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  #1  
Alt 21-03-2005, 19:30
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: nichts
 
Registrierungsdatum: 22.12.2003
Beiträge: 74
Standard Was bringt eine KK auf der Straße ?

Hallo,

nachdem ich mir eine Vielzahl der geposteten Clips mit Straßenkämpfen und Schlägereien angesehen habe, stellt sich mir die Frage, ob es überhaupt eine KK gibt, die bei einer Auseinandersetzung auf der Strasse hilfreich ist. Meistens sehen diese Kämpfe doch so aus, daß 2 Schläger wie wild und möglichst hart aufeinader einprügeln. Derjenige der härter und schneller oder einfach den besseren Treffer setzt gewinnt.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß man hierbei in der Lage ist, eine "saubere Technik", (aus welcker KK auch immer) anzuwenden.
Weder die "genialen KFS" aus dem *ing *un, noch die "berühmten Grappling" Techniken aus dem BJJ, erscheinen mir auf der Strasse wirklich durchführbar, da man sich zwischenzeitlich genug Schläge einfängt.

Sind alle KK Techniken eher für den Sport geeignet, bzw. nur wirksam wenn der Angriff wie im Training einstudiert erfolgt ?

Wie seht Ihr das ?

Grüße !

Geändert von kaju (21-03-2005 um 19:38 Uhr).
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  #2  
Alt 21-03-2005, 19:51
Benutzerbild von Tornado
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: ---
 
Registrierungsdatum: 20.06.2004
Ort: ---
Beiträge: 1.991
Standard

Zitat:
Zitat von kaju
Hallo,

nachdem ich mir eine Vielzahl der geposteten Clips mit Straßenkämpfen und Schlägereien angesehen habe, stellt sich mir die Frage, ob es überhaupt eine KK gibt, die bei einer Auseinandersetzung auf der Strasse hilfreich ist. Meistens sehen diese Kämpfe doch so aus, daß 2 Schläger wie wild und möglichst hart aufeinader einprügeln. Derjenige der härter und schneller oder einfach den besseren Treffer setzt gewinnt.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß man hierbei in der Lage ist, eine "saubere Technik", (aus welcker KK auch immer) anzuwenden.
Weder die "genialen KFS" aus dem *ing *un, noch die "berühmten Grappling" Techniken aus dem BJJ, erscheinen mir auf der Strasse wirklich durchführbar, da man sich zwischenzeitlich genug Schläge einfängt.

Sind alle KK Techniken eher für den Sport geeignet, bzw. nur wirksam wenn der Angriff wie im Training einstudiert erfolgt ?

Wie seht Ihr das ?

Grüße !

Tach Kaju,

tja, was ist das Beste zur Selbstverteidigung...gut bedient bist Du sicher mit Boxen/Kickboxen/Thaiboxen. Alle drei Disziplinen sind eine gute Grundlage zur Selbstverteidigung aufgrund Ihrer Struktur.

Deine Argumentation mit BJJ ist falsch. Ein guter Grappler wird sich nicht mit einem Boxer oder wild um sich prügelnden Psycho auf einen Boxkampf einlassen, sondern im richtigen Moment die Distanz überbrücken und den Gegner zu Boden bringen.


Tornado
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  #3  
Alt 21-03-2005, 20:00
Benutzerbild von Gasmann
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Schwert, Doppelsäbel
 
Registrierungsdatum: 16.02.2005
Ort: Ludwigshafen/Rhein
Beiträge: 375
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Zitat:
Zitat von kaju
Derjenige der härter und schneller oder einfach den besseren Treffer setzt gewinnt.
Eine KK hilft einem auf jeden Fall dabei, die schnelleren und härteren Treffer zu setzen bzw. durch Blöcke weniger einzustecken. Die Basics funktionieren auch ohne komplizierte Aktionen. Die mentale Seite sollte man auch nicht unterschätzen.

Selbst erfahrene Kämpfer sollen aber ins Schwimmen geraten, sobald sich das Gegenüber nicht mehr so verhält wie im Training. (habe ich gelesen) Ich denke aber, daß das weniger an der KK, sondern mehr daran liegt, wie sie gelehrt wird.

Gruß
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  #4  
Alt 21-03-2005, 20:19
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kuroi Ryu Ninjitsu, Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 06.11.2004
Ort: Südtirol
Alter: 25
Beiträge: 211
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@Gasmann

Kann dir nur zustimmen. Eine KK ist auf jeden Fall nützlich schon deswegen weil sie einem Sicherheit und Selbstbewusstsein gibt und einem körperlich Fit hält/macht.
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  #5  
Alt 21-03-2005, 20:42
Benutzerbild von Impala
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Hit first, hit hard... and you might have a chance to win.
 
