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#1
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| Ich weiß - schon die Überschrift klingt provokativ aber es gibt sie leider, die Gewalt von Frauen gegen Männer: Häusliche Gewalt: Was tun als männlicher Betroffener? - MANNdat Was tun aus Eurer Sicht ? |
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#2
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| Was möchtest Du jetzt diskutieren? Im Prinzip richtet sich die SV nach den immer gleichen Methoden. Sogenannte "spezielle" Frauen-SV legt ihren Fokus vermehrt auf den psychologischen Aspekt eines Über/Untergeordnetenverhältnis und die körperlichen Nachteile, ist aber prinzipiell logischerweise auch von Männern anwendbar. Das hat ja nichts mit Geschlechtsmerkmalen zu tun. |
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#3
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| In dem verlinkten Artikel stehen doch Anregungen, was bei einer entsprechenden Situation zu tun sei... |
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#4
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| Da hilft nur eines: Angriffe im privaten Umfeld abwehren und die Trennung organisieren. Männer, die von ihren Frauen drangsaliert werden, sind ja in zweierlei Hinsicht gekniffen: 1. Keiner glaubt ihnen. Und die anderen lachen. 2. Im Zweifel wird der Spieß halt umgedreht und der Mann als Täter dargestellt. Insoweit sollte Mann Frau unter Zuhilfenahme von SV-Maßnahmen klar machen, dass sich ein Angriff nicht lohnt und sich nach einer weniger aggressiven Partnerin umsehen. |
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#5
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| Partner, die Partner schlagen sollte man umgehend verlassen. Dies ist einfach gesagt und sehr schwer umgesetzt. Leider ist es so, das ein schlagender Partner NICHT irgendwann aufhört, oder es sich "bessert". Solche Leute gehören in eine Therapie. Für die körperliche SV kommen hier natürlich auch etliche psychologische Aspekte zum tragen. Wer möchte schon seinem geliebtem Partner die Daumen in die Augen rammen oder ins Gemächt treten. DIES HAT NICHT MIT EINER GESCHLECHTERFRAGE ZU TUN! |
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#6
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| Ich glaube man muss weiter daran arbeiten die Öffentlichkeit auf dieses Thema zu sensibilisieren. Ich könnte jedes Mal kotzen wenn irgendwo Politiker oder "Promis" Initiativen gegen (häusliche) Gewalt machen und es dann grundsätzlich NUR um Männer geht die ihre armen wehrlosen braven völlig unschuldigen Frauen und Kinder schlagen... Dass das alles umgekehrt auch geht wird total ignoriert. ![]()
__________________ "Macht nichts, wenn die Preise für Reis und Mais steigen - Hauptsache, die Bolos bleiben billig!" ;-) |
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#7
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| Zitat:
Aber solche Artikel eigen das immer mehr Männer aufwachen. |
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#8
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| Hatten wir nicht schonmal einen laaaangen Thread über das Thema? Find den im moment nicht.-.- |
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#9
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| Zitat:
Hatte selber mal eine Diskussion. Mein Gegenüber hat mich als völlig verrückt abgestempelt, weil sowas kann es ja gar nicht geben, das seine schwache Frau einen starken Mann schlägt. ![]()
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. |
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#11
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| Das stimmt nicht |
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#12
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| Als Mann schlägt man aber in so einem Fall nicht zurück. ("Frauen schlägt man nicht.") D.h. man kann sich - zumindest körperlich - nicht wehren. Häusliche Gewalt - ganz egal in welcher Form (Mann- Frau / Frau-Mann) - ist nicht zu tolerieren und muss sofort Konsequenzen haben. Trennung und Anzeige wären da meine erste Wahl. @Amun Ra: Wieso denkst Du denn, dass es sich bessert? Ich gebe Sven K. da nämlich recht - es bessert sich nichts.
__________________ Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt. "Stillstand ist der Tod, geh voran, bleibt alles anders." |
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#13
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| Das brauchst du mir nicht erklären. Dieses Bild ist aber bei vielen fest verankert, leider.
__________________ Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht. Geändert von Maddin.G (03-10-2011 um 13:08 Uhr). |
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#15
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| Sich verteidigen zu können, bringt einem bei Häuslicher Gewalt eine Atempause bzw. die Zeit für eine Neustrukturierung (wie diese auch immer aussieht). Es löst das Problem mit dem schlagenden Ehemann, Ehefrau, Partner, Vater etc. an sich, aber nicht. Dieser/Diese kann seine/ihre Probleme ja immer noch primär mit Gewalt lösen, traut sich evtl. nur nicht. Im nächsten Vollrausch kann das dann schon wieder ganz anderes ausehen, oder er/sie greift sogar zum Küchenmesser etc. Eine junge Frau aus meiner Gruppe wurde z.B. von ihrem Vater misshandelt und kam so zum Kampfsport, um sich wehren zu können. Sie hat es mir selbst erst Jahre später erzählt und es waren auch keine sexuell orientierte oder besonders brutale Übergriffe. Es hat aber gereicht ihr das Leben zur Hölle zu machen. Nach 1-2 Jahren Training hat sie, als ihr Vater sie mal wieder Schlagen wollte, ordentlich zurückgelangt. Sie hat ihn dabei nicht schwer verletzt o.ä. aber es hat gereicht dass er sie erst mal in Ruhe gelassen hat. Das hat ihr dann die Zeit gegeben, sich klar zu werden wie sie mit ihrer Situation umgehen will und am Ende einen Schlussstrich zu ziehen. Inzwischen lebt sie ein normales Leben und hat weiter keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Das zeigt für mich, dass es durchaus Sinnvoll ist, sich bei häuslicher Gewalt verteidigen zu können, dies aber nur ein Schritt sein kann sich von dem "Schläger" zu lösen. Ist in einer SV-Situation gegen einen Fremden ja auch nichts anderes, sich wehren und verschwinden. Da bleibt man ja auch nicht neben stehen um das noch mal auszudiskutieren. |
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