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  #31  
Alt 07-11-2007, 06:42
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: *ing*ung, Jiu Jitsu
 
Registrierungsdatum: 08.12.2006
Beiträge: 16
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Zitat von useless Beitrag anzeigen
Hosianna,

Und gerade Frauen brauchen ja wirklich nicht anfangen, für ihre SV die Schlagkraft o.ä. zu steigern, weil sie eh nie so stark wie der potenzielle Aggressor sein können, also muss man von vornherein einen anderen Weg wählen.
Also wenn ich so nen Scheiss schon höre..... Warum sollte bei Frauen die Schlagkraft nicht gesteigert werden??? Natürlich wird eine 60 kg Frau nie so hart zuschlagen wie ein erfahrener 100kg Schläger, aber warum sollte sie das auch. Worum es geht ist doch das sie, wenn sie zb auf empfindliche stellen schlägt um sich Zeit zur Flucht zu verschaffen, dies so hart wie IHR möglich tut. Und das es sinnvoller ist dem Gegner den Schlag auf den Kehlkopf oder das Knie in den Schritt mit Kraft zu setzen als ihn nur lasch zu streicheln ist m.E. logisch. So gesehen hat es doch nur Vorteile auch das schwächste Mädel ihre Power trainieren zu lassen ( vom positiven sportlichen Nebeneffekten mal ganz abgesehen ...).
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  #32  
Alt 07-11-2007, 11:48
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: alpenländische Hybridstile, Combat-Watschentanz
 
Registrierungsdatum: 25.11.2006
Ort: hinter den sieben Bergen
Beiträge: 1.448
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Zitat:
Zitat von JustforFun Beitrag anzeigen
Also wenn ich so nen Scheiss schon höre..... Warum sollte bei Frauen die Schlagkraft nicht gesteigert werden??? Natürlich wird eine 60 kg Frau nie so hart zuschlagen wie ein erfahrener 100kg Schläger, aber warum sollte sie das auch. Worum es geht ist doch das sie, wenn sie zb auf empfindliche stellen schlägt um sich Zeit zur Flucht zu verschaffen, dies so hart wie IHR möglich tut. Und das es sinnvoller ist dem Gegner den Schlag auf den Kehlkopf oder das Knie in den Schritt mit Kraft zu setzen als ihn nur lasch zu streicheln ist m.E. logisch. So gesehen hat es doch nur Vorteile auch das schwächste Mädel ihre Power trainieren zu lassen ( vom positiven sportlichen Nebeneffekten mal ganz abgesehen ...).
Hosianna,

was heißt hier "Scheiss" ? Und ich seh es wie der Fred-Ersteller, die Kraft kömmt im Notfall von irgend woher, niemand weiß wo zierliche und kleine Menschen die Power hernehmen, die sie plötzlich haben wenn´s um die Wurscht geht. Das, was man durch Sporttraining an Schlagkraftsteigerung erreichen kann, ist im Verhältnis dazu vernachlässigbar. Viel wichtiger sind psychologische Faktoren, z.B. Zutrauen in die eigene Wehrhaftigkeit und richtiges Verhalten in der Situation. Ich glaube dass vieles von dem, was man in KK und KS lernt, in richtig dramatischem Ernstfall eher blockierend sein kann als dass es irgendwelche "Kraft" steigern würde, vor allem dann, wenn man dem SV-Schwachsinn (ätsch, Du zuerst Scheiss, ich jetzt Schwachsinn, hehe ) der KK-/KS-Anbieter auch noch glaubt und im Ernstfall irgendwas "anwenden" will.
__________________
im indernet im indernet da werden viele kinder fett
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  #33  
Alt 07-11-2007, 11:52
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: WT
 
Registrierungsdatum: 05.11.2007
Beiträge: 8
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Wenn die Techniken nicht wichtig sind dann braucht man gar keinen
Kampfsport machen! Es kommt auf das Selbsbewußtsein an und was man draus gelernt hat wenn man mal angegriffen wird!
Klar wenn man vielleicht gerade ne Bierflasche zur Hand hat kann man sie vielleicht einsetzen aber ich renne nicht immer mit einer Bierflasche rum!
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  #34  
Alt 07-11-2007, 13:26
Benutzerbild von Die Infobox
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: WHKD - Dacascos Wun Hop Kuen Do Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 06.03.2006
Ort: münchen
Beiträge: 449
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Zitat:
Zitat von nito Beitrag anzeigen
Hallo Bouncer,

Gebe dir völlig recht – mir kommt auch das Kotzen wenn das Sicherheitsbedürfnis von Menschen ausgenutzt wird und ihnen falsche Sicherheit vermittelt wird. Wie es in so vielen kommerziellen Kampfsportarten und mehr noch Kampfkünsten täglich passiert.

