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  #1  
Alt 15-02-2003, 15:37
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Kampfkunst:
 
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Beiträge: 36
Standard Effektivität einer KK

Wollte nur mal los werden das ich es nicht gerade für sehr effektiv halte eine KK nur aus Zwecken der Selbstverteidigung zu erlernen. Denn wer von euch trainiert denn wirklich nur aus dem Grunde jahrelang mehrmals die Woche um sich im Ernstfall verteidigen zu können?
Und wenn man heute angemacht wird, dann steht man i. d. R. mehreren Personen gegenüber. Allein aus diesem Grunde ist schon jeder Bodenkampf nutzlos. Denn wenn man mit einem zu Boden geht, spielen die anderen mit ihm Fussball.
Wäre es da nicht viel effektiver z. B. ein Pfefferspray mitzuführen? Habe ich selber mal beobachtet, da macht doch ein Penner mitten auf der Straße die Leute an. Ich habe gedacht: ist der wahnsinnig? Den schlägt doch jeder zu Boden. Als dann jemand auf ihn losging zog der Penner sein Spray und verschwand. Der Angreifer hatte Mühe wieder klare Sicht zu bekommen.
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  #2  
Alt 15-02-2003, 15:41
Benutzerbild von Miyagi
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Kampfkunst: Kraftsport (früher auch Kampfsport...demnächst ma wieder :D )
 
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Ort: Siegen
Alter: 27
Beiträge: 1.417
Standard

Naja, eine Waffe hat man nicht immer dabei. Oft hat man auch gar nicht die Möglichkeit überhaupt noch eine Waffe zu ziehen.
Ein paar mal die Woche zu trainieren, nur um auf eine Schlägerei vorbereitet zu sein halt ich auch nicht für sinnvoll. Aber ich denke mal die meisten machen es einfach aus Spass, dem Sport zuliebe.
__________________
Wer faul ist, darf nicht dumm sein.
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  #3  
Alt 15-02-2003, 21:56
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Kampfkunst: Allkampf und Kickboxen
 
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Standard

KK-Training hilft im Ernstfall ÜBERHAUPT NICHTS!!!
Denn ein "Straßenkampf", so wie er genannt wird, ist was völlig anderes als Dojo-Training.
Wenn meine Technik auf der Straße fehlschlägt, dann heisst das nicht, dass ich bei der Gurtprüfung durchgefallen bin, sondern dass ich unter Umständen mein Leben verliere!
Wenn einem das klar wird, dann ist's mit Technik aus und vorbei.
Die beste Technik (man kannÄs gar nicht oft genug sagen):
WEGRENNEN (kein Risiko, keine Gefahr, keine Verletzten).
Solche Situationen kann man nicht simulieren, egal wie man trainiert...na gut, eine Möglichkeit gibt es: in ein gefährliches Viertel gehen und Stress suchen -> wer sucht, der findet.
Da hilft halt nur Praxis und Erfahrung.

Ich betreibe KK/KS nur (Zitat Miyagi) dem Sport zuliebe, um fit zu bleiben, und weil mich solche Sportarten einfach interessieren.

mfg
Tony
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  #4  
Alt 15-02-2003, 22:19
Benutzerbild von Ralf Engwer
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Standard @ Fat tony

Hi Tony,

gib Dir in einigen Deiner Punkte wirklich recht.

Du hast die Gefährlichkeit genau erkannt.

Auch das die meisten KS/KK Arten nicht auf den Straßenkampf vorbereiten.

Es liegt halt auch nicht nur an der Technik, sondern sehr viel an der Einstellung zur Sache und man sollte die Grundregeln der Straße kennen sowie seine Eigenschaften gut trainiert haben.

Dann bringt nämlich KK-Training sehr wohl was.

Meine persönliche Erfahrung ist, das man sich einen Trainer suchen sollte, der selber draußen schon Erfahrung gemacht hat und einen auf die Gefährlichkeit eines Straßenkampfs hinweißt.

Was natürlich auch hilft, wenn man eigene Erfahrungen gemacht hat (da langt oft schon das gesehen haben, um zu wissen, was Realität ist).

@ meinen Namensvetter

Ich habe jahrelang aus diesem Grund trainiert.

