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Umfrageergebnis anzeigen: Welche Eigenschaften sind für euch im Kampf am wichtigsten?
Aggressivität 87 56,86%
Kondition 66 43,14%
Technik 110 71,90%
Gewicht 19 12,42%
Kraft 53 34,64%
Größe 19 12,42%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 153. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #46  
Alt 09-01-2009, 14:02
Benutzerbild von Joergus
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Kampfkunst: MMA, Beeinflusst durch die Konzepte von Geoff Thompson und Matt Thornton
 
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Zitat:
Zitat von Killer Joghurt Beitrag anzeigen
und wie sieht dann das schlagtechnicken beibringen aus?
und wie förderst du ihre aggressivität?
etc etc. um die diskussion weiter anzuregen...
Danke für den Beitrag!

Ich mache natürlich nichts neues, dass muss jedem klar sein.

Zu aller erst muss man den Frauen sagen, dass sie es trotz jahrelangem Training mit einem Mann nicht aufnehmen können. (Das Gegenteil wird ja gerne in KK propagiert)

Der Fence ist die erste Technik die man lernt, auch der aggressive Fence.

Das Training besteht aus verschiedenen progressiven Durchhalteübungen (z.B. Grapplen bis zum Abwinken) und Durchhalteläufe mit Pratzentraining unter dem Grundsätzlichen Gedanken, dass aufgeben keine Option ist.

Schlagtechnik No1. ist die Powerslap als Präventivwaffe und die StandardCross als "Ichbinimkampfüberfordertalsohauichnurnochmiteiner technikzu" Waffe.

Ich zeige verschiedene Möglichkeiten einem Griff zu entkommen (keine Hebel) und erkläre auch, dass man aus gewissen Griffen (z.B. Wenn dich einer am Ärmel packt) fast nicht mehr rauskommt.

Das ganze wird progressiv und ohne falschen Kooperation und trotzdem motivierend geübt.

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  #47  
Alt 09-01-2009, 14:24
Heros
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Schön, dass mal einer meine These stützt: Am Anfang steht überalls in den trad. KK die Körperarbeit, die nur sehr abstrakt was mit Kampftechniken zu tun hat. So sind Kata etwa keine Kampfanwendung, sondern ganz ausgezeichnetes Kraft- und Körpertraining (Innervation, Propriozeption), nah an der Zielanwendung, aber eben nicht deckungsgleich.
Das in meinen Augen auch einer der großen Punkte, warum die ,,traditionellen" so gerne als uneffektiv/nicht sv-tauglich gesehen werden.

Der durchschnitts Ausübende geht in seinen Karate/Kung fu Club und übt die Techniken. Macht eventuell noch 2mal die Woche Kata/Form und damit hat sichs.

Dagegen ist ja auch nix einzuwenden, aber dann darf man sich halt auch net wundern, warums net klappt, wenns klappen soll.....

Würden die Leute das ganze im traditionellen Sinne intensiver betreiben, kämen auch die dementsprechenden Resultate zustande.

In den traditionellen Systemen musste net mal wirklich gesparrt werden, da die Schüler einfach so hart in nehmen/austeilen waren und geistig drauf vorbereitet...
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  #48  
Alt 09-01-2009, 14:52
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Kampfkunst: MMA, Beeinflusst durch die Konzepte von Geoff Thompson und Matt Thornton
 
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Es ist die Trainingsmethode die in traditionellen Kampfkünsten geübt wird.

Hier ein gutes Beispiel von Matt Thornton:

YouTube - Matt Thornton on Training - Aliveness


und von Geoff Thompson und Peter Consterdine

YouTube - Real life selfprotection by Geoff Thompson and Peter Consterdine
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  #49  
Alt 09-01-2009, 15:02
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edit.
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  #50  
Alt 09-01-2009, 15:48
Heros
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Zitat:
Zitat von Joergus Beitrag anzeigen
Es ist die Trainingsmethode die in traditionellen Kampfkünsten geübt wird.

Hier ein gutes Beispiel von Matt Thornton:

YouTube - Matt Thornton on Training - Aliveness


und von Geoff Thompson und Peter Consterdine

YouTube - Real life selfprotection by Geoff Thompson and Peter Consterdine
Aber gerade die Trainingsmethode bei den traditionellen Kampfkünsten hat auch ihren Sinn. Die Leute praktizieren es einfach net ausreichend...

Im Karate z.b waren die alten Basics einfach knallhart werden...

Mit der Faust alles treffen können, ohne dass sie kaputt geht und einstecken können bis der andere liegt.

