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#16
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| Ne ist von Young. Zitat:
Ist nicht meine Schuld wenn er sie nicht befriedigen kann, oder sich mit dem Emanzipationsgedanken nicht anfreunden kann. Frauen sind keine Besitztümer, die man beschädigt wenn man sie anspricht. Deeskalation nur soweit als dass ich dadurch noch ein Leben in Freiheit führen kann. Ohne unzumutbare Einschränkungen hinzunehmen. Und sich die Mundwinkel nach unten zu kleben bevor man in die Disko geht, ist eine davon. Oder wird mir gleich gesagt, dass das zwar so sein sollte. Ich aber nicht reagieren darf, als wäre es so. Und würde ich es dennoch machen, wäre ich selbst schuld, im Fall dass..? Modernes Zivilisationsparadoxon... |
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#17
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![]() Frauen waren nur ein Beispiel und es ging mir nicht darum zu sagen, dass Du selbst Schuld bist, wenn Du eine anquatscht. Es ging mir darum zu hinterfragen, ob deeskalation nicht zumeist erst dann eingesetzt wird, wenn die Situation schon zum Teil eskaliert ist. In den meisten Szenarios (die ich hier so lese) ist die Situation schon nur noch schwer zu retten, und zumeist wollen die Leute dann Situationen retten, weil sie schiss bekommen (was ich nicht verurteile), nicht weil es so vernünftig ist. Und dann findet man hier im Forum so sachen wie "habe ich richtig gehandelt?" "war das feige?" die sog. "Deeskalation" die stattfand ist in vielen Fällen nur ein "Schw***-einziehen" und wegrennen - zumindest in vielen hier geschriebenen Beiträgen. Aber statt einfach zu sagen "ich habe die Beine in die Hand genommen weil ich zu recht Angst vor 2 Gegnern hatte." wird etwas von Moral usw. gefaselt. Wenn ich schiss habe, habe ich schiss - dann kann ich wegrennen oder die Schnautze halten - aber deeskalieren? Ich halte viel vom wegrennen und finde es vernünftig - aber ich finde es genauso vernünftig die wahrheit zu sagen und die dinge beim namen zu nennen. Deeskalation hat einen Stellenwert, aber nur wenn es zielgerichtetes Handeln meint - nicht wenn es im trüben fischt; Tipps wie "Hau den Anführer um, dann haben die anderen keinen Bock mehr." sind in keiner mir bekannten Quelle empirisch getestet worden. "Dreh Dich einfach um und geh weg." sollte man auch in ziemlicher Geschwindigkeit umsetzen, um sicher zu gehen. Wie schon oben erwähnt ist deeskalation auch keine Vorbereitung auf den Kampf; vielmehr ist es der ehrliche Versuch die Situation zu retten und weiteren Schaden für alle abzuwenden. |
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#18
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| Ist so. Ganz sicher. Sinngemäß vielleicht auch bei Peyton. Deinem Wortlaut nach bei Young. ![]() |
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#19
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| sagen wirs mal so. wenn ich ihn durch beleidigen so einschüchtern kann, dass er angst bekommt hat es sein zweck erfüllt. viele aggressoren suchen sich ihre opfer aus. sie nehm selbstverständlich den schwächsten. er erwartet es nciht beleidigt zu werden. dabei ist es natürlich wichtig, ihn nicht die chance zu geben wütender zu werden. da angreifen wos weh tut und das lästermaul ist ganz schnell wieder ruhig. man muss ihm zeigen, dass man keien angst vor ihm hat und er ein kleiner wicht ist. sollte das nciht klappen heißt es rennen oder kämpfen ![]() ![]() ![]()
__________________ Der Mensch soll immer an die Quelle des Wassers denken, das er trinkt. |
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#20
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| . Geändert von Dubois (13-08-2007 um 12:41 Uhr). |
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#21
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| so wie ich das verstanden habe geht es nicht um gebildete leute, die sich zufällig auf der straße treffen und es plötzlich zu einer auseinandersetzung kommt, die beiden am ende furchtbar leid tut, sondern um einen kleinen nichtsnutz, der einfach mal aus spaß streit sucht und sich den schwächsten nimmt. warum nimmt er den schwächsten? weil er natürlich "gewinnen" möchte. hätte er gewusst, das das einer ist, der ihn beleidigt und keine angst vor ihm hat hätte er wen anders genomm. immerhin will er ja eifnach nur ne opfer und kein gegner, der kampfwillen zeigt! ![]()
__________________ Der Mensch soll immer an die Quelle des Wassers denken, das er trinkt. |
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#22
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| . Geändert von Dubois (13-08-2007 um 12:42 Uhr). |
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#23
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| war auch schon in situationen, wo klar war das ich im nachteil bin....habe aber den mund so weit aufgerissen, dass sie auf einmal unsicher worden und abgezogen sind... mach dir nix draus, adrien (die frau von rocky) weiss immer alles besser und ist überhaupt der beste und stärkste....er weiss alles er ist die macht !!! |
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#24
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| ich muss adrien mehr oder weniger recht geben. es kommt natuerlich drauf an, wer sich da mit dir schlagen will aber die meisten leute lassen sich von einer beleidigung (Hu****ohn oder sowas in der art) nicht abschreckend, sondern gehen dann mit 1000% sicherheit, mit allem was sie haben auf dich los. |