Registrierungsdatum: 29.01.2005
Alter: 25
Beiträge: 1.437
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Man trainiert gerade mit ner KK nen harten und genauen Schlag.
Und einstecken lernt man auch, bzw hat man nicht mehr so ne abergläubische angst vor nem schlag und schließt die augen etc.
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  #6  
Alt 21-03-2005, 21:03
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 17.03.2005
Ort: Speyer
Beiträge: 11
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Wenn man bedenkt, dass 90% der Straßenkämpfe weniger als 10 Sekunden im Stand gekämpft werden, dann würd ich doch sagen, als Grappler hat man auch da Vorteile.
Ein Straßenkampf endet unheimlich schnell im infight oder clinch, und da hat ein geübter grappler einen nicht-grappler und vllt. sogar nicht-kampfsportler sofort am boden und dann ist der kampf gelaufen.

also ich würde sagen ringen / bjj / boxstile bringen sehr viel im straßenkampf.
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  #7  
Alt 21-03-2005, 21:58
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Boxen
 
Registrierungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 154
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Ja es bringt sehr viel..wenn du oft Sparring machst weißt du einfach wie du wann reagierst. Dass du deine Rippen schützen mußt, dass du beim schlagen dass Handgelenk gerade hältst und aus der Hüfte und den Schultern schlägst etc. etc.
Allerdings muß man beim Boxen aufpassen.. man ist es einfach gewöhnt dass der Handschuh die ganze Gesichthälfte abdeckt.. aber wenn man keinen handschuh hat weiß man nicht was man bei Hooks machen soll.

Bodenkapmf ist oke, aber erstens kann man das nur gegen einen Gegner machen und zweitens kommt es da sehr auf Kraft und Talent an. Die Technik ist dabei (auch wenn ich jetzt kritisiert werde) sekundär.
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  #8  
Alt 21-03-2005, 22:20
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: WingChun, Kickboxen, WT
 
Registrierungsdatum: 23.12.2004
Ort: Frankfurt/Main
Alter: 23
Beiträge: 281
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kommt drauf an wie oft man Trainiert, wie man trainiert, was man trainiert, wer trainiert, wer Trainer ist...

Bodenkampf is gefährlich wenn der Gegner VIELLEICHT Leute bei sich hat die plötzlich (wenn sie sehen das der Kollege am Boden sehr schlecht aussieht) ihre Füsse gegen dich wenden.

Auf der Strasse is man selten allein

Eine Kampfkunst im offen ausgetragenen Kampf ist nur effektiv einsetzbar wenn man sie lange trainiert. Is ja ne Kunst. Da kommts auf die Kleinigkeiten an.
Ein Kampfsport dagegen is schnell zu erlernen und bringt schnelle effekte wobei solche Dinge meiner meinung nach mit dem Alter abnehmen... Lässt sich streiten ob das bei ner Kampfkunst weniger oder genauso ist...

Ach mein Senf interessiert eh keiner...
Diskutiert ruhig weiter
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  #9  
Alt 21-03-2005, 23:12
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Kampfkunst: Karate(Aikido,Kendo)
 
Registrierungsdatum: 07.03.2005
Beiträge: 19
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Das wichtigste beim Strassenkampf ist nicht KK sondern der der Kämpft wenn man kein "Kämpfer" ist wird man das durch KK auch nicht (keine Regel ohne Ausnahme).
Desweitern ist ein "Schläger"-typ auch nicht untrainiert.
Beim Strassenkampf sind viele Faktoren die man in einigen KK auslässt (kommt stark auf Trainer an).
Eine KK kann sich positiv wie auch negativ auswirken, aber wie gesagt kommt auf den Mensch nicht die KK an.
Veralgemeinern kann man nicht diese KK ist SV geeignet da sehr viel vom Trainer, Sensei, Lehrer, Sifu, usw. abhängig ist wie auch der der sie trainiert.
Der Kodex der meisten KK ist doch so das man nicht Kämpft ausser man MUSS und das kämpfen die letzte möglichkeit ist.

Zur Frage was eine KK in einer SV-situation bringt, ist von dem abhängig der sie betreibt und wie er diese Trainiert selten von der KK selbst.

Zum Schluss KK macht aus niemanden ein Superheld.
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  #10  
Alt 22-03-2005, 11:05
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 01.03.2005
Beiträge: 56
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Also die KK ist sicher keine Garantie auf der Straße gut weg zu kommen.

Allerdings denke ich doch, dass meine Chancen jetzt besser sind, als vor 5 Jahren. Zum einen habe ich Übung im Blocken. Zum anderen kommt bei meinen Kontern jetzt mehr an, wenn sie denn durchkommen.

