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#1
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| Ich bin an einer Weiterbildung/Umschulung im Bereich Sport/Kampfsport/Selbstverteidigung mit Primärziel Ausbilder/Trainer interessiert, weil ich mich vielleicht beruflich dahingehend verändern möchte. Betreibe selbst seit 25 Jahren Crosstraining in Kampfsport/SV - möchte dies aber sozusagen "legitimiert" wissen. Ich habe bereits einige Stunden im Internet verbracht, aber nichts vernüftiges gefunden. Ich wäre für jeden Tip (möglichst mit Angabe der URL) dankbar. Also her mit Eurem Wissen Danke im voraus für Eure Mühe. Gruss Richie |
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#2
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| hallo richie, vor deiner entscheidung kk-ausbilder als hauptberuf auszuüben, solltest du bedenken, dass dabei zwangsläufig moralische werte, ideale, auf der strecke bleiben, - wie viele beispiele zeigen. ein guter ausbilder sollte sich mehr an idellen als an materiellen werten orientieren!!! "wahre kampfkunst ist keine ware und gute tainer/ausbilder keine unternehmer!" mit friedvollen grüßen falke |
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#3
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| Geh zum WT,die können dir da weiterhelfen.... ![]() |
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#4
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| Zitat:
Bin trotzdem der Meinung, dass beides miteinander gehen sollte. Gruss Richie |
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#5
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| Zitat:
Gruss Richie ![]() |
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#6
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| HI, ich bin auch der Meinung, daß es so nicht unbedingt geht. Gut, es ist dein Traum......aber meistens werden dann die Leute verarscht und zahlen sich dämlich an Beiträgen. Das solltest du bedenken....... |
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#7
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| @ Richie hmm, ich habe erstmal Respekt davor das Du Deine Weiterbildung selbst in Angriff nahmen willst. Aber vielleicht hilft es generell schon mal, wenn wir wüßten in welcher Region Du Dich befindest...und in welche KK-Richtung diese Weiterbildung gehen soll. ;o)) @ alle ist es nicht immer noch an den Menschen selbst die Ideale aufrecht zu halten und weiter zu geben - auch wenn dazu auch Geschäftssinn und "weltliche" Dinge nötig sind? Denn gibt es solche Leute nicht mehr, gehen diese Ideale dann nicht auch ganz verloren? ;o) Gruß, Tango |
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#8
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| Hi, nimm doch mal mit Shodushi Kontakt auf, der in Bremen in seinem Sportstudium den Themenbereich KK stärker vertreten hat. Solche Leute recherchieren sehr gut und wissen häufig wo noch ähnliches auch außerhalb eines Studiums läuft. Wüßte sonst nur noch eine Ausbildung als KK ler in Verbindung mit Pädagogik. Ansonsten eine Ausbildung an verschiedenen Schulen abchecken! Viel Glück
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#9
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| Zitat:
OK, war nur Spaß. Was verstehst du unter legitimiert ? Es gibt in Deutschland keinen anerkannten Lehrberuf "Kampfsporttrainer". Alle Titel und Lizenzen, die du von irgendwelchen Verbänden bekommen kannst, haben nur innerhalb dieser Organisationen eine Bedeutung. Auch wenn dir die Werbung oft etwas anderes einreden will. Außerhalb, also in der "realen" Welt, haben solche Dinge genauso viel Gewicht wie z.b. die Titel Schützenkönig oder Karnevalsprinz. Wenn es dir also um die "Legitimierung" durch eine der unzähligen Verbände geht, würde ich bei deiner Vorgeschichte vielleicht einen der beiden Krav Maga Verbände nehmen. Die sind nämlich gerade noch dabei ihre Franchise Strukturen in Deutschland aufzubauen und suchen dringend Leute mit Kampfsporterfahrung. Da machst du dann einen Schnellkurs und sicherst dir danach ein lukratives Gebiet in einer Großstadt oder so. cu sportler |
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#10
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| Zitat:
Um KK zu lernen und zu lehren muss viel Zeit investiert werden, wer das professionell betreibt kann nun einmal mehr Zeit investieren, hat daher auch bessere Vorraussetzungen zu lernen und zu lehren. Wieso deshalb "zwangsläufig" moralische Werte über Bord gehen müssen sehe ich nicht. Wichtig ist nicht ob jemand von KK seinen lebensunterhalt bestreitet oder nicht, sondern ob er KK angemessen vermittelt. Das die Luft für professionelle KK'ler sehr dünn werden kann ist ein Problem, führt aber nicht zwangsläufig zu schlechten Lehrern. (Nein, ich lebe nicht davon...) Von daher viel Glück Richie ![]() |
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#11
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| Zitat:
Gruss Richie |
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#12
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| Zitat:
Zitat:
Gruss Richie |
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#13