Heute bekomm ich die Befriedigung daraus, das ich als Trainer anderen lernen kann, sich in einer Notfallsituation bestmöglich zu schützen oder um Ihre Freunde, Familie, Bekannte zu schützen oder um Zivilcourage zeigen zu können.

Beste Grüße

Ralf
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  #5  
Alt 15-02-2003, 22:29
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Bei mir kommen mehrere Komponenten zusammen. Mir gefällt, die Art sich zu bewegen, etwas für die Fitness zu tun und gemeinsam mit meinen Freunden/innen Spaß zu haben. Durch meinen Beruf habe ich das, manchmal zweifelhafte Vergnügen, mein Können einsetzen zu müssen. Dieses wiederum spiegelt sich in meinem Training wieder in dem Versuch, so nahe wie möglich an die Realität zu kommen.



Gruß Fidibus
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Am Beginn einer Katastrphe steht immer eine beschissene Vermutung......
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  #6  
Alt 17-02-2003, 21:28
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abgesehen davon, dass ich die KK betreibe, weil es mir
Spaß macht, meinen Körper so zu fordern und zu formen(in anderen Sportarten mE so nicht möglich) und auch so einfach Spaß macht....

darf ich euch sagen, dass mir dieses "KK bringt ja überhaupt nichts blablabla.." Geglubber total auf die Nerven geht?
Wen bitteschön interessiert das? Die werden sich damals schon was dabei gedacht haben, als sie z.B. Kung Fu Kämpfer fürchteten. Aber hey, ein STRAßENSCHLÄGER(!!!) hätte die sicher alle niedergemacht. Diese supergefährlichen Jungs sind halt Uberkiller, die man weder mit noch ohne KK besiegen kann, da jeder KK'ler automatisch denkt, das wäre wie im Dojo und eh nur ein Wettkampf..und Zuhauen ist für _jeden_ KK'ler ja sowieso das Schlimmste überhaupt...hihi....


Das war an Fat Tony und all die anderen Pessimisten gerichtet

PS: Wegrennen ist trotzdem schlauer!
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  #7  
Alt 18-02-2003, 16:20
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Hi Leute!

@Lemartes:
Zuerst mal: ich bin kein Pessimist, sodern REALIST.
Auf der Strasse geht es darum, den anderen zu verletzen (was ein Strassenschläger ja macht). Im Dojo geht es um die Techniken, oft sogar ohne Kontrakt (was ein Kung Fu-Kämpfer macht).
Mag sein, das Techniken nützlich sind. Aber wirst du sie wirklich fehlerfrei und sicher ausführen können, wenn du merkst, was dir zustoßen könnte? Wenn du womöglich TODESANGST hast?

Ein Strassen kampf ist vor allem ein mentaler Kampf, und ohne Praxis läuft da nichts.

Beispiel:
Du kannst so viele Flugstunden mit deinem Lehrer verbringen wie du willst, aber wenn du zum ersten Mal alleine fliegst, wirst du feststellen: wenn du Fehler machst, wird dir keiner helfen -> Absturz -> Tod. Daraus folgt: Nervosität.

Um zum Thema zurückzukommen:
Ich würde nicht sagen, dass KK überhaupt nichts bringt (auch wenn ich's in meinem ersten Posting gesagt habe), aber gegen einen "Strassenschläger" zieht ein KK-ler auf der Strasse den Kürzeren.

Keep on fightin'
Tony
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  #8  
Alt 18-02-2003, 16:34
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Na, du REALIST!

Ich würde sagen, mit der richtigen Einstellung geht alles leichter!
Wenn du von Anfang an denkst "oh, shit, das is'n fieser Schlägertyp, der verdrescht bestimmt 10 Leute pro Tag, ich bin tot", dann kannst du dir deine Kampfkunst gleich auf die Haare schmieren!

Wenn du aber denkst "na ok, der sieht zwar nicht nett aus aber ich werde versuechn, das Beste daraus zu machen, und einzusetzten was ich jahrelang gelernt habe", dann machst du dir vor Angst vielleicht auch nicht in die Hose sondern machst einen auf selbstsicher und ich bin mir sicher, dass das viel mehr bring als wenn du wie ein armes Opfer dastehst.

