Kampfkunst-Board

Zurück   Kampfkunst-Board > Allgemeines zu Kampfkünsten/-Sportarten > Selbstverteidigung und Security > Selbstverteidigung & Anwendung

Selbstverteidigung & Anwendung Ihr wollt wissen was "auf der Straße" funktioniert und wie Kampfkunst "gelebt" wird? Dann postet hier. Erfahrungsberichte willkommen



Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
  #31  
Alt 25-07-2017, 08:38
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: tkd
 
Registrierungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 8.817
Standard

Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Da hilft dann der berühmte "Denker" mit der Hand am Kinn ...
Wie in "blitzdefence"?


Grüsse
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
Werbung
  #32  
Alt 25-07-2017, 10:33
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Catch Wrestling
 
Registrierungsdatum: 26.11.2005
Alter: 40
Beiträge: 20
Standard

Zitat:
Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
Auseinandersetzungen mit solchen Menschen laufen nicht nach dem Schema ab "Der Stärkere" vs. "Der Schwächere" sondern "Hat mehr zu verlieren" vs. "Hat nichts zu verlieren".
Folgendes Lehrvideo verdeutlicht noch einmal das oben Geschriebene: https://www.youtube.com/watch?v=eSNohvRHIzI
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #33  
Alt 25-07-2017, 18:07
Benutzerbild von Macabre
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: ...boxing
 
Registrierungsdatum: 07.02.2005
Beiträge: 1.447
Standard

Die denkbar schlechteste Nummer, find ich, ist stehen zu bleiben, während ein schreiender Gorilla auf einen zustürmt.

Biste eben ausgeliefert, puuh, nur Mundgeruch, Glück gehabt...

Ich hab nach eins, drei, fünf Schritten(nach Tagesform) rückwarts, auch schon mal präventiv agiert.

YOLO
__________________
Suckers try it, but I don't buy it.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #34  
Alt 25-07-2017, 20:05
Benutzerbild von Nohands
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: noch weniger -ist- NOCH MEHR
 
Registrierungsdatum: 31.07.2011
Ort: 5.WE Todeszelle links
Alter: 53
Beiträge: 951
Standard

Zitat:
Zitat von Macabre Beitrag anzeigen
Die denkbar schlechteste Nummer, find ich, ist stehen zu bleiben, während ein schreiender Gorilla auf einen zustürmt...
Pumuckl70 hat eben voll auf Deeskalation gesetzt.
Ich denke aber auch, dass der Gorilla selber Angst hatte ihn zu hauen,
weshalb er eben so ein Geschrei veranstaltet hat, um ihn einzuschüchtern.
Natürlich wär Pumuckl70 auf der sicheren Seite gewesen,
wenn er z.B. mit dem Typen ums Auto herum 'Einkriege' gespielt hätte.

Gruß
Nohands
.
__________________
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #35  
Alt 26-07-2017, 05:22
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Wing Tsun
 
Registrierungsdatum: 06.09.2011
Alter: 46
Beiträge: 6
Standard

Also kurz noch abschließend möchte ich hinzufügen, dass ich Seelisch schon darauf eingestellt war, dass er gleich mit einer Kopfnuss oder so kommen könnte. Mein Hund stand schon links neben mir, dass bei der geringsten blöden Bewegung von ihm ich hätte nur die Leine fallen lassen müssen und dann wäre es auch rund gegangen. Es ist keines falls so, dass ich da stehen geblieben wäre und hätte mich verprügeln lassen. Man muss ja auch bedenken, dass sich in Sekundenschnelle seine Frau zwischen uns gedrängt hatte und ihn weg schob. Dann war da noch das Kind dazwischen und schon sah die Distanz dadurch auch wieder ganz anders aus zu ihm. Mein Essen hätte ich dann übrigens auch gleich fallen gelassen, hehe, das wäre mir dann auch egal. Der Bedienstete aus dem Imbiss hat auch alles mit verfolgt und mich gefragt ob alles ok ist. Ich schätze der wäre auch raus gekommen, hätte sich die Lage zugespitzt.
Heute sehe ich das schon wieder alles viel nüchterner.
Ich wollte ja auch eigentlich nur beschreiben, was das für ein Scheiss Gefühl war.

