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  #76  
Alt 02-06-2017, 17:29
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Kampfkunst: judo,sv,wt (lang ist her) ,>>> Bewegen lernen, bewegen lassen
 
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Sehr anschaulich. Danke. Mache ich immer nur unerklärt im Sparring/Suckerpunchtraining.

Und nebenher als "Willen ausstrahlen/entwickeln" in den normierten Haltungen der festgelegten Partnernübungsformen.
(Sonst wären sie ja leer.)
Ich glaube, dafür sind die - unter anderem - im Karate gemacht.
schade. ich dachte der Unterschied zum Sparring ansich war rauszulesen.
völlig anderer Fokus !
der Schlüssel ist das Gefühl in mir. bzw. das was ich in mir aufbaue. und nicht das Äußere.(z.b. die Techniken)

vll. nochmal anders. die Techniken , oder typische Attribute wie , Distanzgefühl, Timing, Schrittarbeit usw. interessieren mich dabei nicht die Bohne.
nur die Kommunikation auf der Gefühlsebene , die sich dann Körperlich auch ausdrückt.
einzig und Allein was in mir stattfindet und was ich bei dem Anderen sehe und rauskitzeln kann , damit ER es AUCH sehen kann.

du fragtest nach Einbezug der erfahrenen Zustände (Innenleben ) in das eigene Training . nur darauf hab ich geantwortet.

Geändert von Cam67 (02-06-2017 um 17:33 Uhr).
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  #77  
Alt 02-06-2017, 17:39
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Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
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Zitat:
Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
schade. ich dachte der Unterschied zum Sparring ansich war rauszulesen.
völlig anderer Fokus !
der Schlüssel ist das Gefühl in mir. bzw. das was ich in mir aufbaue. und nicht das Äußere.(z.b. die Techniken)

vll. nochmal anders. die Techniken , oder typische Attribute wie , Distanzgefühl, Timing, Schrittarbeit usw. interessieren mich dabei nicht die Bohne.
nur die Kommunikation auf der Gefühlsebene , die sich dann Körperlich auch ausdrückt.
einzig und Allein was in mir stattfindet und was ich bei dem Anderen sehe und rauskitzeln kann , damit ER es AUCH sehen kann.

du fragtest nach Einbezug der erfahrenen Zustände (Innenleben ) in das eigene Training . nur darauf hab ich geantwortet.
War mir schon klar.

Und im Sparring benutzt Du das nie ?

Mache ich schon, weil ich so oft auf dem letzten Loch preife... .

Ist halt auch interessant, das mit Leuten zu machen, ohne ihnen zu sagen, was man macht.
__________________
"We are voices in our head." - Deadpool
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  #78  
Alt 02-06-2017, 18:01
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: judo,sv,wt (lang ist her) ,>>> Bewegen lernen, bewegen lassen
 
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen

Und im Sparring benutzt Du das nie ?
hmh. mein Text bezog sich auf die Arbeit mit Unerfahrenen, was die Zustände betrifft.
wenn ich "emotional" anziehe im Randori z.b. , also intensiver in Mir aufbaue , ist oft das Randori schnell beendet. im Sinne , der Andere ist Überfordert mit sich selbst. also mit dem was dabei entsteht.
so gesehen , kann es sich am Anfang eher gegenseitig boykottieren. Am Anfang.
Später ist es ja vertraut , also steht das Thema nicht mehr so sehr. und darum ging es ja.

Zitat:
Ist halt auch interessant, das mit Leuten zu machen, ohne ihnen zu sagen, was man macht
hehe ja genau. nur dann mach ich es meist umgedreht. ich fahre mich runter und guck wie weit ich ihn mitnehmen kann , um dann anzuziehen . ^^

denn ... mein Tonus beeinflusst den Tonus des Anderen. immer.
und mein Tonus wird zum Teil eben durch mein Innenleben , unter anderem der Gefühlsebene beeinflusst.

nur.......... mein Sparring ist bis heute kein Rein-raus-geh sparring. komm ich ran , bleib auch dran.
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  #79  
Alt 02-06-2017, 18:41
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Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
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Zitat:
Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
nur.......... mein Sparring ist bis heute kein Rein-raus-geh sparring. komm ich ran , bleib auch dran.
Das ist in meinem Hauptkaratestil auch so. Nennen wir Irikumi. Da wird es dann ja auch drückend und eng. Und ohne (zumindest Körper-) KO ist Submisson der einen oder anderen Form dann eben das Gegenstück zu " Es zu Ende gebracht haben."

