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Offenes Kampfsportarten Forum Hier finden allgemeine Diskussionen zu Kampfkünsten & Kampfsportarten statt, die nicht als eigenes Forum vertreten sind



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  #1  
Alt 24-04-2017, 20:58
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Kampfkunst
 
Registrierungsdatum: 09.10.2015
Beiträge: 286
Standard Wert einer KK - Heute

Hallo

Jeder hat seine Gründe warum er trainiert. Von SV über Sport/Wettkampf zu Gesundheit und sozialen Kontakten bis hin zum Berufsbild KK Lehrer.
Dabei werfe ich jetzt mal alles KKS und KS in einen grossen Topf. Denn bei allen gehts irgendwo um Kampf.
Doch habt ihr euch mal gefragt, warum ihr es wirklich trainiert?



SV - bringt selten was, dazu ist man nach einigen Jahren aus dem Opferprofil sowieso draussen. Langfristig einfach sinnlos. (Bei den meisten KKs unterliegen wohl viele Schüler JAHRELANG einem Selbstbetrug was die eigenen Fähigkeiten angeht.)

Sport - als rein sportliche Betätigung (um fit zu bleiben) gibt es viele Möglichkeiten. Warum sich mit Mord und Totschlag beschäftigen?

Wettkampf - Toll, möchte Nr. 1 sein und bewundert werden. Kann zwar in einer gewissen Phase des Lebens interessant sein, aber so gänzlich erfüllend? Je nach Regelwerk entweder gefährlich oder was tatsächliche Kampfstärke angeht Selbstbetrug.

Philosophie - Bitte mit Schwarzgurt, gutem Tee und Werten aus einer anderen Kultur? Da würde die Sprache des Landes einiges mehr bieten/eröffnen als die KK des Landes!

Gesundheit - einige KKs sind bekannt für ihre gesundheitlichen Aspekte. Aber wenn es um die Gesunheit geht, warum eine KK und deren kämpferische Ader ausblenden?




Entweder lernt man Kampfkunst um jemandem aufs Maul zu hauen, dann ist man einfach ein Ar***loch oder man lässt es bleiben.

Evtl. bin ich gerade kürzlich schubweise sehr gealter?!. . . oder seht ihr das auch bisschen so?

Geändert von Quitte (24-04-2017 um 21:04 Uhr).
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  #2  
Alt 24-04-2017, 21:02
Suriage
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Quitte Beitrag anzeigen
Doch habt ihr euch mal gefragt, warum ihr es wirklich trainiert?
Ich mag Schwerter und Japan.

Früher mal SV aber es wollte sich seit 10 Jahren keiner mehr wirklich mit mir anlegen, da hab ich wohl das Interesse verloren.
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  #3  
Alt 24-04-2017, 21:08
Gast
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Nur so zum spass

Geändert von Gast (24-04-2017 um 21:19 Uhr).
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  #4  
Alt 24-04-2017, 21:24
Benutzerbild von Super Famicom
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: japanisches 4 Finger kitzeln
 
Registrierungsdatum: 01.04.2011
Beiträge: 294
Standard

Hast recht. Ist Quatsch.
__________________
Did they come to see a man fall or to see him fly?!
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  #5  
Alt 24-04-2017, 22:06
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Ex-Florettfechter, Senioren-Karate, Fettverbrennung-Do
 
Registrierungsdatum: 27.04.2016
Beiträge: 306
Standard

Gefragt habe ich mich das nie, es ist einfach Veranlagung. Man setze einen Menschen irgendwo in die wilde Landschaft und drei Tage später läuft er in der einen Hand mit einem angespitzten Stock durch die Gegend und hat in der anderen Hand ein Binsenkörbchen für Pilze und Beeren. Daraus macht man halt das Beste und irgendwann kommen dann die Kampfkünste raus, dieses Programm läuft erfolgreich seit tausenden von Jahren. Mich wundert eher, wie man es geschafft hat das auf Fernsehen und PC zu übertragen, was läuft da, was spielen die da? Ein kleines gezeichnetes Männchen mit spitzem Stock und Binsenkörbchen und wenn man eine Eisenspitze für seinen Stock erspielt hat wird der Erfolg in den sozialen Medien geteilt. Früher ein Bild auf einer Höhlenwand heute in der Cloud...
Wert an sich, darüber kann man streiten, aber ohne wäre man als Mensch auch nicht so wirklich komplett, auch wenn man niemandem etwas tun möchte.
__________________
"Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)
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  #6  
Alt 24-04-2017, 22:18
Benutzerbild von Syron
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Den inneren Schweinehund verhauen
 
Registrierungsdatum: 05.06.2013
Ort: Ruhrpott
Beiträge: 1.415
Standard

Der Wert einer Kampfkunst und die Motivation, eine zu lernen, sind doch zwei völlig verschiedene Dinge?!

