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Selbstverteidigung & Anwendung Ihr wollt wissen was "auf der Straße" funktioniert und wie Kampfkunst "gelebt" wird? Dann postet hier. Erfahrungsberichte willkommen



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  #16  
Alt 17-10-2016, 12:25
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 08.10.2015
Ort: Raum Karlsruhe
Beiträge: 671
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ganz schön was los, bei euch in Oberösterreich.
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  #17  
Alt 17-10-2016, 13:01
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Immunsystem, Konjunktiv-Combat
 
Registrierungsdatum: 18.04.2011
Beiträge: 2.088
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Zitat:
Zitat von Geheimrat Heinrich Beitrag anzeigen
ganz schön was los, bei euch in Oberösterreich.
Ganz krasser Scheiß!
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  #18  
Alt 17-10-2016, 13:22
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Wing Tai (ex)
 
Registrierungsdatum: 18.07.2012
Ort: Oberösterreich
Alter: 35
Beiträge: 97
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Hälfte davon war aber noch in Tirol
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  #19  
Alt 17-10-2016, 14:17
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: TaiJi, FMA, WC
 
Registrierungsdatum: 16.12.2015
Ort: NRW
Beiträge: 2.059
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Zitat:
Zitat von eskolinaar Beitrag anzeigen
Ich kann das mit dem Bauchgefühl nur bestätigen.
...
Meiner Meinung braucht man viel Bauchgefühl.
Man muss erkennen was der Andere will.
Abhängig davon reagiert man und
- freundet sich an
...
Kann das nur bestätigen. Hatte mal in im Karneval in Rio eine Situation, in der ich von einer ganzen Gruppe dazu "auserkoren" war, das Opfer abzugeben. Und am Ende, nach langen (körpersprachlichen) Diskussionen (weil portugiesisch war nicht ) haben wir uns verbrüdert (was definitiv besser war als Kloppen ).
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HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)
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  #20  
Alt 18-10-2016, 07:56
Benutzerbild von dwaye3344
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: MMA
 
Registrierungsdatum: 30.09.2016
Beiträge: 37
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Okay ich finde allerdings, jetzt wurde schon genug auf dich verbal eingeprügelt und die moral Keule geschwungen, sodass ich dir wenigstens einen kleinen kurzen Tipp geben möchte.

Sprüche werden in der Tat nicht viel bringen was dein Gegner betrifft, da wenn er Gewaltbereit ist auch dementsprechend zu allem bereit ist und dir egal was du zu ihm sagst den Kopf einhauen möchte. Naja es gibt solche und solche Gegner.

Was ich auf jeden Fall immer mache, wenn ich es mit gewaltbereiten Jungs zu tun habe ist, dass nur als Beispiel jetzt einmal. Wenn ich merke, dass mein Gegenüber aggressiv wird und immer näher kommt oder mich vielleicht schon geschubst hat, dann strecke ich meine Hände nach oben etwa vors Gesicht, aber so, dass mein Gegenüber meine Handflächen sieht. In etwa so wie wenn jemand dich mit der Waffe bedroht und du die Hände sinbildlich nach oben streckst aber diese eben auf Höhe des Gesichts.

Dazu rufe ich dann meistens, dass ich kein Ärger mit ihm möchte und zwar so, dass dieser Satz möglichst ein paar Leute mitbekommen.

Das hat gleich ein paar Vorteile für dich. Erstens dadurch, dass du so eine Haltung einnimmst und diesen Satz etwas lauter sagst können andere Leute am Ende meistens bezeugen, dass du kein ärger mit diesem Typen wolltest.

Zweitens was in Sachen Deeskalation vielleicht das wichtigste ist. Dadurch das du die Hände oben hast und deinem Gegenüber sie quasi zeichst, signalisierst du ihm, dass du ihm unterbewusst, dass du eigentlich ungefährlich bist und kein ärger willst.

Und der dritte Vorteil der für dich persönlich am wichtigsten ist, ist die Tatsache, dass deine Hände schon oben sind. Dies bedeutet, wenn er wirklich angreifen sollte hast du deine Hände vorm Gesicht, kannst seinen Angriff abwehren und Gegenmaßnahmen einleiten.