Genau deswegen arbeite ich fast von Beginn weg mit sehr dynamischen Kampfsituationen, mit nichtkooperativen Angreifern, realistischer Energie und Geschwindigkeit, Dialog und Emotion. Ich verwende sehr viel Zeit und Sorgfalt darauf die Realität eines Überfalls, einer Vergewaltigungssituation, einer Auseinandersetzung im Training zu „faken“ und meinen Klientinnen alles an die Hand zu geben, damit sie diese Situationen überleben.

Für das „Lernen“ von Grundtechniken mit denen in vielen Schulen viel Zeit verbracht wird (meist wenig effizient), ist dabei einfach zu wenig Zeit. Das zwingt dazu mit dem zu arbeiten was die Leute bereits mitbringen, was der Körper auch ohne jedes Training machen würde.

Eine richtige Faust zu machen ist nicht einfach und muss „gelernt“ werden. Einen linken Haken oder gar einen Osoto-Gari aus dem Karate muss ich erlernen und üben.
Ein Handballenstoß, ein Ellbogenschlag etc. dagegen ist grobmotorisch und meiner Erfahrung nach hat ein durchschnittlich körperlich begabter Mensch diese Bewegung innerhalb kürzester Zeit drauf und kann sie dann auch in Szenarien einsetzen – wenn es „gehirngerecht“ vermittelt wird und die Leute nicht mit angeblicher Komplexität verwirrt werden.

Mit diesen wenigen grobmotorischen „Waffen“ kommt man völlig aus. Kein Grund hier die Leute stundenlang eingedrehte Fußstöße üben zu lassen, oder das „richtige“ Gehen, oder Kampfstellungen, oder die optimale Fußstellung, oder den idealen Trefferwinkel, oder wo sie hinschauen sollen, oder wie geatmet werden muss, oder wie die Faust gedreht wird, oder ...

Was sind die natürlichen Waffen des Körpers; was sind die Schwachstellen des Körpers und was ist der kürzeste Weg zwischen diesen Beiden: BAMM!
Mehr braucht’s fast nicht




lg
nito
:
__________________
geht nicht, gibt's nicht
www.whkd-muenchen.de
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  #35  
Alt 07-11-2007, 14:23
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Selbstverteidigung
 
Registrierungsdatum: 03.04.2003
Ort: Austria
Alter: 35
Beiträge: 24
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Halleluja useless,

Zitat:
Zitat von useless Beitrag anzeigen
Man muss ja auch nicht Einstein sein, um das zu kapieren.
Nach so manchen Rückmeldungen hier, habe ich schon ernsthaft an meinen Kommunikationsfähigkeiten gezweifelt. Dein Posting zeigt mir, dass ich mich doch nicht völlig wirr und unverständlich ausgedrückt habe. Du bringst genau auf den Punkt worum es mir geht und was auch meine Erfahrungen sind.

Eine Kleinigkeit nur: In 1,5 Stunden wird niemand umfassend abwehrbereit aber er lernt, dass man mit einer einfachen Bewegung (wie z.B. sich am Arsch kratzen) einem Menschen auch ordentlich Schmerzen zufügen kann. Die richtige Anwendung dieser Erkenntnis unter Adrenalin und emotionalen Stress gegen einen unkooperativen Partner, lernt er dann später im Szenariotraining bzw. in speziellen "Kurzkonfrontationen".

@Graubereich: Der Schmäh „Arsch – Gesicht“ war gut – mit deiner Erlaubnis werd ich den gleich in meinen Vortrag mit aufnehmen.

Notiz am Rande: Ich denke, viele der Rückmeldungen lassen sich auf ein gravierendes Missverständnis in der Selbstverteidigung (Die Geschichte der Selbstverteidigung – eine Geschichte voller Missverständnisse ) zurückführen: Der Unterschied zwischen der Vorgehensweise im Sport und einer verhaltenspsychologischen Vorgehensweise.
Dieses Topic verdient aber einen eigenen Thread.

lg,
nito
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  #36  
Alt 08-11-2007, 14:05
Benutzerbild von bouncer
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: mach ich...
 
Registrierungsdatum: 17.11.2002
Ort: hannover
Alter: 35
Beiträge: 1.165
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@ Nito

Was qualifiziert Dich anderen Menschen SV näher zubringen? Hast Du Deine Tipps auch mal selbst testen müssen? Welchen Hintergrund hast Du? Fragen über Fragen.....
__________________
www.kenpokan.de
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