Ich traininere in erster Linie aus Spaß.
Ja, auch Spaß am Kämpfen.
Deswegen laufe ich aber nicht durch die Gegend, und ergötze mich daran, anderen auf's Maul zu hauen.
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  #7  
Alt 25-04-2017, 04:07
Benutzerbild von Phelan
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Silat Suffian Bela Diri
 
Registrierungsdatum: 14.12.2008
Ort: Konstanz/Zürich
Beiträge: 840
Standard

Zitat:
Zitat von Quitte Beitrag anzeigen
Hallo
SV - bringt selten was, dazu ist man nach einigen Jahren aus dem Opferprofil sowieso draussen. Langfristig einfach sinnlos. (Bei den meisten KKs unterliegen wohl viele Schüler JAHRELANG einem Selbstbetrug was die eigenen Fähigkeiten angeht.)
Starke Töne, wie belegst du denn diese Aussagen?
Ich denke man kann es eben nicht verallgemeinern. Der kameradschaftliche Aspekt (und sofern gegeben, über Landesgrenzen hinweg) ist in unserem Bereich nicht zu verachten, und meiner Erfahrung nach auch stärker ausgeprägt als in anderen sportlichen Bereichen.

Ich finde es persönlich interessant immer wieder aufs neue die Körpermechanik zu verstehen und zu nutzen. Und klar Kampf ist auch was sehr feines, Adrenalin und man ist in einem kompetetiven Umfeld.

VG,
Phelan
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  #8  
Alt 25-04-2017, 04:18
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Jiu-Jitsu
 
Registrierungsdatum: 11.04.2017
Alter: 40
Beiträge: 15
Standard

Eingentlich ne Gute Frage...

Also für mich nicht wirklich zur SV. Die Situationen die ich hatte ließen sich entweder ohne KKS lösen, oder waren so blöde, dass mir auch 5 Dans in diversen KKs nichts genutzt hätten.

Ist halt eher Sport / Gesundheit für mich. Wettkampfambitionen nie gehabt.
Aber das Sportliche Mattengerangel mit netten Leuten macht mir einfach mehr Spaß als Joggen oder Fittnesstudio oder irgendwelche Ballsportgeschichten.
Wird halt nie langweilig, weil es immer irgendwas zu lernen gibt.
Und selbst, wenn es mal öder wird, oder man auf nem Plateau hängt, einfach mal paar Stunden wo anders reinschnuppern und Ideen / andere Blickwinkel holen.
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  #9  
Alt 25-04-2017, 06:51
Benutzerbild von rambat
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Judo, BJJ
 
Registrierungsdatum: 08.12.2013
Beiträge: 4.537
Standard

@TE:

Zitat:
Entweder lernt man Kampfkunst um jemandem aufs Maul zu hauen, dann ist man einfach ein Ar***loch oder man lässt es bleiben.
hast recht.

nachdem das geklärt wurde:
thread kann geschlossen werden.

<°)))><
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www.judo-blog.de
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  #10  
Alt 25-04-2017, 06:58
Benutzerbild von Schnueffler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
Registrierungsdatum: 02.03.2005
Ort: mitten im Pott
Alter: 42
Beiträge: 30.125
Standard

Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
@TE:


hast recht.

nachdem das geklärt wurde:
thread kann geschlossen werden.

<°)))><
Bald riecht es nur noch nach Fisch!
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Du schlägst zu wie ein Vegetarier!
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  #11  
Alt 25-04-2017, 08:04
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: TaiJi, FMA, WC
 
Registrierungsdatum: 16.12.2015
Ort: NRW
Beiträge: 2.186
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Meine Antwort für mich (auf die Originalfrage):
- Früher: weils Hauen Spaß macht/e.
- Heute: vor allem aus gesundheitlichen Aspekten.