Technische Aspekte dienten lediglich der Verfeinerung. Es geht viel mehr um die Basis Skills, denn diese dominieren Technik einfach stark, wenn sie entsprechend Entwickelt wurden.

Wer trainiert heute noch so intensiv? Kaum jemand. So ein Training erfordert extreme Disziplin. Die und die damit verbundene Zeit bringen die Leute halt net mehr mit sich.
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  #51  
Alt 09-01-2009, 16:05
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Zitat:
Zitat von Heros Beitrag anzeigen
Aber gerade die Trainingsmethode bei den traditionellen Kampfkünsten hat auch ihren Sinn. Die Leute praktizieren es einfach net ausreichend...

Im Karate z.b waren die alten Basics einfach knallhart werden...

Mit der Faust alles treffen können, ohne dass sie kaputt geht und einstecken können bis der andere liegt.

Technische Aspekte dienten lediglich der Verfeinerung. Es geht viel mehr um die Basis Skills, denn diese dominieren Technik einfach stark, wenn sie entsprechend Entwickelt wurden.

Wer trainiert heute noch so intensiv? Kaum jemand. So ein Training erfordert extreme Disziplin. Die und die damit verbundene Zeit bringen die Leute halt net mehr mit sich.
Du hast recht!

In 90% aller traditionellen Schulen wird eine Technik geübt und gesammelt.

Früher wusste man : Wenig Technik, Hohe wiederholungsanzahl und anwendungsbezogen.

Auch im Hkd (die stile die ich gesehen habe) wirds genaus gemacht... ohne echten Kontakt, tote Drills etc.

Und wenn ich dann mal meinen geübten Jab oder Double Leg im Freikampf loslasse bin ich gleich "der böse Überdentellerrandgucker"

Oder wie Matt Thornton zu "Basics" sagt:

YouTube - Matt Thornton - Functional martial arts
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  #52  
Alt 09-01-2009, 16:18
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das was ihr meint ist einfach mcdojo. mit traditional hat das gar nichts zu tun. was ist mit "traditionellem" muay thay?
oder kyokushin? oder oder oder...
bullshido ist bullshido , traditional was anderes.
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  #53  
Alt 09-01-2009, 19:20
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Traditionelles MT hat genug techniken die keiner im Wettkampf benutzt aber die techniken die im Sport verwendet werden sind aus dem trad. MT.

Das heißt aber nicht, dass man lieber trad. MT trainieren möchte um im Wettkampf gut zu sein.

kyokushin Karate hat auch trad. aspekte und ist relativ jung aber die techniken die für die anwendung trainiert werden sind nicht kompliziere Blöcke etc.

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  #54  
Alt 09-01-2009, 19:23
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Ohne Technik kann man gegen niemanden bestehn!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
-Mahatma Gandhi
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  #55  
Alt 09-01-2009, 19:25
Heros
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Vorallem hat der gute Erfinder des Kyokushin so schön traditionell (mcdojo?) trainiert und war so ne Art Karate-Hulk

Aber jetzt kommen nartürlich wieder alle und sagen er war von Natur aus schon der perfekte Kämpfer
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  #56  
Alt 11-01-2009, 10:02
Benutzerbild von Bullet-Tooth Tony
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Hm unter dem SV aspekt ist meiner Meinung nach Kampf- und Siegeswille und Technik das Wichtigste. SV ist fighting dirty also greift man in der Regel Punkte an an denen man auch ohne großes Kraftaufwand viel Schaden anrichtet. Daraus folgt, dass der Kampf sich meistens verkürzt, weil gezielt vital spots angegriffen werden ... insofern sind kraft und ausdauer( zumindest in einer 1on1 Situation) imo nicht so relevant. Das wichtigste ist nen kühlen Kopf zu bewahren, wissen was man treffen muss und mit einer der Situation angemessenen Brutalität in die Sache reinzugehen.
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  #57  
Alt 12-01-2009, 00:54
Benutzerbild von Killer Joghurt
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es geht einfach darum, dass man sagt dass traditionelle künste weder für wettkämpfe noch für sv was taugen. über solche pauschalisierungen rede ich, nicht über wettkämpfe. es gibt ja auch traditionelle stile die wettkämpfe haben wie schon gesagt wurde.
nur meistens ists einfach so, dass das mcdojos und bullshido lehrer einen stil mehr als nur kastrieren und kaputt machen und da muss man sich auhc nicht wundern wenn deren schüler nieten sind und irgendwann auch das wissen über das eigene system verloren geht.

habs nur bissl komisch formuliert im post davor...
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  #58  
Alt 12-01-2009, 01:03
Benutzerbild von Lars´n Roll
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Zitat:
Zitat von Syekye Beitrag anzeigen
Ohne Technik kann man gegen niemanden bestehn!
Sag das dem angetrunkenen Hool der Dich mit nem Heumacher auf die Bretter schickt.

