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#16
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| @ esdo Moin esdo, Du schuldest mir noch ne Antwort über PN Das von Dir für den Bereich Erlebnispädagoge aufgezeigte Angebot ist für unseren Bereich eigentlich nicht nötig ... da wir weder Kanutouren, Rafting, Berg- und Trekkingtouren, Höhlenwanderungen, Klettern (mit Seil), Mountainbiking, Canyoning, Skitouren, Schneewanderungen, Seilgarten- und Seilbahnbau ... usw. betreiben ... zu mindestens im Regelfall. Es gibt für Freiberufler und dass sind alle s.g. Sportlehrer, dazu zählen im übrigen auch KK Lehrer, eine reine Berufshaftpflichtversicherung ... für die bezahlt man einen Bruchteil dessen, was die von Dir benannte Versicherung kostet und deckt seine Risiken weitestgehend ab. Beispiel ... R+V Versicherung (bei dem Haufen war ich mal beschäftigt) ... hier kostet eine Berufshaftpflichtversicherung im Jahr, für eine Person (Beschäftigtenzahl = 1 Lehrer) p.a. 189,00 Euro Netto. Deckungssummen 5 Mio pausch. für Personen und Sachschäden. 50`Tausend bei Vermögensschäden. Dabei ist die Private Haftpflicht für den Lehrer und ggf. seine Familie/Lebensgefährte(in) mit eingeschlossen. Wichtig! Da sonst Zusatzklausel und Mehrkosten. Oder gleich extra Vertrag, dann noch teurer. Versichert ist die 1. gesetzliche Haftpflicht a. aus der Erteilung von Experimentalunterricht (auch mit radioaktiven Stoffen) ... denkt an Eure Zukunft b. aus Leitung und/oder Beaufsichtigung von Schülern- oder Klassenreisen, sowie Schulausflügen und damit verbundenen aufenthalten in Herbergen und Heimen, auch bei vorübergehendem Auslandsaufenthalt bis zu einem Jahr. c. aus der Erteilung von Nachhilfestunden d. aus der Tätigkeit als Kantor und/oder Organist 2. die Privathaftpflicht .... Zu 1.a also genau das was die meisten von uns machen! Zu 1.b wichtig für all diejenigen die z.B. mit ihren Schülern zu Turnieren fahren, ggf. sogar ins Ausland. Wer Eigentümer oder Besitzer (Mieter) eines Gebäudes oder Raumes ist, sollte sich zusätzlich um ein Grundstückshaftpflichtversicherung bemühen. Wegeunfälle lassen grüßen! Haftungsausschlußklausel ... es gibt hier das eine oder andere Grundsatzurteil, daher empfehle ich jedem vor der Entscheidung freiberuflich tätig zu werden, einen Anwalt mit der Aufsetzung eines Unterrichtsvertrages zu beauftragen. Dabei sollte jeder schon einmal eine grobe Vorstellung von dem haben was darin stehen soll, u.a. Haftung, Unfall, Trainingszeiten und deren Gestaltung, Urlaub, Kündigungsklauseln usw. usf. Ein Steuerberater sollte zum Thema Unterrichtsgebühr zu Rate gezogen werden ... steuerliche Aspekte! Im übrigen hilft die Haftungsausschlußklausel entgegen landläufiger Meinung nicht in jedem Fall ... vor allem sehen dies die verschiedenen Staatsanwälte und Richter ganz differenziert. Versicherung über einen Landessportverband ... bzw. Fachverband! Keine schlechte Sache, aber im Ernstfall doch recht Problembehaftet. Typisch Versicherung wird hier immer nach einem Weg gesucht, dass ganze von sich wegzuschieben und Fehler des jeweiligen FÜL oder Trainer zu finden. Und das muss dann jedem klar sein, ohne eine anerkannte Ausbildung in einer der durch den DSB vertretenen Sportarten is eh nix drin. Auch die Absicherung differenziert von Landesverband zu Landesverband, da jeder seinen eigenen Haftpflichtversicherer hat. Die genaueren Leistungen könnt Ihr aber entweder im Sportmagazin des jeweiligen Landesverbandes nachlesen oder über den Landesverband einfordern. Is kein Problem! Viele s.g. Fachverbände, die nicht im DSB vertreten sind, aber Ausbildungen zum z.B. Trainer usw. anbieten, haben auch eine Versicherung für ihre Mitglieder abgeschlossen. Dies ist zwar immer noch die Ausnahme, aber es werden nach und nach mehr. Hier müßt Ihr Euch mit den Euch betreuenden Fachverbänden kurzschließen und Euch Infos geben lassen. Am besten immer schriftlich. Mehr fällt mir jetzt ehrlich gesagt nicht mehr ein ... Brainstorming ... Gruß Mike |
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#17
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| Hi Thyura! "Hmm, kann jetzt nicht von KK-Schulen sprechen, aber soweit ich das kenne, MUSS man als Betrieb (der ja auch Geld für seinen Unterricht nimmt, ergo kommerziell) eine Betriebshaftpflichtversicherung haben." Is so nicht ganz richtig ... solange der freiberuflich tätige Sportlehrer nicht nebenher auch noch einen gewerblichen Handel betreibt ... braucht er kein Gewerbe anzumelden. Dies ist im übrigen sehr häufig der Grund, warum KK Lehrer mehr Steuern bezahlen als nötig. Als Freiberufler haben sie Steuerfreibeträge (Umsatzsteuer) und als Gewerbetreibender (Gewerbesteuer) ebenfalls. Melden sie also ein Gewerbe an, so bezahlen sie sowohl als auch. Daher kann es sich manchmal schon lohnen, z.B. das Sportartikelgeschäft, auf die Ehefrau/Mann oder Lebesgefährte/in zu schreiben. Eine Zeit lang hielt sich das Gerücht, man könne sich als KK Lehrer auch als Künstler steuerlich Melden ... davon wollten drei Steuerberater die mich beraten haben nichts wissen. Es gäbe keine Möglichkeit, da die Begriffsdefinition auf mich nicht zuträfe?! Hier wären die Steuerfreibeträge nämlich noch höher. Auch Deine Aussage bzgl. Betriebshaftpflichtversicherung ... eine Betriebshaftpflichtversicherung