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#1
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| Hi Ich hätte da mal eine Frage. Bringt Kickboxen etwas für die Straßenverteidigung oder ist da Karate Teak Wan Do(is das richtig geschrieben ) oder Kung Fu besser geiegnet?Ich mach jetzt seit über nem Jahr Kickboxen und bin zum Glück noch nie in ne gefährliche Situation geraten, dass ich es anwenden musste aber meim Kickboxen kann man ja auch nur in die Deckung gehen und keine Hebeltechniken o. Ä. ausführen(wenn man es nicht dazugelernt hat) |
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#2
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| Wieso sollte Kickboxen nicht sinnvoll sein? Im Karate und Tae Kwon do hast du auch nicht gerade sonderlich viele Hebeltechniken. Hebeltechniken sind meiner Meinung nach auf der Strasse auch nicht so sinnvoll, ich denke mal ein guter Kick ins Knie oder ein Schlag ins Gesicht kommen da schon besser. In der WAKO wird im Kickboxen für gewöhnlich aber auch SV mit Hebeln gelehrt. ![]() |
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#3
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| Ich habe lange Kickboxen gemacht und finde es nur begrenzt für SV-Einsatz tauglich. Gute Boxtechniken, Low- und Frontkicks kann man sicher gut einsetzen, aber in naher Distanz ist man verloren (eigene Erfahrung ), wenn der andere stärker oder schwerer ist als man selbst. Effektiver ist sicher das Thaiboxen mit seinen Clinchtechniken, Ellbogen- und Knieeinsatz. |
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#4
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| Vorab ein Wort: Der schwerst Kampf ist den Kampf zu vermeiden. Zur Frage: Denke, jede KS/KK ist nur so wirksam für die Straßenverteidigung, wie die Einstellung des Eigenen. Egal ob du nun Kickboxen, Karate oder TaeKwonDo oder Kung Fu gelernt hast, wenn du im wahrsten Sinne des Wortes zur Salzsäule erstarrst, bringt dir keine von den KS/KK etwas. |
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#5
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| Jow, da muß ich ~*~EvE~*~ recht geben. Es gibt Gute KK-Sportler, die sind aber nicht in der Lage sich in einer RICHTIGEN SV-Situation zu behaupten. Sie erstarren im warsten sinne des Wortes. Ich habe berufsbedingt leider schon einige SV-Situationen hinter mir, habe aber auch schon echt scheißverhalten gesehen. Nicht jeder packt eine RICHTIGE SV, egal was für eine KK oder KS er erlernt hat. Man muss auch den mum haben da rein zu gehen und gegebenenfalls auch was böse auf die Hirse zu bekommen. Gruß Tronix23 |
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#6
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| Hallo, was man beim Kickboxen auf jeden Fall lernt ist Schläge zu nehmen und zurück zu fighten. Dieses ist eine der wichtigsten Eigenschaften in einem Kampf. Wenn man dieses nicht gelernt hat, bekommt man einige Probleme. Wenn Du Dich aber SV-mäßig ausbilden willst, dann würde ich mich nach einem System umschauen, was alle Distanzen abdeckt und nicht nur 2 oder 3. Denn was nützt es Dir, wenn man gut kicken und schlagen kann, aber auf dem Boden keine Ahnung hat. Gruss, :-) |
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#7
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| Also die Kämpfe die ich gesehen habe und in denen nicht sofort auf Weichteile oder Gelenke geschlagen wurde haben meist in einem Gerangel am Boden geendet. Aber gerade diese Gedanken welche Kampfsportart die sinnvollste ist, gibt es schon im Ultimative Fighting oder FreeFightkämpfe wo jede Kampsportart gegen die andere kämpft. Ob dabei die richtige Antwort dabei raus kommt bezweifel ich, denn dabei kommt es ja immer auch auf die Form des Kämpfers an. Wenn natürlich ein ungeübter Nichtstraßenkämpfer kommt hat man meist schon eine Chanche, was aber nie 100% sicher sein kann. Das beste ist Fersengeld!!!! ![]() |
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#8
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| Hm, Kickboxen ist insofern ganz gut geeignet, dass... hm, muss weiter ausholen. Wir haben so einen Leitsatz, der lautet: "Wer den ersten Schlag nicht aushält, hat keine Chance. Den ersten Schlag kriegt man immer!" Ist natürlich nicht immer richtig (aber meistens), aber man sollte vom schlimmsten Fall ausgehen. Und der schlimmste Fall ist nunmal, dass man zu langsam ist und eine abkriegt. Und ein Kickboxer wird in den allermeisten Fällen mehrere harte Schläge einstecken ohne das Gleichgewicht, die Konzentration oder sonstwas zu verlieren. Außerdem kann er sehr hart zuschlagen. Das sind auf jeden Fall Pluspunkte bei der SV. Das Problem ist, wie oben schon beschrieben, dass viele Schlägereien sofort auf dem Boden landen. Also entweder muss man lernen, sich nicht auf den Boden bringen zu lassen, oder man muss auch Bodenkampf trainieren. Am besten beides. Aber ganz ungeeignet ist das Kickboxen sicher nicht, wie gesagt, Einstecken und austeilen lernt man da meiner Meinung nach sehr gut und das ist auf jeden Fall ziemlich wichtig in der SV. Die meisten Kämpfe landen außerdem nur deswegen auf dem Boden, weil die Leute nicht zuschlagen können und darum halt ziehen und zerren wie Mädchen... ![]() Wenn Dich einer packt und Du zentrierst ihm so hart und schnell wie möglich mehrere nacheinander, hast Du gute Chancen, dass er alleine zu Boden geht... ![]() Ciao, Häschen |
