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  #181  
Alt 15-11-2003, 01:24
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Kampfkunst: -
 
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Mannomann Shooter. Du hast anscheinend die Weisheit mit Löffeln gefressen, und Dich sehr schnell in alle Herzen geschrieben
Mir scheint es eigentlich sinnlos auf den ganzen Quatsch den Du Dir da zusammen reimst im einzelnen einzugehen.
Nur das eine. Nach Deiner Logik ist es also Blödsinn für einen Boxer sich auch mit, Kicks oder Bodenkampf zu beschäftigen? Brilliant
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  #182  
Alt 15-11-2003, 18:53
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zumindest hat Shooter mich dazu gebracht, nachzudenken , ich bin nämlich auch zur Zeit auf dem hochnotmodischen Cross - Trip, und je mehr ich dabei meine ursprüngliche Passion, das reine Boxen, tendenziell verlerne, um so mehr spüre ich quasi instinktiv, dass ein reiner Boxer jetzt vermutlich eher bessere Karten gegen mich hätte als vorher, wenn er voll rangeht und nicht lang fackelt und evtl. noch die erste Schrecksekunde ausnützt. Insofern versteh ich Shooter schon, aber alles in allem kann man eigentlich nur Folgendes zu seinen lesenswerten Betrachtungen sagen:
Kann man so, oder auch so sehen
Außerdem frage ich mich, wie das dann bei Leuten aussieht, die ein vielseitiges System betreiben, wie etwa JKD, Ninjutsu, Ju-Jutsu oder auch Kung Fu usw. : Sind die nach 10 Jahren dann auch alle einem Cross-Trainer, der überall 2 Jahre lang reingeschnuppert hat, turmhoch überlegen ? Ist das logisch, oder beißt sich da die Katze in den ******* ?
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  #183  
Alt 15-11-2003, 19:00
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Kampfkunst: Thai-Kick, Ninjutsu, Ringen
 
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Randnote:
schon witzig, wenn Wörter wie "*******" automatisch editiert werden, denn diese Wörter können wie hier auch Teil eines absolut einwand- und jugendfreien Topos sein, und erst durch die Editierung entsteht eine, in diesem Fall absolut überflüssige obszöne Konnotation aber egal
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  #184  
Alt 15-11-2003, 19:38
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Hi Junx.

Teilweise muss ich Euch recht geben aber:

Ihr glaubt doch selbst net, das wenn man mal dies und mal das macht um "vielseitig" zu sein, man es jemals mit einem straighten jahrelangen one-skill-meschen aufnehmen kann? das ist absolut nicht machbar.

ausserdem: die ach-so-tolle UFC hin oder her, aber die Pro-Wrestler, die da die Pro-Boxer (oder JuJutsu den Stil XYZ oder wie auch immer) besiegen sind halt auch jahrelange (!) Wrestler, eben Topleute in IHREM Fach, die danach irgendwann auf Crosschallenge (UFC/PRIDE/Whatever) umgestiegen sind, weils in ihren "machbarkeitsbereich" fällt. Selbst n Bob Sapp war zwar "NUR" NFL Pro,aber trotzdem (fast) alles Profis. Und auch net jeder dahergelaufene Depp wird NFL Profi also wird der schon n bissl mehr Kraft haben als der 08/15 Bodybuilder von Nebenan.

Und man(n) wird eben meisst nur in EINER Sache Vollpro, es sei denn es gibt sehr artverwandte Dinge, die man mit einbindet und/oder man ist so talentiert, das man wirklich zwei recht unterschiedliche Sachen meistern kann. Aber wieviele Menschen dieser Sorte gibt es bitte WELTWEIT? Also ist das DEFINITIV nicht die Norm.

Ich weiss jetzt zwar net genau, ob ich mich gaanz oben falsch ausgedrückt habe oder net oder ob ich Eure letzten threads da falschverstanden habe. Ich gebe Euch teils schon recht aber wir sind uns doch schon einig, das egal wer in wievielen Richtungen/Arten vorne mit dabei ist, eigentlich immer eine "Aushängeschild"-Sportart hat/macht in der er besonders glänzt, oder?