Was Villimek betrifft, bei dem hat mein Si-Hing gelernt und hat dann bei meinem Si-Fu als Trainer agiert. Heute hat er seine eigene Schule. Namen soll ich nicht nennen.

Was Kopplin betrifft, da habe ich meine geraden Gradierungen gemacht (hab den 6ten Grad) und ich bin von dem auch nicht begeistert.

Diese ganze EWTO Scheisse basiert einfach nur auf Kohle.
Man kommt da rein ins Studio, Siu nim tao, dann ein bisschen aufwärmen, Kettenfauststösse, nen bisschen Training gegeneinander und das wars.
Irgendwann dann mal die Chum Kiu und die Biu Tze.
Ewigkeiten habe ich mal gefragt wofür welche Handlung eigentlich gut ist.
Wenn es mal eine Erklärung gab und danach die Anwendung kam, musste sehr viele feststellen, dass die garnicht anwendbar ist.
Oder nur dann anwendbar ist, wenn der gegenüber auch etwas aus dem Wing Tsun macht.
Aber im Ernstfall greift niemand mit einer graden an, eher im Boxer Stil von der Seite. Klar weiß ich wie man das ding kontert und so, aber wenn man dann noch Trainingspartner wie Frauen hat oder Jugendliche dann macht das alles keinen Spass. Hatte dann auch Kleingruppenunterricht bezahlt weil ich mehr wollte, aber ausser meine Kohle zu verschwenden hat sich nix getan.
Wie kann man denn heute das Training um 10 Uhr ansetzen, einen Tag später um 20 Uhr, am dritten Tag absagen, dann um 9 Uhr am nächsten Tag usw. Ich muss auch noch nebenbei arbeiten um so ein Scheiss zu bezahlen. Und das kostet richtig Kohle. Und da hab ich dann gesagt Schluss. Mit mir nicht mehr. Alle die ich treffe, sind alle ganz kurzfristig ausgestiegen unb haben das auch bereut.

Ich habe schon damals gesehen, dass die Schule Core einen guten Eindruck macht.
Krav Maga scheint auf mich zugeschnitten zu sein.
Hatten wir auch in der Ausbildung zum Personenschutz und auf einem der Videos ist sogar mein Instructor zu sehen, hehe.
Eine Schule habe ich mir raus gepickt in meiner nähe, wenn ich meinen Dienstplan habe werde ich mal ein Probetraining vereinbaren.

@zocker.
Du hast recht, was Kondition betrifft arbeite ich wieder dran.
Ist halt aber nicht einfach.
Nachtschicht mit im Durchschnitt 12 Stunden, sonst recht oft 14 Stunden.
Dann der Hund dabei, dann wenn man zuhause ist, schlafen, aufstehen, gassi, Papierkram machen, packen und ab zur arbeit.
Die Scheiss Zeit fehlt mir dazu.
Und jetzt noch das Wetter...

Gruß...

Geändert von Pumuckl70 (26-07-2017 um 05:26 Uhr).
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #36  
Alt 26-07-2017, 10:33
Benutzerbild von Nohands
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: noch weniger -ist- NOCH MEHR
 
Registrierungsdatum: 31.07.2011
Ort: 5.WE Todeszelle links
Alter: 53
Beiträge: 951
Standard

Zitat:
Zitat von Pumuckl70 Beitrag anzeigen
... Mein Essen hätte ich dann übrigens auch gleich fallen gelassen...
Warum fallen lassen? -> zum Angreifer schleudern.
Essen kann auch eine Waffe sein.

Viel Erfolg beim Krav Maga!

