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  #1  
Alt 20-04-2004, 15:03
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 01.07.2002
Beiträge: 267
Standard wie viele bzw. welche techniken gehören zu einer guten basis?

hallo!

die frage richtet sich an alle "kampfsport-allrounder" - also an leute die z.b. jkd, freefight, shoot-wrestling, oder auch an leute die mehrere stile nebeneinander trainieren...

ab wann hat man eine gute basis bzw. einen guten hintergrund in sachen kampfsport/ -kunst/ selbstverteidigung?

ich will jetzt nichts hören á la... je mehr mann weiss, desto besser bzw. je mehr techniken man kann, desto besser... mich interessiert in erster linie nur die basis bzw. das grundgerüst...

WAS gehört eurer meinung auf jeden fall dazu?

wie viele bzw. welche schläge/ kombinationen/ tritte? wie viele bzw. welche würfe und takedowns? welche festhaltetechniken am boden? welche bodenhebel? welche "standard-sv-techniken" (z.b. gegen schwitzkasten, umklammerung von hinten, ...)

ich mach mal den anfang:

boxen: ausweichbewegungen und basiskombinationen (z.b. j-c-h, j-c-bh, j-c-u, j-u-u-c)
tritte: vorwärts-, rund-, seit- und lowkick
hebel im stand: armstreckhebel, figure 4
hebel am boden: dto.
würfe/ takedowns: hüft-/ kopfwurf, außensichel, double-leg, single-leg
boden-/ haltetechniken: kesa gatame, mount, guard, befreiungen aus diesen positionen
trapping: grundtechniken wie pak sao, lap sao und einfache grundkombinationen wie z.b. pak sao, boang sao, lap sao, gum sao oder pak sao, lap sao, figure 4 mit übergang zum boden
waffentechniken: abwehr gegen stockschläge evtl. gegen messerangriffe

in meinen augen wäre das z.b. ne gute basis um mit allen evtl. "gegnern" oder angreifern einigermassen gut zurechtzukommen!

was es sonst noch gibt, ist zwar gut und schön, aber teilweise auch SEHR unrealistisch...

was bringen 30 trappingkombinationen mit jeweils 4-6 einzeltechniken? was hat man von drei aufeinander folgenden gesprungenen tritten? was hat man von unzähligen holzpuppen-serien? was hat man von 30 verschiedenen judo-würfen?

lieber einige wenige, dafür aber gut sitzende basistechniken als ein riesengrosses technik-repertoire... und davon aber nichts richtig gut können!

so... jetzt seid ihr dran...
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  #2  
Alt 20-04-2004, 15:09
Benutzerbild von Franz
Moderator
Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
Ort: Bayern
Alter: 37
Beiträge: 8.492
Standard

Distanzgefühl gehört auf jedenfall dazu
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  #3  
Alt 20-04-2004, 16:26
Benutzerbild von ElCativo
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Körpereinsatz
 
Registrierungsdatum: 20.11.2003
Ort: Hannover/Misburg
Alter: 32
Beiträge: 991
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Zitat:
Zitat von Franz
Distanzgefühl gehört auf jedenfall dazu
Auch sehr wichtig ist das Timing !
Wer zum ersten mal an nem Punchingball oder an einer Birne steht weiß was ich meine
Außerdem muß man wissen in welcher Situation ich eine Technik anwenden kann. Schonmal nen Gegner per Tomoe-Nage geworfen, der Rückwärts geht und 2 Köpfe kleiner ist ?

Greetz
ElCativo
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  #4  
Alt 20-04-2004, 17:01
Benutzerbild von Fairtex
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Vollkontakt Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 05.04.2004
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Alter: 24
Beiträge: 349
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Beim Kampfsport darf auch die Kondition nicht fehlen.
Aber um genau zu sein ist das wie Distanz und Timing keine Technik...
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  #5  
Alt 20-04-2004, 17:07
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 01.07.2002
Beiträge: 267
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und ich hab extra beispiele genannt...

ich wollte eigentlich dass jemand darauf eingeht... schreibt was noch fehlt und unbedingt zu den basis-sachen dazugehört... oder was er von "meinen vorschlägen" hält...
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  #6  
Alt 20-04-2004, 17:14
Benutzerbild von firefeet
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Kampfkunst: sideswipe in yo face
 
Registrierungsdatum: 10.02.2004
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ich würd sagen dass man auch gute nehmerqualitäten braucht, damit man nich nach dem ersten konterschlag zu boden geht
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  #7  
Alt 20-04-2004, 17:15
Benutzerbild von Ratte
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Freefight
 