Aber ich denke, das seht Ihr schon ähnlich, nur hab ich mich vielleicht wirklich einfach falsch ausgedrückt... ;-)


EDIT: @Holys: Brilliatn? Nööö... nur wird der Boxer in erster Linie versuchen ein guter Boxer zu werden bevor er anfängt sich mit Boden/Hebeln/Kicken etc zu befassen, oder? Sonst wär er ja kein Boxer..;-)) Und irgendwie hab ich wohl n Talent Leuten auf die Füsse zu treten...;-)))

lG,

toby

Geändert von Shooter78 (15-11-2003 um 19:50 Uhr).
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  #185  
Alt 15-11-2003, 19:50
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mal dies mal das find ich genauso Quatsch wie Du.
Vielseitig heißt für mich aber auch nicht, daß man von allem nichts kann, sondern das man mit möglichst vielen verschiedenen Situationen umgehen kann. Also möglichst breites Spektrum abzudecken. Auch ein Ringer tut gut daran, sich mit Schlag- und Kickdistanz und anderem Zeug auszukennen. D.h. aber nicht, daß er 2 Jahre aussetzen muß um Kickboxen oder anderes zu trainieren
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  #186  
Alt 15-11-2003, 19:53
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Zitat:
Zitat von holyshit
mal dies mal das find ich genauso Quatsch wie Du.
Vielseitig heißt für mich aber auch nicht, daß man von allem nichts kann, sondern das man mit möglichst vielen verschiedenen Situationen umgehen kann. Also möglichst breites Spektrum abzudecken. Auch ein Ringer tut gut daran, sich mit Schlag- und Kickdistanz und anderem Zeug auszukennen. D.h. aber nicht, daß er 2 Jahre aussetzen muß um Kickboxen oder anderes zu trainieren
Genau das ist der Punkt...

ICH sollte mehr meine schriftliche Ausdrucksform trainieren,
dann hätt ich mir den ganzen Quark sparen können..
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  #187  
Alt 16-11-2003, 12:50
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Zitat:
Zitat von Shooter78
Ihr glaubt doch selbst net, das wenn man mal dies und mal das macht um "vielseitig" zu sein, man es jemals mit einem straighten jahrelangen one-skill-meschen aufnehmen kann? das ist absolut nicht machbar.
Die Resultate welcher Kämpfe haben dich doch gleich zu dieser weisen Einsicht kommen lassen?
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  #188  
Alt 17-11-2003, 12:20
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Exclamation Konzept

Vielseitig heißt für mich nicht "mal dies oder mal das". Vielseitig heißt für mich den Kampf zu analysieren und dann ein Konzept für ein Training zu entwickelt, was mich bestens drauf vorbereitet. Sei es jetzt SV oder MMA. Sinnloses trainieren irgendwelcher Stille bringt sicher nichts, aber trainieren mit logischen und durchdachten Konzept z.B JUJUTSU, ist sicher reinen Wettkampfsporarten überlegen!! Ein realer Kampf ist nicht planbar oder vorhersehbar, es ist ein kurzseitiges Chaos auf das man mit allen was hat reagieren muß !! Natürlich kann ich nicht so sauber boxen wie ein Boxer, muß ich auch nicht!! Ich brauch das Boxen nur um ne Distanz zu überbrücken, und danach gehts weiter mit ........was auch immer!! Jedenfalls gibts es etliche trad. Stille die betreiben seit Jahrzehnte Training, die etliche Sparten des Kampfes beinhalten, nur heute heißt es halt "CROSS".
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  #189  
Alt 17-11-2003, 13:57
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Zitat:
aber trainieren mit logischen und durchdachten Konzept z.B JUJUTSU, ist sicher reinen Wettkampfsporarten überlegen!!
also wenn du jetzt mit "JUJUTSU" das deutsche Ju-Jutsu (DJJV) meinst, dann frag ich mich A) wo du da ein Konzept siehst, und B) ob du schon mal mit einem Boxer Freikampf getestet hast, denn das dürfte für >80% der Vereins-Jujutsokas das überraschend rasche Ende bedeuten, egal ob auf der Matte oder neben dem Gulli aber das ist natürlich nur meine Meinung, hat also nichts weiter zu bedeuten Man sollte wirklich jedes Jahr einen Boxer in alle JJ-Vereine schicken, damit die mal merken was gespielt wird und wo sie eigentlich stehen (bzw. liegen)
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  #190  
Alt 17-11-2003, 15:00
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Exclamation @ neutral

