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Selbstverteidigung & Anwendung Ihr wollt wissen was "auf der Straße" funktioniert und wie Kampfkunst "gelebt" wird? Dann postet hier. Erfahrungsberichte willkommen



Umfrageergebnis anzeigen: Denkst du eine Frau hätte gute Chancen?
Ja, ich denke schon 85 50,90%
Nein, sehr unwahrscheinlich 22 13,17%
Das Glück müsste auf ihrer Seite sein, um ihn überwältigen zu können 42 25,15%
Bin mir unsicher 18 10,78%
Teilnehmer: 167. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 22-06-2013, 10:37
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 08.12.2011
Alter: 25
Beiträge: 61
Standard Hat eine trainierte Frau gegen den durchschnitts-Strassentyp eine Chance?

Hallo zusammen

Ich frag mich momentan eines: Man sieht ja oft in Filmen, wie "Superfrauen" im Minirock und Stöckelschuhen muskelbepackte Männer mit nur ein paar Kicks fertig machen.

Naja - es muss ja nicht grad in Stöckelschuhe gegen einen Kleiderschrank sein... Aber wenn eine eher kleinere Frau (was weiss ich - 1.65 oder so) viele Jahre Kampfsport ausgeübt hat und Sandaerfahrungen gesammelt hat - jedoch nicht gerade auf Meister Niveau ist. Hätte sie eine Chance gegen irgend einen Typen auf der Strasse der nicht umbedingt Kampferfahrungen hat?

Also ich mein halt wenn einer die Frau einfach anpöbelt, sie ausrauben will oder schlimmeres - ist die Chance gross, dass wie in den Filmen, das Training sich dann ausgezahlt hat?


Ist jetzt nicht so, als würde ich nur für so einen Fall trainieren, aber das wüsste ich jetzt ehrlichgesagt schon gern.

Über Meinungen oder gar Berichte über dieses Thema wäre ich echt dankbar!
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  #2  
Alt 22-06-2013, 10:38
Benutzerbild von Pyriander
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Kampfkunst: Krav Maga und andere
 
Registrierungsdatum: 25.11.2003
Ort: Lübeck
Alter: 36
Beiträge: 3.317
Standard

...eine Chance, WAS genau zu tun?

Das fehlt in dem Satz noch!

Das Filme Filme sind und idR nicht die Realität abbilden , solltest Du hoffentlich als Alltagsverständnis ganz selbstverständlich wissen?!?
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  #3  
Alt 22-06-2013, 10:40
defensiv
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

1.) Wenn nicht, was wäre die Alternative? Sofort aufgeben?

2.) Was hat das mit Kung Fu zu tun? Richtige Kategorie?

3.) Bizarre Labels unten! "Geschlechterkampf"? Mitnichten!
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  #4  
Alt 22-06-2013, 10:41
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 08.12.2011
Alter: 25
Beiträge: 61
Standard Achso ja sorry *Uups*

Ich mein halt davon zu kommen oder gar den Gegner so zu überwältigen, dass schnell wegrennen nicht mehr erforderlich sein würde (durch Hebel, k.o oder so)
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  #5  
Alt 22-06-2013, 11:25
Benutzerbild von Brodala
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Kampfkunst: Tools, Targets, Tactics
 
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Mit einem Wort: ja. Natürlich haben sie eine Chance. Ist das eine einfache Sache? Nein. Können Kung Fu Techniken möglicherweise Leben retten? Ja. Ist (irgend)eine Ausbildung ein Garant für Sicherheit? Nein. Welche Rolle spielt der Einzelne? Jede.

Überwältigen - ein ganz anderes Kapitel.
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  #6  
Alt 22-06-2013, 12:00
Benutzerbild von Bero
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Kampfkunst: inzwischen beim JuJutsu gelandet
 
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Ob eine trainierte Kampfsportlerin einen Mann, der ihr wirklich ans Leder bzw. an die Wäsche will überwältigen kann, hängt wohl von so vielen Faktoren ab, als das man diese Frage einfach so beantworten könnte.

In der SV geht es aber auch nicht darum, den Angreifer zu überwältigen und dann auch noch fest zu legen. Das Ziel ist es die Flucht zu ermöglichen und da kann ein Kampfsporthintergrund natürlich von Nutzen sein.

Mal ein Beispiel, der Mörder der kleinen Lena in Emden hat vor dieser Tat versucht, ein 27 Jährige Joggerin zu vergewaltigen.
Einige Zeitungsartikel berichteten, dass die Frau eine geübte Kampfsportlerin war und sich so zur Wehr setzen konnte.

