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  #1  
Alt 03-02-2008, 12:47
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
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Beiträge: 2.337
Question Wieso wollen manche Menschen nicht hinterfragen?

Salut,
ich möchte hier gerne ein Phänomen besprechen, dass ich nun schon öfters beobachtet habe. Ich will das neutral diskutieren, ohne Stammtischparolen! Deswegen habe ich das auch in diesem Unterforum gepostet. Bitte keine ewige "VK is geil und alles andere ist Scheisse Diskussion!"

Woher kommt es, dass viele Menschen, welche KK, KS oder auch SV trainieren so verblendet sind und nicht hinterfragen???

Mir ist aufgefallen, dass besonders die Stile, welche nicht im Vollkontakt beheimatet sind, oft, nicht immer, aber oft die Hauptsammelstellen solcher unaufgeklärten Leute sind.

Ich denke, dass das nicht an den Stilen liegt, sondern an den Menschen. Aber wieso wollen denn diese Leute es nicht wissen?! Wieso wollen sie den Horizont nicht erweitern? Wieso wollen soviele nicht über den Tellerrand schauhen?

Mit unaufgeklärt meine ich, dass sie eine Theorie hiervon, oder davon übernehmen, sie als die Absolute Wahrheit interpretieren, aber sie niemals auf Herz und Nieren überprüfen und es auch nicht wollen...,

Man hört dann Argumente wie: "Wir trainieren das nicht, weil es dich sofort schwer Verletzun, oder gar töten könnte" So etwas lasse ich bei gewissen Techniken natürlich gelten, wie Tritte in Kniegelenke oder ähnliches, aber wenn so etwas bei einfachen Techniken erzählt wird......

Eure Meinungen dazu?

Grüsse,
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  #2  
Alt 03-02-2008, 12:55
Benutzerbild von miskotty
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Kampfkunst: kungfu im ehrwürdigen nacktmullstil/geheimnissvoller ewto superkämpfer
 
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Beiträge: 2.168
Standard

Zitat:
Zitat von Dubois Beitrag anzeigen
Salut,
ich möchte hier gerne ein Phänomen besprechen, dass ich nun schon öfters beobachtet habe. Ich will das neutral diskutieren, ohne Stammtischparolen! Deswegen habe ich das auch in diesem Unterforum gepostet. Bitte keine ewige "VK is geil und alles andere ist Scheisse Diskussion!"

Woher kommt es, dass viele Menschen, welche KK, KS oder auch SV trainieren so verblendet sind und nicht hinterfragen???

Mir ist aufgefallen, dass besonders die Stile, welche nicht im Vollkontakt beheimatet sind, oft, nicht immer, aber oft die Hauptsammelstellen solcher unaufgeklärten Leute sind.

Ich denke, dass das nicht an den Stilen liegt, sondern an den Menschen. Aber wieso wollen denn diese Leute es nicht wissen?! Wieso wollen sie den Horizont nicht erweitern? Wieso wollen soviele nicht über den Tellerrand schauhen?

Mit unaufgeklärt meine ich, dass sie eine Theorie hiervon, oder davon übernehmen, sie als die Absolute Wahrheit interpretieren, aber sie niemals auf Herz und Nieren überprüfen und es auch nicht wollen...,

Man hört dann Argumente wie: "Wir trainieren das nicht, weil es dich sofort schwer Verletzun, oder gar töten könnte" So etwas lasse ich bei gewissen Techniken natürlich gelten, wie Tritte in Kniegelenke oder ähnliches, aber wenn so etwas bei einfachen Techniken erzählt wird......

Eure Meinungen dazu?

Grüsse,
Sie wollen sich nicht weh tun
und wollen das nicht zu geben. deshalb ist alles zu tötlich.
__________________
wenn alle stricke reissen...kann man sich nicht mal mehr aufhängen
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  #3  
Alt 03-02-2008, 12:59
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Kampfkunst: fma
 
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Alter: 32
Beiträge: 764
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in erster linie übernimmt ein laie die meinung vom trainer und verbreiten sie auch noch. heißt im freundeskreis, der auch nur so von sheeples wimmelt, wird diese aussage für wahr genommen.

das erste aufwachen passiert erst, wenn er sich mal für cross-training entscheidet und über den tellerrand schaut.
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  #4  
Alt 03-02-2008, 13:00
Benutzerbild von miskotty
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Kampfkunst: kungfu im ehrwürdigen nacktmullstil/geheimnissvoller ewto superkämpfer
 