Bloß ist es dann oft laut Uhr nicht zu Ende. Und ich komm siegreich hoch und falle aber eigentlich gleich um.
Da ist dann Ausstrahlung viel Wert.
( Oder ich sprinte einfach nochmal mit aller Kraft in die andere Ecke der Halle. Es fällt psychologisch leichter, wegzulaufen, wenn das auch immer schon so trainert wurde. )

Ja, Unerfahrene labeln das anders, beziehen es z.B. einfach auf die letzte Technik, die ich gemacht habe und merken erst dann was an.
Oder werden eben völlig untätig.

Manche Neulings-Perlen kriegen aber auch große Augen und ich weiß plötzlich "So, der will mir jetzt den Kopf weghauen." Und würde es hinterher vielleicht selber überrascht feststellen.


War draußen schon genauso, wie im Training ( weil weggelaufen, nur noch viel schneller ) :

Das Gürteltier
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Geändert von Gürteltier (02-06-2017 um 18:45 Uhr).
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  #80  
Alt 02-06-2017, 18:55
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen

Manche Neulings-Perlen kriegen aber auch große Augen und ich weiß plötzlich "So, der will mir jetzt den Kopf weghauen." Und würde es hinterher vielleicht selber überrascht feststellen.
dann hast du gut etwas rausgekitzelt. nun noch ihn immer wieder ein stück weit hinbringen und er hat einen Raum geöffnet/betreten den er nun benutzen kann.

oder das schüchterne Mädel , das völlig überfordert , in letzter Verzweiflung, endlich ausholt und eine saftige Ohrfeige auspackt. ^^
jetzt dran bleiben und klarmachen , daß das was Gutes (in dem Moment ) ist und nicht wieder versteckt werden darf. sonst ist alles umsonst
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  #81  
Alt 03-06-2017, 14:35
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Kampfkunst: Ex-Florettfechter, Senioren-Karate, Fettverbrennung-Do
 
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Beiträge: 306
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
In Bezug auf Selbst- und Situationskonzepte.

Was würdest Du denn in Deinem Karate-Training ändern, wäre es Dein Ziel solche Situationsarten mehr zu antizipieren ?

Zu den Konzepten
Das Ereignis ist jetzt etwa 15 Jahre her. Ich habe es zum Teil meiner Wettkampferfahrung indirekt zugeschrieben, im entscheidenden Moment alles ausgeblendet und mich darauf fokussiert zu haben den Typen mit dem Faustmesser schnell zu belabern, seine Freunde habe ich nur am Rande mitgekriegt. Danach stand ich am Scheideweg, bereite ich was vor oder hake ich es ab. Ich habe mich dafür entschieden es abzuhaken. Das war nicht leicht, ich habe lange überlegt mit Spazierstock/Regenschirm zu üben, mir eine anständige Weste zu besorgen oder wenigstens die Sportjacke unter der Kleidung anzuziehen. Habe experimentiert was könnte das abhalten, aber schon bei einem Taschenmesser in den Rand gestochen war es nicht überzeugend. Habe diese ganzen Pläne verworfen, sonst hätte sich da was verfestigt und den Knacks wollte ich nicht. Damit bin ich die 15 Jahre gut gefahren.
Zum jetzigen Zeitpunkt. Aufmerksamkeit im Alltag im Hinblick auf Gefahrensituationen, ja wäre mal interessant, sich da mal ein paar Experten auf einem Seminar anzuhören, allerdings wenn ich mir diese Youtuber ansehe, wo einer schlauer ist wie der andere befürchte ich da eher eine teure Irrfahrt. Irgendwo sehe ich auch das Problem sich zu sehr in was reinzusteigern und eine Angst zu entwickeln die ein schlechter Ratgeber ist. Ich bin auch von der Großstadt wieder aufs Land und gefährlich ist es hier nicht wirklich.
Das Karatetraining. Das Wado Ryu ist so klein, die Schwarzgurte bauen sich da schon die Farbgurte so hin wie sie möchten, man hört zu und setzt es hoffentlich um, zu mehr kommt man da nicht. Dreimal die Woche und Zuhause vor- und nachbereiten das füllt schon aus. Nach drei Jahren kann man da mal langsam selber schauen, vorher ist es noch zu früh denke ich, man weiß ja noch nicht, wozu es mal gut ist. Die Konzepte entwickeln sich nach und nach. Der breite Werkzeugkasten aus Schlägen, Tritten, Hebeln und Fegern möchte erst mal verinnerlicht sein. Das erscheint mir schon recht bodenständig.
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"Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)
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  #82  
Alt 07-06-2017, 16:28
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karate , UFC gucken
 
Registrierungsdatum: 13.03.2008
Beiträge: 2.438
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Zitat:
Zitat von Billy die Kampfkugel Beitrag anzeigen
...

