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  #1  
Alt 18-09-2011, 19:31
Benutzerbild von Thommy Hewitt
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Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 7
Standard KO - Gefahr und Chance zugleich ?

Hi !

Ich habe schon mehrfach beobachtet, dass selbst geübte Kämpfer bei einem ungünstigen Treffer sofort KO gehen und hilflos am Boden liegen.

Gefährlich finde ich das in einer SV-Situation, wenn es mir selber passiert, dass ich KO gehe. Dann kann der Angreifer mich ja erst richtig verletzen, wenn ich niemanden dabei habe, der auf mich aufpasst.

Als Chance sehe ich es, einen Angreifer auf diese Weise schnell und effektiv ausschalten zu können.

Ich möchte also mal herausfinden/diskutieren, warum überhaupt und durch welche Schläge man KO geht.

Wie erreiche ich möglichst schnell einen KO bei einem Angreifer ?
Mir hat mal einer erzählt, man solle möglichst gerade auf die Kinn-Spitze treffen, weil der Stoß dann voll auf den Kopf übertragen wird. Ist sowas als Verteidigungsmaßnahme überhaupt angebracht, oder ist ein KO als folgenreiche Verletzung anzusehen ?

Wie kann ich mich selber möglichst effektiv vor einem KO schützen ?
Es gibt ja Leute, die sind besonders anfällig und andere, die können ohne Ende einstecken. Kann man sowas trainieren ?

Geändert von Thommy Hewitt (18-09-2011 um 19:34 Uhr).
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  #2  
Alt 18-09-2011, 20:27
Benutzerbild von stagediver
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Ju-Jutsu | Boxen | Judo | Karate
 
Registrierungsdatum: 26.04.2006
Ort: Sinsheim
Alter: 29
Beiträge: 590
Standard

KO kannst du Theoretisch mit jedem Treffer auf deine Denkzentrale gehen, wenn nur genügend Wumms dahinter ist (Kick, Knie, Schwinger). Leichter geht es tatsächlich mit Kinntreffern, das hängt aber weniger mit der Kraftübertragung zusammen, sondern (soweit ich weiß) damit, dass der Unterkiefer fest auf irgendwelche Nerven drückt, quasi der Menschliche "Aus"-Schalter (bin mir da aber nicht ganz sicher). Unter Stress ist so ein Kinn allerdings gar nicht so leicht zu treffen, weshalb du den ganzen Unterkiefer als Trefferzone nutzen solltest - der Effekt ist meines Wissens nach ähnlich.
Also für die Taktik hieße das:
Aus der gegnerischen Angriffslinie in seine Flanke manövrieren (nicht die mit der Schlaghand) und seinen Kiefer unter Feuer nehmen.

Wie du dich schützt sollte klar sein: DECKUNG RAUF! Halte sie tight und eng. Aber vergiss dabei nicht, dass es noch andere KO-zonen gibt (Nieren, Leber, evtl. Solar Plexus und natürlich die Kronjuwelen). Trotzdem hat der Schutz des Kopfes Priorität.

Wie lange machst du schon Kickboxen, wenn ich fragen darf?

Nachtrag: Angeblich bewirkt ein starker Nacken eine gewisse KO-Resistenz.
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  #3  
Alt 18-09-2011, 20:37
Benutzerbild von Vrooktar
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Drakona Bato
 
Registrierungsdatum: 28.08.2010
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Alter: 22
Beiträge: 1.286
Standard

Zitat:
Zitat von Thommy Hewitt Beitrag anzeigen
Hi !

Ich habe schon mehrfach beobachtet, dass selbst geübte Kämpfer bei einem ungünstigen Treffer sofort KO gehen und hilflos am Boden liegen.

Gefährlich finde ich das in einer SV-Situation, wenn es mir selber passiert, dass ich KO gehe. Dann kann der Angreifer mich ja erst richtig verletzen, wenn ich niemanden dabei habe, der auf mich aufpasst.

Als Chance sehe ich es, einen Angreifer auf diese Weise schnell und effektiv ausschalten zu können.

Ich möchte also mal herausfinden/diskutieren, warum überhaupt und durch welche Schläge man KO geht.

Kann ich nachvollziehen.

Zitat:
Wie erreiche ich möglichst schnell einen KO bei einem Angreifer ?
Kinn, Hals, Schläfe.
Schläfe ist dabei nicht so einfach, Hals führt oft zur Kampfunfähigkeit aber nur selten zu einem echten K.O., während das Kinn eine recht vorhersehbare Trefferzone ist.

