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Offenes Kampfsportarten Forum Hier finden allgemeine Diskussionen zu Kampfkünsten & Kampfsportarten statt, die nicht als eigenes Forum vertreten sind



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  #16  
Alt 28-02-2017, 21:46
Benutzerbild von Schnueffler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
Registrierungsdatum: 02.03.2005
Ort: mitten im Pott
Alter: 42
Beiträge: 29.382
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Also eine Mischform.
Dann würde ich auch eine Unterstützung erwarten vom Verein.
__________________
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  #17  
Alt 01-03-2017, 00:38
Benutzerbild von Serjoscha
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kendo, Kyudo, Judo (inaktiv)
 
Registrierungsdatum: 08.05.2011
Ort: Gießen
Alter: 27
Beiträge: 242
Standard

Da es aber auch für einen selbst ist, ist es legitim drauf zu zahlen.
Manche Vereine Zahlen darüber hinaus durchaus dazu. Manche nichtmal wenig.
Mein aktueller Verein zahlt Lehrern wie Schülern jedes Turnier und jeden Lehrgang.
__________________
Das neue Kampfkunstforum:
http://kampfkunst-forum.com/
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  #18  
Alt 01-03-2017, 09:15
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate, Ju-Jutsu, Judo
 
Registrierungsdatum: 21.02.2017
Ort: Schweinfurt
Alter: 35
Beiträge: 57
Standard

Ich habe schon gute und schlechte Vereine kennengelernt, aber bisher nur schlechte "Schulen". In allen kommerziell ausgerichteten Schulen war die Qualität des Unterrichts nicht besser als in Vereinen, die Preise jedoch deutlich höher und es bestand der Hang zur unseriösen Abzocke.

Klar, der Schulbetreiber ist Unternehmer und muss seine Fixkosten decken, den kalkulatorischen Unternehmerlohn erwirtschaften und dann idealerweise auch Gewinn machen. Das schlägt auf den Preis durch und leider oft auf das Geschäftsgebaren.

"Bei uns kannst du 24/7 trainieren, alles besser als in Vereinen, mit deren müden, alten Übungsleitern, die alle demotiviert... bla, bla, bla."
Das bringt mir alles nix, weil ich eh nur nach der Arbeit trainieren kann und von dem 24/7 bleiben am Schluss meist eh nur feste Trainingszeiten am Nachmittag/Abend über wie in jeden normalen Verein auch übrigbleiben.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man in vielen Schulen von Blendern umgeben ist, die einem das Blaue vom Himmel versprechen, nur damit sie zahlende Kunden generieren.
Alles ist besser als wo anders. Man ist überlegen. Man hat das einzig wahre System. Privatstunden (gegen Entgelt) sind ja ein Muss. Zig Weltmeister werden als Referenz angeführt (gut, die Weltmeisterschaft war in Hintertupfing mit 5 Teilnehmer, aber immerhin...). Man hat den 305 Dan im Irgendwas, natürlich im eigenen Verband, Stil, etc.
Am besten kombiniert man einfach etablierte Begriffe mit Tieren, Griechischen Buchstaben oder anderen Schlagworten. Blitz-Karate oder Cobra-Jutus im Cobra-Gym oder Kappa-Boxen oder Omega-Karate-Jutsu-Boxen-Do... Dann kann man gleich mal den 10 Dan haben.

Die Prüfungen waren niveauloser als im Verein, weil die Kiddis (oder ihre Eltern) fleißig für die Prüfungen und die bunten Gürtel zahlen. Können tun sie nix, aber Hauptsache für den Prüfungsvorbereitungslehrgang, die Prüfung, den Gürtel, etc. horrende Summen bezahlen. Bestehen tut eh jeder der zahlt. Wäre ja ein abschreckende Geschäftsmodell, wenn man da durchfällt...

Sicher ist nicht jede Schule so. Aber alle bisherigen die ich von innen gesehen habe waren so aufgebaut.

Warum sind Vereine billiger? Weil sie durch die Sportförderung finanziell unterstützt werden. Viele Übungsleiter und Trainier machen das aus Herzblut für den Sport, die Kampfkunst und nicht nur fürs Geld. Da lässt man auch mal jemanden durchfallen, der nichts kann oder sagt Leuten deutlich, dass sie hier fehl am Platz sind, wenn dem so ist. Klar geht es auch um Mitgliederzahlen, aber nicht um einen zahlenden Kunden.