Zitat:
Staatsanwältin Anette Hüfner: „Er drückte ihr die Luft ab, um ihren Widerstand zu brechen, drohte ihr mit dem Tod.“ Als geübte Kampfsportlerin konnte sie sich befreien und flüchten. Der Verurteilte sei ihr nachgerannt, habe ihr in den Rücken getreten. Das Opfer konnte aber erneut fliehen.
Quelle:Mädchen (?11) in Parkhaus erwürgt - Lenas Mörder muss für immer in Psychiatrie - News Inland - Bild.de (ok, ist BILD aber das hab ich halt auf die schnelle gefunden)

In diesem Fall hat es also zum Glück funktioniert, auch wenn der Angreifer dem Opfer körperlich wohl nicht all zu sehr überlegen war.
Eine Garantie kann es aber nie geben, egal wie gut man ist.
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  #7  
Alt 22-06-2013, 12:21
Benutzerbild von Terao
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Kampfkunst: Kendo
 
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Logisch hat sie das. Muss allerdings noch härter trainieren als ein Mann, um physiologische und meistens auch kulturell bedingt psychologische Defizite aufzuholen.

Tragischerweise passiert genau das in den bei Frauen beliebtesten KKs eher nicht. Dann bleibt aber immer noch zu hoffen, dass schon der Versuch des Widerstandes einen nicht allzu entschlossenen Angreifer dazu bringt, abzulassen und sich ein leichteres Opfer zu suchen.
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  #8  
Alt 22-06-2013, 12:28
Benutzerbild von Royce Gracie 2
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Also wie in den Filmen funktioniert das schonmal gar net.
Mit Scorpion kick hier und gesprungenem roundhouse kick dort und dann irgendwas hebeln und brechen ...

Das ist Hollywood

Ansonsten kann man deine Frage nicht pauschal beantworten.

Was unterscheidet eine Frau von einem MAnn ?
In allererster linie Kraft und Gewicht

Du könntest also genausogut fragen , ob ein kleiner schmächtiger Mann mit KS Erfahrung einen trainierten Bodybuilder der kein Kampfsport macht in der SV verhauen kann.

Und die Antwort ist manchmal ....

SV ist auch kein Sportkampf.
Wenn in der Nähe ein Aschenbecher oder ne falsche ist (z.B in der Nähe von nem Mülleimer) und du das dem Angreifer ins Gesicht schleuderst stehen die Chancen gut danach wegrennen zu können.
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  #9  
Alt 22-06-2013, 12:43
Odysseus22
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Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Ich glaube, mit entsprechender Sorgfalt kann man im Vorfeld das Risiko angegriffen zu werden sehr stark minimieren.
Wenn man selten allein in der Nacht, womöglich betrunken und mit schlechten Schuhen (senken die Chancen weglaufen zu können) in eher unsicheren Gegenden herumspaziert, hat man schon mal viel getan.
Dazu wären Statistiken interessant (wie viele Überfälle welcher Kategorie erfolgen zu welcher Tageszeit, hinsichtlich des Ortes kann man das natürlich viel schwerer datenmäßig verarbeiten). Sollte man wirklich angegriffen werden, hat man mit regelmäßigem Training natürlich bessere Karten als ohne, aber das hat, wie Royce Gracie 2 bereits angeführt hat, nichts mit dem Geschlecht zu tun.
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  #10  
Alt 22-06-2013, 12:50
Benutzerbild von Brodala
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Kampfkunst: Tools, Targets, Tactics
 
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Zitat:
Zitat von Terao Beitrag anzeigen
Muss allerdings noch härter trainieren als ein Mann, um physiologische und meistens auch kulturell bedingt psychologische Defizite aufzuholen.
Ich widerspreche dir hier mal.
Wie hart trainierst du denn, wenn du dich darauf vorbereitest, gegen einen schwereren, stärkeren, brutaleren und erfahreneren Aggressor zu bestehen? Eher 60%? Vielleicht 70%?

Worauf ich hinaus will: Jegliches Training, dass einen Leistungszuwachs für das obere Ende einer Skala (psycho-physisch oder rein körperlich) provozieren soll, wird sich nicht mit mittelmäßiger Beanspruchung erreichen lassen. Kennste bestimmt, dieses "Gib alles", oder? Bei dir wie bei der Frau.
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  #11  
Alt 22-06-2013, 13:01
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Eine 1,65m Frau (mit 29,1% der weibliche Durchschnitt in Deutschland) wird es nur in den seltensten Fällen schaffen, sich gegen einen durchschnittlichen Mann zu behaupten.

Der durchschnittliche Mann ist hierzulande 1,75-1,79m groß (26,1%). Nahezu genau so viele Männer sind zwischen 1,80-1,84m groß (23,9%). Dabei wiegt der Mann etwa 70-80+kg und hat dabei noch wesentlich weniger Körperfett, als eine durchschnittliche 1,65m Frau, welche etwa 60kg+/- wiegt.