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#25
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| Zitat:
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#26
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| In einer unpersönlichen Auseinandersetzung könnte (!!!!) dies noch funktionieren - jedoch nicht in einer Auseinandersetzung in der der Gegner eine Entscheidung für seinen Seelenfrieden braucht. Wenn die beiden Möglichkeiten zu einer Lösung nur aus einer gütlichen Einigung oder kampf bestehen, wird diese Variante einfach nur die Entscheidung für den Kampf beschleunigen. "Eskalation (engl.: escalation = Steigerung) ist das Steigern und Verschärfen bei der Anwendung von - ursprünglich militärischen und politischen - Mitteln" (wiki) kann man wohl als steigerung betrachten und ist demnach der Versuch einen Kampf durch eskalation zu verhindern - nicht durch deeskalation. |
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#27
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| Deeskalation kann IMHO nur funktionieren, wenn es überhaupt einen trifftigen Grund für eine Eskalation gegeben hat! D.h., möchte der Aggressor dass ich irgendwas unterlasse (Freundin angraben, durch seinen Garten laufen,... *wasweißichwas*)? Nur dann kann ich beschwichtigen in dem ich die Aktionen unterlasse, mit denen ich ihm auf die Eier gehe... Werde ich aber als "Opfer" grundlos ausgesucht, um an mir *wasweißichwas* zu demonstrieren, habe ich IMHO keine Chance zur Deeskalation! Hier bleiben nur noch Flucht, oder Rangehen... ![]() |
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#28
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| Zitat:
__________________ Der Mensch soll immer an die Quelle des Wassers denken, das er trinkt. |
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#29
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| Zitat:
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#30
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| Nnnnnnngggg... ist nicht so einfach. Aggression, wenn sie nicht in Verbindung mit Verteidigung steht(1), ist im Grunde genommen ein soziales Verhalten, genauer gesagt ein rituelles Verhalten, dass man bei allen Säugetieren feststellen kann und beim Mensch auch funktionniert. Warum verhält sich der kleine Wi**ser aggressiv zu mir? Weil er beweisen will - sich selbst oder seinen Freunden - dass er cojones hat, dass er mir überlegen ist, dass er ein Alpha-Männchen ist und ich nicht. Er will mich nicht umbringen, sondern so fest anbellen/beißen bis ich mit dem ******* zwischen den Beinen zurücklaufe. Er will seinen Platz in der Hierarchie. Was heißt das in der Praxis? Ich kann ihm geben was er will, sagen "Ja du bist toll" oder ihm irgendwie signalisieren, dass er diesen Platz haben kann (dazu zählen auch sachen wie anlächeln, mitspielen und zum Lachen bringen, besoffen spielen usw. wo man da als "mostly harmless" eingestuft wird), oder ich kann ihm diesen Platz strittig machen. Wer sich jetzt erinnern kann, wie die Interaktion in einm Rudel Wölfe funktionniert, ist klar im Vorteil. Junger Wolf geht zum alten Wolf und sagt "Pass auf du stinkiger Mottensack, jetzt sind die Weiber meins und du kannst mal hinterm Hügel gucken, ob da was los ist". Bellen sich an, streiten, kämpfen eventuell, jedoch ohne sich umbringen zu wollen, und was passiert dann? Der Verlierer muss den Rudel verlassen. Zurück zu Willi Kleinwi**ser mit seiner Schirmmütze, wenn ich ihm den Platz strittig mache, heisst es, am Ende muss einer von uns beiden "abtanzen". Nur, feiner unterschied zwischen Mann und Wolf: der Wolf akzeptiert das, der Mann aber nicht immer. Und wenn er das nicht tut, fühlt er sich zurückgedrängt und gar in Gefahr, denn Geborgenheit und Zugehörigkeit ist beim Mensch, der allein ja kaum überleben kann, ein Grundbedürfnis. Was passiert also im Kleinhirn von Willi Kleinwi**ser: er verlässt den rituellen Bereich der Auseinandersetzung und versetzt sich in den Überlebensbereich und ich werde von Konkurrent zu Bedrohung hochgestuft. Er spielt nicht mehr. Jetzt schaltet ein anderer Überlebensmechanismus, und zwar: ist die Bedrohung so groß, dass ich lieber ganz schnell abhaue, oder gerade nicht groß genug, dass ich damit fertig werde? Wenn ich also Willi dem Platz strittig machen will, muss ich das so machen, dass überhaupt kein Zweifel an meiner Überlegenheit besteht. Denn wenn er noch irgend eine Mini-Chance sieht, wird er die annehmen. Das Problem ist, ich kann selber nicht wissen, wo Willis Schwelle ist. Ich kann ihn anbrüllen und anpöbeln so stark ich kann, aber dann besteht immer noch eine nicht vernachlässigbare Chance, dass er sich in ernsthafter Gefahr fühlt und dabei komplett austickt. (1) A propos Freundin anquatschen: rein anthropologisch gesehen ist das eine Aggression, denn wenn sich das Weibchen für's neue Männchen entscheidet, heisst es, seine Gene werden zur Weiterführung der Spezies einen besseren Beitrag leisten als die des ursprünglichen Männchens, dem nur noch abkratzen übrig bleibt. Wütend zu werden, wenn die eigene Freundin angequatscht wird, ist ein Schutzmechanismus für sich selbst, und nicht für die Freundin. Vorsicht damit.
__________________ So viel zu meiner Wenigkeit... |
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