Das ist alles kein Garant, dass es im Verein super ist und man automatisch ein hohes Niveau vorfindet. Es gibt sicher auch den stereotypen negativen Verein mit einem adipösen, lustlosen Übungsleiter der demotiviert sein 08/15 Standardprogramm abspult, weil es im egal ist. Aber dann kann man sich einen anderen Verein suchen.
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  #19  
Alt 01-03-2017, 09:16
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Weng Chun Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 16.06.2014
Beiträge: 84
Standard harte Abrechnung

Zitat:
Zitat von Karateman1 Beitrag anzeigen


Keine Geheimnisse also, sondern HARTE ARBEIT... und hier kommen wir zum Kung Fu; welches ja übersetzt auch "harte Arbeit" bedeuten kann...

DORT wird von Tag 1 abgezockt und verarscht. Ja, es mag Ausnahmen geben, aber wieviele Wing Chun Vereine gibt es hierzulande? - und wieviele betreiben das als Schule ( = Teure Monatsbeiträge und teure Prüfungsgebühren usw.)

Ständig kommen da die Stories von wegen: "Das kannst du noch nicht!" "Das DARFST du noch nicht!" "Das machen WIR nicht" usw.

Sehr oft grenzt das Ganze an Kultverhalten. Wie bei religiösen Sekten werden die Eingeweihten (die höher graduierten) von den Neulingen abgegrenzt. Der Sifu ist sowieso der Oberguru, der einen Hauch des Mystischen versprüht.

Dort herrscht die ganze Bandbreite an Illusionen und Budo-Märchen... perfektes Geschäftsmodell für Leute, deren Ego Streicheleinheiten braucht und für Kunden, die an übergewichtige Weihnachtsmänner glauben.

Das Problem ist das selbe, wie in der spirituellen Welt. Ich kenne beide Welten! Und es ist echt der Hammer, wie sehr sich die Kampfkunstwelt und die spirituelle Welt ähneln - die Übergänge sind geradezu fließend; vor allem dann, wenn es ins Esoterische, Mystische und religiös Sektenhafte abdriftet!

Ich bin momenetan weder Mitglied in einem Verein und schon gar nicht in einer Kampfkunstschule. Beides ist mir momentan zuwider. Ich mag weder diese grauenhaft Deutsche Vereinsmeierei mit ihren starren Strukturen und Haltungen á la: Das haben wir schon immer so gemacht.

Und Sekten sind mir ein Gräuel. Ich habe keine Böcke, jemanden als Sifu anzureden. Das ist Pseudo-Asiatischer Kindergarten!

Fazit: Ich würde gerne Geld dafür bezahlen, eine qualitative, EHRLICHE Kampfkunstschule besuchen zu dürfen.
Also ich habe ja schon ein paar Beiträge von dir gelesen und ich schätze durchaus auch emotionale bzw. mit Herzblut vorgetrage Meinungen.
Wenn es um Dinge und Sachverhalte geht die man selbst erlebt hat, ist dass ganz schön. Das generelle lästern über ein sehr große und inhomogene Gruppe, wie in diesem Fall dem Kung Fu, finde ich hingegen unserious. Mal davon abgesehen das ich Kung Fu eher mit "(entwickelte) Fähigkeit durch (beständige) Arbeit" übersetzen würde, sollte man zwei Fehler nicht machen:
Alles was es an Kung Fu gibt ist *ing *hun und alles davon ist EW**.
Das mal meine Anmerkung dazu.
Das weiterführende mit Sektenartigkeit, Asiakult und bestimmten Anreden sehe ich nicht so wild. Wie es einer definiert das es wie in einer Sekte abläuft ist sehr unterschiedlich. Es Asiakult zu nennen das man in einer ursprünglich chinesischen Kampfkunst landestypische Begriffe verwendet, kann ich auch nicht nachvollziehen (ich habe mir sagen lassen das im Karate japanische Begriffe Verwendung finden).
Ob ich den Übungsleiter jetzt Trainer, Sifu, Sensei oder sonst wie nenne... mein Gott... die Weigerung kommt mir da eher wie Kindergarten und Autoritätsproblem vor.
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  #20  
Alt 01-03-2017, 10:12
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Warriors Eskrima
 
Registrierungsdatum: 12.12.2004
Ort: /dev/null
Beiträge: 3.712
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Zitat:
Zitat von Serjoscha Beitrag anzeigen
Da es aber auch für einen selbst ist, ist es legitim drauf zu zahlen.
naja so gesehen unterrichte ich ja auch für mich selbst (nämlich, um gute Trainingspartner zu haben). Dann müsste ich nach deiner Logik auch dafür bezahlen
Dass es andere Vereine gibt, die ihre Trainer bei sinnvoller Weiterbildung unterstützen, glaube ich dir gerne, meine Erfahrung war aber nun mal eine andere.