Aber nicht überheblich werden.

Das nennt man OPTIMISMUS!
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  #9  
Alt 18-02-2003, 19:28
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Also das KK im Ernstfall nichts nützt halte ich schlicht und ergreifend für gelogen! Sicherlich ist die KK kein Allheilmittel, doch wenn realitätsnah trainiert, können die gerlernten Techniken sehr wohl weiterhelfen. Auch der vielgelobte Strassenschläger ist nur ein Mensch und kann verletzt werden - glaubt mir ich spreche da durchaus aus Erfahrung.
Es kommt halt darauf an wie man trainiert, wer natürlich die Straße mit einem Dojo verwechselt, der wird sicherlich Probleme bekommen.So etwas wie Respekt und Fairness gelten da draussen natürlich nicht, dessen sollte sich jeder bewust sein!
Aber es kann mir kein Mensch erzählen, das z.B. ein Boxer (nur ein Beispiel),wenn er seine Schläge mit Entschlossenheit und Härte anbringt gegen den Durschnittsstraßenschläger keine Chance hat.Sicher, jede Situation ist anders, das weiß ich nur zu gut, aber ich bin fest davon überzeugt, das ein ein gutes und realitätsnahes KK-Training eine große Hilfe ist.
__________________
Bin dann mal nicht weg.. Scheiß Demos in Thailand!
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  #10  
Alt 18-02-2003, 21:36
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Genau!Das finde ich auch.Es wird einem vilelicht nicht das Leben retten, aber helfen tut's allemal.Da soll mir keiner erzählen, KK würde nichts bringen.IRGENDETWAS bringt es immer.Man muss schon ziemlich unfähig sein um REIN GARNICHTS daraus zu lernen.
Und warum trainieren dann manche ausschließlich für die SV?Haben die alle einen an der Klatsche?Denk ich nicht!
Ralf, was meinst du dazu???
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  #11  
Alt 18-02-2003, 22:22
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Hallo Ani-chan,

>Ralf, was meinst du dazu???

also , da du mich nun direkt ansprichst. Meine Meinung ist folgende:
90% der Selbstverteidigung beginnt bereits vor der körperlichen Auseinandersetzung. Und ich halte es für ineffektiv sich nur um die restlichen 10% zu kümmern. Das wäre so, als wenn ich ständig traniere, was mache ich wenn es brennt, mich aber nicht darum kümmere, wie ich einen Brand vermeide.

Ralf
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  #12  
Alt 19-02-2003, 00:01
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Hi!

Ja, Ani........welchen Ralf meinst Du denn nun...........ned das wir alle ganz eifersüchtig werden..............!


Also ich denke natürlich, das KK/KS Training was bringt, man sollte der Sache aber auch realistisch ins Auge sehen.

Nicht jede Art für Training ist für SV geeignet.

Und da heutzutage SV oft einen bitteren Beigeschmack hat, geh ich sogar einen Schritt weiter und nen das Kind Straßenkampf.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich ernsthaft Gedanken über das zu machen was er tut und was er will im Leben.

Also auch in seiner KK/KS, alle haben Ihre Berechtigung.

Doch ist es in meinem Augen so, das manche Stile sich für den Straßenkampf besser qualifizieren als andere.

Wobei natürlich der Kämpfer auch eine große Rolle spielt.

Natürlich kann man jedes -wenn und aber- nicht immer im Training durchspielen. Aber die mentale Haltung für die Straße kann man, wenn man will, auch RELATIV gut im Training entwickeln, vorausgesetzt es geht auch in Richtung Straßenkampf.

Ich habe zum Beispiel einige Jahre geboxt und sah da teilweise hervorragende Boxer, die aber in einem Kampf oder Sparring immer erst warmmach Runden (im Kopf) gebraucht haben um Ihre Kampfstimmung aufzubauen.

Und diese Phase gibts nunmal nicht auf der Straße.

Aus diesem Grunde, sollte ein Training immer wieder auch Bezug auf diese Mentalität nehmen.

Bei mir im Training ist es z.B. so, das ich oft gern und viel rede und erkläre um meinen Jungs die Message wirklich rüber zu bringen............die Mentalität eines Straßenkampf hat nix mit Sport zu tun.

