländern gibt, wie man diesesn entgegnet...welche Kampfsportart einer anderen überlegen ist....Ich weiß nicht, ich erübrige mir jetzt jeden Kommentar und denke mir meinen Teil.

Meine Message:
Leute. Training ist Training und sollte hart durchgezogen werden, aber vergesst auch nicht euch um den "Rest" im Leben zu kümmern...
Ich selbst kenne viele, die trainieren nur, sind Topfighter aber auch arbeitslos....was hat man davon....wir leben nicht in einer Zeit in der Krieger herangezüchtet werden müssen.
Seid im Leben auch nicht zu sehr "Krieger". Wenns unter Jugendlichen mal Zoff gibt in Diskotheken oder so, egal welcher kultureller Herkunft, versuchst mal mit Vernunft und geht nicht sofort in die Kampfstellung.


Das sind meine Gedankengänge zum Jahresausklang.....

Geändert von whitebelt4ever (29-12-2004 um 14:58 Uhr).
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  #15  
Alt 29-12-2004, 15:11
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@whitebelt

Schöner Gedankengang, kann ich mich nur anschließen.
Sind aber vermutlich andere Sichtweisen der Dinge. Die Maxime "sich die Freizeit zu nehmen" die jemand hier äußerte, nutzt beispielsweise demjenigen der vielleicht selbstständig ist und unter großem Wettbewerbsdruck steht (heutzutage Normalität und Dauerzustand), für den es also nicht nur "Job" ist, reichlich wenig. Da geht es eher um die Entscheidung "Training oder gönne ich mir mal 6 statt 4 Stunden Schlaf".
Aber die Erfahrung solcher Lebensumstände muss man vielleicht erst selbst einmal gemacht haben um von dem "All Day Warrior"-Trip runter zu kommen.

Grusss
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