Zitat:
Mir hat mal einer erzählt, man solle möglichst gerade auf die Kinn-Spitze treffen, weil der Stoß dann voll auf den Kopf übertragen wird. Ist sowas als Verteidigungsmaßnahme überhaupt angebracht, oder ist ein KO als folgenreiche Verletzung anzusehen ?
Das Kinn seitlich zu treffen ist effektiver als es frontal zu treffen.
Ist aber eher unerheblich, weil es in beiden Fällen im Regelfall zum Systemausfall kommt.
Angemessen ist das.
Es ist der potenziell schnellste und zuverlässigste Weg den Kampf zu beenden.
Wenn der Angreifer danach ein paar Gehirnerschütterungen hat, ist das sein Problem.
Wenn du im Ernstfall bewusst Risiken eingehst bist du ein Narr und schnell einer, der am Krankenbett seinen Besuch erwartet.

Zitat:
Wie kann ich mich selber möglichst effektiv vor einem KO schützen ?
Technik.
Vermeide wie eine Giraffe das Kinn in den Wind zu strecken.
Natürlich sollte deine ganze Deckungsarbeit darauf abzielen die empfindlichen Zonen besonders davor zu schützen.

Zitat:
Es gibt ja Leute, die sind besonders anfällig und andere, die können ohne Ende einstecken. Kann man sowas trainieren ?
Sicher kann man das.
Viel Muskelmasse sorgt dafür, dass das, was dran hängt nicht so stark erschüttert wird.
Bei einem sehr kräftigen Nacken schlägt der Kopf nicht so sehr herum, wenn er getroffen wird.
Abgehärtete Knochen sind fester, dichter und dadurch selbst weniger anfällig.
Rechnerisch verringern dichtere Knochen auch die Erschütterung selbst.
Aber das ist nur eine Rechnung, es kann sein, dass die Werte so klein sind, dass sie im Ernstfall nicht ins Gewicht fallen.

Was in der Konsequenz den K.O. verursacht, nämlich das Hirn und das was dranhängt, kannst du dahingehend nicht trainieren.
__________________
Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, dass nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
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  #4  
Alt 18-09-2011, 21:00
Benutzerbild von Savateur73
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Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 26.11.2010
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Beiträge: 2.421
Standard

Zitat:
Zitat von Thommy Hewitt Beitrag anzeigen
Hi !

Ich habe schon mehrfach beobachtet, dass selbst geübte Kämpfer bei einem ungünstigen Treffer sofort KO gehen und hilflos am Boden liegen.

Gefährlich finde ich das in einer SV-Situation, wenn es mir selber passiert, dass ich KO gehe. Dann kann der Angreifer mich ja erst richtig verletzen, wenn ich niemanden dabei habe, der auf mich aufpasst.

Als Chance sehe ich es, einen Angreifer auf diese Weise schnell und effektiv ausschalten zu können.

Ich möchte also mal herausfinden/diskutieren, warum überhaupt und durch welche Schläge man KO geht.

Wie erreiche ich möglichst schnell einen KO bei einem Angreifer ?
Mir hat mal einer erzählt, man solle möglichst gerade auf die Kinn-Spitze treffen, weil der Stoß dann voll auf den Kopf übertragen wird. Ist sowas als Verteidigungsmaßnahme überhaupt angebracht, oder ist ein KO als folgenreiche Verletzung anzusehen ?

Wie kann ich mich selber möglichst effektiv vor einem KO schützen ?
Es gibt ja Leute, die sind besonders anfällig und andere, die können ohne Ende einstecken. Kann man sowas trainieren ?
Wie schwer und wie gross bist Du?
Ein schneller K.O. Treffer kann durch einen Konter oder einen direkten Erstschlag erzielt werden.
Trefferzonen sind Kinn,Schläfe, Kurze Rippe bzw.Leber oder die Genitalien.
Durch Abhärtung und Masse kann man Schläge und Tritte einstecken, aber er gibt Trefferzonen die man nicht abhärten kann,
wie Genitalien,Schläfe,Knie,Nase oder den Hals. amBbesten ist das man sich die Wachsamkeitsstellung antrainiert.
Das ist keine Stellung in dem Sinne, einfach googlen.
Es gibt viele Techniken die einen K.O. verursachen können, wie z.B.Haken,Geraden, Tritte.
Das lernt man am Besten beim Boxen, Thaiboxen oder Krav Maga relativ schnell, also in 1 bis 2 Jahren.
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  #5  
Alt 18-09-2011, 21:39
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Zitat:
Zitat von Savateur73 Beitrag anzeigen
Wie schwer und wie gross bist Du?
Ein schneller K.O. Treffer kann durch einen Konter oder einen direkten Erstschlag erzielt werden.
Trefferzonen sind Kinn,Schläfe, Kurze Rippe bzw.Leber oder die Genitalien.
Durch Abhärtung und Masse kann man Schläge und Tritte einstecken, aber er gibt Trefferzonen die man nicht abhärten kann,
also in 1 bis 2 Jahren.