Das Karatetraining. Das Wado Ryu ist so klein, die Schwarzgurte bauen sich da schon die Farbgurte so hin wie sie möchten, man hört zu und setzt es hoffentlich um, zu mehr kommt man da nicht. Dreimal die Woche und Zuhause vor- und nachbereiten das füllt schon aus. Nach drei Jahren kann man da mal langsam selber schauen, vorher ist es noch zu früh denke ich, man weiß ja noch nicht, wozu es mal gut ist. Die Konzepte entwickeln sich nach und nach. Der breite Werkzeugkasten aus Schlägen, Tritten, Hebeln und Fegern möchte erst mal verinnerlicht sein. Das erscheint mir schon recht bodenständig.
Ja, so ist Karate allgemein aufgebaut.
Erstmal viel lernen und es später auf Sinn abklopfen ( oder eben gar nicht ).
Das mit den drei Jahren halte ich für eine ganz gute Einschätzung. Vielleicht auch bis zu fünf.

Würdest Du denn eine Art Schnellzusammenfassung des Trainers ( DIESE Techniken sind essentiell ... und so üben wir sie aus Vorspiel- oder Überschaungsangriffssituationen) schon von Anfang an begrüßen, oder schätzt Du am Karate, das es eher behäbig an die Sache herangeht ?
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  #83  
Alt 07-06-2017, 16:58
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Kampfkunst: Boxen und Thaiboxen
 
Registrierungsdatum: 09.05.2015
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Beiträge: 887
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Zitat:
Zitat von geetar Beitrag anzeigen
Im Grunde möchte ich wissen, welche Einstellung in einem Kampf die bessere ist.

Option 1:
Berserker Modus, d.h. hoch aggressiv, Vernichtungswille dem Gegner gegenüber, völlige Gleichgültigkeit im Bezug auf die eigene Gesundheit und der Gefahr

Option 2:
Abgeklärter Modus, d.h. emotionslos, taktisch abwartend, Lücke suchen, technisch sauber vorstoßen

Auf den ersten Blick erscheint natürlich Option 2 am sinnvollsten...


Was ist eure Meinung dazu? (Bitte keine Diskussionen über Verhältnismäßigkeit, Notwehrrecht etc...)
das kommt auf die SV-Situation an.
Bei einem Nachbarschaftsstreit oder im Strassenverkehr option 2 und auf der Strasse gegen Fremde Option 1.
Denn der Nachbar kann bei einer SV-Situation den Angreifer nennen und dann ist es eine KV.
Auf der Strasse will der Pöbler immer eine KV begehen also option 1
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  #84  
Alt 07-06-2017, 19:27
Gast
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Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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In einem gespräch mit nem bekannten, der gerne motorad fährt, kamen wir kurz auf seine leidenschaft zu sprechen.., und wie es dazu kam das er mit sportwagen trotz schwerer unfälle trotzdem noch mit dem bike auf der rennstrecke fährt und wie er ohne angst fahren kann.
Antwort:"du bist so schnell, die angst ist irgendwo hinter dir"
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  #85  
Alt 07-06-2017, 20:41
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Ex-Florettfechter, Senioren-Karate, Fettverbrennung-Do
 
Registrierungsdatum: 27.04.2016
Beiträge: 306
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Zitat:
Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen
Würdest Du denn eine Art Schnellzusammenfassung des Trainers ( DIESE Techniken sind essentiell ... und so üben wir sie aus Vorspiel- oder Überschaungsangriffssituationen) schon von Anfang an begrüßen, oder schätzt Du am Karate, das es eher behäbig an die Sache herangeht ?
Ich schätze am Karate, dass es gründlich ist. Es gibt zwei Möglichkeiten, die für mich sinnvoll sind, entweder man bringt auf die Schnelle was zum Laufen oder man baut mit möglichst wenig Fehlern eine breite Basis auf. Als Sport sollte man gründlich arbeiten und sich Zeit nehmen, das zahlt sich auf lange Sicht aus.
Was soll einem der Trainer den Mund schon wässrig machen, wenn man längst noch nicht präzise genug arbeitet. Allerdings würde ich von Anfang an Arbeit am Makiwara begrüßen, da nimmt sich der Sport was. Die Leute brauchen auch Vertrauen, dass ihr Schlag was ausrichtet. Irgendwie schont man da zu sehr, auch wenn man keinen Vollkontakt betreibt.
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