Hinzukommt, dass der männliche Körper wesentlich mehr einstecken kann, als der Weibliche. Männer sind hormonell bedingt Schmerzunempfindlicher. Im "Ernstfall" (=unter Einfluss von Adrenalin) würde der durchschnittliche Mann wahrscheinlich kaum die Schläge einer 1,65m Frau spüren. Ob das von Seitens der Frau ebenfalls der Fall wäre, wage ich zu bezweifeln.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich denke, es ist möglich - jedoch nicht wahrscheinlich.
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  #12  
Alt 22-06-2013, 13:11
Benutzerbild von Terao
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Kampfkunst: Kendo
 
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Zitat:
Zitat von Brodala Beitrag anzeigen
Ich widerspreche dir hier mal.
Wie hart trainierst du denn, wenn du dich darauf vorbereitest, gegen einen schwereren, stärkeren, brutaleren und erfahreneren Aggressor zu bestehen? Eher 60%? Vielleicht 70%?

Worauf ich hinaus will: Jegliches Training, dass einen Leistungszuwachs für das obere Ende einer Skala (psycho-physisch oder rein körperlich) provozieren soll, wird sich nicht mit mittelmäßiger Beanspruchung erreichen lassen. Kennste bestimmt, dieses "Gib alles", oder? Bei dir wie bei der Frau.
Schon klar, bloß ist bei mir die Wahrscheinlichkeit, an einen wirklich wesentlich größeren, schwereren, stärkeren und brutaleren Menschen zu geraten, ungleich geringer als bei einer durchschnittlichen Frau. Die Kraft eines Durchschnittsmannes bringe ich bereits mit, bevor ich jemals ein Dojo betrete. Für eine Frau ist das ein langer Weg.

Und ich habe es ja oben bereits erwähnt: Durchschnittliche Männer haben auch heute noch, wo sich Rollenbilder ja allmählich etwas auflösen, ein ganz anderes Selbstbild und eine ganz andere Biografie in puncto allem, was mit körperlicher Gewalt zu tun hat, als durchschnittliche Frauen. Bringt doch nix, das zu leugnen.

Nehmen wir "das obere Ende der Skala", nicht den Startpunkt oder den Durchschnitt, sieht das für Männer und Frauen ebenfalls völlig verschieden aus. Vielleicht erinnert Ihr Euch an den Boxkampf Regina Halmich vs. Stefan Raab. Klar, die hat ihn dominiert. Sie ist aber auch eine High-end austrainierte Kämpferin, und er bloß ein Durchschnittstyp mit ein wenig Biss. Hätte er auch nur annähernd (sagen wir, Deine 70%) so trainiert wie sie, hätte er sie fraglos pulverisiert. Wer daran Zweifel hat, sollte m.E.n. um Gottes willen nicht Frauen-SV unterrichten. Der verkauft bloß Träume.
Klar, jetzt wird mancher einwenden, das sei ja auch bloß Sport, und er kenne Wege, auf denen man keine Kraft, keine Aggression, keine Masse, keine Reichweite, keinen robusten Knochenbau etc.pp. brauche. Da glaub ich nicht dran. Man kann vielleicht ein wenig, mit mancher Herangehensweise auch ein wenig mehr, mit gefährlichen Waffen sogar richtig viel (wobei dann aber die Gewaltbereitschaft eine sogar noch größere Rolle spielt, die gerne vergessen wird) kompensieren, aber unwichtig werden diese Faktoren nie. Auch wenn man sichs noch so sehr wünscht.
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  #13  
Alt 22-06-2013, 13:49
soto-deshi
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Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard Hat eine trainierte Frau gegen den durchschnittlichen

Hallo Terao,

dem stimme ich völlig zu:

Zitat:
Schon klar, bloß ist bei mir die Wahrscheinlichkeit, an einen wirklich wesentlich größeren, schwereren, stärkeren und brutaleren Menschen zu geraten, ungleich geringer als bei einer durchschnittlichen Frau. Die Kraft eines Durchschnittsmannes bringe ich bereits mit, bevor ich jemals ein Dojo betrete. Für eine Frau ist das ein langer Weg.
Auch dort stimme ich Dir zu:

Zitat:
Und ich habe es ja oben bereits erwähnt: Durchschnittliche Männer haben auch heute noch, wo sich Rollenbilder ja allmählich etwas auflösen, ein ganz anderes Selbstbild und eine ganz andere Biografie in puncto allem, was mit körperlicher Gewalt zu tun hat, als durchschnittliche Frauen. Bringt doch nix, das zu leugnen.
Aber Du solltest auch erwähnen, daß der durchschnittliche Mann- in unserem Kulturkreis - gegenüber Frau keine körperliche Gewalt anwendet.
Zu diesen Männern rechne ich mich auch, daher war es auch für mich schwer mit einer Frau Sparring zu machen.
Es gehört schon einiges dazu, körperliche Gewalt gegen eine Frau einzusetzen. Aus welchem Grund?

