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Selbstverteidigung & Anwendung Ihr wollt wissen was "auf der Straße" funktioniert und wie Kampfkunst "gelebt" wird? Dann postet hier. Erfahrungsberichte willkommen



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  #46  
Alt 23-04-2017, 11:30
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Seid dem die Sozi gekürzt od. gestrichen werden kann. Sind versuchte Schutzgeld Erpressung, Belästigung bzw. bedrohung am Arbeitsplatz ein Thema. Das hat mit körperliche Gewalt nix zu tun. Dennoch letztens war ein bekannter Penner vor der Tür und sagte das dieser mit 70 Jahren aus seiner Wohnung geflogen ist. Bemerkt habe ich das in den letzten Jahren öfters mal in die eigene lehre Tasche gegriffen wird.
Ich kann dazu nur schreiben geht Arbeiten damit alle etwas davon haben.

Geändert von Robb (23-04-2017 um 11:40 Uhr).
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  #47  
Alt 24-04-2017, 07:52
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Zitat:
Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
Gefühlt (!) wird heute bei einfachen Schlägereien sogar eher angezeigt als in meiner Jugend (vor 30 Jahren). Aber hier haben wir wieder das alte Problem, dass kann ich auch nicht belegen.
Es ist aufschlussreich, von Erich Kästner "das fliegende Klassenzimmer" zu lesen und was Schüler damals alles so taten. zB einen Kameraden verschnürt im Abfalleimer unter der Decke aufzuhängen, oder Leute ganze Nachmittage lang gefesselt gefangen zu halten, und noch andere Nettigkeiten, die heute mit Garantie einen riesigen Skandal verursachen würden und die ganze therapeutische Batterie in Bewegung setzen würden.

Schien damals als ganz normal und kein Grund für Aufregung zu gelten.

Aber damals fand man auch noch keine Kinder mit Schutzhelm auf dem Spielplatz.
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  #48  
Alt 24-04-2017, 13:29
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Um mal wieder sachlich zu werden:

BMI - Nachrichten - Licht und Schatten bei der Kriminalitätsentwicklung im Jahr 2016

Druckfrisch, sozusagen !
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  #49  
Alt 24-04-2017, 18:45
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Kampfkunst: FMA & Silat und ein bischen Boxen aus Europa und Südostasien
 
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Zitat:
Zitat von Offline_Fighter Beitrag anzeigen
Es gibt auf jedenfall immer mehr extremistische Personen ...
ich dachte, es geht um fälle und nicht um die anzahl von personen, die fälle "verursachen".

in den 70ern und 80ern gab es jedenfalls weitaus mehr leute, die sich an WIRKLICH "militanten" demonstrationen und kleineren "anschlägen" (ohne personenschaden) aus dem antiimperialistischen / autonomen spektrum beteiligt haben, als heute. auch, wenn klar war, dass es militant wird, waren bei besonders "wichtigen" ereignissen zt. 10-30.00 leute da und der sog. "schwarze block" innerhalb der demos konnte zt. auch in den tausenden gerechnet werden (wie gesagt, wenn es was "großes" war).
solche zahlen hat man heute nicht.

da ich in den frühen 80ern unmittelbar involviert war (in sachen "gegen nazis" noch bis anfang 90er) und heute das ganze aus interesse noch beobachte, kann ich da als quelle gelten ... falls ich denn für glaubhaft gehalten werde.

was die rechte seite angeht: wir hatten mit denen regelmäßig schlägereien in zt. auch größeren gruppen - ohne polizei. so etwas sehe ich heute nicht mehr - zumindest nicht im "westen" des landes. da scheint zwar viel zu passieren, aber eher in "vereinzelterer" form (hat das evtl. mit einer besser ausgerüsteten und taktisch schlaueren polizei zu tun? in jedem fall, war es MEHR als ich es heute mitbekomme). neu ist auf jeden fall die häufigkeit der anschläge und überfälle von rechts auf flüchtlingsunterkünfte. sonst sehe ich aber auch bei denen keine zunahme. vielleicht... niemand hatte das damals angezeigt, wenn es zu einem oft zufälligen treffen mit der anderen seite (zb. auf div. konzerten und in bestimmten ecken bestimmter viertel) gegeben hat. das spielte sich zwischen den jeweiligen radikalen seiten ab. da hat man keine polizei gerufen.
was heute anders sein könnte und deshalb entsprechende zahlen produziert: es werden ja immer mehr "harmlose", ehrenamtlich tätige bürger und kommunalpolitiker zum ziel von rechts. das gab es damals eigentlich nicht (oder äußerst selten). zudem sind die heute als "rechts" auftretenden personen zunehmend leute aus scheinbar ganz normalen bürgerlichen verhältnissen und keine "subkultur-kids". die werden sicher auch von "links" angegriffen, wenn sie zb. versuchen, ihre veranstaltungen durchzuziehen. die eher "bürgerlichen" rechten von heute werden aber mit sicherheit eher anzeige erstatten, als ein besoffener 80er jahre skinhead-nazi.