Also bringt KK/KS Training was, ich würde auf jeden Fall sagen JA und wenns nur die Attributes sind.

Wenn ich mein Geld aber auf einen fiesen, erfahrenen, harten Straßenschläger oder einen brav trainierten KK/KS setzen sollte, würde ich wenn ich von einem Straßenkampf spreche, mein ganzes Geld auf den Streetfighter setzen.

Sollte das im Ring nach Regeln des Sportler ablaufen, umgekehrt!

Habe ich einen Streetfighter mit unnd ohne KK/KS Erfahrung würde ich mein Geld auf den Streetfighter setzen mit KS/KK-Erfahrung solange sich das Gewicht und/oder Größe nicht massiv voneinander unterscheiden.

-IMHO!-

Beste Grüße

Ralf
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  #13  
Alt 19-02-2003, 01:34
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Hallo Leute!!

ist zwar ein altes Thema, aber mein Senf dazu:

1)
Zitat:
Die beste Technik (man kannÄs gar nicht oft genug sagen)WEGRENNEN (kein Risiko, keine Gefahr, keine Verletzten).
:
Grundsätzlich richtig, aber es gibt Situationen, wo man nicht weglaufen kann.
Es kann beruflich bedingt sein, oder du bist vielleicht irgenwo mit einer Freundin unterwegs und die läuft mit ihren hohen Schuhen nicht so schnell wie du...

2)
Zitat:
ein Pfefferspray mitzuführen?
Keine schlechte Lösung, aber ich würde mich nicht 100%-ig drauf verlassen.
Letztes Wochenende hat so ein Sprühstoß meines Kollegen sein Ziel verfehlt und versehentlich mich getroffen.
Ein Tropfen direkt ins Auge, der Rest ins Gesicht.
Es war zwar nicht viel - nur ein Strahl - aber die Wirkung war trotzdem nicht berauschend.
Es hat zwar im Gesicht furchtbar gebrannt, aber ich war zu keiner Zeit kampfunfähig. Im Gegenteil, als Angreifer wäre ich nur noch wütender geworden. Ein Auge trännte noch bisschen, aber war nicht weiter schlimm.
Kann sein, daß es auf die Konsistenz des Sprays ankommt, aber man weiß vorher nie was man hat.
(Außer nach Selbstversuchen )
Habe auch gehört, daß die Wirkung des Sprays bei niedrigen Temperaturen (so wie zur Zeit eben) nachlassen kann.
Und Anwendung in geschlossenen Räumen ist ohne hin nicht unproblematisch. Siehe Chicago

Außerdem hab ich schon öffter Leute gesehen, die ne Ladung Pfefferspray ins Gesicht bekommen haben. Die Wirkung war Unterschiedlich, aber viele sprangen nur für nen Moment zurück, waren aber gleich wieder da. (nur kurz Zeit zum Weglaufen)

Ich kann den Leuten zustimmen, die sagen, daß GEZIELTES, realitätsnahes KK/KS-Training auf der Straße weiterhilft.

Und es ist nicht jeder gleich ein kampferprobter, fieser Straßenschläger.
Solche leute erkennt man meistens am Blick u.a. und meidet sie vom Weiten. Bei den meisten Schlägereien handelt es sich wohl um pubertierände Jugendliche, die zu viel getrunken haben oder sich und ihren Freunden was beweisen wollen.
Da ist (bei gleichen anderen Voraussetzungen) ein Kampfsportler fastjedem Ottonormalsesselsitzer überlegen.

Schließlich machen wir ja genau deswegen Kampfsport, sonst könnten wir genauso gut ins Fitnesstudio laufen.

Und noch was:
Mein alter Trainer sagte immer:
60 % ( oder mehr ) macht die Psyche aus.
Technik ist nur ein kleiner Teil.

Aber durch ein regelmäßiges, realitätsnahes Training wird nicht nur meine Technik besser, sondern auch die Psyche.
zumindest bei mir. Bin ich in einer Situation, wo meine Beine anfangen zu zittern und ich merke, daß es gleich los gehen könnte, sag ich manchmal zu mir selber:
Hey, du trainierst so und so lang , so und so oft die Woche.
Warst im letzten Sparring top drauf bzw. hast das und das gewonnen etc.
Dein Gegner besäuft sich jedes Wochenende, und ist so breit, daß er für einen Punch 3 sek. braucht - vor dem brauchst du keinen Schiss haben.