Ich sehe hier, dass kommerzielle Schulen hier mit einer bestimmten KK bzw Organisation (EWTO) gleichgesetzt werden. Das ist aber falsch. K. A. wie es bei der EWTO läuft - ist nicht meine Baustelle. Auf FMA jedenfalls, die auch oft in Schulen unterrichtet werden, treffen viele der angesprochenen Sachen nicht zu. Du kannst Prüfung machen oder auch nicht. Wäre mir als Lehrer fast egal. Du kannst ein- und austreten wie du willst - darauf habe ich keinen Einfluss, weil das von der Schule vorgegeben wird. Du kannst bzw sollst mich mit meinem Vornamen ansprechen. Das war bisher in allen FMA Stilen so. Der Lehrer hat auch schon mal nen Helm angezogen und hat sich von Schülern aufn Kopp hauen lassen. Vll liegt das Problem nicht in Schule vs Verein, vll macht ihr einfach nur die falsche KK?
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  #21  
Alt 01-03-2017, 11:06
Benutzerbild von clkblack
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kickboxen, Boxen
 
Registrierungsdatum: 28.11.2011
Ort: Offenbach
Alter: 29
Beiträge: 2.775
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Mein Gedanke dazu.

Gebe es nur private Clubs, würde die meisten Mitglieder wohl eher regelmäßig teilnehmen und die KS Art auch lernen wollen. Viele Hobbysportler, die das ganze nur machen um sich fit zu halten, würden dann wohl wegfallen.
Dadurch gebe es aber sicher auch insgesamt weniger Aktive und Traininsmöglichkeiten.
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Für klassisches Kickboxen führt kein Weg an der Wako vorbei: http://www.wako-deutschland.de/Die-W.../Portrait.html
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  #22  
Alt 01-03-2017, 11:20
Benutzerbild von Tanukiyarô
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Kampfkunst: Kendô
 
Registrierungsdatum: 17.04.2016
Beiträge: 50
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Zitat:
Zitat von gion toji Beitrag anzeigen
Vll liegt das Problem nicht in Schule vs Verein, vll macht ihr einfach nur die falsche KK?
Kann natürlich gut sein das ganze von der KK Abhängig ist, schließlich hat man ja auch die Köpfe der jeweiligen KK als Vorbilder, was bestimmt was "normal" ist.
(Sorry, das mit der EWTO war "Low Hanging Fruit")

Aber andere Frage an dich. Sprichst du eigentlich von einem Lehrer der seine eigene Schule eröffnet hat? Oder von jemanden der sich in eine bestehende Schule einmietet bzw. angestellt ist?

Und Abseits davon, machen es die meisten Trainer in der FMA dann Hauptberuflich? Oder eher als Nebeneinkommen?

Ich denke das sind auch nochmal wichtige Faktoren
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  #23  
Alt 01-03-2017, 14:47
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Baguazhang, xingyi,taiji
 
Registrierungsdatum: 22.07.2014
Ort: Ba wü
Beiträge: 432
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man muss das denke ich bisschen differenzieren.
nach sportart bzw stil,aus schüler und lehrer sicht und nicht zuletzt auch die "versteckten" kosten.
wenn ich karate oder judo betreibe werde ich idr als kind begonnen haben und meine graduierungen einzig aus Deutschland erhalte haben und in den meisten fällen auch von großen verbänden.da fallen die mehrkosten für den trainierenden als den trainer eher gering aus, weshalb wohl judo und Karate in überschaubarer zeit mit überschaubaren kosten gut in vereinen erlernt werden können.
was ja auch geschieht.