Zitat:
Zitat von Bullet-Tooth Tony
SV ist fighting dirty also greift man in der Regel Punkte an an denen man auch ohne großes Kraftaufwand viel Schaden anrichtet. Daraus folgt, dass der Kampf sich meistens verkürzt, weil gezielt vital spots angegriffen werden ... insofern sind kraft und ausdauer( zumindest in einer 1on1 Situation) imo nicht so relevant.
Das is Käse. Solltest Du als DBMA Praktizierender eigentlich wissen. In den wenigsten Hauereien werden die Beteiligten gezielt vitale Punkte angreifen. Erfordert ja auch eine viel größere Koordination als einfach draufschlagen, was viel eher die Regel sein dürfte.
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Rock´n Roll above all !
Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind?

Geändert von Lars´n Roll (12-01-2009 um 01:23 Uhr).
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  #59  
Alt 12-01-2009, 02:52
Yasha Speed
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
das kann man wunderbar durch gutes Eisenstemmen ergänzen und ein Stück weit ersetzen.
theoretisch ja, aber warum sollte man? wenn sich die jungs vor 1000 jahren mal hingesetzt und ausgetüftelt haben, welche übungen mit welchem egrät funktionell sind, warum soll mans dann modifizieren? außer man kämpft im ring mit handschuhe, klar, dann isses was anderes, weil das traditionelle nicht für den ring mit handschuhen gedacht ist.

Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Schön, dass mal einer meine These stützt: Am Anfang steht überalls in den trad. KK die Körperarbeit, die nur sehr abstrakt was mit Kampftechniken zu tun hat. So sind Kata etwa keine Kampfanwendung, sondern ganz ausgezeichnetes Kraft- und Körpertraining (Innervation, Propriozeption), nah an der Zielanwendung, aber eben nicht deckungsgleich.
exakt: formen sind keine techniksammlungen sondern prinzipiensammlungen. bunkai ist nur dazu da, die prinzipien anschaulicher zu machen.
deswegen hat man früher auch nur basics für dne body gelernt und dann eine oder höchstens zwei formen. mehr braucht kein mensch.

Zitat:
Zitat von Syekye Beitrag anzeigen
Ohne Technik kann man gegen niemanden bestehn!
falsch. nehmen wir ma kyokushin: wir nehmen einen typen, der ein jahr lang nur sanchin und makiwara trainiert, und nen anderen, der "normal" trainiert. ich setze mein geld auf den sanchin typen.
technik ist eher nebensache, miese tricks und feinschliff. man brauchts nicht unbedingt, aber wenn man vom rest her top ist, ists eben das sahnehäubchen.

“Lian quan bu lian gong, dao lao yi chang kong”
frei übersetzt: "wenn du nur technik und kein "gong" übst, bist du scheisse, auch wenn du dein ganzes leben lang trainierst."

Geändert von Yasha Speed (12-01-2009 um 02:57 Uhr).
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  #60  
Alt 12-01-2009, 07:27
Benutzerbild von Bullet-Tooth Tony
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Zitat:
Zitat von Lars´n Roll Beitrag anzeigen


Das is Käse. Solltest Du als DBMA Praktizierender eigentlich wissen. In den wenigsten Hauereien werden die Beteiligten gezielt vitale Punkte angreifen. Erfordert ja auch eine viel größere Koordination als einfach draufschlagen, was viel eher die Regel sein dürfte.
Hm mit vitalen punkten meinte ich in diesen fall augen,ohren,unterleib hals usw. und das sind definitiv stellen die man je nach situation angreift. Ich rede hier auch nicht von der normalen "Hauerei" da wären die obengenannten mittel möglicherweise etwas unverhältnissmässig...aber in einer akuten gefahrensituation sind das die punkte die du angreifst...

und kurz noch zur koordination
sicher ist der adrenalinspiegel bei untrainierteren menschen in der situation höher insofern die bewegungen undkoordinierter aber ebendieses lässt sich durch realitätsbezogenes training verbessern und ich sicherlich auch ein wesentliches attribut eines guten "kämpfers"
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