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  #1  
Alt 16-02-2010, 12:31
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Nutzer nicht mehr aktiv
 
Registrierungsdatum: 13.01.2010
Beiträge: 204
Standard Messerabwehr gegen zwei Messer

Ich hätte mal eine Frage an die Leute, die sich mit Messerabwehr auskennen. In diversen Videos habe ich gesehen, wie eine Messerabwehr geübt wird. Dabei ist mir aufgefallen, daß praktisch immer beide Arme notwendig waren, um die Messerhand des Angreifers zu blockieren (bzw. Block und Schockschlag). Falls jemand andere Videos kennt, bin ich für Links dankbar.
Gibt es auch eine Möglichkeit, wenn der Gegner ein Messer in jeder Hand hat, sich da zu verteidigen?
Ist mehr theoretisch gemeint - Messerabwehr in der Praxis halte ich für schon ziemlich riskant, da gebe ich lieber meine Sachen her, wenn ich nicht abhauen kann.
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  #2  
Alt 16-02-2010, 12:54
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Wun Boxing Thai Style Kung Fu (WBT Kung Fu)
 
Registrierungsdatum: 31.07.2009
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Alter: 26
Beiträge: 59
Standard

Wie du selber schon sagst...in der Praxis sollte man sich nie mit einem Gegner mit einem Messer anlegen. Die Abwehr eines Angreifers mit zwei Messern halte ich für sehr komplex und vieles basiert da wohl eher auf Schnelligkeit. Zwei Hände für die Abwehr eines Messer zu verwenden ist natürlich aus Sicht der Kontrolle über den Gegner die bessere Wahl. Schließlich will man die Gefahr durch das Messer so gut es geht von sich fern halten und das geht halt am stabilsten mit zwei Händen.
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  #3  
Alt 16-02-2010, 13:05
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Kampfkunst: Avci Wing Tsun
 
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Beiträge: 18
Standard

Kann meine Meinung nicht ganz mit der Vorgehenden teilen. Vorab, um bösen Stimmen vorzugreifen, Verteidigen gegen Messer nur wenn man es muss. Üben halte ich daher auch niee für falsch. Vorgehensweise normale Abwerhaltung zum Gegner und als erstes würde ich versuchen mit Tritten zu schocken und erst dann mit den Händen rein. Sofort mit den Händen ein Gegner mit einem Messer überraschen wollen halte ich nicht für sehr ratsam. Kannst du ja mal mit einem Freund und einem kurzem Stock üben. Du wirst schell sehen was ich mein. Frag doch einfach mal dein Trainer was der dazu sagt. Ansonsten Videos aus deiner Eigenen KA anschauen lg Toni
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  #4  
Alt 16-02-2010, 13:08
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Hap Ki Do, Boxen
 
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Alter: 23
Beiträge: 1.341
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@_T-R_
Ein Freund wird aber nicht versuchen dich mit dem Stock zu verprügeln sondern ihn dir mehr hinhalten. Wenn er dich verletzen will hast du kaum eine Chance da rauszukomme ohne was abzubekommen.
__________________
"Mir wird von alledem so dumm,
Als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum."
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  #5  
Alt 16-02-2010, 13:19
Benutzerbild von der herbie
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Ort: Duisburg
Alter: 44
Beiträge: 867
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Zitat:
Zitat von _T-R_ Beitrag anzeigen
Kann meine Meinung nicht ganz mit der Vorgehenden teilen. Vorab, um bösen Stimmen vorzugreifen, Verteidigen gegen Messer nur wenn man es muss. Üben halte ich daher auch niee für falsch. Vorgehensweise normale Abwerhaltung zum Gegner und als erstes würde ich versuchen mit Tritten zu schocken und erst dann mit den Händen rein. Sofort mit den Händen ein Gegner mit einem Messer überraschen wollen halte ich nicht für sehr ratsam. Kannst du ja mal mit einem Freund und einem kurzem Stock üben. Du wirst schell sehen was ich mein. Frag doch einfach mal dein Trainer was der dazu sagt. Ansonsten Videos aus deiner Eigenen KA anschauen lg Toni
Streiche Stock, setzte Edding, dass Ergebnis ist verblüffend.

