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  #1  
Alt 22-10-2011, 08:14
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: früher mal bisschen judo
 
Registrierungsdatum: 30.11.2010
Alter: 27
Beiträge: 16
Standard Blickkontakt

Hallo...
Mich würde mal interessieren wie aus "SV-Sicht", mit Blickkontakt umgegangen wird bzw. ob und wenn was da für ein Verhalten angeraten wird.
Die Frage beschäftigt mich schon lange da ich der meinung bin, dass die meisten Situationen bereits durch Blicke beginnen bzw. durch das falsche Verhalten. Mir ist natürlich klar, dass man nicht ängstlich zum Boden sehen sollte bzw. immer ängstlich den Blickkontakt zu meiden.
Aber ich merke ja jeden Tag überall wie allgegenwärtig diese bösen Blicke sind von den ganz harten Gestalten und auch allgemein, dass es da ganz klare ungeschriebene Regeln gibt im Bezug auf z.B. die Dauer des erwiederten Blickes.

Es ist halt oft einfach nur ein albernes Kräftemessen wie z.B. wenn ich im Bus sitze und merke mich sieht Jemand an und ich erwiedere seinen Blick und halte diesen, dann kann man richtig spühren wie die Spannung pro Sekunde zunimmt und es gibt genug Konsorten die sich dadurch provoziert fühlen.
Eine andere Beispielsituation wäre, dass man nachts an einer Gruppe die offensichtlich aggressiv ist vorbei muss. Was wäre da das "beste" Verhalten? Wenn man so tut als würde man sie nicht wahrnehmen wirkt das sehr unglaubwürdig und gilt eher als Zeichen der Schwäche, wenn man allerdings ihre Blicke erwiedert kann das auch sehr schnell schief gehen. Guckt man zu lange fühlen sie sich provoziert, guckt man zu plötzlich weg wird dies als Angst gedeutet. Es ist ein Drahtseilakt. Klar man muss Stärke zeigen und selbstbewusst auftreten aber wenn es um Deeskalation bzw. die Vermeidung einer Situation geht die eben diese überhaupt notwendig macht, müsste so etwas doch im Lehrplan von SV-Systemen enthalten sein.

Nunja jeder hat da warscheinlich seine ganz eigene Herangehensweise oder man setzt einfach konsequent den Killerblick auf. Aber mich würde einfach mal interessieren was die "professionelle" Meinung zu diesem Thema (falls existent) ist, da ja sonst auch über alles philosophiert wird bzw. zu allem eine Meinung besteht...

Jede Meinung ist Willkommen.

Geändert von phriek (22-10-2011 um 08:17 Uhr).
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  #2  
Alt 22-10-2011, 08:37
Benutzerbild von domo77
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Jiu Jitsu/Judo
 
Registrierungsdatum: 11.10.2011
Ort: bei Köln
Alter: 34
Beiträge: 1.087
Standard

was ihr immer für probleme habt....

sowas wie den Böser Blick ? Wikipedia gibt es nicht..

wenn einer böse guckt, einfach ignorieren...was ist daran so schwer?
warum soll ich mein niveau verlieren und so doof sein wie der Bösegucker??

ich bin jedem, der konflikte sucht überlegen..
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  #3  
Alt 22-10-2011, 09:29
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: früher mal bisschen judo
 
Registrierungsdatum: 30.11.2010
Alter: 27
Beiträge: 16
Standard

Aha ok gut, dass das geklärt ist. Es hat doch niemand gesagt, dass man sich seinem Niveau anpassen soll... Und ein problem hab ich auch nich.
Und, dass es sowas wie "den" bösen Blick nicht gibt is klar aber ich weiss ja nich wo du llebst aber ich seh hier ständig Leute die mit jedem Schritt den sie gehen, jeder kleinsten Bewegung, jedem Wort und jedem Blick zeigen und beweisen müssen wie hart und unfassbar "männlich" sie sind und die einfachste Methode sich mit anderen Männchen zu messen ist eben Blickkontakt. Treten die dann in Gruppen auf und du nich, dann hilft dir dein Überlegenheitsgefühl auch nich. Darum gehts aber auch garnich.