Also ich trainiere regelmäßig mit Leuten die andere Stile ausüben darunter sind auch Boxer, diese haben beim Freikampf keine Hemmungen mir eins voll auf die Birne zu ballern und weiter!! Stell Dir vor ich trainiere sogar mit Welt- und Europameistern in Kickboxen und Ringen und weiter !! Ich habe mit DJJV angefangen und finde das hinter diesem Stil ein Konzept steckt!! Damit meine ich daß dort die 3.Parts eines Kampfes durchgenommen werden,und mögliche Position eines Kampfes gezeigt werden!! Stand,Clinch und Boden!! und Diese mit guten Übungen,Techniken und Spiele an den Mann(Frau) gebracht werden.
Das JJ hat mir ne gute Basis für meine jetzigen Sport gegeben(MMA) und deswegen schau ich immer wenn ich mal Zeit hab in meine alten JJ-Verein vorbei!
Es tut mir Leid für Dich, daß Du andere Erfahrungen gesammlet hast, trotzdem sollte man nicht alles pauschalisieren !

denn das dürfte für >80% der Vereins-Jujutsokas das überraschend rasche Ende bedeuten

Ja, vielleicht der Abendgruppe 35-54!! Aber sicher nicht 80% der Wettkampfjujutsukas!! Die sind nämlich sehr,sehr fit !!Siehe Berlin-Allkampf oder German-Open in Hanau.


Man sollte wirklich jedes Jahr einen Boxer in alle JJ-Vereine schicken, damit die mal merken was gespielt wird und wo sie eigentlich stehen (bzw. liegen)

Nicht nötig, denn die meisten Trainier/Schüler machen sowieso was nebenher z.B Thaiboxen,Boxen,WT oder SHIDO. Also wer mal mit richtigen MuayThai-Kämpfern im Ring gestanden hat den braucht mann nicht zeigen was gespielt wird...............und Diese Erfahrung trag ich dann zurück ins JJ-Training.



Mann kann das DJJV oder andere JJ Stile zum Waschweibersport verkommen lassen oder es knallhart machen wie MuayThai!! Es kommt immmer auf die ausführende Person drauf an!! SORRY, das Du dir das nicht vorstellen kannst!!
Ausserdem könntest Du mal Deine AUSSAGEN begründen NEUTRAL, oder kannst DU nur irgendwelche Behauptungen aufstellen? Wie immer!
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Geändert von Ortega (17-11-2003 um 15:25 Uhr).
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  #191  
Alt 17-11-2003, 20:09
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Zitat:
Mann kann das DJJV oder andere JJ Stile zum Waschweibersport verkommen lassen oder es knallhart machen wie MuayThai!! Es kommt immmer auf die ausführende Person drauf an!! SORRY, das Du dir das nicht vorstellen kannst!!
Ausserdem könntest Du mal Deine AUSSAGEN begründen NEUTRAL, oder kannst DU nur irgendwelche Behauptungen aufstellen? Wie immer!
genau, man kann es zum Waschweibersport verkommen lassen oder es knallhart machen - zumindest theoretisch sehe ich das auch so. Gesehen hab ich es allerdings so (knallhart) nicht, aber im Wettkampfbereich mag es sowas (hoffentlich !) geben, sonst wär es ja fast eine Farce. Das Konzept sehe ich theoretisch auch, in der Praxis aber eher ein "so, heute machen wir mal Randori, dann macht jeder an seinem Gürtelprogramm, dann ein paar Savate-Techniken..." usw. Von daher sehe ich auch nicht ganz was ich da begründen muss, ich denke du weißt in etwa was ich gemeint habe, jedenfalls hört es sich so an.
Guten Abend.
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  #192  
Alt 18-11-2003, 21:46
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Kampfkunst: Boxen
 