Grüße,

der herbie
__________________
Ich möchte schlafend sterben wie mein Großvater und nicht heulend und kreischend wie sein Beifahrer
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  #6  
Alt 16-02-2010, 13:19
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Wun Boxing Thai Style Kung Fu (WBT Kung Fu)
 
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Beiträge: 59
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Zitat:
Zitat von Miyamoto_Musashi Beitrag anzeigen
@_T-R_
Ein Freund wird aber nicht versuchen dich mit dem Stock zu verprügeln sondern ihn dir mehr hinhalten. Wenn er dich verletzen will hast du kaum eine Chance da rauszukomme ohne was abzubekommen.
Genau so siehts aus. Du wirst da nie unbeschadet raus kommen. Eine Faust kann man noch einstecken, aber einen Messerstich nicht.
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  #7  
Alt 16-02-2010, 13:38
Benutzerbild von Superho
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Kampfkunst: Ruhe und Harmonie, Kämpfe zu vermeiden, Anti-Mobbing
 
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Zitat:
Zitat von NotDeadYet Beitrag anzeigen
Ich hätte mal eine Frage an die Leute, die sich mit Messerabwehr auskennen. In diversen Videos habe ich gesehen, wie eine Messerabwehr geübt wird. Dabei ist mir aufgefallen, daß praktisch immer beide Arme notwendig waren, um die Messerhand des Angreifers zu blockieren (bzw. Block und Schockschlag). Falls jemand andere Videos kennt, bin ich für Links dankbar.
Gibt es auch eine Möglichkeit, wenn der Gegner ein Messer in jeder Hand hat, sich da zu verteidigen?
Ist mehr theoretisch gemeint - Messerabwehr in der Praxis halte ich für schon ziemlich riskant, da gebe ich lieber meine Sachen her, wenn ich nicht abhauen kann.

Ich kenne mich zwar nicht mit Messerabwehr aus. Aber soviel kann ich sagen. Niemals in Nahkampf mit Messer gehen. Sondern erstmal den Gegner, wie meine Vorrednern schon sagen mit Tritten zudecken.

Am besten den Low-kick zuerst anwenden. Das wird seine Geschwindigkeit reduzieren, dann Messer ausweichen. Danach versuchen hinter der Gegner zu kommen und zwar sehr schnell, da haste die beste Position unbeschadet rauszukommen. Von hinten deine beste Schlag- und Tritt-Combos anwenden.

Du hast vermutlich nur ein paar Sekunden Zeit, aber das müsste reichen.
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  #8  
Alt 16-02-2010, 14:18
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Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 06.07.2009
Alter: 20
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Ich bin kein Messerabwehrspezialist, aber ist das nicht ziemlich riskant, um den Gegner rumkommen zu wollen?
Ist ja nicht so als würde der nur darauf warten einen vorbeizulassen.
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  #9  
Alt 16-02-2010, 14:30
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Messerabwehr unbewaffnet gegen 2 Messer? -> Flucht

Keine Fluchtmöglichkeit? -> Bewaffnen, egal mit was hauptsache die Chance zu überleben wird gesteigert.

Was ich sehr oft lesen darf, ist die Messerabwehr anhand von Tritten.
Hierzu habe ich noch eine Frage...

Ihr meint schon lowkicks, oder doch hohe Tritte?
Eigentlich egal, ich würde ja beides nichteinmal versuchen.

Mich mit einem Lowkick in eine Distanz begeben, in der man schön schneiden und stechen kann? Nein danke.

Oder ist ein hoher Tritt zum Körper/Messer gemeint?
Da könnte man meinen, ihr sprecht jedem Menschen mit Messer die Fähigkeit zu reagieren ab...
Ich zumindest würde mein Bein/Fuss nicht anbieten, um mir die Achilles-Verse durchschneiden zu lassen.

Ich denke:
gib einem durchgeknallten 15-jährigen ein Messer in die Hand, der bereit ist zu verletzten und zu töten. Der junge Mann muss keinerlei Kampfsporterfahrung haben.

