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#31
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| Einer meiner Deutschlehrer auf dem Gymnasium hat einmal gesagt, es ist völlig egal, was jemand mit einem Satz, einem Text oder einem Buch aussagen wollte, es kommt nur darauf an, was man hineininterpretiert... wenn wir den "Author" des Satzes hier hätten, würde er auch nur seine Meinung kundtun, nicht mehr, nicht weniger... deswegen halte ich das für völlig irrelevant. Es kommt meiner Meinung nach nur darauf an, ob man sich über das, was man bezüglich des Themas von sich gibt, auch nachgedacht hat - wobei sich jeder seine eigenen Gedanken macht. Falsch finde ich z.B. zu sagen, die asiatischen Kampfkünste MÜSSEN ein philosophischer bzw. asketischer Weg sein, denn das wird es nur, wenn man es daraus macht. Wie Michael gesagt hat, es hängt eben doch sehr viel vom Lehrer ab. Und es ist leider auch wahr, dass die große Mehrzahl der Schulen halt einfach nur nachtextet, nach dem Prinzip "Durch aus Ausüben von Budo (oder was anderem, völlig egal) offenbart sich einem ein Weg der Selbstfindung und des mentalen blablablablablabrhabarber..." ohne jemals auch nur Ansatzweise darüber nachgedacht zu haben, was sie da eigentlich von sich geben. Ich persönlich beispielsweise mag die zunehmende Versportlichung nicht, weil sie häufig alles andere zu verdrängen sucht...was eher an den dahinterstehenden Regierungen und Organisationen liegt, aber das ist ja an sich egal. Ich glaube auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen Kampfkunst und Kampfsport, also dass beides existiert, aber nicht identisch ist. Soll nicht heissen, dass die Verbreitung des Kampfsportes nicht auch positiven Effekt hat(te), oder das eines "besser" wäre als das andere... wie T.Hobbes gesagt hat: Gut und Schlecht sind nur Ausdrücke für persönliche Zu- und Abneigungen. Wenn ich etwas gut finde, dann, weil es mir gefällt, weil ich etwas damit anfangen kann. Einem anderen kann das wiederum missfallen oder es interessiert ihn nicht, und das ist ok. Nur finde ich (und Ulrich wohl auch, wenn ich seine Beiträge richtig interpretiert habe), dass man sich erstmal Gedanken machen muss, und nicht an alles herangehen kann wie ans Fernsehen, wo man mit halbgeöffnetem Mund da sitzt und die Mattscheibe anstarrt. Was bei den Gedankenspielen herauskommt, ist vom Individuum und dem betriebenen Aufwand abhängig. |
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#32
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| @Michael Kann Meinst du den Verfasser von "Der Weg ist das Ziel" ?? Der Verfasser dazu ist Konfuzius. Im Original heißt es : Zitat:
Und übersetzt wird es mit (habsch auch nur nachgeschaut..) "Ich habe meinen Willen auf das Dao (Weg) gerichtet." Und in freierer Übersetzung/Überlieferung ist dann "Der Weg ist das Ziel" daraus geworden. Nur ist bei Konfuzius die Bedeutung von Dao (Weg) eine Andere, als wir denken. Dazu müsst ich mich weiter reinlesen.. und dazu fehlt mir jetzt ehrlichgesagt die Lust. ![]()
__________________ Der Glaube versetzt Berge und verschüttet dabei nicht selten die Toleranz. © Prof. Michael Marie Jung |
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#33
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| Ein kleines Beispiel zum Thema: Ein Mensch hat als Ziel vor Augen, mit 40 aus dem Job auszuscheiden und sich in einer Villa iun der Sonne niederzulassen. Für dieses Ziel nimmt er alle Entbehrungen in Kauf und schuftet was das Zeug hält. Nimmt keinen Urlaub, macht viele Überstunden und vernachlässigt sein soziales und Familienleben. Außerdem hat er einen Job angenommen, der ihm keinen Spaß mach, aber gut bezahlt wird. Mit knapp 40 hat er dieses Ziel dann auch fast erreicht. Abr wie es das Schicksal so will, stirbt er einen Tag vor der Abreise an einem Herzinfarkt. "Der Weg ist das Ziel". Alle Zukunft und alle Ziele sind ungewiss, was zählt ist das hier und jetzt. Das bewußte Leben und tun. Eine europäische Variante dieses Spruches ist: "Carpe Diem". Gruß Martin |
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#34
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| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Gruß Mike
__________________ www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL 2012 am 08. und 09. Dezember |
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#35
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| Ich meine, arnisadors Beispiel bringt es genau auf den Punkt. Bescheidenheit und Genügsamkeit sind Tugenden, die Konfuzius hoch geschätzt hat, und beides würde auf den Original-spruch passen. |
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#36
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| die europaeische haltung: das ziel ist das wichtigste die asiatische haltung: der weg zum ziel ist das wichtigste die russische haltung: das froehliche saufen wegen jedes einzelnen erfolgreichen (oder auch nicht) schrittes auf dem weg zum ziel ist das wichtigste ![]() |
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#37
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| Die russische Haltung hat viel mit der bayerischen gemein ![]() |
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#38
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| Den Göttern sei Dank, ich lebe in FRANKEN ![]() Gruß Mike
__________________ www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL 2012 am 08. und 09. Dezember |
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#39
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| welcher Weg den?? Wenn der Weg zuende ist,dann nimmt man nen anderen. Es geht immer weiter...zumindestens sehe ich das so |
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