Davon unabhängig bringt es mir aber einfach Bewegungs-Spaß (und noch dazu halt immer wieder was Neues zu entdecken (i.S.v. "man wird halt alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu" ))

Natürlich könnte ich z.B. den isolierten Gesundheitsaspekt auch anderweitig haben, aber da sind die Angebote dann irgendwann mal (schnell) an ihrem Ende angelangt; so wie's jetzt ist, isses richtig (und fühlt sich gut an).
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HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)
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  #12  
Alt 25-04-2017, 09:18
Benutzerbild von Donnerfuß
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 19.08.2009
Ort: NRW
Alter: 30
Beiträge: 85
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Was ich an Kampfkunst/Kampfsport wichtig finde - und hier hat KK/KS meiner Meinung nach auch ihre gesellschaftliche Relevanz - ist der soziale Aspekt. Wie ich also lerne, mich in einem Konflikt problembewusst, aber gleichzeitig dem "Gegner" gegenüber angemessen zu verhalten.

Ist jemand zu aufbrausend, kann er/sie lernen im Konflikt einen kühleren Kopf zu bewahren. Ist jemand eher zurückhalted, kann er/sie lernen die eigenen Interessen nachdrücklicher durchzusetzten. Sehr kurz gefasst...

Mir würde spontan keine andere Sportart/Bewegungskultur einfallen, die dafür ähnlich geeignet wäre. Paartanz geht zwar auch in eine ähnliche Richtung, indem er die Interaktion und Kommunikation mit einem Partner schult, jedoch ist hier der Partner explizit ein "Partner" und nicht ein "Gegner" wie in KK/KS. Der Konflikt ist also der wesentliche Unterschied.
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"To me ultimately martial arts means honestly expressing yourself"
-Bruce Lee-
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  #13  
Alt 25-04-2017, 09:51
Benutzerbild von below
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Muay Thai
 
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Beiträge: 386
Standard

Zitat:
Zitat von Donnerfuß Beitrag anzeigen
Ist jemand zu aufbrausend, kann er/sie lernen im Konflikt einen kühleren Kopf zu bewahren. Ist jemand eher zurückhalted, kann er/sie lernen die eigenen Interessen nachdrücklicher durchzusetzten. Sehr kurz gefasst...
Aber das ist ja auch nicht exklusiv bei Kampfkünsten so. Das beobachte ich auch bei uns im Rugby Training und das wird sich auf viele Sportarten übertragen lassen, wo Kontakt eine Rolle spielt
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  #14  
Alt 25-04-2017, 10:16
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: TaiJi, FMA, WC
 
Registrierungsdatum: 16.12.2015
Ort: NRW
Beiträge: 2.186
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Letzendlich wird (wie eigentlich immer) vieles (wenn nicht sogar alles) abhängen von dem/ der Trainer/in; das ist IMHO im KS nicht anders als in jeder Sportart!
Es gibt halt Trainer, die, wo-/wofürauchimmer, nur einzelne isolierte Aspekte präferieren - vs. andere, die eher einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen.
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  #15  
Alt 25-04-2017, 10:53
Benutzerbild von Donnerfuß
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 19.08.2009
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Beiträge: 85
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Zitat:
Zitat von below Beitrag anzeigen
Aber das ist ja auch nicht exklusiv bei Kampfkünsten so. Das beobachte ich auch bei uns im Rugby Training und das wird sich auf viele Sportarten übertragen lassen, wo Kontakt eine Rolle spielt
Ja, schon. Da würde ich dir zustimmen. Allerdings ist es beim Kampfsport in besonders fokussierter Form vertreten. Grade das Sparring im Training hat da meiner Meinung nach eine ganz besondere Qualität. Hier geht es einerseits darum, in gewisser Weise den Gegner zu dominieren, ihm aber gleichzeitig Raum für die eigene Entfaltung zu ermöglichen. Auch geht es ja darum das Sparring möglichst am laufen zu halten und so wäre ein schnelles Beenden des Kampfes ebenfalls nicht sinnvoll.

Wer ein bisschen Zeit hat kann sich ja den folgenden Vortrag anschauen. Zugegeben, für jemanden, der sich nicht mit Kulturwissenschaften im weitesten Sinnne beschäftigt, mag der Vortrag seine Längen haben. Es werden aber dennoch viele interessante Punkte genannt.

https://www.youtube.com/watch?v=JakJ_BFbzz8
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