Ich hab schon meine Art mit solchen Blicken umzugehen auch wenn sie mich nerven. Ich wollte einfach nur mal wissen ob Blicke bzw. Blickkontakt in der SV aus "professioneller" Sicht von Bedeutung sind bzw. was die Ansichten von SV spezialisten sind oder ob das garkein thema ist.
Den Leuten wird ja auch beigebracht wie sie reden, stehen und denken sollen also wieso nicht auch wie sie mit augenkontakt umgehen bzw. ob sie ihn lieber komplet vermeiden ? etc.

Ich mein vieleicht guckt ihr ja auch einfach niemandem in die Augen es sei denn er redet mit euch. keine ahnung

Geändert von phriek (22-10-2011 um 09:40 Uhr).
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  #4  
Alt 22-10-2011, 09:35
Benutzerbild von C-MO
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: boxen (bald vielleicht mma)
 
Registrierungsdatum: 27.01.2010
Alter: 26
Beiträge: 2.289
Standard

ich guck immer weg da ich es unsinnig finde mir ein blickbattle mit nem fremden deppen zu geben nur weil er die bestätigung braucht ein ganz cooler zu sein ....es ist mir einfach zu kindisch weißte ....wenn er es als schwäche wahrnimmt ist es mir egal ...wenn er dann rüber kommen will um den affen zu machen DANN ist es soweit etwas zu "tun" aber nicht wenn du einfach im bus oder restaurant sitzt ....ich habe mir früher auch oft gedanken darüber gemacht denn es ist schon ein komisches thema aber weißt du was die beste antwort ist ? nicht nur in bezug auf dieses thema sondern auf viele :

scheiß einfach drauf
__________________
"I dont believe in an eye for an eye, I believe in two eyes for an eye" - Bas Rutten
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  #5  
Alt 22-10-2011, 12:54
Benutzerbild von Käptn_Blaubär
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Nasse Küken trocken fönen.
 
Registrierungsdatum: 20.10.2011
Ort: Im Pott
Beiträge: 111
Standard

Wenn mich jemand Fremdes längere Zeit anguckt, gucke ich ihn auch kurz an und nicke dann mit dem Kopf so nach dem Motto: "Guten Tag..."
Dann hat man die Sache für sich abgeschlossen und kann wieder dahin gucken, wo es sich mehr lohnt.

Wenn man etwas mutiger ist, kann man auch auf die vielzitierte Frage: "Was guckst Du?" antworten: "Weil ich Augen habe" oder besser noch: "Weil Du so schön bist".

Um aber möglichst gefahrlos aus der Sache rauszukommen, würde ich nicht versuchen, den Blick länger zu halten. Auch wenn sich viele nur einen Spaß daraus machen, so nach dem Motto: Wer zuerst wegguckt, hat verloren..."

Ob Du dabei dann einen "ängstlichen" Eindruck auf den anderen hinterlässt, sollte Dir - mit Verlaub - scheißegal sein.
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  #6  
Alt 22-10-2011, 13:36
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Allkampf-Kenjukate
 
Registrierungsdatum: 27.07.2011
Alter: 24
Beiträge: 106
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@phirek kommst du aus na großen stadt? ^^

ist ja oft so das dorfkinder in na stadt schneller mal stress kriegen, weil sie sich an diese ungeschriebenen gesetze nicht halten können.
also bei verdächtigen gruppen bin ich immer gut damit gefahren mit scheißegal einstellung dran vorbei zu laufen... man sollte halt erahnen wenn man anschauen kann und wen nicht
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  #7  
Alt 22-10-2011, 14:15
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
Registrierungsdatum: 20.06.2002
Ort: Osterholz-Scharmbeck
Alter: 46
Beiträge: 8.746
Blog-Einträge: 2
Standard