Stell ihm einen Kampfkunstlehrer gegenüber, der sich schon seit Jahren mit (guten) Messerabwehrtechniken beschäftigt.

Durch seine Erfahrung wird der Kampfkünstler seine Chancen verbessern können, unverletzt aus der Sache rauszukommen. Je nach Training/Können vielleicht sogar um einiges.

Trotzdem wird der wilde junge von 10 Angriffen mindestens einmal durchkommen, wahrscheinlich öfter.
Und wenn es der erste Angriff war, mit dem er durchkam - dann hat man in der realität pech gehabt.

Zwei Messer? Klar, mit viel Übung, speziell in Messerabwehr, verdammt guter Reaktion und viel Glück, könnte man vielleicht MAL unverletzt durchkommen.

Eine Garantie gibt es nicht.


Stell dir vor, jemand will dir beibringen, zuverlässig einen anderen in einem waffenlosen Kampf zu besiegen, ohne das dieser dich auch nur einmal mit einer seiner 2 Händen auch nur berührt. Diese ach so coole Technik ist so gut, dass sie Immer funktioniert. Klingt unrealistisch? Eben.

Ich mache die ganze Sache noch nicht so lang, und mit meinen Messersachen stehe ich noch am Anfang.
Aber mit zwei Messern in der Hand stelle ich mich gegen jeden in jeden Ring.
Vielleicht gehe ich mal zuerst KO. Aber der andere stirbt langsam.
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  #10  
Alt 16-02-2010, 14:30
Benutzerbild von Klaus
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Probiere es mit dem Edding aus, oder mit Löffeln. Sowas geht nur in den Grundelementen zu trainieren, weil Du denjenigen wenn man es "realistisch" üben will die Knie zertreten und eine Aktion einleiten müsstest, damit er definitiv nicht mehr aufsteht. Mit sanft ist da nichts.
__________________
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)
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  #11  
Alt 16-02-2010, 14:45
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Kampfkunst: -kali-
 
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Beiträge: 104
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Zitat:
Zitat von Superho Beitrag anzeigen
Ich kenne mich zwar nicht mit Messerabwehr aus. Aber soviel kann ich sagen. Niemals in Nahkampf mit Messer gehen. Sondern erstmal den Gegner, wie meine Vorrednern schon sagen mit Tritten zudecken.

Am besten den Low-kick zuerst anwenden. Das wird seine Geschwindigkeit reduzieren, dann Messer ausweichen. Danach versuchen hinter der Gegner zu kommen und zwar sehr schnell, da haste die beste Position unbeschadet rauszukommen. Von hinten deine beste Schlag- und Tritt-Combos anwenden.

Du hast vermutlich nur ein paar Sekunden Zeit, aber das müsste reichen.
Der Low-Kick wird seine Geschwindigkeit reduzieren nach dir zu stechen?
Vorallem wenn er seinen Stich/Schnitt angesetzt hat bevor er getroffen wurde? Mag ja vielleicht möglicherweise mal passieren. Versuchen würde ich es nicht.

Dann Messer ausweichen, dann in den Rücken des gegners kommen, Schlag mit beiden Händen auf die Ohren um ihn orientierungslos zu machen, das Knie durchtreten, seinem wilden Schwinger ausweichen...
Klingt nach Sherlock Holmes - aber nicht sehr realistisch.

Gerade deshalb, da es keine vorgeschriebenen Messeragriffe gibt, jede Situation ist anderst und dadurch auch anderst zu bewerten.


Recht gebe ich dir in einer Sache... wenn der Fluchtweg durch den Angreifer versperrt ist, muss ich in seinen Rücken kommen um zu fliehen.

Also auf ihn zurennen, im letzten Moment ausfallschritt, eine Hand knapp über die Messerhand an der ich vorbei will um zu kontrolieren, die andere Hand an die Schulter des Gegners um mich beim Rennen noch abzudrücken und ihn evtl. für einen Moment aus dem Gleichgewicht zu bringen und dann
Versengeld.