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So, jetzt geb ich auch mal meinen unmassgeblichen Senf zum Besten. Ich kenne bzw. kannte einige Ringer und schätze die Sache nach ein paar spielerischen Trainingskämpfchen so ein: In einer realistischen Zweikampfsituation (also kein Sport sondern Zoff mit einem Unbekannten, keiner von beiden weiss was der andere draufhat) würde es einen Riesenunterschied ausmachen, wer wen angreift. Greift der Ringer an, hat man eine Chance, vor allem wenn er griechisch-römisch angreift. Als Boxer oder Thaiboxer kann man speziell in dieser Situation mit harten Hakenserien und/oder Ellbogen einiges ausrichten. Ringer sind zäh und können einiges wegstecken, aber unverwundbar sind sie auch nicht. Man muss halt schauen, dass man nach der Serie Land gewinnt, und dann aus der Distanz die nöchste Angriffswelle erwarten. Wenn eine kommt, hat man nícht hart genug geschlagen.
Bei tiefangesetzten Freistilangriffen siehts schon bitterer aus, da bräuchte man schon exzellente Reflexe, ein hartes Knie und weg. Und das mehrmals, je nach Entschlossenheit des Angreifers.

So richtig bitter wirds meiner Erfahrung nach aber immer dann, wenn man selbst angreift. Da freut sich der Ringer. .
Meine erste Erfahrung was Ringer so draufhaben lief ungefähr folgendermassen
ab: Ich auf ihn zu, Hüftwurf, ich bewegungslos am Boden. Ein Arm unter meinem Körper fixiert, den anderen in einem dermassen perversen Hebel, dass ich also nun wirklich ü-ber-haupt keine Lust mehr hatte, mich irgendwie zu bewegen. Und mein Gegner hatte noch eine Hand frei, mit der er mir ganz bequem andeutungsweise die Kauleiste zertrümmerte. Das hätte der noch minutenlang so weitermachen können, wenn Ringer einen mal haben ist Ambach.

Meine weiteren Erfahrungen haben sich von der ersten eigentlich nicht wesentlich unterschieden. Der, mit dem ich da rumgehampelt habe, war allerdings auch gut.
Das einzige, was einigermassen hinhaute: Nie frontal angreifen, sondern Diagonal-Step und Lowkick und dann schnell wieder weg.

Btw: Einer aus Schifferstadt hat damals bei uns in Mannheim Muay Thai mittrainiert, der war natürlich im Clinchen ein As.

Fazit: Vor Ringern habe ich einen Heidenrespekt. Meiner Meinung nach ist Ringen der unterschätzteste Kampfstil überhaupt.
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  #193  
Alt 18-11-2003, 22:02
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Kampfkunst: I don't believe in styles anymore... ;-)
 
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Zitat:
Zitat von Avila
So, jetzt geb ich auch mal meinen unmassgeblichen Senf zum Besten. Ich kenne bzw. kannte einige Ringer und schätze die Sache nach ein paar spielerischen Trainingskämpfchen so ein: In einer realistischen Zweikampfsituation (also kein Sport sondern Zoff mit einem Unbekannten, keiner von beiden weiss was der andere draufhat) würde es einen Riesenunterschied ausmachen, wer wen angreift. Greift der Ringer an, hat man eine Chance, vor allem wenn er griechisch-römisch angreift. Als Boxer oder Thaiboxer kann man speziell in dieser Situation mit harten Hakenserien und/oder Ellbogen einiges ausrichten. Ringer sind zäh und können einiges wegstecken, aber unverwundbar sind sie auch nicht. Man muss halt schauen, dass man nach der Serie Land gewinnt, und dann aus der Distanz die nöchste Angriffswelle erwarten. Wenn eine kommt, hat man nícht hart genug geschlagen.
Bei tiefangesetzten Freistilangriffen siehts schon bitterer aus, da bräuchte man schon exzellente Reflexe, ein hartes Knie und weg. Und das mehrmals, je nach Entschlossenheit des Angreifers.

So richtig bitter wirds meiner Erfahrung nach aber immer dann, wenn man selbst angreift. Da freut sich der Ringer. .
Meine erste Erfahrung was Ringer so draufhaben lief ungefähr folgendermassen
ab: Ich auf ihn zu, Hüftwurf, ich bewegungslos am Boden. Ein Arm unter meinem Körper fixiert, den anderen in einem dermassen perversen Hebel, dass ich also nun wirklich ü-ber-haupt keine Lust mehr hatte, mich irgendwie zu bewegen. Und mein Gegner hatte noch eine Hand frei, mit der er mir ganz bequem andeutungsweise die Kauleiste zertrümmerte. Das hätte der noch minutenlang so weitermachen können, wenn Ringer einen mal haben ist Ambach.

