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  #16  
Alt 12-02-2006, 16:27
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Kampfkunst: Kickboxen
 
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Doppeldeckung ist nie besonders gut, weil du nichts siehst; versuch am besten auszuweichen und dann direkt auf die Atemipunkte gehen.
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  #17  
Alt 12-02-2006, 19:12
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Zitat:
Zitat von Alexander Preuss
Gute Ansätze hat Rodney King, er nennt die Methode "crazy monkey" und sie wurde schon bei Freefights getestet. Dabei werden die Ellbogen vor das Kinn gezogen und die Hände zum Hinterkopfgeführt, unrhytmisch wechselnd um kein festes Ziel zu geben. Der Ellbogen schützt dabei immer das Kinn, der Unterarm den Kopf seitlich.

genau das habe ich gemeint, ich kämpfe selbst so und es ist effektiv ... sehr effektiv ... ich habe es von anfang an im kickboxen beigebracht ... wir trainieren KB und bauen auf diesen erfahrungen die selfdefence ... kA ob man so also auch im normalen KB blockt ...
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  #18  
Alt 12-02-2006, 19:29
Benutzerbild von Slick
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Pauschal kann man das ohnehin nicht sagen.....
meine Wenigkeit als Boxer würde natürlich versuchen, den Boxstiel diesbezüglich ein wenig modifizieren...
Ein Ringer würde es wieder anders machen als ein Kickboxer etc.
Man verfällt in solchen Situationen eh in den Stil, den man betreibt.
Deshalb sollte die Deckungsarbeit auch darauf zugeschneidert sein
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  #19  
Alt 13-02-2006, 21:27
Benutzerbild von JoachimW
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Kampfkunst: mma
 
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Danke @ all mal vorerst, war sehr hilfreich. Allerdings habe ich noch Probleme mir diese "crazy monkey"-Deckung vorzustellen... sieht man da noch ritchig raus, deckt mir der Unterarm nicht einen guten Teil des Blickfeldes ab? Wenn mir jemand ein Foto oder Video weiterhelfen könnte, wäre das natürl. spitze
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  #20  
Alt 13-02-2006, 21:34
Benutzerbild von sumbrada
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Ist zwar nicht Crazy Monkey, aber wie gesagt, KFM ist ähnlich

http://www.pensador.de/technik.php

Funktioniert aber alles nur aus der Bewegung, bleibst du stehen/bzw. gehst du nicht nach vorne, ist diese Doppeldeckung sinnlos.
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  #21  
Alt 13-02-2006, 21:47
Benutzerbild von JoachimW
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Hmm, sieht ein wenig gewöhnungsbedürftig aus, aber da wird schon was dran sein.

Gerade Schläge Richtung Kopf werden vermutl. umgeleitet und nicht wirklich geblockt (Kraft gegen Kraft), oder?
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  #22  
Alt 13-02-2006, 22:24
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nope ... wird geblockt ... und zwar fast schmerzfrei für deinen kopf ... und es schüttelt ihn nicht so durch ...
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  #23  
Alt 14-02-2006, 11:05
Benutzerbild von YiShen
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Ich hab Erfahrungen gemacht und die waren immer:
Doppeldeckung ist der Anfang vom Ende.

Immer wenn einer Doppeldeckung machte, hab ich ihm (da ich kein Grappler bin) eine zum Ablenken verpasst (auf die Deckung, mir möglichst viel Schmackes), seitwärts raus, Haare gegriffen und ab da wars dann aus - festhalten und draufkloppen.
Bevor mir jemand Schlägertum unterstellt - ich hab nie angefangen.

Schlägereien, wo ich anwesend war, gingen so ab:
Einer macht Doppeldeckung, der andere macht wilde Schwinger und nähert sich ihm, dann (schlechtes) Grappling mit Ground and Pound Abschluss.

Selber mach ich die Doppeldeckung nur sehr selten (wenn`s gar nicht anders geht), nur ne halbe Sekunde lang, und mit nem grossen (!) Schritt /Hüpfer aus der Gefahrenzone, um wieder Überblick zu haben.

Bin aber vom Karate und möchte nem Boxer jetzt nicht seinen Stil madig machen, deswegen:
Wär mal ganz interessant zu wissen, wie die Deckung von Bare Knuckle Boxern ausgesehen hat, anno dazumal. Weiss da wer was? Da galten ja auch Würfe und so.
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  #24  
Alt 14-02-2006, 11:17
Benutzerbild von sumbrada
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Zitat:
Zitat von JoachimW
Hmm, sieht ein wenig gewöhnungsbedürftig aus, aber da wird schon was dran sein.

Gerade Schläge Richtung Kopf werden vermutl. umgeleitet und nicht wirklich geblockt (Kraft gegen Kraft), oder?

