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Aber ich kann dir das zeigen. wie wär's mit nem Jahresvertrag? kommt nämlich billiger. *händereib* (Hurra, 12 Seiten!!!)
__________________ Karl Painer: "Der Typ wurde zudringlich, worauf ich meinen „Charly Beinfeger“, aus dem Hap Ki Do nach Rückwärts ausführte..." |
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#169
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Außerdem ist doch nur ein vermiedener Kampf, ein wirklicher Sieg ![]() |
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| Nun gut, wer mals Stefan Raab beim Ringen sehen möchte: http://tvtotal.prosieben.de/tvtotal/...ag/index.html#
__________________ Wer faul ist, darf nicht dumm sein. |
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#172
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| Ringer sind asi, die ham voll kraft und wo die zuschlagen wächst dannach kein Gras mehr! Habs letztes Wochenende live gesehn |
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#173
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| hi, bin neu hier im forum.... habe schon ein wenig im forum gelesen, und finde es echt klasse. das thema hier hat mich besonders interessiert, da ich vom ringen komme. ich habe 6 jahre freistil und gr-römisch gerungen, und liebe diesen sport.. in der letzten zeit habe ich-allerdings leider nur sporadisch- kickboxen gemacht. ich habe mich aufgrund meiner ringer vergangenheit schon lange damit auseinandergesetzt, was denn das ringen unter den "kampfbetonten" sportarten so "besonders" macht. erstmal muss man betonen, daß ringer - in diesen sportarten- wirklich überdurchschnittlich ausgeglichen, friedlich und nicht aggressiv sind. zum training muss man sagen,daß es sehr hart ist, und auf kraft und kondition ausgelegt ist. deckung, hinter der man sich schützen kann. ich habe sehr viele sportarten gemacht (auch fußball u.s.w.), aber die anstrengungen, welcher ein ringkampf in ein paar minuten abverlangt, sind schon enorm. ihr müsst euch das dahingehend vorstellen: zwei auf kraft hin ausgelegte gegner müssen ALLES was sie an kraft mobilisieren können praktisch DAUERHAFT während des ganzen kampfes einsetzen. es gibt keine pause durch clinchen, kein erholen durch bewegung, keine deckung, hinter der man sich schützen kann. hinzu kommen dauerhaft anhaltende schmerzen durch griffe u.s.w. die im extremfall fast minutenlang anhalten können. und das ist der normalzustand bei einem ringkampf. aus diesem grund kann man sicherlich behaupten, daß ein durchschnittsringer einen guten grad ahtletik und somit kraft und kondition hat. meiner erfahrung nach ist ringertraining besonders hart.es gibt viele ringer, die sind 1.60m gr0ß und wiegen grade mal 60 kg, haben aber kraft ohne! ende. hinzukommt, daß geschwindigkeit - wie natürlich auch bei vielen anderen sportarten- sehr wichtig ist, und dementsprechend trainiert wird. mann muss nur mal schauen, wieviel liegestütze so ein ringer mal eben macht... zum vergleich mit kk würde ich folgendes sagen: ein ringer rechnet eher mit schlägen und tritten, als daß ein kk sportler mit den angriffen -gerade zu den beinen- rechnet. ob er damit umgehen kann, ist ein anderes thema. ein ringer würde im ernstfall nie vermuten, daß er bei der gegenwehr auf ringertechniken treffen würde... und trotzdem fährt im ernstfall das gleiche programm ab: gegner zu boden bringen und sichern. mit dieser art zu kämpfen kann man jemanden besiegen, ohne nur einen schlag oder tritt angewendet zu haben, sehr edel oder? allgemein wird der ringer immer darauf aus sein, die distanz so kurz wie möglich zu halten und die körperteile zu fixieren, mit denen du ihn treffen könntest. es gibt für ihn sozusagen nur ein vorwärts, und trifft man ihn nicht gleich, wird er sich sofort seinen gegenüber greifen und versuchen, ihn zu boden zu bringen. hierbei wird viel mit dem eigenen körpergewicht (des ringers) gearbeitet. er wird sich bevorzugt mit