Naja es gibt kein Patentrezept aber so verhalte ich mich eben bei Schwierigkeiten und das hat sich bisher des öfteren schon für mich selbst aber aber auch im Bezug der Polizei und Befragungen bewährt.

Hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen
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  #21  
Alt 18-10-2016, 08:27
Benutzerbild von kanken
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
in zwei wochen kommt der nächste angetrampelt und fragt nach standardsätzen "zur deeskalation" ...
Das Schöne in den wiederkehrenden Diskussionen ist ja, dass man sich einfach selber zitieren kann

Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
Deeskalation ist das Wichtigste. In jedem Konflikt.
Es hält das Gespräch am Laufen, verändert Positionen, schafft Gelegenheiten Eskalationen (geplant) vorzubereiten, bringt den Konfliktpartner dazu verschiedene Hirnareale anzusprechen und noch vieles mehr.
Ohne ein vernünftiges Deesakaltionsprogramm würde ich mich jeden Tag prügeln müssen, zum Glück lassen sich so über 80% der Konflikte entspannen. Die übrigen 20% werden im Deeskalationsprozess vorbereitet und bewußt, zu meinen Bedingungen, eskaliert.
Dieses Vorgehen kann man trainieren und muss man auch trainieren, wenn man in Bereichen arbeitet die täglich mit Konflikten zu tun haben.

Übrigens ist der Großteil der Fähigkeit zur Deeskalation nicht beim Agressor sondern bei mir selber.

Grüße

Kanken

Edit:
Man sollte übrigens Deeskalation nicht mit Einschüchterung verwechseln...

Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
Für mich bedeutet Deeskaltion z.B.:

Erkennen eigener Emotionen und situationsangepasster Umgang mit diesen

Deeskalierender Umgang mit Emotionen und Affekten des Gegenüber

Förderung selbständiger Urteils- und Entscheidungsfähigkeit

Erkennen von Stress und Umgang/Bewältigung mit/von diesem

Entwicklung der individuellen Konfliktfähigkeit und der Kompetenz zum Umgang mit diesen Konflikten mit dem Ziel der Deeskalation

Grüße

Kanken

So etwas kann man nicht "mal eben" lernen, das bedeutet eine lange und anhaltende Schulung. Das muss man jeden Tag machen und vor allem muss man auch erkennen wann es keinen Sinn mehr macht und man von Deeskaltion zu kontrollierter Eskalation wechselt. Dazu ist es wichtig dass man auch die Tools hat um zu eskalieren, denn sonst kann man sich nicht bewußt dazu entscheiden.

Grüße

Kanken
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  #22  
Alt 18-10-2016, 09:00
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Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
So etwas kann man nicht "mal eben" lernen, das bedeutet eine lange und anhaltende Schulung. Das muss man jeden Tag machen und vor allem muss man auch erkennen wann es keinen Sinn mehr macht und man von Deeskaltion zu kontrollierter Eskalation wechselt.
Danke für den Beitrag

Mit anhaltende Schulung meinst Du learning by doing, oder wie ist das gemeint?

Oder siehst Du es im Rahmen des Möglichen diese Kompetenzen innerhalb des regulären Unterrichts zu vermitteln? Ich finde es einfach albern, wenn im Training einer "mal eben den bösen Angreifer macht".

Viele Grüße
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  #23  
Alt 18-10-2016, 09:12
Benutzerbild von dwaye3344
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Na zum Beispiel beim Krav Maga lernt man unter anderem diese Deeskalation, wie viel das in der Realität letzten endes bringt sei mal dahin gestellt, aber man kriegt es auf jeden Fall vermittelt wie man sich am besten verhält und dieses Training ist dann schon sinnvoll.

Von dem learning bei doing würde ich ungeübten Menschen mal ganz schön von abraten man weiß nie an wen man gerät
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  #24  
Alt 18-10-2016, 09:13
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Wenn ich die Handflächen oben zum Gegner positioniere - schlägt's sofort
ein !

Wenn der Depp meint ich mache "Hände hoch" - daneben gemeint.

