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  #31  
Alt 19-05-2008, 21:07
Benutzerbild von pflo
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Kampfkunst: Aikidō
 
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Zitat:
Zitat von Superho Beitrag anzeigen
Also ich empfehle jeden der wirklich ernsthaft SV betreiben will nicht auf eine KK zu beschränken. Den das kann man noch hinterher langsam lernen. Also kurz: Einfach mal alles ausprobieren und studieren. Man muss halt von seinen Ketten lösen^^.

Der Vorteil: Ausgewogene SV, hat weder Schwäche noch Stärke

Der Nachteil: Man kann möglicherweise nicht alle KKs perfektionieren

Ich denke so wird man auf die schnelle SV tauglich.
Wenn sich die Leute mal von den "auf die schnelle"-Ketten lösen würden wär das alles ganz anders. Leider ist das der Zeitgeist von heute. Alles muss schnell gehen, zum Essen gibts Fast-Food und keine Lebensmittel, der Alltag wird von der Uhr bestimmt und der Terminkalender legt den Rythmus fest.

Meisterschaft in jeder Beziehung ist nicht auf die schnelle zu erreichen sondern ist ein langer Weg, vielleicht ein endlose langer Weg, denn nicht das Ziel ist von Bedeutung sondern nur, dass man den Weg geht.

Alle die jetzt mit dem Kopf schütteln, dürfen gerne weiter ihre Fast-Food-SV-Stile weiterüben und sich darüber freuen wenn sie den Partner im Training ordentlich vertrimmt haben.
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Cartman: "Butters you gotta learn to chill. Life goes by pretty fast. If you don't stop and look around once in a while and do whatever you want all the time, you could miss it."
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  #32  
Alt 20-05-2008, 11:18
Benutzerbild von Blume
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Kampfkunst: Pass Fast on Suckers (PFS)
 
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Zitat:
Zitat von pflo Beitrag anzeigen
Meisterschaft in jeder Beziehung ist nicht auf die schnelle zu erreichen sondern ist ein langer Weg, vielleicht ein endlose langer Weg, denn nicht das Ziel ist von Bedeutung sondern nur, dass man den Weg geht.
Richtig. Allerdings geht es hier nicht um "Meisterschaft in jeder Beziehung", sondern um SV.

Selfperfection ("Meisterschaft in jeder Beziehung") spielt ebenso für SV-Stile eine wichtige Rolle. Diese steht in solchen Stilen aber nicht im Vordergrund. Sondern die Selfpreservation. Selfperfection hilft Dir bei der Selfpreservation und ist (zumindest Anfangs) nicht Selbstzweck.

Gut, der schlaue Leser könnte jetzt einwenden, Alles dient der Selfperfection. Recht hat er ;-)

BTW: In der Regel verlagert sich der Fokus bei SV-Stil-Betreibern mit der Zeit. Anfangs steht die Selfpreservation im Vordergrund, mit den Jahren gehts denn aber immer mehr um Selfperfection.
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Peking trained for Olympia
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  #33  
Alt 20-05-2008, 12:42
Benutzerbild von pilgrim
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Kampfkunst: Aikido (AFD)
 
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Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Das Aikido, das man (zumindest in Europäischen Gefilden) zu 99% findet, ist nunmal Breitensport, der auf ganz andere Dinge Wert legt und im Mittel oben genannte Attribute in etwa so trainiert, wie Fußball.
Woher rühren denn deine Kenntnisse über die europäische Situation des Aikido im Einzelnen? Beziehst du dich mit deiner Aussage auf einen bestimmten Stil oder meinst du alle Stilrichtungen gleichermaßen?

Worauf wird denn deiner Erfahrung nach im Aikido wert gelegt? Es interessiert mich, ob ich mich bzw. unser Aikido darin wiedererkenne.

Was charakterisiert deiner Ansicht nach Breitensport? Auch hier interessiert mich, ob ich unser bzw. mein Trainingsgebaren darin wiederfinde.

Und woher kennst du dich so gut mit Aikido aus? Wie lange hast du denn geübt und welchen Stil?