Gruß
Nohands
.
__________________
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #37  
Alt 26-07-2017, 11:56
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: tkd
 
Registrierungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 8.817
Standard

Zitat:
Zitat von Pumuckl70 Beitrag anzeigen
... Was Villimek betrifft, bei dem hat mein Si-Hing gelernt und hat dann bei meinem Si-Fu als Trainer agiert. Heute hat er seine eigene Schule. Namen soll ich nicht nennen.

Was Kopplin betrifft, da habe ich meine geraden Gradierungen gemacht (hab den 6ten Grad) und ich bin von dem auch nicht begeistert.

Diese ganze EWTO Scheisse basiert einfach nur auf Kohle.
Man kommt da rein ins Studio, Siu nim tao, dann ein bisschen aufwärmen, Kettenfauststösse, nen bisschen Training gegeneinander und das wars.
Irgendwann dann mal die Chum Kiu und die Biu Tze.
Ewigkeiten habe ich mal gefragt wofür welche Handlung eigentlich gut ist.
Wenn es mal eine Erklärung gab und danach die Anwendung kam, musste sehr viele feststellen, dass die garnicht anwendbar ist.
Oder nur dann anwendbar ist, wenn der gegenüber auch etwas aus dem Wing Tsun macht.
Aber im Ernstfall greift niemand mit einer graden an, eher im Boxer Stil von der Seite. Klar weiß ich wie man das ding kontert und so, aber wenn man dann noch Trainingspartner wie Frauen hat oder Jugendliche dann macht das alles keinen Spass. Hatte dann auch Kleingruppenunterricht bezahlt weil ich mehr wollte, aber ausser meine Kohle zu verschwenden hat sich nix getan. ...
gefällt mir zwar nicht, aber der wahrheit muss man sich wohl stellen.


Zitat:
@zocker.
Du hast recht, was Kondition betrifft arbeite ich wieder dran.
Ist halt aber nicht einfach.
Nachtschicht mit im Durchschnitt 12 Stunden, sonst recht oft 14 Stunden.
Dann der Hund dabei, dann wenn man zuhause ist, schlafen, aufstehen, gassi, Papierkram machen, packen und ab zur arbeit.
Die Scheiss Zeit fehlt mir dazu.
Und jetzt noch das Wetter...
kenn´ich in etwas abgewandelter form.


grüsse
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #38  
Alt 03-08-2017, 17:56
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 12.02.2002
Beiträge: 804
Standard

Es gibt eine Atemtechnik, die man "square breathing" nennt. Soldaten von Spezialeinheiten lernt die, um immer noch einen halbwegs ruhigen Puls während einer Schießerei zu haben.

Man findet was darüber u.a. auf Youtube.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #39  
Alt 04-08-2017, 14:35
zerano
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Ich denke schon, dass man Selbstvertrauen bekommt im Training. Ganz egal welche KK. 1,5 Jahre ist schon sehr wenig. Warum versuchst du nicht eine KK dauerhaft zu trainieren?

Denk dran, "Der beste Kampf ist der, den man nicht kämpft". Du hast in dem Moment "gewonnen", bei dem der Gegner rumschimpft und sich zum Affen macht und du ganz ruhig und gelassen gegenüberstehst. Wer seine Emotionen im Griff hat, hat sich selbst im Griff.

Wie gesagt, probier längerfristig eine KK aus und versuch die Philosophie zu verstehen. Körperliche auseinandersetzung ist das eine, aber es geht eigentlich um so viel mehr bei einer KK. Man kann sehr viel mehr lernen als nur das.
Wegen Abzocke: Such nach einem Verein, der zeitlich für dich passt. Und möglichst einen Verein, wenn du keine Abzocke willst. Privatschulen müssen leider oft Geld verdienen...

Grüße
Z

Geändert von zerano (04-08-2017 um 14:39 Uhr).
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
  #40  
Alt 04-08-2017, 16:12
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 12.02.2002
Beiträge: 804
Standard

Hmmm - Philosophie - ja gut. Die zu verstehen verhindert bestimmt nicht, dass man in einer Situation, wo jemand uns bedroht keine Angst hat - und es ist auch zweifelhaft, dass das anstrebenswert ist.