ebenfalls in den 80ern war auch der höhepunkt des krieges zwischen türkischen nationalisten und pkk-sympathisanten, sowie zwischen verfeindeten "fraktionen" des eigentlich gleichen lagers. ich erinnere mich an einige tote und permanente stories über überfälle von entsprechend besuchten cafes u.ä. vor allem zwischen 1983 und 1986.

im übrigen war auch die "qualität" von "krawallen" damals um einiges heftiger. erinnere mich an eine demo, nach der mehr als die hälfte der bewohner und unterstützer der hamburger hafenstraße bei der "nachbesprechung" irgendwo eingegipst oder verbunden war. damals waren sogar die medial verbreiteten zahlen um einiges heftiger. ein wochenende startbahn west oder wackersdorf bedeutete nicht immer, aber hin und wieder ca. 100-200 verletzte polizisten (die zahlen wurden genannt) und 3-4 mal so viele verletzte demonstranten (die zahlen bekam man manchmal nur durch "selber zählen" und die sanitätsdienste heraus).
verglichen damit, wüßte ich jetzt nicht, dass da in den letzten jahren IRGEND ein politisch motiviertes "event" (ja, schlimm. ich finde, dass derartige ereignisse tatsächlich so etwas wie eventcharakter bekommen haben) auch nur annähernd herankommt.
kann mich aber natürlich auch irren. bin ja nicht "nah dran".

wenn das wirklich alles schlimmer geworden sein sollte, ist es nicht direkt sichtbar - außer eben diese feigen anschläge gegen flüchtlinge/unterkünfte.

was "wir" damals nicht kannten, sind solche sachen, wie rettungsdienst angreifen. auch von rechts haben wir so etwas nie gehört. dass das zugenommen hat, finde ich das eigentlich erschreckende, denn die haben ja nun wirklich keine andere funktion, als verletzten leuten zu helfen. ich verstehe da noch nicht einmal den sinn hinter solchen angriffen. das ist mir schleierhaft.

ebenfalls unverständlich ist mir die anscheinend verstärkt vorkommende "nachtreterei" oder der einsatz von stichwaffen (falls das so stimmt. habe das bisher nur über aktionen von "rechts", islamistisch und im rahmen von türk.faschisten vs pkk erzählt bekommen). eine andere funktion als hass ablassen, kann ich da nicht erkennen. so etwas, wenn vereinzelt vorgekommen, fand ich schon immer zum kotzen (egal, wer so etwas machte oder gut fand). wenn das jetzt üblich werden sollte, dann scheint das wohl die ausstrahlung einer allgemeinen verrohung auf das politische zu sein.

ich hab mit den dingen schon laaaaange nichts mehr zu tun und könnte, wenn bedarf besteht auch über m.e. sehr unangenehme erfahrungen mit den "eigenen" leuten damals berichten oder von den tatsächlichen verbindungen, motivationen und aktionen verschiedener grüppchen plaudern - kein problem. nur ist das hier ja sehr schwierig. 1. weil es zurecht die strenge boardregel in sachen politik gibt und 2. weil ich kaum glaube, dass tun zu können, ohne dass hier der bär tanzt, weil sich die ein oder anderen dann "getriggert" fühlen - von beiden seiten möglicherweise.

das mit den statistiken und dem "früher war aber schlimmer" ist so eine sache. da hängt ja alles von relationen ab.
jede wette, dass es heute schlimmer ist, als mitte/ende der 90er bis vielleicht vor ein paar jahren...
alles eine frage des lebensalters und der - vielleicht ja auch trügerischen - erinnerung.
__________________
"I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