Du darfst diese Art Deckung nicht im Sinne einer reinen Abwehr mit Umleiten oder Blocken sehen.
In den FMA versuchst du die Abwehr als Angriff auf die Extremitäten deines Gegners zu gestalten. (Defanging the snake)
Es geht bei den Ellenbogenblocks (egal ob in dieser Form oder als einzelner Ellenbogenschlag/Block) nicht darum einfach ein oder zwei Arme zwischen deinen Kopf und seine Faust zu bringen.
Du schlägst mit deinem Ellenbogen seine Faust. Im Falle dieser Thinking Man/ Crazy Monkeygeschichten machst du einen schnellen Schritt nach vorne in dem Moment, wo der andere zuschlägt. Wenn dann dein Ellenbogen/Unterarm auf seine Faust kracht, gewinnt in der Regel dein Arm.
Niemals bleibst du dann einfach in der Doppeldeckung stehen, sondern greifst dann sofort richtig an.
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  #25  
Alt 14-02-2006, 14:10
Benutzerbild von JoachimW
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Mein Fuß hatte schon des öfteren das Vergnügen, auf einen Ellbogen zu treffen... dürfte für die Faust ähnlich schmerzhaft sein, fein fein.
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  #26  
Alt 15-02-2006, 00:51
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Mir hat ein Bekannter von Anfang an so beigebracht und ich versuche es auch immer so zu machen, dass ich nur maximal wenig, möglichst gar nicht, blocke, sondern, hauptsächlich mit dem Kopf, seitlich oder nach unten ausweiche, und gleichzeitig mit der der Schlaghand des Gegners nähesten Seite zurückschlage. Das ist zwar anders als das hier im Training beigebracht, aber der Bekannte macht das dauernd und blockt kaum und hat damit schon viele Turniere gewonnen, wovon ich auch einen Film habe und mir oft angesehen habe um es gut zu lernen, und es funktioniert auch gut im Sparring. Er beugt sich ausserdem sowohl beim Schlagen ziemlich mit dem Oberkörper vor, ebenfalls beim Ducken, sodass es schwierig ist was anderes als sein Kopf zu treffen (was ich zZt noch falsch mache dahingehend dass ich den Oberkörper insb. beim Ducken fast senkrecht halte).

Wenn ein jab oder jabähnlicher Schlag kommt, z.Bsp.: dreht man schnell die Hüfte (von oben gesehen) im Uhrzeigersinn, beugt den Körper sowie den Kopf nach rechts (also zur Aussenseite), lässt rechten Arm wo er ist, sodass der Kopf nun rechts hinter dem rechten Unterarm ist (nicht re.Hand rechts neben dem Kopf wie bei normaler Deckung) also ausser ausgewichen sicherheitshalber trotzdem noch geschützt ist. Der linke Arm kann dann sein wo er will, oft sogar unten in Beinnähe, aber am besten haut man damit gleichzeitig zurück, gegen Kopf oder Rippen unterhalb des Schlagarms des Gegners. Diese Ausweichbewegung kann man dann auch noch zu einem Bogen / Wegtauchen nach unten fortsetzen, wobei man gleichzeitig die Hüfte zurück und zur anderen Seite hin dreht, Körper/Kopf dorthin neigt, die linke Hand schnell vom Schlag zurückzieht und rechts vorm Kopf hält, und dabei mit der rechten Hand einen Haken in die noch ungedeckte (von dir aus gesehen rechte) Seite des Gegners gibt. Dasselbe kann man auch zur anderen Seite (Innenseite) hin machen, insbesondere wenn ein Haken oder seitlicher Schlag zum Kopf hin kommt,

Ob das strassentauglich ist, weiss ich nicht, aber ich denke, mindestens gleichgut oder besser als andere Alternativen, insbesondere blocken (man kann nicht gleichzeitig blocken und zurückhauen/offene Seite des Gegners ausnutzen; man braucht eigene Reichweite den Gegner zu schlagen nicht verlassen, kann sogar noch auf ihn zugehen, man ist nicht passiv sondern übernimmt die Regeln/Offensive des Kampfes). Wenn der Gegner nahekommt kann man schnell 2-3 x Hüfte / Körper+Kopf in genannter Art zu beiden Seiten wedeln / drehen / neigen, und dabei auch noch aufrecht oder geduckt einige Schritte vor- oder zurück gehen, was den Gegner sehr verwirrt und er nicht weiss wo er hinhauen kann, ohne dass man selbst ausser Schlagweite gehen muss und dann zuschlagen kann.

Geändert von blob (15-02-2006 um 01:02 Uhr).
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  #27  
Alt 17-02-2006, 12:17
Benutzerbild von Mc Duff
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Die Ellbogen Abwehr funktioniert super, wir haben die auch im Training. Nur geht bei uns der Ellbogen mehr nach oben, also so das die Ellbogenspitze genau auf den(gleichgroßen, um beispiel zu verdeutlichen) Kopf des Gegner zielt, wenn man den block noch dichter macht kann man ihn so auch als jab abwehr benutzen, mit zweiter deckhand zb. , sollte aber trotzdem flexibel sein, dafür gibts auch drills ect.
sumbrada hat aber recht, wenn man mit der Abwehr nicht sofort reingeht, kann man nicht grade viel holen, auch wenn hammerschläge gut funktionieren
Was ich noch bemerkt hab, ist das bei diesem Block die Bauchregion(niere,leber ect) immer sehr weit offen steht, merkt man im sparring

Zur Boxer-Doppeldeckung:

Halt ich nicht für SV Tauglich wenn man mit zwei Fäusten vor dem Gesicht vor dem Gegner steht, kann übel im Gesicht enden, wenn du zu langsam bist, und die Kraft und Schnelligkeit von nem Schwinger/Geraden sollte man nicht unterschätzen, auch mit offener hand würd ichs nicht grade empfehlen.

Geändert von Mc Duff (17-02-2006 um 12:31 Uhr).
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  #28  
Alt 17-02-2006, 15:09
Benutzerbild von netwolff
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Die Bareknuckel-Fighter hatten (und haben?) doch die Hände eher vor sich gehalten, eigentlich der oben gezeigten Abwehr gar nicht so unähnlich. Die heute typische Doppeldeckung ist, so weit ich weiß, im Zusammenhang mit den 3m² großen Handschuhen gekommen.
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