Was die KK an sich betrifft, keine Ahnung welche am besten ist. Denke es ist einfach sinnvoll viele verschiedene Angriffarten gesehen zu haben, um möglichst nicht überrascht zu werden. Ansonsten gehe ich persönlich davon aus, dass der schnellere gewinnt. Wobei man durch Training natürlich schneller werden kann.
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  #11  
Alt 22-03-2005, 11:38
Benutzerbild von KARATEfreund
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 93
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Zitat:
Hallo,

nachdem ich mir eine Vielzahl der geposteten Clips mit Straßenkämpfen und Schlägereien angesehen habe, stellt sich mir die Frage, ob es überhaupt eine KK gibt, die bei einer Auseinandersetzung auf der Strasse hilfreich ist. Meistens sehen diese Kämpfe doch so aus, daß 2 Schläger wie wild und möglichst hart aufeinader einprügeln. Derjenige der härter und schneller oder einfach den besseren Treffer setzt gewinnt.
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Weder die "genialen KFS" aus dem *ing *un, noch die "berühmten Grappling" Techniken aus dem BJJ, erscheinen mir auf der Strasse wirklich durchführbar, da man sich zwischenzeitlich genug Schläge einfängt.

Sind alle KK Techniken eher für den Sport geeignet, bzw. nur wirksam wenn der Angriff wie im Training einstudiert erfolgt ?

Wie seht Ihr das ?

Grüße !
Ich denke mir jede Kampfsportart/kunst bringt etwas auf der straße den was will ein straßen slägrer gegen einen Handkantenschlag auf den Hals oder die Fingerspitzen im Hals grosartig machen ein Fustritt hat auch große wirkungen
allerdings wen der andere auch eine Kampfkunst betreibt dan kan das schon mal länger dauern

lol!!!
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  #12  
Alt 22-03-2005, 11:39
Benutzerbild von KARATEfreund
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 93
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Zitat:
Also die KK ist sicher keine Garantie auf der Straße gut weg zu kommen.
Da hast du recht.

Den wenn man von einem Muskelberg eine abbekommt tut das bestimmt nicht gut
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  #13  
Alt 22-03-2005, 12:56
Benutzerbild von D_Invader
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Wie schon so oft gesagt wurde, selbst erfahrene Kampfsportler vergessen of wichtige Dinge auf der Strasse, da wäre zum Beispiel Fussarbeit. Die sieht man oft sogut wie garnicht, wo doch bei einem Strassenschläger oft vorhersehbare Techniken zu beobachten sind also eher mit Schwung und unkoordiniert.

Dann wäre da noch die Erfahrung bezüglich Timing / Distanz / Kadenz.

Zudem die (hoffentlich) besseren Techniken und die bessere Wirtschaftlichkeit der Bewegungen.

Auch die allgemeine Fitness ist da. Klar, ein Strassenschläger kann auch fit sein, auch wenn er nicht KS ausübt. Aber wie schon Bruce Lee immer betont hat, in einem Kampf wird körperliche Fitness oft extrem vernachlässigt.

Kampfsport bringt sicher etwas "auf der Strasse". Ich sehe das Problem eher dort, dass in einer realen Situation oft diese essentiellen Dinge vergessen werden, aufgrund von Stress. Der Kampfsportler lässt sich zu sehr von den äusserlichen Dingen beeinflussen und wenn der Gegner wild um sich schlagend auf einen zukommt, wird man davon nur allzu schnell mitgerissen und findet sich bald selbst genau das machend. In Trainingssituationen ist es etwas völlig anderes. Wenn dann jedoch das Erlernte auf der Strasse angewendet werden soll, wird es oft von äusseren Einflüssen verdrängt und ist oft nicht viel anders als das wilde Um-sich-Schlagen.


Ich glaube hier liegt der springende Punkt, der erreicht werden muss, wenn Kampfsport auf der Strasse angewendet werden will. Das Erlente richtig umzusetzen und sich nicht von anderen Einflüssen und Stress ablenken lassen. Das ist bestimmt jedoch leichter gesagt als getan.
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  #14  
Alt 22-03-2005, 13:08
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Deswegen muss man möglichst ne simple KK betreiben... wenn man erst nachdenken muss welche von den 768 Techniken man am besten anwendet liegt man schon aufm boden und kriegt tritte in die nieren.
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  #15  
Alt 22-03-2005, 13:25
Benutzerbild von D_Invader
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Jupp genau so sehe ich das auch.
Simpel und direkt, das ist effektiv.
Lieber 2 Techniken richtig beherrschen als 20 Techniken halbwegs.
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