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#1
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| Hallo Gemeinde. ich möchte mal nach Eurer Meinung/Euren Empfehlungen fragen, was ihr für besonders effektives Training für Selbstverteidigung haltet. Ich weiss, dass diese Frage hier im Forum zwar schon mehrfach gestellt wurde, ich habe allerdings keine richtige Antwort für mich gefunden. Zu meinem Ziel: Ich bilde mir nicht ein, schnell Kampfsportexperte werden zu können, noch gegen ein kampferfahrenen Angreifer bestehen zu können. Ich möchte nur in "Standardsituationen" abschrecken oder eben mich effektiv zur Wehr setzen können, also z.B. bei Rempelein von Betrunkenen oder pubertierenden Jugendgruppen. Es geht mir weniger um den sportlichen Aspekt oder das Erlernen einer Kunst, sondern um eine effktive Methode, aus welchen Stilrichtungen die sich auch immer zusammensetzt. Könnt Ihr hierfür etwas empfehlen? Gibt es vielleicht sogar spezielle Kurse/Lehrer/Schulen(Raum Köln/Düsseldorf? Danke für Eure Meinungen, Michael |
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#2
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| Am einfachsten und effektivsten sind immer noch die Standardtechniken des Militärs. Historisch vertreten durch Leute wie Fairbairn, Applegate und Styers. Bei den modernen SV-Stilen scheint mir das israelische Krav Maga bzw. Krav Maga Maor noch am ehesten in diese Richtung zu gehen. Die Leute vom Anti-Terrorkampf behaupten auch, in erster Linie SV-orientiert zu sein. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Wenn du eine Trainingsmöglichkeit findest, dann probiere es einfach aus. Wenn in deinem SV-Training hohe Kicks zum Kopf vorkommen und ausgiebig auf dem Boden gekämpft wird, bist du meiner unmaßgeblichen Meinung nach im falschen Verein gelandet. Wenn die Jungens auch die angriffsmäßige Verwendung von Messern und Behelfswaffen (Regenschirm, Kugelschreiber, Haarbürste, Streichholzschachtel etc.) unterrichten, bist du vermutlich schon ganz richtig. |
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#3
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| Meiner Meinung nach : Sparring-Sparring-Sparring =Erfahrung Mut-entschloßenheit- Kein Skrupel Und ein Traier mit Erfahrum im Vollkontakt. Muay-Thai super oder änliches.Es kommt auch auf diener Person an .Bist du ängstlich? |
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#4
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| Sammy : Um sparren zu können, musst du erst mal passende Techniken beherrschen. Und Techniken für ein sportliches Sparring sind nun einmal teilweise andere als die für ein SV-Sparring. Leute, die nur mal brauchbare Basistechniken für die SV brauchen, haben auf den üblichen "Kampfkunstzirkus" meistens keinen Bock und werden durch eisenharte "Kommandokämpfer" als Trainingspartner eher abgeschreckt. Daß du ohne ein regelmäßiges, verletzungsarmes Sparring keine SV lernst, darin sind wir beide uns allerdings einig ! Neben dem praktischen Technikeinsatz geht es hierbei auch um die Gewöhnung an den mentalen Streß eines Strassenkampfes. |
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#5
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| @********** Ich gebe Dir grundsätzlich recht, was die Highkicks und die Benutzung von alltäglichen Gegenständen betrifft. Beim Bodenkampf muß ich Dir aber widersprechen. Es ist erwiesen, dass weit über 90 % der sog. Straßenkämpfe innerhalb der ersten 2-3 Sekunden auf dem Boden landen. Hier ist es dann sehr hilfreich, wenn man da einige Erfahrungen im Training gesammelt hat. Ich bin kein Freund der Strategie - alles auf den Boden ziehen und dort fertigmachen -, aber Du wirst mir recht geben, dass man selbst als erfahrener KK einen Straßenkampf nicht immer steuern kann. Die Mischung machts. Gruß Fidibus |
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#6
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| Wenn deine Bodenkampftechniken in Richtung Anti-Bodenkampf gehen, habe ich keine Einwände. Du musst lernen, dich nicht zu Boden ziehen zu lassen. Wenn das nicht gelingt, schnell wieder auf die Beine kommen können. Nur haben einige Stile (Brazilian Ju Jitsu etc.) die Angewohnheit, den Bodenkampf zur Hauptsache zu machen. Sportlich okay, aber auch der beste Kämpfer geht nach einem Stampffußtritt auf den Kopf k.o. bzw. fällt ins Koma. Niemand garantiert dir, daß dein Gegner allein ist bzw. bleibt . ( Das ist mir auch schon passiert (Tunnelblick) und war eine Scheißsituation, die mit ASP-Schlagstockeinsatz gelöst werden musste. Aber das ist natürlich eine frei erfundene Geschichte ! ) |