Ich gehe mal von der Situation im Bus oder der Bahn usw. aus. Es sind also
Räume, aus denen man nicht so einfach entfliehen kann. Die allermeisten
Leute wissen um die Problematik dieser Räume und das dadurch mögliche
Aggressionspotenzial. Daher Lesen sie Bücher, schauen aus dem Fenster, auf
den Boden, tun als würden sie schlafen, hören Musik usw. usf. Dies läuft alles
eher unterschwellig ab. Auch das Erkennen von Aggression erfolgt auf
diesem Wege. Es ist also meisten nicht nötig, jemanden anzusehen, um zu
erkennen, das er uns "auf dem Kieker" hat. Das spürt man! Nun möchte man
sich meistens vergewissern, ob er auch wirklich uns meint. Also schauen wir
hin. Nun gilt es eine "emotionslose" Mimik aufzusetzen. Man "gleitet" mit
dem Blick über den möglichen Kontrahenten und sollte hier bei nicht allzu
lange verharren. Der Blick sollte nur ein "ich habe die gesehen" signalisieren.
Nicht mehr aber auch nicht weniger. Dies geschieht in Bruchteilen von
Sekunden. Danach einfach weiter durch die Menge "gleiten". Gerne auch aus
dem Fenster.

Viele sehen das "Wegsehen" als Verlust an. Bzw. das man "nachgibt" und
schon das Opfer ist. Dies ist aber nicht richtig. Man kann auch "alles
Wichtige" erkenne, wenn man z.B. leicht an ihm vorbei sieht. Michel Ruge
spricht hier von dem sogn. "Schattensehen", in seinem Buch "Das Ruge
Prinzip"
. Dies empfehle ich auch auf diesem Wege. Das sind auch Übungen
drin, durch die kann man das richtige Verhalten lernen. Ansonsten kann man
auch zwischen die Augen schauen oder kurz unter das Kinn.
Wichtig ist hierbei nicht "runter" zu schauen oder ängstlich. Natürlich sollte
man auch das "Starren" vermeiden.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
www.selbstschutzakademie.de www.senki-ma.com
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  #8  
Alt 22-10-2011, 14:44
Benutzerbild von Linus
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Kampfkunst: ein Lächeln sagt mehr als 1000 Worte
 
Registrierungsdatum: 10.10.2004
Ort: Ruhrgebiet
Alter: 39
Beiträge: 844
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Wenn du kein Ego Problem hast, kannst du einfach lächeln und dann weg sehen.

Ansonsten gefällt mir der Hinweis von Sven K. hinsichtlich des Buches von Michel Ruge.
__________________
Humor ist der beste Schwimmring auf dem Strom des Lebens. (Wilhelm Raabe )
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  #9  
Alt 22-10-2011, 15:53
Benutzerbild von 3L9O
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: leute mit vielen ks
 
Registrierungsdatum: 07.05.2009
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Beiträge: 1.548
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Zitat:
Zitat von phriek Beitrag anzeigen
Hallo...
Mich würde mal interessieren wie aus "SV-Sicht", mit Blickkontakt umgegangen wird bzw. ob und wenn was da für ein Verhalten angeraten wird.
Die Frage beschäftigt mich schon lange da ich der meinung bin, dass die meisten Situationen bereits durch Blicke beginnen bzw. durch das falsche Verhalten. Mir ist natürlich klar, dass man nicht ängstlich zum Boden sehen sollte bzw. immer ängstlich den Blickkontakt zu meiden.
Aber ich merke ja jeden Tag überall wie allgegenwärtig diese bösen Blicke sind von den ganz harten Gestalten und auch allgemein, dass es da ganz klare ungeschriebene Regeln gibt im Bezug auf z.B. die Dauer des erwiederten Blickes.

Es ist halt oft einfach nur ein albernes Kräftemessen wie z.B. wenn ich im Bus sitze und merke mich sieht Jemand an und ich erwiedere seinen Blick und halte diesen, dann kann man richtig spühren wie die Spannung pro Sekunde zunimmt und es gibt genug Konsorten die sich dadurch provoziert fühlen.
Eine andere Beispielsituation wäre, dass man nachts an einer Gruppe die offensichtlich aggressiv ist vorbei muss. Was wäre da das "beste" Verhalten? Wenn man so tut als würde man sie nicht wahrnehmen wirkt das sehr unglaubwürdig und gilt eher als Zeichen der Schwäche, wenn man allerdings ihre Blicke erwiedert kann das auch sehr schnell schief gehen. Guckt man zu lange fühlen sie sich provoziert, guckt man zu plötzlich weg wird dies als Angst gedeutet. Es ist ein Drahtseilakt. Klar man muss Stärke zeigen und selbstbewusst auftreten aber wenn es um Deeskalation bzw. die Vermeidung einer Situation geht die eben diese überhaupt notwendig macht, müsste so etwas doch im Lehrplan von SV-Systemen enthalten sein.