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Zitat:
Zitat von KidStealth Beitrag anzeigen
i

das erste aufwachen passiert erst, wenn er sich mal für cross-training entscheidet und über den tellerrand schaut.
weswegen man das tunlichst lassen sollte
__________________
wenn alle stricke reissen...kann man sich nicht mal mehr aufhängen
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  #5  
Alt 03-02-2008, 13:06
Benutzerbild von meridian9
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Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 782
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Zitat:
Zitat von miskotty Beitrag anzeigen
Sie wollen sich nicht weh tun
und wollen das nicht zu geben. deshalb ist alles zu tötlich.
Ich glaube da steckt ne Menge Wahrheit drin
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  #6  
Alt 03-02-2008, 13:09
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also meint ihr, dass sie wirklich konkret Angst davor haben geschlagen, bzw. getroffen zu werden?
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  #7  
Alt 03-02-2008, 13:10
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Kampfkunst: Thaiboxen
 
Registrierungsdatum: 07.08.2007
Beiträge: 579
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Ist doch klar - Jeder ist insgeheim stolz drauf dass er die beste Kampfkunst der Welt macht (Wäre ja auch dumm zuzugeben dass man z.b. die Drittbeste macht - v.a. wenn man schon viel Zeit reininvestiert hat)

Dann natürlich viele Aussagen von Leuten die keinen Vergleich haben. Z.b. wenn mir jemand hier im Forum sagt "Mein Karatetraining ist voll anstrengend" kann es mehrere Gründe haben:
- Das Training ISt sehr anstrengend
- Der Typ ist komplett unsportlich und daher kommt es ihm hart vor
- Er hat noch nie ein WIRKLICH anstrengendes Training gesehen

Tödlichkeit von Techniken ist halt so richtig schön nicht direkt beweisbar - Oder wer stellt sich freiwillig zur Verfügung wenn ich ihm in die Augen steche und sehe ob ich das Hirn treffe... ?
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  #8  
Alt 03-02-2008, 13:17
Benutzerbild von Luggage
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Kampfkunst: [beliebiges Klischee hier einsetzen]
 
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Ort: Bei Mannheim, gerade noch Hessen
Alter: 26
Beiträge: 5.728
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Das hat viele verschiedene Ursachen, in unterschiedlichen Kombinationen auftretend. Aber, Adrien, ich muss sagen, z.B. in Ki's Hikite-Thread wirktest du auch nicht gerade wie jemand, der gerne gewisse Methoden hinterfragt (in diesem Fall eben Hikite). Deine Beiträge gingen meist dahin, wie unnötig die Fragestellung sei und Hikite nicht infrage zustellen sei. Warum wolltest du diese Diskussion nicht?

Um zu den Ursachen zurückzukommen - ein sehr komplexes Thema. Zum einen wird in vielen Schulen ja keineswegs ohne Erklärung einfach irgendwas hingeknallt. Die Leute bekommen Erklärungen, die ihnen plausibel erscheinen. Dazu werden diese in ein Unterrichtskonzept eingebettet, das die Plausibilität unterstreicht. Wenn man die Übungen nur richtig ausrichtet kann man so ziemlich alles als funktionell erscheinen lassen. Dann beeindruckt man als Lehrer noch ein bisschen mit Aktionen, wie im Chisao gegen Anfänger auf einmal das Tempo zu erhöhen und ein paar Treffer zu landen und demonstriert damit eine scheinbare Überlegenheit. Der Trick bestand darin die Regeln zu dehnen, was der Schüler sich aus Respekt nicht traut und das ganze aus einer Situation zu starten, die man selbst konstruiert und kontrolliert hat. Daraus entsteht eine Blase der Funktionalität - man hat ja schließlich gespürt, dass das ganze gut funktioniert. Über die Grundbedingungen macht man sich dann ersteinmal keine Gedanken mehr. Gewürzt mit Kino-indoktrination von unbesiegbaren alten Meistern und einer passenden Entstehungslegende, gepaart mit dem Bedürfnis einfach und ohne großen Aufwand eine gewisse Überlegenheit zu verspüren entsteht dann schnell scheinbare Plausibilität.

Aber ähnlich läuft es auch mit VK-Systemen. Die Leute sind ähnlich betriebsblind, wie bei oben geschildertem Fall. Was im WK funktioniert ist richtig, alles andere ist falsch - schließlich haut man sich ja so richtig und alles ist ganz realistisch. Dass dabei Setting, Reglement, Schutzausrüstung usw. eine völlig realitätsferne Blase schaffen, wird nur allzuleicht übersehen. Man prüft seine Fähigkeiten an einem geschlossenen System, das aber mit anderen Systemen bestenfalls Schnittmengen aufweist.