Ich mein jetzt NICHT, daß man sich selbst überschätzen soll, denn das ist gefährlich, aber man darf sich nicht zu billig verkaufen, bzw. sich den Scheid abkaufen lassen.


Aber das wichtigste auf der Straße ist die Situation richtig einschätzen und das kann man nur schlecht im Dojo trainieren.
Wieviele Leute sind da? Wieviele könnten sich einmischen?
Welche Gegenstände liegen am Boden? (Steine, Stöcke, Flaschen)
Wie sieht das Terrain aus? (Rutschige Treppe, vereiste Straße, )
Und das wichtigste: Lohnt sich ein Kampf, oder ist er vermeidbar ?

Grüße
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  #14  
Alt 19-02-2003, 12:58
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KK bringt vorteile in einer Auseinandersetzung.
Grund: Traning der Koordinationen der Gliedmaßen im Verhältnis zueinander.
Entwicklung der Motorischen Fähigkeiten.
Entwicklung von Distanz und Balance gefühl sowie Schnellkraft in bestimmte Parametern.
Tranieren von Prinzipien für (in einer) eine Realistische Kampfsituation usw.
Richtiger Umgang von Waffen usw.

Gute Psyche und Vorbereitung sind besseren Voraussetzungen (wenn Feuer dann 100%).
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  #15  
Alt 19-02-2003, 13:52
Benutzerbild von Ani
Ani Ani ist offline
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Kampfkunst: momentan nur Showbiz :D
 
Registrierungsdatum: 16.10.2002
Ort: Hungary
Alter: 20
Beiträge: 1.516
Standard

Zitat:
Original geschrieben von PFS-Ralf
Ja, Ani........welchen Ralf meinst Du denn nun...........ned das wir alle ganz eifersüchtig werden..............!
Ich würde gern die Meinung von allen Ralfs die sich hier rumtreiben hören!

Zitat:
Original geschrieben von Shogun
Und noch was:
Mein alter Trainer sagte immer:
60 % ( oder mehr ) macht die Psyche aus.
Technik ist nur ein kleiner Teil.

Aber durch ein regelmäßiges, realitätsnahes Training wird nicht nur meine Technik besser, sondern auch die Psyche.
zumindest bei mir. Bin ich in einer Situation, wo meine Beine anfangen zu zittern und ich merke, daß es gleich los gehen könnte, sag ich manchmal zu mir selber:
Hey, du trainierst so und so lang , so und so oft die Woche.
Warst im letzten Sparring top drauf bzw. hast das und das gewonnen etc.
Dein Gegner besäuft sich jedes Wochenende, und ist so breit, daß er für einen Punch 3 sek. braucht - vor dem brauchst du keinen Schiss haben.

Ich mein jetzt NICHT, daß man sich selbst überschätzen soll, denn das ist gefährlich, aber man darf sich nicht zu billig verkaufen, bzw. sich den Scheid abkaufen lassen.
Seht ihr, genau DAS meinte ich!

Zitat:
Original geschrieben von Schauer
KK bringt vorteile in einer Auseinandersetzung.
Grund: Traning der Koordinationen der Gliedmaßen im Verhältnis zueinander.
Entwicklung der Motorischen Fähigkeiten.
Entwicklung von Distanz und Balance gefühl sowie Schnellkraft in bestimmte Parametern.
Tranieren von Prinzipien für (in einer) eine Realistische Kampfsituation usw.
Richtiger Umgang von Waffen usw.

Gute Psyche und Vorbereitung sind besseren Voraussetzungen (wenn Feuer dann 100%).
Und DAS!
KK bringt, wenn man anständig trainiert, auf jeden Fall etwas.Ob Kampferfahrung, Koordination, Kondition, irgendwas ist immer dabei.Natürlich mit günstigen Voraussetzungen.Aber irgendetwas vom Training kann man imer gebrauchen.Da soll keiner sagen, es würde auf der strasse GARNIX bringen.
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