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#9
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| Das mit dem zentrieren muss ich mir merken.... Gruß Chris ![]() |
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#10
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| Tach, das was ich davon gesehen hab war sehr sinnvoll! Wenn du willst kann ich dir n Video mailen(TW vs. Kickboxen) !!! mfg OhhDreascher ![]() |
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#11
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| Also ich denke Boxen ist viel mehr SV-geeignet, da dort nur mit den Armen ausgeteilt wird. Sicher, Kickboxer haben die besseren Kicks, aber auf der Strasse dürfte dass doch wohl recht selten zum Erfolg führen. Andererseits bekommt man durch KB ein gutes Gleichgewichtsgefühl (wie ich finde). Es kommt natürlich auch darauf an, wie hart man trainiert, d.h. Vollkontakt oder Semikontakt. mfg Tony |
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#12
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| Also ich finde KB im Straßeneinsatz nicht schlecht, ist aber immer gut wenn man noch einige hebel drauf hat.. Man muss ja nicht immer gleich zuschlagen wenn ein (besoffener oder viell. auch bekannter!) einem an den Kragen geht. So ein kleiner Hebel zwischendurch kommt da gut an und wenn er richtig sitzt dann geben die Meisten auf. Großes Aber: das erste Problem, im Training mögen die Techniken zwar schön und gut aussehen aber auf der Straße möchte ich mal behaupten das 99% davon nicht funktionieren (unter Streßsituation und so..!) Zweites Problem: Hast mit mehreren Streß dann brauchst gar nicht versuchen einen "einzuhebeln".. Drittes Problem: Jetzt kommt ein 100 kg "gwaltsau"- Packet auf dich zu dann sag ich mal viel spaß mit streckhebeln o.ä.! Tae Kwon Do ist ja echt ne schöne KK aber die Fausttechniken lassen zu wünschen übrig, und auf der Straße würde ich es nicht gerne einsetzen Ich weíß, vielleicht laber ich bißle zuviel aber ein schlußwort würde ich gerne noch loswerden Die Kollegen haben schon recht gehabt, der Fight geht als erstes im Kopf los, wenn du Angst und/oder wackelige Knie hast dann ist das meiste schon verzockt. Genauso wenn du Zweifel an dir hast und deiner Sache nicht sicher bist. Dein größter Feind bist du selber.. Kickboxen bringt einiges bei solch Situationen, die Schläge sitzen meistens, die Hebel seltener.. cheers BB |
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#13
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| --- "Wer den ersten Schlag nicht aushält, hat keine Chance. Den ersten Schlag kriegt man immer!" --- Davon gehe ich auch immer aus (allein deshalb, weil ich hoffe, nie eine Schlägerei zu beginnen). Kickboxen sehe ich ebenfalls als SV-geeignet. Nur sollte man zur "Abrundung" mal schauen, was Andere (z. B. Thaiboxen) so in der Nahdistanz/Clinch treiben. Ansonsten - guter Kickboxer in weiter Distanz - besser nicht :-) |
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#14
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| Also wer hat in einer echten SV Situation keine Angst oder zitternde Knie????? Den würd ich gern mal kennenlernen. In soner Situation kommt immer Adrenalin und das ist in dem Fall ja sozusagen die Angst |
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#15
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| @ vaihinger (Also wer hat in einer echten SV Situation keine Angst oder zitternde Knie?????) das ist ja der springende Punkt, sobald du in solch einer Situation weiche Knie und Angst bekommst haste verloren! Adrenalin wird natürlich immer voll ausgeschüttet.. Hast du schon mal getestet wieviel von deiner Kraft noch übrig ist wenn du Angst hast und dein Unterbau wackelt? Nicht mehr viel! Es ist leicht zu sagen es in dem Moment anders zu machen aber meistens kommen die größten Probleme von einem selber aus.. Oder wenn du weißt das du so darauf reagierst einfach Abhilfe schaffen gruß BB |
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