Egal, wieviel Selbstvertrauen man im Training bekommt oder nicht, ist das auch nicht wirklich entscheidend. Es gibt genügend Leute, die zusammengschlagen oder getötet wurden weil die volles Vertrauen in das hatten, was sie im Dojo gelernt haben. Und es gibt auch immer eine Grenze - da wo die Situation sich nicht so entwickelt, wie in den Trainingsszenarien im Dojo ... also 90% der realen Situationen ... kann man durchaus Angst bekommen. Und egal wieviel Selbstvertrauen man hat, sollte man immer davon ausgehen, dass eine Konfrontation tödlich ausgehen kann. Muss nicht, aber kann.

Angst ist also völlig OK. Das worauf es ankommt, ist wie man damit umgeht. Es gibt durchaus erlernbare Methoden, wie man trotz Angst - Todesangst - immer noch geistig und körperlich 100% Funktionsfähig bleibt. Also wie man den Überblick behält, den Puls und sie Atmung so weit unten hält, dass es nicht fast Schockzustand ist, und den Adrenalinstoß für das einsetzt, wofür die Natur ihn entwickelt hat.

Das wirkliche Problem, wie es im Ausgangspost beschrieben wird ist ja eigentlich auch klar:
Hier ist der klassische Konflikt zwischen sozialisiertes Verhalten und eine natürliche körperliche Reaktion. Das Reptilienhirn erkennt nämlich eine Bedrohung, der Körper reagiert mit Doping aus Eigenproduktion und andere Reaktionen, die gegen Schmerzen und Blutungen bei Verletzungen wirken soll und einen Kraftschub durch mehr aktivierte Muskelfaser geben soll.
Und dann die sozialisierte, rationelle Entscheidung - ich kann jetzt nicht kurzerhand auf ihn springen, Augen aus reißen und seine Kehle durchbeißen. So was tut man nicht.

Das musst du aber erst mal dem Reptilienhirn erklären - das sowieso nicht so viel von Erklärungen hält und schon längst reagiert hat - wahrscheinlich bevor die Situation rationell erkannt wurde. Viele körperliche Reaktionen, die nicht zu ihrer eigentlichen Bestimmung kommen. Ergebnis: Zittern und Spaghetti-Extremitäten.

Da soll mir niemand Erzählen, dass es was bringt irgendwelche Philosophien zu verstehen - das läuft auf der rationellen Ebene, also in den anderen beiden Hirnsektoren, die viel langsamer reagieren.

Was hilft ist, dem Körper erst z.B. mit Atemtechniken, Muskelspannungen und sogar Visualisierungen vorzutäuschen, dass der Kampf schon angefangen hat - das ist tatsächlich möglich - ohne dass man sich einen einzigen cm bewegt. Und der Körper bleibt bereit, um loszulegen, wenn das "Signal" kommt. Um das zu lernen muss man aber nicht Jahre lang unter dem Baum meditieren. Das geht auch schneller.
Google Bookmark this Post!
Mit Zitat antworten
Antwort


Dieses Thema betrachten zurzeit 1 Personen. (0 registrierte Benutzer und 1 Gäste)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist An.
Smileys sind An
[IMG] Code ist An
HTML-Code ist Aus
Trackbacks are Aus
Pingbacks are Aus
Refbacks are Aus

Ähnliche Themen
Thema Erstellt von Forum Antworten Letzter Beitrag
Kopf zittert bei Schlägen BoxerDragoHRV Boxen 10 16-05-2013 17:14
Körper formen MTing Krafttraining, Ernährung und Fitness 24 06-05-2011 09:48
Zittert ihr auch bei dieser Übung ? Schitzo Trainingslehre 15 31-01-2006 17:48
V-Körper nia-co Krafttraining, Ernährung und Fitness 12 30-01-2006 14:27



Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 00:34 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.8.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.3.0 ©2009, Crawlability, Inc.