Ich denke aber auch, dass viele einfach auch mal einfach "folgen" wollen. Einfach mal nicht alles hinterfragen und prüfen wollen. Warum auch nicht? Es geht schließlich nur um ein Hobby, also jeder so, wie er es gerne möchte. Davon abgesehen führt die ganze Hinterfragerei auch nicht zwingend zu der Weisheit letztem Schluss. Man mag noch so viele Erfahrungen machen und seine Schlüsse daraus ziehen, eine Restunsicherheit bleibt bei objektiver Betrachtung doch immer: Wie kann man mit seinen bescheidenen, womöglich nur im Sport gesammelten Erfahrungen wirklich ausschließen, dass die in vielen Generationen entwickelten, am Prüfstein der Realität geschärften Systeme nicht doch etwas erkannt haben, was man selbst zu sehen nicht in der Lage ist. Letztlich bleibt jedes Erkenntnislevel in dieser Hinsicht Glaubensfrage, wenn man ehrlich ist.
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  #9  
Alt 03-02-2008, 13:21
Benutzerbild von meridian9
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: -
 
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Ort: Rhein-Main
Beiträge: 782
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Zitat:
Zitat von Dubois Beitrag anzeigen
also meint ihr, dass sie wirklich konkret Angst davor haben geschlagen, bzw. getroffen zu werden?
Bei manchem was ich hier schon gelesen habe - definitiv ja.
Ist ja auch nix Schlimmes, eigentlich - nur sich dann hinter zu tödlichen Techniken verstecken, das machts lächerlich.

Es gibt soviele KK´ler die keinen VK kämpfen (mich inbegriffen).
Und ich glaube auch nicht das ich die beste KK betreibe, die gibts m.A. nach gar nicht.
Man muß für sich entscheiden was man machen möchte u. kann, da kommt es auch auf die Erreichbarkeit des Trainings, Chemie mit dem Trainier, die Trainingskameraden usw.. an, bzw. sind diese Faktoren für mich viel entscheidender als ein Anspruch auf "das Beste oder Tödlichste".

Und Crosstraining in Form von Seminaren oder Lehrgängen sollte jeder anstreben, das öffnet wirklich manchmal die Augen

viele Grüße
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  #10  
Alt 03-02-2008, 13:22
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Kampfkunst: kann damit auf einem schwebebalken in einer dunklen telefonzelle kämpfen
 
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Beiträge: 470
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ich sehs teils so, teils so:
zum einen fehlt mir bei vielen der kampfgeist. wenn in großer runde gesparrt wird und einer tritt in den "kreis", zeigt mit dem finger auf mich und sagt "DU!", dann wecke ich auch den tiger in mir und wills selber wissen.
allerdings was gefährlichkeit betrifft, ist nicht alles hohles gewäsch: ich hab mal im regulären wt-training n saftigen augenstich abgekriegt, danach war ich kurz vor klinik. ich selber hab mir im wt training unbewußt angewöhnt, direkt in den hals zu schlagen. natürlich sind die beiden punkte kein kriterium, wenn man mit richtigen box-handschuhen sparrt, wobei da dann halt ein ganzer stapel an technik wegfällt und die frage ist, wieviel davon ist jetzt noch ing ung und wieviel "kickboxen"...
__________________
jetzt haben sie´s geschafft da ist nix mehr zu machen.
>> Es wird eng <<
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  #11  
Alt 03-02-2008, 13:23
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
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Beiträge: 2.337
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen

Um zu den Ursachen zurückzukommen - ein sehr komplexes Thema. Zum einen wird in vielen Schulen ja keineswegs ohne Erklärung einfach irgendwas hingeknallt. Die Leute bekommen Erklärungen, die ihnen plausibel erscheinen. Dazu werden diese in ein Unterrichtskonzept eingebettet, das die Plausibilität unterstreicht. Wenn man die Übungen nur richtig ausrichtet kann man so ziemlich alles als funktionell erscheinen lassen. Dann beeindruckt man als Lehrer noch ein bisschen mit Aktionen, wie im Chisao gegen Anfänger auf einmal das Tempo zu erhöhen und ein paar Treffer zu landen und demonstriert damit eine scheinbare Überlegenheit. Der Trick bestand darin die Regeln zu dehnen, was der Schüler sich aus Respekt nicht traut und das ganze aus einer Situation zu starten, die man selbst konstruiert und kontrolliert hat. Daraus entsteht eine Blase der Funktionalität - man hat ja schließlich gespürt, dass das ganze gut funktioniert. Über die Grundbedingungen macht man sich dann ersteinmal keine Gedanken mehr. Gewürzt mit Kino-indoktrination von unbesiegbaren alten Meistern und einer passenden Entstehungslegende, gepaart mit dem Bedürfnis einfach und ohne großen Aufwand eine gewisse Überlegenheit zu verspüren entsteht dann schnell scheinbare Plausibilität.