Interessierte Grüße,
Carsten
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  #34  
Alt 20-05-2008, 13:43
Benutzerbild von netwolff
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Kampfkunst: Katori Shinto Ryu, Aikido
 
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Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Im Ernstfall geht es aber zu 95% nicht um Technik.
Es geht auch im Aikido nicht um Technik(en). Sondern um Prinzipien, die nur anhand von Techniken plausibel gemacht werden sollen.
Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Ob Aikido-Techniken nun besonders effizient für die SV sind, sei mal dahingestellt. (Ich persönlich bezweiffle es.)
Agreed, nur der Zweifel, der hat nur ein "f"

Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Die eigentlichen 95% sind z.B. Dinge wie Konstitution, (Kampf-*)Erfahrung/Strategie und Kaltblütigkeit.
Agreed - wenn man dann haushoch überlegen ist, machen die geilen Techniken gut was her.

Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Das Aikido, das man (zumindest in Europäischen Gefilden) zu 99% findet, ist nunmal Breitensport, der auf ganz andere Dinge Wert legt und im Mittel oben genannte Attribute in etwa so trainiert, wie Fußball.
Ja, leider, aber das glaubt dir der normale Aikidoka nicht. Nicht mal, wenn du es im freundschaftlichen Training zeigst.
__________________
"If you aim at nothing, that is usually what you hit."
"Viele Wege führen den Berg hinauf - die Aussicht von oben ist aber immer gleich."

Geändert von netwolff (20-05-2008 um 13:46 Uhr).
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  #35  
Alt 20-05-2008, 14:01
Benutzerbild von pilgrim
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Kampfkunst: Aikido (AFD)
 
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Beiträge: 502
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Zitat:
Zitat von netwolff Beitrag anzeigen
Es geht auch im Aikido nicht um Technik(en). Sondern um Prinzipien, die nur anhand von Techniken plausibel gemacht werden sollen.
Was genau meinst du denn damit? Das hab ich so noch nicht gehört.
Nach meiner - Gott sei Dank bescheidenen - Erfahrung ist in realen Verteidigungssituationen allerdings nicht so sehr die Technik entscheidend, sondern die Plazierung und Distanzarbeit.

Zitat:
Ja, leider, aber das glaubt dir der normale Aikidoka nicht. Nicht mal, wenn du es im freundschaftlichen Training zeigst.
Hm, wir haben früher ab und an crossover Lehrgänge gehabt und auch gesparrt. Da war Aikido eigentlich nicht besser oder schlechter als andere KK.
Eigentlich seit ich trainiere sind immer auch Karateka dabei, die nebenher Aikido machen, ab und an mal jemand vom Taekwondo. Auch da hat Aikido als solches eigentlich keine schlechte Figur gemacht. (Ich manchmal schon, grins.)
Die Erfahrungen, die Leute berichten, die neben Aikido immer wieder auch in andere KK reinüben (was ich selbst nie gemacht habe) berichten immer wieder, wie erstaunlich gut es funktioniert und wie verblüffend für den Angreifer. Daß man auch verliert ist ja völlig klar. Aber vom Prinzip her scheint Aikido (so wie ich es kenne) eigentlich nicht strukturell unterlegen.

Ich spreche hier aber auch von Aikidoka die 10 Jahre und aufwärts 3-6 mal die Woche trainiert haben. (Aikido nach Tissier)

Kannst du deine Erfahrungen näher beschreiben? Du hast nicht etwa in Oberursel beim DAB geübt, oder?

Grüße,
Carsten

Geändert von pilgrim (20-05-2008 um 14:05 Uhr).
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  #36  
Alt 20-05-2008, 14:57
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Kampfkunst: Aikido
 
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Hallo!

Zitat:
Zitat von pilgrim Beitrag anzeigen
Nach meiner - Gott sei Dank bescheidenen - Erfahrung ist in realen Verteidigungssituationen allerdings nicht so sehr die Technik entscheidend, sondern die Plazierung und Distanzarbeit.
Genau, "Techniken" sind didaktisch sinnvolle Abstraktionen von Kampfsituationen, um das Üben von Prinzipien zu erleichtern. Platzierung und Distanzarbeit wären so ein Prinzip: "ma ai".

Zitat:
Zitat von pilgrim Beitrag anzeigen
Hm, wir haben früher ab und an crossover Lehrgänge gehabt und auch gesparrt. Da war Aikido eigentlich nicht besser oder schlechter als andere KK.
Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Es kämpft ja nicht ein Konzept gegen ein anderes, sondern ein Mensch gegen einen anderen.