wenn ich bjj,fma oder kung fu anbiete sieht die sache schon wieder ganz anders aus.
da fange ich vllt in ner deutschen schule/verein an zu trainieren, will ich aber weiter kommen, kommen noch gebühren für seminare und wenn ich im entsprechenden stil graduiert werden will auch reisekosten auf mich zu.
hinzu kommen verbandsgebühren und graduierungsgebühren, selbst wenn der stil in einem verein betrieben wird. das ist dann eben ne kompromisslösung aus vereinsbetrieb und wirtschaftlicher rechenbarkeit.
diese stile werden ja auch oft in schulen und weniger in vereinen angeboten.
als lehrer muss man sich natürlich überlegen was man will.
im dorf sind die mieten günstig aber die stile begrenzt und es gibt weniger potentielle kunden.
in der stadt sind die mieten hoch und ob sich da genügend kunden finden, gerade in nischensportarten wie den fma, ist fraglich.
die frage wäre eben ob diese kompromisslösung aus sich einem verein anschliessen und über "versteckte" kosten wie verbandsgebühren,graduierungen und seminare noch zusätzlich geld für die eigene ausbildung zu erwirtschaften nicht am sinnigsten ist.

wer kampfsport unterrichtet macht das zu großen teilen nicht ohne ein großes maß an idealismus. anders geht das glaub ich auch nicht.
und weil hier von abzocke im kung fu oder explizit im wc die rede war.
die schulbetreiber werden damit auch nicht reich.

oft steht die investierte zeit in keinem verhältniss zur entlohnung, egal ob schule oder verein.
als schüler ist es mir relativ egal wenn das preisleistungsverhltnis stimmt und ich mir das leisten kann.

ich frag mich grade wie das eigentlich die svler machen? da gibts ja fast nur private angebote, aber zu relativ humanen preisen. also plus minus 50 euro im monat für 2-3 mal die woche training.
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  #24  
Alt 01-03-2017, 15:38
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Als jemand, der zugegebenermaßen sehr stark vom Vereinswesen profitiert hat (und sich eine private Schule in seiner Studienzeit nie hätte leisten können) möchte ich jetzt mal ganz plakativ die Gegenfrage stellen: glaubt hier irgendjemand, dass man das Niveau des Fußballs in Deutschland dadurch heben könnte, indem man überall die Mitgliedsbeiträge erhöht, mit der Begründung, dass der Verband dann mehr Trainer in Vollzeit beschäftigen kann? Ich würde eher sagen, dass man damit viele vielversprechende Kandidaten a priori ausschließt, es gibt halt nur so und so viele Arzt- und Anwaltsöhne und -töchter, die Fußball spielen wollen UND dürfen UND dafür Talent haben. Meiner Meinung nach ist das Vereinswesen in Hinblick auf den reinen Sport ein durchaus gutes System um vorzusortieren, damit den Talenten dann eine entsprechende Förderung zuteil werden kann. Dabei spielt die Breitenwirkung eine ziemliche Rolle - wenn ich eine große Masse an Bewerbern habe, kommen fast immer mehr gute am Ende raus, und dann sind normal auch die finanziellen Mittel vorhanden damit es möglich ist, Leistungszentren einzurichten und internationale Spitzentrainer und Trainingspartner anzustellen (allerdings ist man dann auch stärker vom Verband und dessen Regeln abhängig). Zugegebenermaßen ist das in den nicht olympischen KS wesentlich schwieriger; aber meines Erachtens kommt zuerst die Öffentlichkeitsarbeit, dann der Zulauf und DANN das Geld.

In den KK geht es meines Erachtens dagegen in erster Linie um eine Dienstleistung, was somit eher mit Yoga etc. vergleichbar ist und wo der Anbieter natürlich mitreden kann, was er dafür verlangt - allerdings m.E. auch in der Lage sein sollte, seinen Mehrwert gegenüber einem "Hobbyisten" herauszustellen, sodass er sich vermarkten kann... aber in dem Bereich bin ich zugegebenermaßen komplett Außenstehender.

Beste Grüße
Period.
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  #25  
Alt 01-03-2017, 17:42
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Ich bin doch sehr überrascht, dass hier alle KK Schulen mit McDojos gleichsetzen, in denen der Leiter in keinem Verband ist, Bullshit erzählt, eine Sektenpolitik verfolgt etc. Sicherlich gibt es solche Negativbeispiele.
Es gibt aber auch Sportschulen (zB meine eigene ), die ganz normal Mitglied in großen Verbänden sind, an deren Gürtelprüfungen und Wettkämpfen teilnehmen und keine "Todesschläge" beibringen.