Nunja jeder hat da warscheinlich seine ganz eigene Herangehensweise oder man setzt einfach konsequent den Killerblick auf. Aber mich würde einfach mal interessieren was die "professionelle" Meinung zu diesem Thema (falls existent) ist, da ja sonst auch über alles philosophiert wird bzw. zu allem eine Meinung besteht...

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es zählt nicht, wielang man jemanden anguckt, sondern es zählt WIE man einen anguckt, also auf welche art und weise
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  #10  
Alt 22-10-2011, 16:00
Benutzerbild von 3L9O
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: leute mit vielen ks
 
Registrierungsdatum: 07.05.2009
Alter: 16
Beiträge: 1.548
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Zitat:
Zitat von C-MO Beitrag anzeigen
ich guck immer weg da ich es unsinnig finde mir ein blickbattle mit nem fremden deppen zu geben nur weil er die bestätigung braucht ein ganz cooler zu sein ....es ist mir einfach zu kindisch weißte ....wenn er es als schwäche wahrnimmt ist es mir egal ...wenn er dann rüber kommen will um den affen zu machen DANN ist es soweit etwas zu "tun" aber nicht wenn du einfach im bus oder restaurant sitzt ....ich habe mir früher auch oft gedanken darüber gemacht denn es ist schon ein komisches thema aber weißt du was die beste antwort ist ? nicht nur in bezug auf dieses thema sondern auf viele :

scheiß einfach drauf
er will aber wissen, wie er vermeiden kann, dass so aggressive typen das als angst wahrnehmen und ihn dann schlagen wollen.
deswegen kann er nicht drauf scheißen, was der andere von ihm denkt, weil er ihn nicht provozieren will und auch nicht als ängstlicher typ dastehen will
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  #11  
Alt 22-10-2011, 16:56
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
Registrierungsdatum: 20.06.2002
Ort: Osterholz-Scharmbeck
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Beiträge: 8.746
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Zitat:
Zitat von 3L9O Beitrag anzeigen
es zählt nicht, wielang man jemanden anguckt, sondern es zählt WIE man einen anguckt, also auf welche art und weise
Das stimmt so leider nicht. Wenn mich jemand anschaut und ich ihm
"lange" in die Augen schau, fassen viele dies als Kränkung bzw.
Anmache auf. Daher provoziert langes Anstarren in den allermeisten
Fällen. Zu dem WIE hatte ich ja schon was geschrieben.
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Bis denn. Euer Sven.
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  #12  
Alt 22-10-2011, 18:06
Benutzerbild von Droom
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Kampfkunst: Muay Thai, Luta Livre
 
Registrierungsdatum: 26.08.2010
Alter: 22
Beiträge: 559
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ich hab da nen ganz einfach Trick. Gucke die Leute einfach kurz emotionslos an, so das sie sehen das ich sie wahrgenommen habe und schaue dann einfach SEITLICH (wichtig! nicht nach unten) wieder an ihnen so vorbei das ich sie nur noch im Augenwinkel sehe.
Damit beobachte ich sie weiter aber geben keinen Grund das sie sich "geblickfi*kt" fühlen
Außerdem zeigt man ihnen damit das sie einem egal sind und man weder ihr Opfer noch ihr Gegner ist.

Dazu halt noch ne aufrechte Haltung (nicht immer auf den Boden gucken oder zusammangekauert in der Bahn sitzen) und etwas Selbstbewusstsein und schon wird man wie ich nur sehr sehr selten angepöbelt
__________________
"Kämpfen bis zum Ziel" ---> http://www.youtube.com/watch?v=8vJLm...eature=related

Geändert von Droom (22-10-2011 um 18:08 Uhr).
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  #13  
Alt 22-10-2011, 19:12
Benutzerbild von Fabian.
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: nein, Kampfsport.
 