Registrierungsdatum: 09.11.2003
Ort: Lüchow
Alter: 22
Beiträge: 735
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Im Prinzip, hast du schon irgendwie recht, man sollte die Techniken die man kann, wirklich gut können. Aber ich finde es auch wichtig, dass man viele, sehr viele Techniken kann um den Gegner immernoch überraschen zu können mit etwas, dass er nicht kennt.
Zitat:
was hat man von drei aufeinander folgenden gesprungenen tritten?
Kommt drauf an.Ich glaube zwar nicht, dass es eine Combo gibt die aus drei Sprungtritten besteht(wenn doch würde ich die gerne mal sehen) aber diejenigen de sowas lernen, wenn es denn sowas gibt, haben warscheinlich besonders starke beine. Und wenn man von solchen Leuten mit einer dreierserie an gesprungenen Tritten malträtiert wird ist es arg schwer diese zu blocken.
__________________
Is was, Doc?
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  #8  
Alt 20-04-2004, 17:21
Bloodhound
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Deine Techniken sind gut, aber schon ziemlich zahlreich. Ich bin der Meinung, dass man nicht immer alles beherrschen muss, sondern sich aus den ganzen Kampfkünsten/sportarten das raussuchen sollte, was einem liegt und diese Techniken/Kombinationen/Takedowns etc. dann bis zur Perfektion übt! Was nützen einem zahlreiche Techniken, Kombis... die man nur halb beherrscht? dann doch lieber weniger, aber dafür so sauschnell und knallhart, dass sie kampfentscheident sind! Wenn du mit den Techniken/Kombis, die du da oben notiert hast zurecht kommst und sie dir gefallen, dann nimm sie, wenn nicht, dann nimm sie nicht! Ist jetzt meine persönliche Meinung, muss keiner so machen, aber ich denk mir halt, lieber wenige Sachen perfekt, als viele "halbe Sachen"!
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  #9  
Alt 20-04-2004, 17:29
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 01.07.2002
Beiträge: 267
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@bloodhound: das sind eigentlich nicht viele techniken - nur halt aus jedem bereich etwas, weil ich der meinung bin, dass man in jeder distanz zurechtkommen sollte! ansonsten sehe ich das wie du!
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  #10  
Alt 20-04-2004, 17:33
Benutzerbild von Fairtex
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@lostboy:
Um mal auf eines deiner Beispiele einzugehen:
Ich finde die Grundtechniken des Boxens ebenfalls sehr nützlich, da sie im Prinzip einfach zu erlernen und doch recht wirkungsvoll sind. Kann also niemandem schaden.
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  #11  
Alt 20-04-2004, 19:37
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Heelhooks gehören in JEDE waffenlose SV.
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  #12  
Alt 20-04-2004, 19:48
Benutzerbild von Fairtex
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Zitat:
Zitat von nichtinsgesicht!
Heelhooks gehören in JEDE waffenlose SV.
Ja, die sind sehr effektiv... Benötigen aber eine einigermaßen gute Dehnung.
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  #13  
Alt 20-04-2004, 20:54
Benutzerbild von The Phenom
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Kampfkunst: Thaiboxen, Boxen, BJJ
 
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Ort: Kesselstadt ;-)
Beiträge: 86
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Ausserdem:

Respekt aber keine Angst vor dem Gegner!

Sorry! Habs verpeilt
Ja, ich weiß "Techniken"!!!!!

Hmmm, ich sollte mir überlegen ob die Schläge auf den Kopf gut für mich sind?!

Geändert von The Phenom (20-04-2004 um 21:43 Uhr).
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  #14  
Alt 20-04-2004, 22:10
Benutzerbild von firefeet
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Kampfkunst: sideswipe in yo face
 
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Zitat:
Zitat von D33_N-T3
Im Prinzip, hast du schon irgendwie recht, man sollte die Techniken die man kann, wirklich gut können. Aber ich finde es auch wichtig, dass man viele, sehr viele Techniken kann um den Gegner immernoch überraschen zu können mit etwas, dass er nicht kennt.

Kommt drauf an.Ich glaube zwar nicht, dass es eine Combo gibt die aus drei Sprungtritten besteht(wenn doch würde ich die gerne mal sehen) aber diejenigen de sowas lernen, wenn es denn sowas gibt, haben warscheinlich besonders starke beine. Und wenn man von solchen Leuten mit einer dreierserie an gesprungenen Tritten malträtiert wird ist es arg schwer diese zu blocken.
na ja is zwar nich grade sv tauglich aber ein jacknife hat 3 tritte


oder der hier eigentlich auch ( man kann auch einfach 3 oder 4 frontkicks machen)
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  #15  
Alt 20-04-2004, 22:31
Benutzerbild von Fairtex
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Registrierungsdatum: 05.04.2004
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Die Bilder gehen irgendwie nich'...
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