Das Argument, viele könnten sich den Beitrag in einer Sportschule nicht leisten, verstehe ich auch nicht ganz. Man kann für etwa 30-50 Euro im Monat in einer Sportschule KK trainieren. So viel Geld kann man sogar als Hatz IV Empfänger aufbringen, wenn man es möchte. Da muss man doch kein Anwaltssohn sein.
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...und zwar so richtig!
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  #26  
Alt 01-03-2017, 17:50
Benutzerbild von Schnueffler
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Ich glaube t da falsche Vorstellungen, was man sich mit Harz IV leisten kann.
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  #27  
Alt 01-03-2017, 18:07
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Vieles schon gesagt worden, was man nicht wiederholen muss.
Meine Erfahrungen: Ohne VEREINE gäbe es manche Sportarten in D gar nicht - und auch nicht manche Sportler. Vereine unterliegen oft (ganz mit Absicht) familiären Strukturen; Mama oder Papa (oder Opa/ Oma) machen (aus welchen Gründen auch immer) dort schon lange Sport, melden irgendwann das Kind auch mal da an ... und wenn es eine KK/Ks-Abteilung gibt (oft angeführt von Boxen, Ringen, Judo, Karate), na dann sind die ersten Schritte gemacht. Und Eltern und Trainer können für einen (für die Eltern) überschaubaren Obulus die Motivation und Nachhaltigkeit des Sprößlings testen.

Und wer später zu einer SCHULE wechseln will, der macht das halt - und zahlt entsprechend.

2 Paar Schuhe, 2 Wege - keiner IMHO per se besser oder schlechter ... einfach nur anders. Und: Beide sind IMHO ein wichtiger Teil der deutschen Sportlandschaft - und sich gegenseitig ergänzend.

IMHO: Gut dass es beide/s gibt!
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  #28  
Alt 01-03-2017, 18:11
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Ich habe als Student zum Teil netto mit weniger als dem Regelsatz gewirtschaftet, schließlich hatte ich ja Zimmermiete, Fahrtkosten etc zu bestreiten, und mein Stipendium war in den ersten Jahren eher mau. Nicht dass ich mich beklagen will, aber manche KS waren damals finanziell nicht drin. Ich weiß ja nicht, wie das in Deinem Umfeld so ausschaut, aber meine Eltern hätten auch im Leben nie 50 € pro Monat dafür hingelegt, dass ich Sport machen kann - und für Kampfsport schon gar nicht.

Ich würde hier eher die umgekehrte Theorie in den Raum stellen: das Niveau wird sprunghaft ansteigen, sobald es auf breiterer Schiene möglich ist, als Profi von dem Sport seiner Wahl zu leben.

Period.
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  #29  
Alt 01-03-2017, 18:32
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Kampfkunst: TaiJi, FMA, WC
 
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Zitat:
Zitat von period Beitrag anzeigen
Ich habe als Student zum Teil netto mit weniger als dem Regelsatz gewirtschaftet, ...
Eben, da tut sich ja noch mal eine weitere "Parallelwelt" auf (eine von mehreren) ... der universitäre Sport. Der hat gelegentlich ein bisschen was von beidem (je nach Ausprägung: Mal mehr Verein, mal mehr Schule) - aber: BEZAHLBAR!
Und irgendwo müssen ja die weniger gut betuchten Talente anfangen (früher oder später) ... bzw. überhaupt erstmal in Berührung kommen mit der ein oder anderen ""exotischen" KK.
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  #30  
Alt 01-03-2017, 18:46
Benutzerbild von period
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Guter Einwand, hat einige aus meinem Freundeskreis betroffen - mich allerdings nicht. Für mich war im Unisport eigentlich in erster Linie der Kraftraum interessant (weil noch billiger als McFit aber mit teilweise entschieden besserem Equipment), KS hab ich immer nur im Verein gemacht (man glaubt es kaum, in der Regel aber sogar noch billiger als Unisport). Ich würde auch anmerken, dass Studenten in mindestens 99% der Fälle schon zu alt sind, um es in irgendeinem KS noch an die nationale oder gar internationale Spitze zu schaffen - und zumindest wenn man nicht ewig studieren will oder kann haben auch wenige die Zeit um den Trainingsrückstand aufzuholen. Es ist in jedem Fall schwierig, als Hobbysportler (= jeder, der sein Geld anderweitig verdienen muss) mit den Profis mitzuhalten, umso mehr, wenn man erst mit Hausnummer 20 einsteigt.

PS: Noch was, ohne jetzt politisch werden zu wollen - die größte Leistungsdichte in den meisten Sportarten haben meines Wissens Nationen mit groß angelegtem staatlichen Förderprogramm der jeweiligen Disziplinen...

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Geändert von period (01-03-2017 um 19:04 Uhr).
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