genitalien kann man abhärten

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  #6  
Alt 18-09-2011, 21:44
Benutzerbild von Savateur73
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Kampfkunst: Kickboxen
 
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Zitat:
Zitat von n1ko Beitrag anzeigen
genitalien kann man abhärten

Dann mach es mal vor!
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  #7  
Alt 18-09-2011, 21:56
Benutzerbild von Doc Norris
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Zitat:
Zitat von Savateur73 Beitrag anzeigen
Dann mach es mal vor!


freiwillige vor....
__________________
"Die Zahl der Feinde ist um ein lächerliches Dreifaches größer."
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  #8  
Alt 18-09-2011, 22:36
Benutzerbild von Vrooktar
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Kampfkunst: Drakona Bato
 
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Beiträge: 1.286
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Naja Schmerzen kann man immer "abtrainieren".
Bei der geringeren Verletzungsanfälligkeit siehts anders aus.
Wenn das tatsächlich funktioniert gibts wahrscheinlich fast nix mehr, was man nicht auch abhärten kann.
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  #9  
Alt 19-09-2011, 05:48
Benutzerbild von Thommy Hewitt
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Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 7
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Danke für eure hilfreichen Antworten !

Ich mache mit Unterbrechungen schon seit ich 13 Judo,Karate, KungFu und dann Kickboxen. Mir liegen Mannschaftssportarten nicht. Bin eher ein Einzelgänger. Ich habe wohl auch eine Veranlagung zu Kampfsport, Laufen, Radfahren und so.
Ich wiege 110kg, 185cm groß und bin muskulös gebaut. (Bizeps 43cm Umfang)

Ich habe mich NOCH NIE so richtig geprügelt, weil ich immer weggehe und noch nie in einer ausweglosen Situation war, aus der ich nicht irgendwie rauskam, ohne verletzt zu werden. Hatte wohl Glück und immer einen kühlen Kopf. (Letzteres ist laut Aussage Vieler wohl meine Stärke)

Jedoch habe ich schon mehrfach mit Sorge beobachtet, wie jemand, den ich für einen harten Kämpfer hielt, mit einem Schlag im Dreck lag, minutenlang bewußtlos war und quasi stundenlang pflegebedürftig wurde.

Daher kam unweigerlich die Frage auf, wie es mir in solche einer Situation ergehen würde...
Außerdem gefällt mir die Vorstellung, einen Kampf mit einem Schlag beenden zu können.
Auch habe ich überlegt, welche Auswirkungen wohl Kreislauf,Adrenalin usw. auf die KO-Anfälligkeit haben. Ob man also vieleicht trainieren könnte, cool zu bleiben, und so die Gefahr KO zu gehen minimieren kann. Bewußtlosigkeit kann ja auch spontan durch Aufregung oder so entstehen...
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  #10  
Alt 19-09-2011, 08:45
Benutzerbild von Vrooktar
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Kampfkunst: Drakona Bato
 
Registrierungsdatum: 28.08.2010
Ort: Leipzig
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Beiträge: 1.286
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Die Ursachen eines K.O. können sehr verschieden sein.
Entsprechend kann es sehr verschieden sein, was dagegen hilft.
Wenn durch einen kräftigen Treffer gegen das Kinn alles, was so im Schädel herum schwimmt gegen eine Schädelseite knallt können Adrenalin und Kreislauf daran wahrscheinlich wenig ändern.
Bei einem Treffer auf den Hals, der zur Bewusstlosigkeit führt sind die Ursachen aber sehr verschieden.
Dazu kann man Überlegungen durchführen, aber die wären im Augenblick vermute ich nicht ausreichend praktisch gestützt um über solche schwer kontrollierbaren Faktoren wirklich was auszusagen.
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  #11  
Alt 19-09-2011, 08:53
Benutzerbild von Kampfkauz
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Kampfkunst: daily decrease instead of daily increase
 
Registrierungsdatum: 31.12.2010
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Beiträge: 1.162
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Zitat:
Zitat von Thommy Hewitt Beitrag anzeigen
Mir hat mal einer erzählt, man solle möglichst gerade auf die Kinn-Spitze treffen, weil der Stoß dann voll auf den Kopf übertragen wird. Ist sowas als Verteidigungsmaßnahme überhaupt angebracht, oder ist ein KO als folgenreiche Verletzung anzusehen ?
Kopf, Hals-Region ist da immer sehr lohnend. Alternativ Klöten, Organtreffer (Leber insbesondere). Ein KO kann aus einer folgenreichen Verletzung resultieren, aber was das Thema SV und Recht angeht, den Beitrag hier lesen.