Das ist zumindest in diesem Sinne sicher, dass ich mich nur einmal in Gefahr begebe um aus der Gefahr zu entkommen und nicht wie es sich viele vorstellen, in der Gefahrenzone zu bleiben, da ich ja so cool bin und nicht wegrenne bevor mein bewaffneter Gegner nicht KO auf dem Boden liegt.
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  #12  
Alt 16-02-2010, 14:53
Benutzerbild von Bury
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Kampfkunst: Modern Arnis, Grappling
 
Registrierungsdatum: 16.02.2009
Beiträge: 126
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Zitat:
Zitat von tustone Beitrag anzeigen
[...]

Dann Messer ausweichen, dann in den Rücken des gegners kommen, Schlag mit beiden Händen auf die Ohren um ihn orientierungslos zu machen, das Knie durchtreten, seinem wilden Schwinger ausweichen...
Klingt nach Sherlock Holmes - aber nicht sehr realistisch.

[...]

Also auf ihn zurennen, im letzten Moment ausfallschritt, eine Hand knapp über die Messerhand an der ich vorbei will um zu kontrolieren, die andere Hand an die Schulter des Gegners um mich beim Rennen noch abzudrücken und ihn evtl. für einen Moment aus dem Gleichgewicht zu bringen und dann
Versengeld.

Das ist zumindest in diesem Sinne sicher, dass ich mich nur einmal in Gefahr begebe um aus der Gefahr zu entkommen und nicht wie es sich viele vorstellen, in der Gefahrenzone zu bleiben, da ich ja so cool bin und nicht wegrenne bevor mein bewaffneter Gegner nicht KO auf dem Boden liegt.
Und das klingt weniger nach Sherlock Holmes? :>
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  #13  
Alt 16-02-2010, 14:58
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Avci Wing Tsun
 
Registrierungsdatum: 25.08.2009
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Das üben mit den Adding halte ich nicht für so toll. Mann kann es einmalig zum sensibilisieren nehmen, damit man nicht ach ich schaffe das unbeschadet in so eine Situation rein geht. Aufdauer ist das bisschen blöd mit dem edding. Wegen der Haud und der Kleidung. Tritte deswegen weil wenn den Beinen schnitte zugefügt werden ist dies in der Regel weniger Lebensbedrohlich als wenn ich sofort mit den Händen rein gehe. Da meine Distanz zum Körper hin dann nicht mehr so weit ist. Achilis durchscheiden halte ich für eher unrealistischer möchte ich aber in dem Falle niee ganz ausschließen. Was für tritte man spetziell benutzt ist einem jedem selbst überlassen. Wenn du extrem schnell und etwas höher kicken kannst kannst du auch versuchen im die Waffe aus der Hand zu treten. Oder aber mit Tritten von einem selbst komplett fern halten. Aber hier kommt es auf die einzelnen Menschen und ihrer Kampfsport drauf an. Ich perönlich würde (Natürlich wieder nur wenn eine Flucht nicht möglich ist) mit einem etwas tieferen tritt vorschocken Hände etwas vorm Körper und erst dann rein gehen. Oder ihn schocken und dann Flucht. Gegenstände zum Verteidigen suchen finde ich Persönlich eher unrealistisch weil wenn wir mal ernst bleiben ein messer wird schnell unmittelbahr und nicht von so weiter entfernung gezückt das wir zeit haben noch großartig etwas zu suchen. Wenn wir die zeit haben haben wir alle mal die Zeit der Flucht. Ansonsten nur greifbahre Sachen. Deswegen emfehle ich persönlch üben mit einem Partner und einem kleinem kurzem Stumpf oder Messer mit Tape abgewickelt o.a. mit einem Partner üben. Adding halte ich für übertrieben einfach ehrlich mit sich selbst sein. Adding kannst du ruig mal spaßeshalber machen auf dauer fragwürdig. lg Toni
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  #14  
Alt 16-02-2010, 15:07
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Zitat:
Zitat von Bury Beitrag anzeigen
Und das klingt weniger nach Sherlock Holmes? :>
Ich hoffe schon. Auch wenn ich es schon etwas bereue, was ich geschrieben habe. Denn technische Schritte gegen einen virtuellen Angriff in Schriftform beschreiben zu wollen ist einfach nicht möglich, genausowenig wie es DEN Messerangriff gibt.