dem vollen gewicht auf der am boden liegenden person bewegen um dann die arme oder beine zu fixieren. beliebte haltetechnike sind z.b. den hals mit einem arm im schwitzkasten zu halten, und so lange so fest zuzudrücken, bis die aufgabe kommt oder die kraft des gegners weicht und er ihn schultern kann. auch hebeltechnike am boden gibt es . z.b. unterachselgriff bezüglich des topics: strategie kann nur sein, mit so wenigen treffern wie möglich maximale wirkung zu erzielen, und das schnell. bei freefigt kämpfen ist ja auch zu beobachten, daß fast jeder kampf nach kurzer zeit auf den boden übergeht. bis dahin muss man getroffen haben. p.s. vergleich judo und ringen: ringer haben grossen respekt vor anderen sportlern. judo aber ist bei den ringern -meiner erfahrung nach- nicht so hoch im kurs. der begriff "kleiderreissen" fällt da schon mal im zusammenhang mit judo. das liegt daran, daß ein ringer mit seinen techniken immer am körper direkt arbeitet.funktioniert auch nackisch. beim judo setzen ja viele techniken an der budo kleidung an. ringen ist also flexibler und setzt mehr auf kraft, da ein körper schwerer zu halten ist. desweiteren findet beim ringen ein intensiverer kampf am boden statt und der kampf wird nicht so schnell unterbrochen. normalerweise sind judo techniken für einen ringer kein problem. was sicherlich beide sportarten positiv vereint, ist u.a. die fallschule. da kann wohl keine sportart mithalten. ach ja, was man bei boxern ja manchmal bemängelt: die beine von ringern sind extrem trainiert, die kraftentfaltung erfolgt zu einem hohen teil auch aus den beinen, lowkicks und co. können die beine also gut wegstecken... grüße euer "neuer" Taurus |
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#174
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| Find ich einen guten Beitrag |
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| japp. ist ja auch im prinzip das was ich bereits schrieb. wobei ich hinzufuegen muss (um judo ein bisschen zu verteidigen ), auf der strasse laeuft man selten ohne kleidung rum. und viele judo techniken gehen auch ganz gut ohne.ich fuer mein teil versuche jedesmal nicht an gi sondern am koerper zu greifen, das heisst also nicht an aermeln sondern an armen bzw handgelenken, nicht am guertel sondern an der taille usw. ist eine alte gewohnheit aus meinen sambo zeiten, funktioniert auch ganz gut. weiterhin soll man beim judo auch nicht unbedingt mit 100% kraft arbeiten sondern eher die kraft und den bewegungsmoment des gegners moeglichst ausnutzen. heisst ja nicht umsonst sanfter weg. |
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#176
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| hi,... ich denke auch, daß ein körperbetonter judo-stil effektiv sein kann. allgemein erachte ich es aber als sehr schwierig, zu sehr auf das nutzen des gewichtes / der bewegungen des gegners zu setzen. ach ja, was mir eingefallen ist, ein ringer deckt normalerweise seine seitlichen kopfhälften nicht.... seitliche haken wären also nicht im "deckungssystem" des ringers enthalten. grüße taurus |
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#177
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| och das geht mit der zeit ganz gut. ich mache ja parallel noch taijiquan, es ergaenzt sich mit judo unheimlich gut. man lernt erstens das gleichgewicht viel besser zu behalten und zweitens den gegner viel besser zu spueren und eben seine kraft auszunutzen. nach ein paar jahren training werde ich sehr viel gegnerische kraft benutzen koennen denke ich. |
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#178