Geändert von amasbaal (24-04-2017 um 19:07 Uhr). Grund: ein einziges wort "verdoppelt", kann den inhalt um 180°drehen
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  #50  
Alt 24-04-2017, 19:09
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Zitat:
Zitat von Willi von der Heide Beitrag anzeigen
Um mal wieder sachlich zu werden:

BMI - Nachrichten - Licht und Schatten bei der Kriminalitätsentwicklung im Jahr 2016

Druckfrisch, sozusagen !
Danke!
Lese da aber eher mehr Schatten denn Licht heraus.
Gibt auch noch eine gute Website, welche sämtliche Artikel/Meldungen sammelt und veröffentlicht. Bezogen auf Deutschland und Nachbarländer. Erschreckend! Um keinen Fake News oder Hetzereien in die Falle zu gehen, überprüfe ich auch relativ häufig die Meldungen und sie stimmen mit seriösen Zeitungen, oft regional überein.
Mag die Seite aber nicht so recht posten, da ich mit der restlichen politischen Ausrichtung nicht so ganz konform gehe.
Also nochmal - Danke für den Link!
__________________
Ving Tsun is no art, it's only skill! WSL
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  #51  
Alt 24-04-2017, 19:44
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
das mit den statistiken und dem "früher war aber schlimmer" ist so eine sache. da hängt ja alles von relationen ab.
jede wette, dass es heute schlimmer ist, als mitte/ende der 90er bis vielleicht vor ein paar jahren...
alles eine frage des lebensalters und der - vielleicht ja auch trügerischen - erinnerung.
Ich bin hier mal ausgelacht worden, weil mir der raue Umgangston den man mittlerweile im Alltag hört nicht gefällt ...

Das ganze scheint in Wellen zu verlaufen ... Noch " früher " gab es noch heftigere Krawalle. Man denke nur an die Straßenschlacht im Sommer 1930 in Berlin ... um die 30 Tote. Reichsbanner, Rotfrontkämpferbund und SA trafen damals aufeinander. Oder der Altonaer Blutsonntag ... 16 Tote. Von den ganzen militanten Bewegungen und ihren Auseinandersetzungen der 20er Jahre fange ich mal gar nicht an.
In der Geschichte der BRD, gab es solche Ausschreitungen mit der Heftigkeit bisher nicht. Hoffen wir das es dabei bleibt, allein mir fehlt der Glaube. Rein rechnerisch/historisch müßte es mal wieder krachen ... .

Übrigens das Verbot des " Totschlägers " stammte wohl aus den 20er Jahren ... Warum ? Weil er so häufig eingesetzt wurde. Das Verbot hat heute noch Bestand.
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  #52  
Alt 24-04-2017, 19:47
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Zitat:
Zitat von Willi von der Heide Beitrag anzeigen
Ich bin hier mal ausgelacht worden, weil mir der raue Umgangston den man mittlerweile im Alltag hört nicht gefällt ...

Das ganze scheint in Wellen zu verlaufen ... Noch " früher " gab es noch heftigere
schnipp
Übrigens das Verbot des " Totschlägers " stammte wohl aus den 20er Jahren ... Warum ? Weil er so häufig eingesetzt wurde. Das Verbot hat heute noch Bestand.
in diesem Land ist noch nie ein Verbot oder eine Steuererhöhung zurückgenommen worden
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  #53  
Alt 24-04-2017, 21:33
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Kampfkunst: -
 
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Zitat:
Zitat von Willi von der Heide Beitrag anzeigen
Auch hier gilt das, was ich bereits zu beginn schrieb.
Methodisch als auch in der öffentlich-politischen Interpretation (sprich: die Darstellung von de Maizière) zeigen sich - wenn man einen Blick dafür entwickelt hat - deutliche Mängel bzw. man erkennt wie sehr sowas instrumentalisiert wird. Da ich aber nicht näher auf politische Entwicklungen eingehen will; kurzum: gibt immer noch keine adäquate Statistik zu dem Thema.
Das wohl 'sachlichste' zu dem Thema wäre "Die Entwicklung der gewaltkriminalität in Deutschland" ( https://www.amazon.de/gp/product/365...KR8XB7XF&psc=1 ), beruht (trotz Print 2015) allerdings leider auf veraltete Daten.
Von daher kann ich mich nur wiederholen: gibt bisher, für meinen Anspruch, keine gute Studie darüber.
__________________
Man kann Energie investieren, darum zu kämpfen, dass alles so bleibt wie es ist oder um sich Neuem zuzuwenden. Ich jedenfalls werde keine Energie investieren, um dem Pferd von Buddha zu erzählen.
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  #54  
Alt 24-04-2017, 21:47
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Kampfkunst: wsad und Pfeiltasten
 