Der Kern und das einzig wichtige worauf ich hinauswollte:

Gegner mit 2 Messern, ich keine Waffe -> Flucht
Gegner steht zwischen mir und dem Fluchtweg -> ich muss vorbei

Versuche dabei ihn zu überraschen und das risiko für mich so klein wie möglich zu halten. Vorallem, bin ich vorbei, bin ich auch weg.

Wie gesagt, irgendwas in Schriftform zu beschreiben war eh ein Fehler von mir, letztendlich sagte ich nur, eine Seite freiblocken und hoffen dass man durchkommt.

Aber sicher nicht: Lowkick - Mein Gegner geht in den Zeitlupemodus (?)
ich gehe vorbei und zerstöre ihn mit meinen besten Kombis... Und bleibe dabei in der Gefahrendistanz und hoffe, dass sein Zeitlupenmodus nicht beendet wird, bevor ich mit ihm fertig bin.

Das klingt mir doch wahrlich mehr konstruiert. Aber wenns klappt... darf jeder machen wie er will. Ich wünsche es keinem
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  #15  
Alt 16-02-2010, 15:15
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@NotDeadYet

Steht dir jemand gegenüber und zückt ein oder meintewegen auch zwei Messer, dann flitze was das Zeug hält, denn du musst immer davon ausgehen, dass der Angreifer auch mit einem Messer umgehen kann, auch wenn nicht, dann kann er bei dir unnötiges Aua verursachen.

Kannst du nicht flitzen, dann gib ihm - wie du ja schon gesagt hat - lieber die Börse oder das Handy.

Ich sehe das immer wieder, die Leute wollen tolle Techniken zeigen, fixieren die Messerhand und glauben der Gewinner zu sein, kaum einer kommt auf die Idee, dass der Gegner einfach die Messerhand wechselt, man sollte seine Gegner nicht für statische Volltrottel halten. Darüber hinaus hast du noch ein Szenario mit zwei Messern aufgemacht, das erschwert die Abwehr enorm. Meine Vorgehensweise wäre zu versuchen den Angriffen auszuweichen und auf eine Fluchtchance zu hoffen. Schnittwunden musst du ggf. in Kauf nehmen, aber dein Leben, darum geht es, ist wichtiger, also wehre zur Not auch ruhig mit dem Arm ab, wenn es dir die Möglichkeit gibt eine Flucht zu unternehmen.

Tritte: Mit Tritten etwas abzuwehren ist schwieriger als mit den Händen, das liegt schonmal daran, dass du bei einem Tritt dein Gewicht auf das andere Bein verlagern musst, sonst lägest du ja gleich in der Horizontalen. Bei der Aufregung dann noch mit deinem Fuß das Messer oder den Arm der Messerhand zu erwischen ... zu riskant. Außerdem dauern diese Abwehrtechniken länger als einfach die Distanz zu vergrößern oder zu Not deinen Arm "hinzuhalten".

Als einzig sinnvollen Gedanken sehe ich ein Schlüsselbund. Ein ordentlich großes Schlüsselbund mit einer netten langen Schlüsselleine/kette. Ich würde damit keine großartigen Techniken versuchen, aber du kannst es gut beschleunigt als Schild nutzen und langsam auf den Gegner zugehen bis du die Chance zur Flucht siehst. So ein fettes Schlüsselbund an einer langen Kette macht schon einen netten Eindruck und solange es sich nicht um einen Kamikaze-Messerangreifer handelt, dem scheißegal ist wie lange ein Schlüssel benötigt um aus dem Kopf zu eitern, wird er so wie du auf ihn zugehst langsam zurückweichen.

EDIT:
Waffentraining, auch mit dem Messer finde ich dennoch für sinnvoll, denn nur wenn man beide Seiten kennt, die vor und die hinter dem Messer, weiß man wie man sich zu verhalten hat und wie man Chancen erkennen kann. Eine Technik X auf das Schema F wird es in der Realität nie geben, außer bei statischen Volltrotteln.

Geändert von heavenlybody (16-02-2010 um 15:26 Uhr).
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