Aber ähnlich läuft es auch mit VK-Systemen. Die Leute sind ähnlich betriebsblind, wie bei oben geschildertem Fall. Was im WK funktioniert ist richtig, alles andere ist falsch - schließlich haut man sich ja so richtig und alles ist ganz realistisch. Dass dabei Setting, Reglement, Schutzausrüstung usw. eine völlig realitätsferne Blase schaffen, wird nur allzuleicht übersehen. Man prüft seine Fähigkeiten an einem geschlossenen System, das aber mit anderen Systemen bestenfalls Schnittmengen aufweist.

Ich denke aber auch, dass viele einfach auch mal einfach "folgen" wollen. Einfach mal nicht alles hinterfragen und prüfen wollen. Warum auch nicht? Es geht schließlich nur um ein Hobby, also jeder so, wie er es gerne möchte. Davon abgesehen führt die ganze Hinterfragerei auch nicht zwingend zu der Weisheit letztem Schluss. Man mag noch so viele Erfahrungen machen und seine Schlüsse daraus ziehen, eine Restunsicherheit bleibt bei objektiver Betrachtung doch immer: Wie kann man mit seinen bescheidenen, womöglich nur im Sport gesammelten Erfahrungen wirklich ausschließen, dass die in vielen Generationen entwickelten, am Prüfstein der Realität geschärften Systeme nicht doch etwas erkannt haben, was man selbst zu sehen nicht in der Lage ist. Letztlich bleibt jedes Erkenntnislevel in dieser Hinsicht Glaubensfrage, wenn man ehrlich ist.
Schöner Beitrag


Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Das hat viele verschiedene Ursachen, in unterschiedlichen Kombinationen auftretend. Aber, Adrien, ich muss sagen, z.B. in Ki's Hikite-Thread wirktest du auch nicht gerade wie jemand, der gerne gewisse Methoden hinterfragt (in diesem Fall eben Hikite). Deine Beiträge gingen meist dahin, wie unnötig die Fragestellung sei und Hikite nicht infrage zustellen sei. Warum wolltest du diese Diskussion nicht?
Ist hier zwar OT, aber ich wills kurz beantworten.
Ich hielt und halte den Thread, so wie er sich entwickelt hat für unsinnig, weil die Vorteile von Hikite in der Grundschule und die Nachteile vom Hikite im Kampf meiner Meinung nach wirklich klar sein sollten. (Zumindest nach der fünften Seite irgendwann mal...)
Dazu kommt auch der Physikpart, den ich von der ersten Seite im Kopf hatte und der das völlig klar macht. Hätte man natürlich da schon schreiben können, machte ich aber nicht

So ein Thread hat Berechtigung! Ganz klar. Drei, vier, meinetwegen fünf Seiten, okay. aber 35 Seiten, für solch eine Fragestellung, und vorallem 35 Seiten die sich irgendwie immer wiederholen....
Du weisst was ich meine
Ich fands schon nach der 10 Seite gings ins lächerliche.....

Aber das ist nur meine Meinung....
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  #12  
Alt 03-02-2008, 13:30
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Keine
 
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Zitat:
Zitat von meridian9 Beitrag anzeigen
Bei manchem was ich hier schon gelesen habe - definitiv ja.
Ist ja auch nix Schlimmes, eigentlich - nur sich dann hinter zu tödlichen Techniken verstecken, das machts lächerlich.

Es gibt soviele KK´ler die keinen VK kämpfen (mich inbegriffen).
Und ich glaube auch nicht das ich die beste KK betreibe, die gibts m.A. nach gar nicht.
Man muß für sich entscheiden was man machen möchte u. kann, da kommt es auch auf die Erreichbarkeit des Trainings, Chemie mit dem Trainier, die Trainingskameraden usw.. an, bzw. sind diese Faktoren für mich viel entscheidender als ein Anspruch auf "das Beste oder Tödlichste".