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
ich dachte, es geht um fälle und nicht um die anzahl von personen, die fälle "verursachen".

in den 70ern und 80ern gab es jedenfalls weitaus mehr leute, die sich an WIRKLICH "militanten" demonstrationen und kleineren "anschlägen" (ohne personenschaden) aus dem antiimperialistischen / autonomen spektrum beteiligt haben, als heute. auch, wenn klar war, dass es militant wird, waren bei besonders "wichtigen" ereignissen zt. 10-30.00 leute da und der sog. "schwarze block" innerhalb der demos konnte zt. auch in den tausenden gerechnet werden (wie gesagt, wenn es was "großes" war).
solche zahlen hat man heute nicht.)
Ich gebe dir da recht, besonders in den 90er nach der Wende ist es im Osten oft zu extremen Gewaltorgien gekommen. Insbesondere als man gehört hat was die Engländer so für Gewaltaffen waren hat man sich hier nicht Lumpen lassen.

Was du geschriebn hast kann ich durchaus unterschreiben, bis auf

Früher hatte man eine klare Trennung zwischen den Aggressoren und den Normalos, die hat man heute nicht mehr. Ich parke mein Auto irgendwo in Berlin und zack kann es sein das es am nächsten morgen beschädigt oder abgebrannt ist weil irgendwelche Antifa Leute ein zeichen setzen wollen wie bei der Räumung der Liebigstr in Berlin und die solidarische "Autoanzünder" Grüße kamen auch noch aus dem 800km entfernten Freiburg.

Rechte in Dortmund durchkämen bekannte Homosexuellen Treffpunkte und machen jeden blöd an.

Schießereien auf offener Straße zwischen verfeindeten Rockergangs, mitten in der Stadt

Durch das verschwimmen der Grenzen kommen immer mehr Normalos in den Zielbereich der Leute die früher unter sich geblieben sind. Und genau das meine ich, was juckt es mich wenn sich 20, 200 oder 20000 neben dem Stadion die Köpfe einschlagen, die sind getrennt und gut wars, heute sind es regelrechte Straßenschlachten die fliegenden Glasflaschen können jeden treffen, und und und.

Darf ich dich fragen ob man früher auch noch gegen den Kopf getreten hat wenn einer bewusstlos am Boden lag? Heute ist es gang und gebe.

Auch sehe ich eine immer größere enthemmung der jugendlichen die meist zusätzlich noch betrunken sind, weil sie eben keine Strafe fürchten müssen oder halt eine milde Strafe.
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  #55  
Alt 25-04-2017, 08:46
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Kampfkunst: Kyokushin Budo Kai, Judo, Escrima, neuerdings auch viel rumstehe
 
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@Offline_Fighter: Bitte hier einfach mal bei den Fakten zu bleiben, wie es hier andere vorbildlich tun? Für andere Diskussionen bitte einfach einen eigenen Thread aufmachen.

Nachtrag:
Ich hatte vorhin nicht den kompletten Thread gelesen, daher auch an Amasbaal noch die Bitte den Teil bezüglich politischer Gewalt im anderen Thread zu diskutieren.

Geändert von ThomasL (25-04-2017 um 10:45 Uhr).
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  #56  
Alt 25-04-2017, 10:16
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Kampfkunst: Mainstreaming - Genderbeauftragter im KKB
 
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Zitat:
was "wir" damals nicht kannten, sind solche sachen, wie rettungsdienst angreifen. auch von rechts haben wir so etwas nie gehört. dass das zugenommen hat, finde ich das eigentlich erschreckende, denn die haben ja nun wirklich keine andere funktion, als verletzten leuten zu helfen. ich verstehe da noch nicht einmal den sinn hinter solchen angriffen. das ist mir schleierhaft.
Kann ich gerne erklären, ist aber nicht unbedingt politisch korrekt.