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| @ richie hallo richie, nochmals zu deinem wunsch nebenberuflich kampfkunst zu unterrichten. ich empfehle dir, kampfkunst nicht in einem angestelltenverhältnis zu vermitteln, um dich von jeglicher quantitativen mitglieder-, bzw. kundenorientierung zu befreien. ich rate generell zur gründung einer sv-abteilung in einem ortsansässigen verein. dadurch ist die gruppe einerseits über den landessportbund versichert und andererseits behält man sich die freiheit zu entscheiden, wer am training der sv-abteilung für geeignet befunden wird und wer nicht gerade in der kampfkunst geht nunmal qualität vor quantität und da gibt es keine kunden sondern "nur" auszubildende - und diese sind nicht "könig", sondern "ungleichberechtigte" partner. der weg des "friedvollen kriegers" ist nicht für jedermann, der ausbilder/trainer benötigt immer die freiheit und unabhängigkeit zu entscheiden, wer ihn auf seinem weg begleiten darf!! diese freiheit besitzt nur, wer vorwiegend aus idealismus (was angemessene trainingsgebühren nicht ausschließt!) und von der kampfkunst finanziell völlig unabhängig ausbilden kann. "angemessene trainingsgebühren" sind gebühren, deren höhe nicht belastend, aber dennoch spürbar sind. orientiere z.b. deinen monatsbeitrag an den kosten für ein durchschnittliches, warmes mittagsmenü - dies dient als erster "mitglieder-filter", ohne kk-interessierte abzuschrecken! nun zu qualität der verbände und organisationen: leider besteht keine möglichkeit einer staatlich-zertifizierten qualitätskontrolle, d.h. die qualität der jeweiligen kk-zertifikate steht und fällt mit der qualität, zielsetzung und seriösität der verschiedenen organisationen und verbände. deshalb wähle mit verstand aber auch gefühl deinen weg und dann gehe ihn entschlossen! ich halte es für sehr wichtig, dass innerhalb einer kk alle - und gerade potentielle trainer/ausbilder, den gleichen & beschwerlichen weg gehen müssen, dessen zeitliche dauer sich allein in abhängigkeit von der individuellen veranlagung (nicht zahlungsfähigkeit!!) gestaltet. "können" heißt "lernen und verstehen" und nicht einfach "nachahmen"!!! - gut ding braucht weile! wenn du dich zum ausbilder einer kk berufen fühlst, dann habe auch die geduld sie von "grund auf " zu lernen, zu spüren und schließlich zu atmen, dann kommt zur berufung auch die eignung und befähigung. - "ein baum braucht tiefe wurzeln, will er auch im sturm bestehen!" mit friedvollen grüßen falke MilNakaDo - "Der Weg des Falken" |
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#14
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| @ tango deine aussage: "ist es nicht immer noch an den Menschen selbst die Ideale aufrecht zu halten und weiter zu geben - auch wenn dazu auch Geschäftssinn und "weltliche" Dinge nötig sind? Denn gibt es solche Leute nicht mehr, gehen diese Ideale dann nicht auch ganz verloren?" meine antwort: es liegt immer nur an dem menschen selbst seine ideale aufrecht zu erhalten! - aber wie schon (ich glaube) günther grass sagte: "vor der moral kommt das fressen" vgl. hierzu auch die bedürfnispyramide nach maslow. wer von seinen finanziellen einkünften seiner kk-schule abhängig ist, wird bisweilen gezwungen sein, seine ideale hintenanzustellen. das ist die realität und das wissen darum ist "weltlich" und zu berücksichtigen! - im geiste der kampfkunst zu leben, heißt durch sie "freiheit" und nicht "abhängigkeit" zu erlangen - geschäftssinn ist da immer kontraproduktiv!!! deshalb rate ich in jedem fall davon ab, kampfkunst als hauptberuf auszuüben. dies bedeutet aber nicht, dass deine qualität als kk-ler darunter leidet. auch für das kk-training gilt "qualität vor quantität" und dazu braucht man nicht täglich mehrere stunden zu trainieren. - konzentriere dich auf das wesentliche, alles andere ist sowieso zeitverschwendung. kk sollte man ohnehin rund um die uhr leben und nicht nur zu den zeiten, da man sich im dojo oder der trainingshalle befindet! mit friedvollen grüßen falke |
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#15
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| @alle Erstmal vielen Dank an alle, die geantwortet haben ![]() Ich glaube ich muss trotzdem mal kurz etwas klar stellen. Durch meine 25-jährige Budo-Erfahrung fühle ich mich durchaus als qualifiziert, da ich speziell durch mein Crosstraining in verschiedenen Stilen und Systemen sehr viel gelernt habe. Soviel zum Thema "den gleichen Weg wie alle gehen". Aber... ...das qualifiziert mich noch lange nicht als Trainer, um mein Wissen auch weiterzugeben. Das ist der entscheidende Punkt! Techniken zu beherrschen, Bewegungs- und Körpergefühl zu haben, sich selbst verteidigen zu können... all das ist prima, aber qualifiziert nicht als Trainer. Dahin geht auch mein Wunsch - nämlich zu lernen das erworbene Wissen auch qualifiziert weitergeben zu können. Vielleicht habe ich meine erste Frage zu ungenau gestellt Respekt an alle, die sich die Mühe gemacht haben zu antworten - einiges davon hat mir zu denken gegeben. Ich hoffe mein anliegen jetzt präziser formuliert zu haben Gruss Richie |
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