Das Leben ist so einfach - KK auch.
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Es wird dem gierigen Kaufmannsgeist nie verständlich was den Krieger antreibt
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  #25  
Alt 18-10-2016, 09:13
Benutzerbild von kanken
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So etwas kann man nicht "mal eben" im Training zeigen. Man muss es täglich im Alltag machen.
Es gibt viele Arten wo man so etwas üben kann, wenn man weiß worauf man achten muss. Neben wirklich "handfesten" Situationen kann man so etwas auch in der Kommunikation üben. Es beginnt immer bei einem selber und wie ich den anderen abholen kann.

Normalerweise schult man Leute über mehrere Tage in den Basisfertigkeiten und lässt sie das dann im Alltag üben. Egal ob bei der Polizei, im Krankenhaus, an der Tür, "auf dem Amt", im Management etc. überall wo man mit Menschen zu tun hat kann man das üben und auch überall wo man viel miteinander kommuniziert.

Deeskaltion ist in der heutigen Zeit einer der wichtigsten Skills in meinen Augen, aber mit Sicherheit nichts was man in "SV-Kursen" mal eben vermitteln kann!

Um in einer "handfesten" Situation diese Dinge anwenden zu können muss ich handlungsfähig bleiben. Dazu muss ich in einem Modus der Herausforderung sein und die entsprechenden Skills haben die Situation unter den Bedingungen der Eskalation zu beherschen. Daran scheitert es leider bei sehr vielen, die nicht beruflich mit Gewalt zu tun haben.

Grüße

Kanken

Geändert von kanken (18-10-2016 um 09:17 Uhr).
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  #26  
Alt 18-10-2016, 09:16
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Kampfkunst: Wut des Ares
 
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Zitat:
Zitat von Antikörper Beitrag anzeigen
Danke für den Beitrag

Mit anhaltende Schulung meinst Du learning by doing, oder wie ist das gemeint?

Oder siehst Du es im Rahmen des Möglichen diese Kompetenzen innerhalb des regulären Unterrichts zu vermitteln? Ich finde es einfach albern, wenn im Training einer "mal eben den bösen Angreifer macht".

Viele Grüße
Wenn man lernen will mit den böse Buben umzugehen - wo muss man dann hin ???

Bergsteigen in der Turnhalle - Schwimmen im Kinderbecken ....

ÜBERALL gibt's Regeln und Verhaltensrichtlinien - den Falschen lieb anzugrinsen
kann schon der Anfang vom Ende sein.
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  #27  
Alt 18-10-2016, 09:38
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Kampfkunst: Immunsystem, Konjunktiv-Combat
 
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Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
Normalerweise schult man Leute über mehrere Tage in den Basisfertigkeiten und lässt sie das dann im Alltag üben.
Gibt es eine Möglichkeit, als jemand der das nicht unbedingt beruflich braucht, an so einer Schulung teilzunehmen?
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  #28  
Alt 18-10-2016, 09:46
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Ich kenne so etwas nur im Rahmen von speziellen Deeskalationstrainings oder in der Beratung (dort im Rahmen von Konfliktmanagement und Kommunikation).

Für Leute "von außen" ist das eher schwierig. Leider.

Grüße

Kanken
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  #29  
Alt 18-10-2016, 09:55
Benutzerbild von BUJUN
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Kampfkunst: Wut des Ares
 
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Zitat:
Zitat von Antikörper Beitrag anzeigen
Gibt es eine Möglichkeit, als jemand der das nicht unbedingt beruflich braucht, an so einer Schulung teilzunehmen?
Erwirb dir das Vertrauen der Lehrer und frage die was sie machen wenn's gilt !

Und sei nicht überrascht wenn es nur wenige klar ausdrücken können.

Die Kampf-Theoretiker sind überall und gnadenlos die Mehrheit.

Oder ... geh zu den bösen Buben - guck was die machen !

Wer da nicht hin gehen will - prima - braucht auch keine "Mittel" gegen die.
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  #30  
Alt 18-10-2016, 10:00
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Zitat:
Zitat von kanken Beitrag anzeigen
Ich kenne so etwas nur im Rahmen von speziellen Deeskalationstrainings oder in der Beratung (dort im Rahmen von Konfliktmanagement und Kommunikation).

Für Leute "von außen" ist das eher schwierig. Leider.

Grüße

Kanken
Okay... dann danke für die Antwort.

Grüße
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