Im Übrigen kann ich nicht (mehr) ganz nachvollziehen, was mit "Selbstverteidigung" eigentlich gemeint sein soll. In den 17 Jahren, die ich nun Aikido übe, habe ich kein einziges Mal eine "Technik" daraus auf der sogenannten Straße gebraucht. Ich werde einfach nicht körperlich angegriffen. Und sollte mich mal jemand mit einer Waffe bedrohen und mein Geld wollen, dann kriegt er es. Also wo ist da die Notwendigkeit von "Selbstverteidigung"?

Liebe Grüße

aiki-no-michi
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  #37  
Alt 20-05-2008, 15:23
Benutzerbild von Mr.Fister
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Zitat:
Zitat von aiki-no-michi Beitrag anzeigen
Im Übrigen kann ich nicht (mehr) ganz nachvollziehen, was mit "Selbstverteidigung" eigentlich gemeint sein soll. In den 17 Jahren, die ich nun Aikido übe, habe ich kein einziges Mal eine "Technik" daraus auf der sogenannten Straße gebraucht. Ich werde einfach nicht körperlich angegriffen. Und sollte mich mal jemand mit einer Waffe bedrohen und mein Geld wollen, dann kriegt er es. Also wo ist da die Notwendigkeit von "Selbstverteidigung"?
recht so! und weil du 20 jahre unfallfrei auto gefahren bist, fährst du jetzt auch ohne sicherheitsgurt und ob der airbag funktioniert ist auch egal, braucht ja offensichtlich eh keiner, gell ...
__________________
Es muss kein Spass sein, um Spass zu machen. Mark Twight
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  #38  
Alt 20-05-2008, 15:40
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Hallo,

Zitat:
Zitat von Mr.Fister Beitrag anzeigen
recht so! und weil du 20 jahre unfallfrei auto gefahren bist, fährst du jetzt auch ohne sicherheitsgurt und ob der airbag funktioniert ist auch egal, braucht ja offensichtlich eh keiner, gell ...
ich verstehe nicht ganz, worauf Dein Vergleich zielt. Kannst Du mir bitte erklären, was Du mit Deinem Beitrag sagen willst?

Liebe Grüße

aiki-no-michi

Geändert von aiki-no-michi (20-05-2008 um 15:44 Uhr).
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  #39  
Alt 20-05-2008, 15:44
Benutzerbild von Blume
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LOL

irgendwie überkommt mich gerade ein vages déjà-vu Gefühl... oder ist es doch bloß ein Fehler in der Matrix.

Ah, ich hab's - gleiche Besetzung in ähnlicher Vorstellung.

Sorry aiki, aber ich verstehe Mr. Fister's Vergleich sehr gut. Ist eigentlich auch nicht ganz so schwer dahinter zu kommen...

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können!
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Peking trained for Olympia
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  #40  
Alt 20-05-2008, 15:55
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Hallo Blume,

Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Sorry aiki, aber ich verstehe Mr. Fister's Vergleich sehr gut. Ist eigentlich auch nicht ganz so schwer dahinter zu kommen...

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können!
ja? Was meinst Du denn, dass er meint?

LG aiki-no-michi
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  #41  
Alt 20-05-2008, 16:03
Benutzerbild von pilgrim
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Zitat:
Zitat von aiki-no-michi Beitrag anzeigen
Genau, "Techniken" sind didaktisch sinnvolle Abstraktionen von Kampfsituationen, um das Üben von Prinzipien zu erleichtern. Platzierung und Distanzarbeit wären so ein Prinzip: "ma ai".
Hm, Techniken sind doch eher sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten in konkret beschreibbaren Situationen. Bzw. jeder Eingang und jede Technik beziehen sich auf sehr konkrete Szenarien.
Eine bestimmte Plazierung, eine bestimmte Distanz ermöglicht eine bestimmte Technik.

Timing, Plazierung, Distanz sind doch in allen KK wichtig. Das ma ai (otpimales Timing, Distanz, Plazierung) wird doch nur unterschiedlich definiert?

Ich denke, er meint, daß wenn du bisher noch nicht angegriffen wurdest, sich daraus nicht schließen läßt, daß du nicht angegriffen werden wirst / könntest. Von daher wäre es sinnvoll, weiter an der Effektivität der Techniken zu arbeiten um für diesen Fall gerüstet zu sein.