Meine weiteren Erfahrungen haben sich von der ersten eigentlich nicht wesentlich unterschieden. Der, mit dem ich da rumgehampelt habe, war allerdings auch gut.
Das einzige, was einigermassen hinhaute: Nie frontal angreifen, sondern Diagonal-Step und Lowkick und dann schnell wieder weg.

Btw: Einer aus Schifferstadt hat damals bei uns in Mannheim Muay Thai mittrainiert, der war natürlich im Clinchen ein As.

Fazit: Vor Ringern habe ich einen Heidenrespekt. Meiner Meinung nach ist Ringen der unterschätzteste Kampfstil überhaupt.




Stimmt schon....allerdings wurde auch schon ein Mark Kerr oder Mark Coleman besiegt (allerdings eher im Stehen bzw. dort wurde der Schaden angerichtet, der die Niederlage einleitete), aber wenn die dich erstmal unter sich haben, dann wird's extrem heiss...Ringen wird unterschätz, weil Schläge nicht üblich sind, werden die aber dem Ringen beigefügt (Shooto)...uiuiui...harte Probe.
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  #194  
Alt 18-11-2003, 23:30
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Naja, im Ringen als Sport sind Schläge natürlich nicht üblich, aber in der realen SV-Situation rechnet sich der Ringer natürlich schon aus, wie er angegriffen wird, und so weltfremd dass sie nicht mal draufhauen könnten sind die Jungs ja nicht.
Ich hatte meinen Beitrag geschrieben, nachdem ich so 8 seiten gelesen hatte, jetzt erst den Rest. Dem, was Taurus geschrieben hat, gibts wenig hinzuzufügen.
Vielleicht sind Ringer deswegen so friedlich, weil sie (in der realen SV-Situation!) einfach besser damit fahren, wenn sie angegriffen werden. Da nimmt ihnen der ehrenwerte Gegner freundlicherweise die Arbeit der Distanzüberbrückung ab.
Und was den Angreifer dann erwartet, ist halt auch deswegen so erschreckend, weil es für ihn so unüblich und überraschend ist, da er eigentlich mit einer Faustkampf- oder Trittkampfphase rechnet.

Ich denke, ausserhalb des Rings bzw. der Matte hat man als Angreifer (bei einigermassen vergleichbarer Physis und Kampfgeist) gegen einen guttrainierten Ringer, der auch ein bisschen was einstecken kann, allerhöchstens dann Chancen, wenn man weiss, dass er Ringer ist, und seine Strategie darauf einstellt. Ansonsten läuft man ihm (sozusagen) voll ins Messer.

Als Angegriffener hätte man m.E. etwas bessere Karten.

Aber Ringer sind ja friedlich.
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  #195  
Alt 22-12-2003, 00:07
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Hallo,





es spielt eigentlich keine Rolle gegen wen man sich wehren sollte, es ist immer am besten, wenn man die Distanz bewahrt und im sehr ernsthaften Falle die am nächsten liegenden Punkte wählt, wie Zehen oder Vorzugsweise Knien, einfach gesprochen , ins Knie treten. Akrobatik und Stands wie in Filmen mit sauberen Techniken sind meistens zu umständlich, um auf der Straße einen Angriff zu bestehen.

Im Krieg denkt man wie ein Krieger und nicht wie ein Techniker, wobei der vollkommene Kämpfer nie zu einem Kampf kommen lässt und mit seiner Geisteshaltung durch die friedliche, aber auch bestimmende Überzeugungskraft den Kampf weder gewinnt noch verliert, weil er eine höhere geistige

Ebene erreichte und Konflikte nicht mit Gewalt löst, sondern durch die Macht seines Geistes.

Praktisch gesehen gibt es Meister ( wie z.B. in Bujutsu) die sich selbst im Kampf gegen viele Gegner nicht mal berühren lassen und aber niemanden verletzen, sondern heftige Schläge verteilen, bis der Gegner müde wird und von weiteren Angriffen absieht.

Daher lasse uns fleißig üben, damit wir diese Meisterschaft auch erreichen ;-)



Gruß



slawo

Geändert von slawo (22-12-2003 um 00:43 Uhr).
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