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| Verwirrt Euch mal alle net selbst..;-)) Wer in einer Sache sehr sehr gut ist, ist eigentlcih immer demjenigen überlegen, der eine sache so ganz gut macht und noch n paar andere so n Jahr oder zwei "nebenbei"... Man kann sich garnicht auf alles mit voller Aufmerksamkeit Jahrelang konzentrieren. Geht doch garnet. Man sollte sich immer auf seine Stärken verlassen und nicht wie ein Fähnchen im Wind von Hü nach Hott springen weil gerade dies in ist oder jener gerade in Reihe so-und-so-viele Leute mit dem-und-dem Stil bei Ultra-Oberhartkore.Fighting-XYZ besiegt hat. Es gibt stilübergreifend überall ausnahmesportler und es gibt auch unzählige ultratoughe Leute aus anderen sportarten, die einfach garkeine Lust auf diese ständige style-competitions der verschiedenen Sportarten/Kampfkünste untereinander haben. Es wird niemals den Fighter-der-Fighter geben. Zuviele Verbände und Leute die auf so´n Mixxed Quatsch auch gar keine Lust haben-. Und nur weil jemand der sein Leben einer KK widmet nicht so erpicht drauf ist bei den ganzen PRIDE´s und UFC´s dieser Welt mitzumachen, heisst das alles noch garnixx. Net jeder will kämpfen um des kämpfens willen. Ausserdem gibt´s da ja auch Verträge und exclusivitäten...;-)) Wenn einem der Wettkampf so wichtig ist, soll er sich doch erstmal in EINER Sache mindestens bis auf Europa-Ebene hochfighten und dann mal weitersehen. Diese dies-gege-jenes vergleiche sind so extreme mutmassungen, das es ja schon nichtmehr war ist. Durch dieses mal-links-mal-rechts Fähnchen-im-wind wird niemand auch nur in EINER Sache richtig top und das wars dann auch sofort, wenn da jemand kommt, der in einer Sache richtig Top ist. Was zugegebener Massen auf der Str. im Faktor 1:10000 nicht passieren wird. Aber nochmal: Fakt ist, das alle Topleute EINE Sache zig und aber zig Jahre gemacht haben und selbst in dieser EINEN Sache oft schon zur WELTSPITZE befördert/gehört haben, bevor die angefangen haben, sich weiterzuorientieren. Oder eben Ausnahmetalente. (Hallo? Klingelst?) Ich sage wenn jemand mixxed 10 Jahre Erfahrung hat mit jeweils zwei Jahren intensiv Judo, Kickboxen, Thaiboxen,Ringen, Jiu-Jitsu, den wird der Off-the-Shelf standart 10 Jahre Intensiv-Dauer-Boxer in unter 5 Sekunden k.o. schlagen. Gleiches gilt für jeden anderen Kram auch. Und das jemand auf der Strasse genau in DEINE Körpergrösse + Gewichtsklasse fällt ist doch auch nur LOL. Es sei denn man sucht danach und dann ist man selbst ein aso-Klopper. Ausserdem: Gilt für jeglichen Ballsport, Rennsport etc. Selbst wenn man die gleiche Zeit sport gemacht hat auch topfit körperlich ist sind es immer die one-headed Leute die on-top sind und sich erst recht spät weiterorientieren. Ich glaub net an diese ganze totalverwässerung die im Moment so in ist. Eine Sache richtig, alles andere zum VORBEUGEN und schluss. Jeder der das net einsiehst gehört der Popo vertrimmt..;-))) lg, toby Geändert von Shooter78 (14-11-2003 um 19:54 Uhr). |
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#179
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#180
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| hi, ist da nicht z.b. gerade eine biathletin weltmeisterin im normalen langlauf(?) geworden? ich denke, es gibt einige beispiele, bei denen nicht voll spezialisierte sportler meister einer spezialdisziplin werden. bei der leichtathletik -z.b. zehnkämpfer vs. spezialist - wird es in den schnellkraft -disziplenen (z.b. 100m spurt) kaum möglich sein für einen allrounder, meister zu werden. in den technik-kraft disziplinen (z.b. kugelstoßen) siehts da sicher ganz anders aus. für mich stellt sich die sache so dar, daß gerade im kampfsport eine gewisse vielseitigkeit vorteilhaft ist. liegt doch eigentlich schon in der natur der sache, nicht umsonst haben sich ja auf alle möglichen anforderungen hin die verschiedensten kampfstile entwickelt, gerade weil doch "anpassung" an herschende verhältnisse notwendig war. vielleicht ne analogie zum schach, je mehr möglichkeiten einer auseinandersetzung man berechnen und so durchschauen kann, desto mehr "raum" und möglichkeiten des angriffes und rückzuges hat man... nur mal so ein gedanke.... ansonsten, schönes wochenende!! grüße taurus |
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