Und Crosstraining in Form von Seminaren oder Lehrgängen sollte jeder anstreben, das öffnet wirklich manchmal die Augen

viele Grüße

Ja, das klingt logisch.
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  #13  
Alt 03-02-2008, 13:31
gesperrt/gebannt
Kampfkunst: Karate
 
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Beiträge: 472
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Das hat viele verschiedene Ursachen, in unterschiedlichen Kombinationen auftretend...
Wahrlich schön gesprochen.
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  #14  
Alt 03-02-2008, 13:31
Benutzerbild von Luggage
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Zitat:
Zitat von Dubois Beitrag anzeigen
Ist hier zwar OT, aber ich wills kurz beantworten.
Ich hielt und halte den Thread, so wie er sich entwickelt hat für unsinnig, weil die Vorteile von Hikite in der Grundschule und die Nachteile vom Hikite im Kampf meiner Meinung nach wirklich klar sein sollten. (Zumindest nach der fünften Seite irgendwann mal...)
Dazu kommt auch der Physikpart, den ich von der ersten Seite im Kopf hatte und der das völlig klar macht. Hätte man natürlich da schon schreiben können, machte ich aber nicht

So ein Thread hat Berechtigung! Ganz klar. Drei, vier, meinetwegen fünf Seiten, okay. aber 35 Seiten, für solch eine Fragestellung, und vorallem 35 Seiten die sich irgendwie immer wiederholen....
Du weisst was ich meine
Ich fands schon nach der 10 Seite gings ins lächerliche.....
So sehr OT finde ich das garnicht (drum habe ich's angesprochen) - es ging mir ja darum, warum du an dieser Stelle nicht hinterfragen wolltest.

Dass der Thread schon lange seinen Sinn verloren hat, sieht man ja alleine daran, dass sich die Äußerungen von immer neuen Protagonisten vs Ki alle 5 Seiten wiederholen, weil keiner Lust hat, sich alle 35 durchzulesen. Darum geht es mir aber gar nicht, sondern darum, dass du scheinbar schon von Anbeginn an (ich meine, du warst unter den ersten paar Postern) das Thema und Ki's Hinterfragen für Unsinnig gehalten hast, im Prinzip sogar wirktest, als wollest du eine Diskussion abwürgen (auch wenn ich nicht mit Ki gehe, was das Hikite angeht, bin ich doch der Ansicht, dass man das ruhig mal diskutieren darf).

Du wolltest also nicht hinterfragen, in diesem Fall, weil dir das Erkenntnisobjekt sonnenklar erschien (Hikite: Kampf nein/ kihon ja; Physik-Aspekt)? Aber genau deshalb wollen ja viele auch z.B. ihre tödlichen Techniken nicht hinterfragen - sie halten die Sache einfach für plausibel geklärt. Oder ist es dann doch die Angst vor der Schlachtung der heiligen Kuh? Naja, es wird solche und solche geben
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  #15  
Alt 03-02-2008, 13:38
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ich denke die Leute die wirklich fighten wollen und das auch wirklich lernen wollen und auch fighten, über kurz oder lang von alleine auf den richtigen Weg kommen!

Es ist kein Problem für einen Trainer (gleich welcher Kampfsportart) einem Laien glaubhaft zu machen dass der Stil den der Trainer unterrichtet der beste der Welt ist und der Schüler jeden in Zukunft bezwingen kann!

Glaubten wir das nicht alle einmal? Mir gings auf jeden Fall so! Als Jugendlicher ist doch der Trainer der liebe Gott, weil man ihm alles glaubt. Er kann es ja jederzeit beweisen an allen seinen Schülern die er umkloppt )!

Die bornierten Ansichten eines unbezwingbaren Stiles kommen meist nur von eben so genannten Trainerjüngern, weil sie alles glauben was ihr Meister ihnen verzapft! Wenn sie auch nur einmal Sparring mit einem anderen Kampfsportler (der Kampferfahrung hat) gemacht haben, wird alles wieder relativ und jeder müsste eigentlich zum nachdenken angeregt werden!

es geht nicht um x ist besser als y! Es geht darum Kampferfahrung zu sammeln und das kann man 100% ig nur mit kämpfen!

Das ist doch das schöne daran!

Kämpfen kann man eben nur durch kämpfen lernen, zumindest muß man mal kämpfen um beurteilen zu können was eigentlich in einem Kampf passiert und wie es sich anfühlt wenn der Gegner kein Statist ist!!! Und eben nicht durch Disskusionen was wäre wenn und überhaupt!

Wurde aber auch schon 1000 mal gesagt!

Grüsse
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