Grüße,
Carsten

Geändert von pilgrim (20-05-2008 um 16:06 Uhr).
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  #42  
Alt 20-05-2008, 16:04
Benutzerbild von Mr.Fister
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och,

also ich fand den vergleich ja ganz passend, aber so wie bei blume weiter oben, sieht das wohl nicht jeder so

aber gut, dann erkläre ich es:

zu sagen, ich musste etwas in soundsoviel jahren noch nie benutzen und deshalb seh ich den sinn davon nicht, ist einfach zu kurz gedacht, tut mir leid.

es ist genau so argumentiert wie in meinem beispiel oben.

selbst wenn man besonnen fährt und die gefahr nicht bewusst sucht, so würde wohl kaum einer den sinn von airbag oder sicherheitsgurt nicht sehen, nur weil er dass bisher nie gebraucht hat.
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  #43  
Alt 20-05-2008, 16:07
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Zitat:
Zitat von aiki-no-michi Beitrag anzeigen
Im Übrigen kann ich nicht (mehr) ganz nachvollziehen, was mit "Selbstverteidigung" eigentlich gemeint sein soll. In den 17 Jahren, die ich nun Aikido übe, habe ich kein einziges Mal eine "Technik" daraus auf der sogenannten Straße gebraucht. Ich werde einfach nicht körperlich angegriffen. Und sollte mich mal jemand mit einer Waffe bedrohen und mein Geld wollen, dann kriegt er es. Also wo ist da die Notwendigkeit von "Selbstverteidigung"?
Na wenn er nur dein Geld will, geht's ja noch. Leider gibt es da Schlimmeres. Natürlich hat die Frage, ob man nun SV trainieren sollte, viel mit Wahrscheinlichkeitsrechnung zu tun, und da kann man schon zum Schluß kommen, daß der Aufwand sich nicht lohnt.
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  #44  
Alt 20-05-2008, 16:19
Benutzerbild von Mr.Fister
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Zitat:
Zitat von Blume Beitrag anzeigen
Sorry aiki, aber ich verstehe Mr. Fister's Vergleich sehr gut. Ist eigentlich auch nicht ganz so schwer dahinter zu kommen...

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können!
beruhigt mich, dass mein beispiel also doch auch für dritte nachzuvollziehen ist


wobei ich zu deinem obigen vergleich noch anmerken wollte, dass ich schon so einige kernige jungs aus der innenverteidigung (manndecker) vom amateur/hobby- fussball kennengelernt hab, mit denen ich mich nicht hätte anlegen wollen.
die waren recht harten kontakt gewohnt, körperlich gut beisammen und dirty tricks wie verdecktes eier-greifen oder mit dem ellbogen arbeiten war denen auch nicht fremd - alles sachen, die ich lange nicht von jedem kk-ler behaupten kann ...
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  #45  
Alt 20-05-2008, 16:30
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Hallo,

Zitat:
Zitat von pilgrim Beitrag anzeigen
Hm, Techniken sind doch eher sehr konkrete Handlungsmöglichkeiten in konkret beschreibbaren Situationen. Bzw. jeder Eingang und jede Technik beziehen sich auf sehr konkrete Szenarien. Eine bestimmte Plazierung, eine bestimmte Distanz ermöglicht eine bestimmte Technik.
das mag im sportlichen Wettkampf so sein. Aber ich glaube nicht, dass wir an so etwas wie Techniken denken würden, wenn es in einem Kampf um unser nacktes Überleben ginge. Dann würden wir so lange wie notwendig bzw. möglich "alles geben". Wie wenn Tiere gegeneinander kämpfen.

Zitat:
Zitat von pilgrim Beitrag anzeigen
Timing, Plazierung, Distanz sind doch in allen KK wichtig. Das ma ai (otpimales Timing, Distanz, Plazierung) wird doch nur unterschiedlich definiert?
Sehe ich auch so. Wesentliche Prinzipien sind in allen Systemen zu finden, darüber hinaus gibt es solche, die Eigenarten bestimmter Systeme sind, z. B. Kokyu im Aikido.

Zitat:
Zitat von pilgrim Beitrag anzeigen
Ich denke, er meint, daß wenn du bisher noch nicht angegriffen wurdest, sich daraus nicht schließen läßt, daß du nicht angegriffen werden wirst / könntest. Von daher wäre es sinnvoll, weiter an der Effektivität der Techniken zu arbeiten um für diesen Fall gerüstet zu sein.
Es gab durchaus schon Leute, die mich körperlich angreifen wollten, es sich aber dann anders überlegt haben. Weshalb ich es für sinnvoll halte, weiter an der Umsetzung der Prinzipien zu arbeiten, eben indem ich Techniken übe. :-)

LG aiki-no-michi
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