brauch ein Gewerbe ... eine Berufshaftpflicht ein Freiberufler! Momentan gibt es im übrigen keine Verpflichtung von Seiten des Gesetzgebers, dass man sich Haftpflichtversichern muss. Dies ist nach wie vor freiwillig, aber aus meiner Sicht unabdingbar. "Unfallversicherung ist allgemein keine Pflicht, wäre auch nicht soo irre sinnvoll, da die Teilnehmer diese abschließen müssen...also könnte man als Schule bestenfalls den Trainierenden anbieten, eine solche Versicherung abzuschließen (gibt es z.B.bei uns-meine ich jedenfalls...)" Eine Unfallversicherung für mich als KK Lehrer ist nach meiner Meinung ebenfalls unabdingbar ... da die privaten Unfallversicherer nur eine Ergänzung zu der gesetzlichen darstellen, empfehle ich jedem sich freiwillig bei einer gesetzlichen Unfallversicherung anzumelden. Hier sein nochmals auf die für Freiberufliche Lehrer zuständige Verwaltungsberufsgenossenschaft verwiesen. Gruß Mike |
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#18
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| Zitat:
Muss aber letztlich jeder selbst entscheiden Gruß Mike |
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#19
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| Zitat:
nach einem Grundsatzurteil muss z.B. der DKV (Deutsche Karate Verband) Euch auf Antrag aufnehmen. Dabei hättet Ihr die Möglichkeit in den Bereich "Stilloffenes Karate" einzutreten. Ihr macht Euer Ding weiter und hättet trotz allem die Möglichkeit Ausbildungen die staatlich anerkannt sind mit zu durchlaufen. Nur ein Tipp ... es muß keiner ... Gruß Mike |
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#20
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| @ono "Für gewerbliche Schulen ist das aber etwas anderes." Auch eine gewerbliche Schule kann ein e.V. werden und sich u.a. einem Verband der im LSV/DSB organisiert ist anschließen. "Und geld bekommt man vom LSB auch nur wenn man zu einer Sportgruppe gehört die entweder Olympisch ist, oder aber den Antrag eingereicht hat." Also, die Abrechnung unserer geleisteten Karate/Kickboxeinheiten als FÜL oder Lizenztrainer hier in Bayern funktioniert ganz gut! Und unsere Mitgliedschaft im LSV/DSB beeinträchtig unsere eigenen Vorstellungen überhaupt nicht und wird es auch nicht Eine Empfehlung wird immer eine Empfehlung bleiben! Gruß Mike |
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#21
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| So gesehen kann Dir alles im Training passieren, Du mußt halt ein guter Trainer sein, also ich habe meine Schüler gut im griff. Ich mache das schon sehr lange und mir ist schon das ein oder andere passieret, bis jetzt hatte ich keine Probleme!!! Stimmt aber, als Trainer hat man eine große Verantwortung und das muß man auch wissen! |
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#22
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| O.k danke mal, aber ich denke das mit der berufshaftpflicht macht das ganze relativ sicher. Auf DSB / LSB möchten wir eher verzichten. Cu Ono |
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#23
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| is halt nicht alles ... da gibt es z.B. noch die Aufsichtsverletzung ... die den besten Trainern mal widerfährt oder das s.g. wilde Training ... das ein guter Trainer zwar vermeiden sollt, aber manchmal bewegt man sich halt auch in andere Räume usw. usf. da gibts ganz schön Risiken ... Also, Berufshaftpflicht is schon ne gute Sache ... Armut aufgrund eines verlorenen Prozesses inkl. Personenschaden mit mehreren hunderttausend Euro ... ? Hoffe Euch wenigstens ein bisschen geholfen zu haben! Viel Spaß bei der Selbständigkeit. Gruß Mike |
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#24
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| Ja Mike, genau so seh ich das auch, dem besten Trainer passiert es mal nicht 100 % zu bringen. Wenn dann einem Schüler was passiert, ist die Kacke halt am dampfen Danke nochmal Cu Ono |
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#25
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| Ich will hier etwas einmal klarstellen, natürlich bin ich versichert und auch abgesichert. Wie fast alle, bin ich kein Übertrainer und natürlich muß man auch manchmal den Trainingsraum verlassen, wenn dann etwas passiert ist das schon ziemlich beschissen! Ich bin auch kein Fachmann was Versicherungen angeht, allerdings betreibe ich den Sport auch schon eine Weile und ausreichend Informiert habe ich mich natürlich, auch rechtlich (und das nicht nur vom hören sagen). Wenn man eine Schule betreibt, ist das einer der Dinge, über die man sich nicht ausreichend genug informieren kann. So genug der Dinge. Bekommt keinen falschen Eindruck. Gruß Tim Geändert von levis (04-08-2002 um 09:35 Uhr). |
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#26
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| Zitat:
wer hat hier einen falschen Eindruck von Dir? Ich kenne Dich doch gar nicht! Also, ich wollte nur, aus meiner Perspektive das ganze schildern und ggf. dem Fragenden helfen. Mehr nicht! Sorry - wenn ich bei Dir einen anderen Eindruck erweckt habe! Gruß Mike |
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#27
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