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#7
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| Ich habe einen Bekannten. Toll nicht? Zurück zum Thema. Der hat mir mal ein paar Sachen demonstriert aus seinem Verein, der sich als lehrender des Systems "Systema" herausstellte. Dieses ist nicht in reichtung Kampfkunst und traditionel anzudenken, sondern geht mit relativ kurzer Entdrckungszeit ohne großese Traraa auf Schmerzhafte Punkte des gegnerischen Körpers ein, um dann so schnell wie möglich den Gegener zu boden zu bringen, wobei aber der Bodenkampf selbst vermieden wird. Kontrollierter Niederwurf und Kontrolle auf dem Boden, ohne dabei das Risiko eizugehen, selbst in ein Bodengefecht verwickelt zu werden. Versuch dich mal darüber schlau zu machen Bai Long |
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#8
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| Zitat:
Zitat:
![]() Im übrigen ist das Ziel einer guten SV ja, dass der Gegner nach 2-3 Sek. auf dem Boden landet. Aber wenn man seine Sache richtig gemacht hat, steht er auch nicht wieder auf ![]() (Bevor es jetzt wieder Einwände hagelt: Ich gebs ja zu, 3 Sek. ist schon sehr optimistisch, aber was glaubt Ihr, wie lange ein Kampf auf der Straße gegen Lennox Lewis dauern würde? Richtig: einen Schlag! Und man soll sich schließlich immer an den besten orientieren... )Zitat:
Zitat:
Zitat:
![]() Stell Dir vor, Du hast Deinen Kopf grade so drei oder vier cm über dem Boden und Dir tritt einer mit voller Wucht von oben drauf... danach kann er gleich die Sargträger bestellen... ![]() Fazit: Effektive SV: Gute Technik (wenn Du Dich gegen die Technik wehren kannst und Dein Trainer sagt: "Das kommt dann später" solltest Du hellhörig werden), viel hartes Sparring (aber auch welches mit weniger Härte, um die Techniken richtig einzuüben), wenig bis kein sportlicher Anspruch (immer wenn es sportlich wird, gibt es Regeln, die die schönsten - also effektivsten - Dinge verbieten, wie Tritt in die Glocken, Brustbein brechende Grifftechniken, Knie durchtreten, etc. ), eine gute Schule mit netten Trainingspartnern und einem guten Trainer sowie natürlich Spaß bei der Sache sind gute Vorraussetzungen für eine effektive SV.Ciao, Häschen |
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#9
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| Erstmal vielen Dank für die Tipps!! Was ich über dieses Krav Maga an Informationen gefunden habe, hört sich - soweit ist das beurteilen kann - sehr passend für mich an. Leider scheint es dazu kaum Trainingsmöglichkeiten zu geben. Ich habe lediglich einige Trainingszentren gefunden, von denen das nächste ca. 200 km von Köln entfernt ist, also ein wenig viel, um mal abends hinzufahren. Hat jemand hierzu bessere Informationen, oder kann etwas Vergleichbares vorschlagen? Besten Dank! Grüsse, Michael |
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#10
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| ich kann die diese seite nur empfehlen. da lernste wie du auf der straße, kneipe oder disko zurechtkommst. http://members.aol.com/ETFed/ESCRIMA...ION/FRAMEb.HTM @haeschen, ich denke das viele schläger den kampfkünstelern überlegen sind. obwohl auf der straße selten kämpfe zu sehen sind. sondern eher einer zusammengeschlagen wird. der zuerst haut gewinnt. sehe so gut wie nie fights wo sich zwei jungs in zwei metern abstand hinstellen und dann loslegen. |
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#11
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| Wer kann mir Web-Adressen über Krav Maga Maor geben??? |
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#12
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| Zitat:
Wer zehn Jahre trainiert und sich nie Kiefer, Nasenbein oder Rippengebrochen hat, ist sicher auch auf der Straße nicht dazu fähig, sich gut zu verteidigen. (Von verschiedenen Ausnahmeerscheinungen mal abgesehen...) Zitat:
Ist nur deshalb meistens so, weil der Schläger halt auch als erstes zuschlägt. Schließlich ist der Kampf nach dem ersten Schlag seltenst beendet. (Allerdings hab ich mal so eine Schlägerei gesehen, die war todeslustig... Aber das ist zu viel, als dass man es hier kurz erzählen könnte, wenns Dich interessiert, schick ich es per PN.) Und danach ist der Kampf wieder völlig offen. Ich habe zB noch nie eine Schlägerei angefangen (ich hab auch schon an der Tür gearbeitet, trotzdem nie als erster handgreiflich geworden), verloren habe ich trotzdem noch nie... Zitat:
![]() @MichaelK: Sehr interessant im Zus.-Hang mit Diskoschlägereien etc. ist auch - unabhängig davon, was man von WT und der EWTO hält - KRKs Buch "Vom Zweikampf". Stehen einige interessante Dinge drin. Man sollte sich halt beim Lesen vor Augen halten, dass KRK auch ein bisschen Werbung dür den eigenen Laden macht und es im Prinzip auch für WTler geschrieben hat. Ciao, Häschen PS: @Nutella: Deinen Link habe ich mir mal angeschaut. Die Techniken sehen ziemlich ähnlich aus wie das, was ich so mache. Nur die Sprüche dort nicht, die erinnern an die Propaganda der EWTO. Zitat: "Wenn es also eine Methode gäbe, mit der Sie genau diesen Effekt erreichen bei ein bis zwei mal wöchentlichem Üben, und ohne sich einem schweißtreibenden leistungssportlichen Training zu unterziehen" Das könnte die EWTO wörtlich übernehmen. Ohne Schweiß (und Blut) beim Training, Fresse voll im Ernstfall!!! |
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#13
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| Weiss nicht obs geschrieben wurde, doch schreien funktioniert als Abschreckmethode ganz hervorragend...oder à la Schlappen den Gegner auf den Mund küssen und sofort wieder zurück in seine Stellung Am besten gehst du dir dort wo du wohnst die verschiedenen Kampfsportarten oder auch VT und so anschauen und entscheidest für dich was am ehesten deinen Anforderungen entspricht. So hab ichs gemacht. Also: Ausprobieren!! Gruss - LittleDragon |
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#14
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| @haeschen. stimmt die sprüche sind net der hit. aber du kommst verdammt ins schwitzen. die trainingseinheiten sind immer 60 minuten lang. die meiste zeit davon ist sparring. mit kontakt selbstverständlich. und du lernst dort nur für die praxis. also auch zuerst zuschlagen wenn du dir unsere schüler/trainingspartner anschaust. der halbe kiez (hamburg/reeperbahn) trainiert bei uns. regelmäßig haben wir spitzenkämpfer anderer stile bei uns.und auf unserern offenen turnieren, sind immer alle stile eingeladen. aber so gut wie immer ohne erfolg. (vollkontakt waffen) auch unsere regeln sind extrem niedrig gehalten. sicher muß man als kk besser als nen schläger sein. den bringt es in der regel spaß sich zu hauen. den meisten kk/ks leuten nicht. diesen spaß sollte man im training lernen. ich habe sehr gute erfahrungen gemacht mit dem erstschlag. natürlich war der kampf dann in der regel nicht vorbei. aber ich hatte zeit mich um die anderen gegner zu kümmern. oder ihm den rest zu geben. das mit den zwei metern hab ich wohl schlecht beschrieben. natürlich gibt es nen wortgefecht. aber dann, wenn der kampf beginnt. ist die distanz in der regel sehr nahe. selten zwei meter, also außerhalb der trittreichweite (außer mit schritt). |
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#15
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| @nutella: Das klingt unserer SChule verdammt ähnlich (außer dass wir keinen Kiez hier haben ). Man kann effektive SV meiner Meinung nach auch nur so lernen.Unsympathische Leute (halber Kiez... ) werden bei uns übrigens nicht ausgebildet. Mein Si-Fu sagt immer "Ich bilde keine Leute aus, wegen denen ich angefangen habe, SV zu lernen."Zitat:
Zuerst gegen Schüler (egal, ob sie selber Ausbilder, Europäische Meister oder sonstwas sind), wenn sie da zu gut aussehen, dürfen sie beim nächsten mal mit dem Si-Fu in den Ring steigen ![]() Spätestens dann ist die "Trainingsrunde" sehr schnell erledigt... ![]() Zitat:
)Zitat:
Da könnte Schlappens Kuss natürlich funktionieren (würde ich aber nur ausprobieren, wenn ich mir sicher bin, dass ich das Echo vertrage... ) Ansonsten wirkt eine Kopfnuss schon Wunder, der Gegner taumelt dann schon von alleine etwas weg, und dann kommt ein Boxer voll auf seine Kosten... ![]() Aber ich will ja hier nicht alle meine Taktiken offenbaren... ![]() Ciao, Häschen |
![]() |
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