Registrierungsdatum: 05.12.2010
Alter: 21
Beiträge: 654
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Ich gucke eigentlich immer von Augenpaar zu Augenpaar.
Immer ein kurzer aber sicherer Blick, nicht agressiv aber auch nicht ängstlich und schaue dann zu der nächsten Person. Natürlich seitlich, wie mein Vorposter schon beschrieben hat.
Wenn jemand fragt "Was guckst du?" fühle ich mich i.d.R. gar nicht angesprochen oder sage, dass ich nur in Gedanken war.
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  #14  
Alt 22-10-2011, 19:31
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: BJJ und Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 21.03.2010
Ort: Hessen
Alter: 21
Beiträge: 1.246
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Bei einer 'aggressiven' Gruppe die irgendwo rumlungert wo man nicht ausweichen kann sondern an denen vorbei muss schaue ich jeden einmal kurz an und dann an denen Vorbei. Wichtig ist wirklich ein gespür dafür zu bekommen wie lange man sie ansehen muss. Zu kurz und dann direkt hastig weggucken zeigt Unsicherheit und Opferstatus, zu lange anstarren kann als Angriff wahrgenommen werden. Versuche das so zu timen dass die merken dass du sie ohne Angst registrierst und einschäzt aber sie auch nicht durch anstarren provizieren willst .
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Συν ται η επι ται!
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  #15  
Alt 22-10-2011, 19:48
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: früher mal bisschen judo
 
Registrierungsdatum: 30.11.2010
Alter: 27
Beiträge: 16
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Zitat:
Zitat von sven k. Beitrag anzeigen
nun gilt es eine "emotionslose" mimik aufzusetzen. Man "gleitet" mit
dem blick über den möglichen kontrahenten und sollte hier bei nicht allzu
lange verharren. Der blick sollte nur ein "ich habe die gesehen" signalisieren.
Nicht mehr aber auch nicht weniger. Dies geschieht in bruchteilen von
sekunden. Danach einfach weiter durch die menge "gleiten". Gerne auch aus
dem fenster.
So mache ichs auch schon ewig. Kurz zeigen, dass ich ihn gesehen habe aber eher aus gleichgültigkeit und langeweile den blick wieder abwenden (natürlich nie nach unten)!
Ich möchte nochmal betonen, dass meine Intention nicht war mir nützliche Tipps für MEINEN Alltag zu hohlen, was über das Internet sowieso schwachsinnig wäre. Ich fahre mit meiner "Technik" eigentlich sehr gut, was aber nichts daran ändert dass ich die Spannungen und Anfeindungen wahrnehme, mir dann allerdings meinen Teil denke und ihn in dem Glauben lasse er hätte damit etwas bewiesen.
Zudem kommt es wie schon erwähnt eben nicht unbedingt auf die Art des Blickes an sondern vorallem auf die Dauer. Langer Blickkontakt bzw. Anstarren ist meiner Meinung nach etwas mit dem man Jemandem sehr nahe treten kann ohne dies wirklich tun zu müssen und genau aus diesem Grund wird es genutzt um sich zu profilieren oder um Jemanden zu "testen".

Die Ausweichstrategien wie zum Beispiel ein Buch zu lesen sind natürlich Logisch. Mich interessiert einfach oft "was würde ein SV-spezialist in dieser Situation anraten". Also Jemand der sich professionel oder berufsbedingt damit beschäftigt. Denn nur weil etwas funktioniert und man damit irgendwie gut durchkommt ist es ja noch lange nicht schlau oder empfehlenswert. Wie z.B. die Strategien zur Konfliktlösung bei den ganzen Proleten, Asis etc. scheinen ja auch zu funktionieren, sonst würde es ja nich immernoch so viele davon geben. Die denken nicht weiter als die nächsten 3 Atemzüge und gehen keinem Stress aus dem weg und leben trotzdem ohne schwere Schäden ...(naja )

Ich meine hier wird doch wirklich jedes noch so kleine Detail, welches eventuell für eine SV situation notwendig sein könnte durchgekaut egal ob Armhaltung im Pre-pre-fight oder sonstwas aber nie lese ich etwas über Augenkontakt. Und da ich diesen eben als nicht unbedeutend Empfinde wundert mich das einfach und da wollte ich mal an der Quelle nachfragen. Mehr nicht....

so denn

Edit: Danke für die doch teils sehr konstruktiven antworten! ich bin überrascht, hab schon befürchtet es kommen nur dämlich überhebliche Bemerkungen.

Geändert von phriek (22-10-2011 um 19:56 Uhr).
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