Ich habe mir vor einigen Jahren, die selben Fragen gestellt.
Einer von sicherlich mehreren Gründen ist, dass gewisse Gesellschaftsschichten, die staatliche Ordnung nicht akzeptieren.
Aus diesen Gründen werden, dann Polizei, Rettung, Feuerwehr angegriffen und no go Zonen geschaffen.
Ich habe das bewusst ganz dezent und vorsichtig formuliert.
Kann man ja in Net gut recherchieren.
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"Chainpunches - the breakfast of champions!" https://twitter.com/dieChisauKKB
http://www.kampfkunst-graz-bruck.at
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  #57  
Alt 25-04-2017, 10:46
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Kampfkunst: FMA & Silat und ein bischen Boxen aus Europa und Südostasien
 
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Zitat:
Zitat von die Chisau Beitrag anzeigen
die staatliche Ordnung nicht akzeptieren.
dumm, da die rettungsdienste nicht teil der exekutive und erst recht nicht der legislative oder der judikative sind. sie sind auch weder typische private "kapitalistische" großunternehmen, noch, soweit ich weiß, staatsbetriebe.
außerdem: selbst im krieg/bürgerkrieg soll (!) das rote kreuz oder der rote halbmond eigentlich eine gewisse "unantastbarkeit" garantieren. bomben auf ein krankenhaus bedeuten immer einen internationalen aufschrei.
die rettungsdienste haben auch auf militanten politischen veranstaltungen keinerlei "kombatantenstatus".
und bei angriffen durch hooligans zb. fehlt eigentlich jede politische intention, den "staat" als solchen angreifen zu wollen. dazu all die fälle, die gar nichts mit großveranstaltungen (weder politisch, noch fußball, noch konzerte/festivals) zu tun haben.

so was hat man einfach nicht zu machen. das ist ein moralisch/ethisches no go und keine politische, nicht mal eine "taktische" angelegenheit im rahmen irgendwelcher aufstandszenarien.

aber ich denke, da besteht hier kein diskussionsbedarf. da sind wir uns wohl alle einig.
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  #58  
Alt 25-04-2017, 10:50
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Kampfkunst: Kyokushin Budo Kai, Judo, Escrima, neuerdings auch viel rumstehe
 
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Dezent ausdrücken ist gar nicht erforderlich. Wenn belegbar ist, dass eine bestimmte Gruppe von Ausländern bei bestimmten Delikten überprozentual beteiligt ist, kann dass doch auch gerne hier rein. Lediglich eine Bewertung (warum das so ist, was man dagegen machen kann), sollte meiner Meinung nach in einem anderen Thread behandelt werden.

Ich muss jetzt ins Training, aber ich hoffe ich kann die neue Studie heute abend mal näher betrachten. Bisher habe ich mir nur den Artikel hier reinziehen können:
https://www.welt.de/politik/deutschl...serregend.html

Nachtrag: @Amasbaal: Bitte mach dafür einen eigenen Thread auf. Es wäre wirklich schön wenn man hier mal nur die Quellen (inklusive kritischer Betrachtung der Quellen selbst), beleuchten könnte.
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  #59  
Alt 25-04-2017, 10:50
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Kampfkunst: FMA & Silat und ein bischen Boxen aus Europa und Südostasien
 
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Zitat:
Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
die Bitte den Teil bezüglich politischer Gewalt im anderen Thread zu diskutieren.
da kommt man leicht durcheinander mit den beiden threads.
war aber nur als reaktion auf das zitierte gedacht, nicht als anregung zur diskussion.

hier jetzt nichts mehr.
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  #60  
Alt 25-04-2017, 11:01
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Zitat:
Zitat von Offline_Fighter Beitrag anzeigen
Darf ich dich fragen ob man früher auch noch gegen den Kopf getreten hat wenn einer bewusstlos am Boden lag? Heute ist es gang und gebe.
kann sein, dass es so etwas als "ausraster" mal gab, aber ich hab das selbst nie gesehen.

ab jetzt aber wirklich:
thomas l hat ja gerade noch mal klar gemacht, worum es hier geht: statistische fakten.
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Geändert von amasbaal (25-04-2017 um 11:03 Uhr).
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