Frauen-SV, da verkauft der Trainer keine Träume, wenn er der Frau beibringt, wieder mehr auf ihre Gefühle zu achten.
Die Gefahr erkennen und vermeiden, das ist auch der richtige Weg für mich.

Auch möchte ich behaupten, dass Frauen in Deutschland sicher leben als in vielen anderen Ländern. Diesen Zustand sollte erhalten bleiben, der Gesetzgeber ist gefordert, mit allen rechtlichen Mitteln dafür zu sorgen.

Das ist meine persönliche Ansicht.
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  #14  
Alt 22-06-2013, 13:55
Benutzerbild von Terao
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kendo
 
Registrierungsdatum: 14.05.2013
Beiträge: 10.150
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Zitat:
Zitat von chosen Beitrag anzeigen
Aber Du solltest auch erwähnen, daß der durchschnittliche Mann- in unserem Kulturkreis - gegenüber Frau keine körperliche Gewalt anwendet.
Zu diesen Männern rechne ich mich auch, daher war es auch für mich schwer mit einer Frau Sparring zu machen.
Es gehört schon einiges dazu, körperliche Gewalt gegen eine Frau einzusetzen. Aus welchem Grund?

Frauen-SV, da verkauft der Trainer keine Träume, wenn er der Frau beibringt, wieder mehr auf ihre Gefühle zu achten.
Die Gefahr erkennen und vermeiden, das ist auch der richtige Weg für mich.

Auch möchte ich behaupten, dass Frauen in Deutschland sicher leben als in vielen anderen Ländern. Diesen Zustand sollte erhalten bleiben, der Gesetzgeber ist gefordert, mit allen rechtlichen Mitteln dafür zu sorgen.

Das ist meine persönliche Ansicht.
Absolut richtig, auch das sollte man erwähnen. Männer geraten eben aufgrund ihrer anderen "Mentalität" ("Mir kann keener") auch wesentlich häufiger in körperliche Auseinandersetzungen als Frauen. Die auch meist anders geartet sind.

Und ich kann mir, ehrlich gesagt, überhaupt keine Situation vorstellen, in der ich jemals körperliche Gewalt gegen eine Frau einsetzen würde. Bis heute fällt mir das selbst im Kampfsport schwer. Gibt aber eben auch solche, die das anders sehen.
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  #15  
Alt 22-06-2013, 14:42
Benutzerbild von dirtrider4life
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Kampfkunst: Combat Kuscheln
 
Registrierungsdatum: 27.01.2013
Beiträge: 843
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Also was mir im Trainingsalltag an Frauen oder Mädels begegnet ist hätte zum großen Teil keine Chance aber es gibt da zwei drei Mädels die mir da einfallen würden die da durchaus was reißen könnten.

Ich behaupte mal dass ne gut trainierte Frau die flink im Stand und fit am Boden ist den Typen zu Boden bringen könnte und ihn dann irgendwie weghebelt oder auschoked.
Ist mir auch schon passiert dass ich von deutlich jüngeren und leichteren Trainingspartnern ne schöne Lektion bekommen habe und das obwohl ich nicht völlig planlos war was den Boden anging.
Was Schläge oder Tritte angeht reicht die Power von einer gut trainierten Frau auch aus um einem Mann temporär das Licht auszuschlagen.

Wenn die Frau technisch gut genug ist und der Gegner keine Ahnung hat was auf dem Boden abgeht dann stehen die Chancen in meinen Augen ganz gut.

Da wir ja vom Durchschnittsdödel von der Straße ausgehen der nicht sonderlich gut trainiert ist und technisch nicht hochgradig ausgebildet ist.

Also in meinen Auge ist ne Frau recht gefährlich sobald sie es schafft in Armhebel- oder Choke-Reichweite zu gelangen.
Sankaku oder Ähnliches dürfte für ne Frau auch funktionieren.
Was Würfe angeht bekommt das ne Frau auch recht passabel hin und auf hartem Untergrund auf der Straße kann das auch schon gut reinhauen.
Dafür brauchts u.U. auch nichtmal mörderliche Kraft.
Für nen Juji-Gatame braucht ne Frau auch nicht die Todeskraft wenn es schnell geht und der Gegner darauf nicht vorbereitet ist.
Um den Ellenbogen stark zu verletzen ist auch nicht viel Power nötig das erledigen die Hebelverhältnisse.


Bei Schlägereien im Stand siehts meist mit der Reichweite für die Mädels schlecht aus. Da sind die kurzen Ärmchen und Beinchen eher kontraproduktiv.

Bei den Mädels ist das oft bloß ne Kopfsache, die könnten mit der richtigen Einstellung und mit etwas mehr Härte wesentlich mehr reißen.
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