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Selbstverteidigung & Anwendung Ihr wollt wissen was "auf der Straße" funktioniert und wie Kampfkunst "gelebt" wird? Dann postet hier. Erfahrungsberichte willkommen



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  #76  
Alt 14-10-2016, 19:25
Benutzerbild von Kensei
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: "Weg der leeren Hand"
 
Registrierungsdatum: 17.06.2004
Ort: Mitteldeutschland
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Zitat:
Zitat von shinken-shôbu Beitrag anzeigen
...Beim Sparring gegen einen Sportschützen sähen dann wahrscheinlich alle Beide recht alt aus, aber wie soll uns das ewige Erweitern und Verlagern auf neue "dienlichere" Vergleiche bitte voranbringen?...
Ich geh' auf das ganze Bullshitsu hier mal nicht weiter ein, aber das (Zitat) ist doch der springende Punkt. Kampfkünste sind irgendwann mal entwickelt wurden um dem Praktizierenden anzutrainieren, in kriegerischen Auseinandersetzungen zu überleben. Koste es was es wolle.
In den FMA habe ich mal gelernt, "alles kann ein Stock sein", jedes Schlüsselbund und jeder Gürtel können flexible Waffen sein, jeder spitze oder scharfe Gegenstand eine "Klingenwaffe". Und wenn du auf einen körperlich überlegenen Gegner triffst, oder gar auf mehrere, such dir einen "Equalizer", sprich: eine Waffe.
Dieses Prinzip ist ja bspw. in unserer Behördenausbildung heute noch fest verankert. Jeder Polizist bekommt beigebracht, einem Messerangriff mittels Schusswaffengebrauch zu begegnen, sich also in eine möglichst überlegene Position zu bringen. Darum geht es mMn in Kampfkünsten, dafür zu sensibilisieren, wie ich heil aus brenzligen Situationen herauskomme, bis hin zu einem Mind Setting "überleben um jeden Preis".
Natürlich kann sich niemand auf alle Eventualitäten vorbereiten, Kampfkünste vermitteln meiner Erfahrung nach aber ein umfassenderes Bild und vielfältigere Szenarien als die meisten Kampfsportarten. Den richtigen Trainer mal vorausgesetzt.
Und wenn dann ein KM-Trainierender hier schreibt, er würde beim Sparring gegen Boxer und Thai-Leute nach deren Regeln (!) gegen die abstinken, dann zeigt mir das doch nur, dass er von solchen Prinzipien scheinbar garnichts verstanden hat.

Daneben gibt es natürlich auch die ganzen geschichtlichen und kulturellen Aspekte, der Umgang mit den traditionellen Waffen, Katanas, Naginatas oder was weiß ich. Schrieben ja auch andere, dass das Praktizieren von Kampfkünste auf vielen Ebenen interessant und für den Einzelnen eine Bereicherung sein kann. Kampfkünste generell als "Müll" abzutun, weil sie einen nicht auf krasses Fullcontact Cage Fighting vorbereiten, wie von einigen usern hier getan, halte ich gelinde gesagt für voll daneben und engstirnig hoch zehn.

Geändert von Kensei (15-10-2016 um 10:12 Uhr).
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  #77  
Alt 14-10-2016, 20:53
Benutzerbild von -KINGPIN-
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Shito Ryu, PDS, Kyusho, Boxen
 
Registrierungsdatum: 15.01.2016
Alter: 36
Beiträge: 344
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@ Kensei

Ich finde die Lager eh beschränkt. Ich mache Kunst und Sport und finde dass beide Sachen ihre Stärken als auch Schwächen haben und sich ergänzen. Einiges hast du schon angedeutet. KSLer die sich lustig über KK machen haben keine Ahnung. Aber eben so KKler die Kampfsport als beschränkt abtun und darum als weniger effizient ansehen müssen viel dazulernen. Weil gerade in der Beschränktheit liegt die Stärke...

Es geht um gegenseitigen Respekt und den Willen des einzelnen sich verbessern zu wollen. Mir persönlich geht es um Boykas Zitat: I am the most complete fighter in the world!
__________________
Zitat und Ziel zugleich:
Boyka: I am the most complete fighter in the world!
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  #78  
Alt 14-10-2016, 21:11
Benutzerbild von Karateman1
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Kampfkunst: Karate
 
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Beiträge: 84
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Zitat:
Zitat von gion toji Beitrag anzeigen
siehst du, genau das ist das Problem: wenn ich z. B. die Effektivität des Boxens oder BJJ in Frage stelle, würde keiner auf die Idee kommen, irgendwelche Leute am anderen Ende der Welt zu benennen. Stattdessen würde man mich zum nächstbesten Gym schicken. Gerade die Tatsache, dass man als Beweis der Effektivität einzelne Personen benennen muss, zeigt doch, dass es in der breiten Masse mit der Effektivität nicht so gut bestellt ist.
Mal abgesehen davon, dass die Frage nach der Effektivität irrelevant ist und wir das in Bezug auf "Ninjutsu" schon durchgekaut haben. Mehr als einmal
^^^DAS!!! Unterschreibe ich ganz genau so!

Unter'm Strich ist es eh so, dass der Großteil der Leute auf dieser Welt, die eine sogenannte "Kampfkunst" betreiben, doch eher Sport und körperliche Ertüchtigung machen. Die Gegenseitige Dojo-Massenhypnose funktioniert doch deshalb, weil wir das unglaubliche GLÜCK haben, in einer größtenteils sicheren und friedlichen Welt zu leben - und all die sportlichen Wettkämpfe innerhalb eines Systems sind eben kein Beweis für eine reale Effektivität.

Ich für meinen Teil bin nun lange genug dabei, um zu wissen, dass ich nichts weiß / nichts kann.

Momentan ist meine Philosophie relativ simpel: Lieber größter / stärker und skrupelloser sein ODER (wenn man eben kleiner, schwächer und ängstlicher ist): wegrennen!
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  #79  
Alt 30-10-2016, 00:47
Benutzerbild von Kniom Njam Bay
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: 柔術
 
Registrierungsdatum: 06.10.2009
Beiträge: 86
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Aikido, Taiji und Wing Chun sind definitiv keine schlechten KKs, zumindest nicht per se. Habe alle drei probiert, fand alle drei sehr interessant und sinnvoll.

Aber eigentlich wollte ich diese drei KK nicht verteidigen, sondern die Frage nach der ULITMATIVEN KAMPFKUNST endgültig beantworten.
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  #80  
Alt 01-11-2016, 20:02
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -Einfingertodestechnik
 
Registrierungsdatum: 03.09.2011
Alter: 34
Beiträge: 94
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Zitat:
Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
Hier wird alles wichtige gesagt:
The 6 worst martial arts for real situations
Keine "Endgültige Klärung", nur die Erkenntnis das menschliche Defizite wie, Einsamkeit, Selbstüberschätzung und erhöhtes Geltungsbedürfnis den Einen oder Anderen das WE rettet, aber mit Sicherheit nicht dazu angetan sind eine sachliche Diskussion zu führen.
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