Zitat:
Zitat von Thommy Hewitt Beitrag anzeigen
Es gibt ja Leute, die sind besonders anfällig und andere, die können ohne Ende einstecken. Kann man sowas trainieren ?
Gegen Sucker Punches kannst du dich nicht abhärten. Würde mal sagen, wer viel trainiert, dürfte in der Tendenz mehr vertragen, als der Herr, der nicht trainiert (Sparring hilft hier besonders).
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  #12  
Alt 19-09-2011, 11:12
Benutzerbild von Lordnikon27
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Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 22.11.2007
Beiträge: 655
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Soweit ich weiß geht man bei Kopftreffern deshalb KO, weil das Hirn, das ja im Hirn "schwimmt" so stark erschüttert wird, das es gegen die Schädelinnenseite stößt und der Körper deshalb "notabschaltet" (Medizinsiche Fachbegriffe kenne ich nicht )
Deshalb sind Kinntreffer auch so effektiv, das funktioniert ähnlich wie bei nem Apfelbaum, schüttelst du unten 10 cm hin und her, bewegt sich die Krone nen Meter. Nur ist in dem Fall die Krone halt dein Kopf und du bist KO.

So habe ich das zumindest mal irgendwo gelesen, ich hoffe, das war kein Quatsch
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  #13  
Alt 19-09-2011, 11:12
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Karate und Leichtkontakt Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 02.08.2011
Beiträge: 4
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Servus...
schau dir mal die Serie "The Fence" von Geoff Thompson an...
Hier in dem Video :
The Fence - Geoff Thompson - Clip 1 - YouTube

ist das ab Minute 09:00 sehr gut erklärt....


Zitat:
Zitat von Thommy Hewitt Beitrag anzeigen
Hi !

Als Chance sehe ich es, einen Angreifer auf diese Weise schnell und effektiv ausschalten zu können.

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Wie kann ich mich selber möglichst effektiv vor einem KO schützen ?
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Gruss
H.P.
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  #14  
Alt 19-09-2011, 12:24
Moderator
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 28.08.2006
Ort: Bergisch Gladbach
Alter: 36
Beiträge: 1.658
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Zitat:
Zitat von Lordnikon27 Beitrag anzeigen
Soweit ich weiß geht man bei Kopftreffern deshalb KO, weil das Hirn, das ja im Hirn "schwimmt" so stark erschüttert wird, das es gegen die Schädelinnenseite stößt und der Körper deshalb "notabschaltet"
Das Hirn schwimmt also im Hirn? Ist ja interessant.

Ansonsten stimme ich dir zu.
Selbst bei einem seitlichen Treffer ist das so, da der Schädel schneller beschleunigt als das Hirn (Massenträgheit). Also trifft nicht das Hirn die Schädelinnenseite, sondern eigentlich ist es eher andersrum. Hirn steht noch an Ort und Stelle, während der Schädel dagegen knallt.

Was auch gerne als Erklärung genommen wird:
Eine Überlastung der Nervenbahnen im Genick. Wenn diese zu stark überdehnt werden, dann gibt es ebenfalls eine Notabschaltung.
Inwieweit das allerdings stimmt, sollte eher einer aus der medizinischen Abteilung übernehmen.
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  #15  
Alt 19-09-2011, 13:18
Benutzerbild von Vrooktar
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Drakona Bato
 
Registrierungsdatum: 28.08.2010
Ort: Leipzig
Alter: 22
Beiträge: 1.286
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Wenn es wirklich nur um den medizinischen Standpunkt des Kinntreffers geht ist das leicht erklärt.

Viele haben irgendwann schonmal ne Gehirnerschütterung erlebt.
Sei es bei nem Fahrradzusammenstoß oder nem blöden Sturz im Sportunterricht.
Dabei knallt durch einen kräftigen Treffer das Hirn an die Schädelinnenwand (Daher der eigentliche Begriff Schädel-Hirn-Trauma).
Das beeinträchtigt die Schaltzentrale logischerweise.
Blut wird unzweckmäßig durch die Arterien gedrückt und das Hirn selbst wird stark erschüttert.
Das stört die Funktionsweise dieses Apparates schlicht und ergreifend.
Man strauchelt, ist zeitweise geistig nicht allzu zurechnungsfähig und dergleichen.
Ist die Erschütterung stark genug kommt es eben zur Bewusstlosigkeit.

Diese Form des K.O. hält nicht lange an.
Betroffene sind im Regelfall selten lange bewusstlos.
Ist nichts weiter kaputt gegangen nimmt das Hirn seine Tätigkeiten wieder recht schnell in vollem Umfang auf.
Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und ähnliches kann dabei aber anhalten.
Und öfter sind Betroffene danach auch recht lange desorientiert und "hilflos".
Anders ist es, wenn es ein sehr heftiger Treffer ist, sodass im Schädel was schwerer in Mitleidenschaft gezogen wurde.


Die meisten K.O.s die durch den Hals erzielt werden funktionieren anders.
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