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Selbstverteidigung & Anwendung Ihr wollt wissen was "auf der Straße" funktioniert und wie Kampfkunst "gelebt" wird? Dann postet hier. Erfahrungsberichte willkommen



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  #1  
Alt 26-06-2017, 17:41
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Kampfkunst: Kanun
 
Registrierungsdatum: 02.05.2014
Beiträge: 167
Standard Messerangriffe und Überlebenschance

Hallo zusammen,

man liest ja immer wieder diverse Berichte über Messerstechereien, die das Opfer meist überlebt, wenn auch schwer verletzt.

Kann es sein, dass bei den meisten Messerstechereien, sich die Kontrahenten gar nicht töten wollen,heißt auch mehr in den Unterkörper stechen um eventuell tödliche Verletzungen zu vermeiden?

Wie schauen die Überlebenschancen aus wenn Person X seinem Kontrahenten mehrfach gezielt in den Halsbereich (Halsschlagader) und/oder Brustbereich (Herz) sticht?
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  #2  
Alt 26-06-2017, 18:00
Benutzerbild von Mr.Fister
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Kampfkunst: Reality Based Defense Concepts
 
Registrierungsdatum: 19.05.2002
Ort: bonn - bad godesberg
Alter: 40
Beiträge: 3.021
Standard

Zitat:
Zitat von Phenibut Beitrag anzeigen
Kann es sein, dass bei den meisten Messerstechereien, sich die Kontrahenten gar nicht töten wollen,heißt auch mehr in den Unterkörper stechen um eventuell tödliche Verletzungen zu vermeiden?
das bedeutet vor allem, das wir hier in einem erste welt land leben, in dem eine vernünftige medizinische versorgung gewährleistet ist...
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"Self defense, martial arts and fighting are as similar\different to each other as tennis, badminton and ping pong are." Rich Dimitri
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  #3  
Alt 26-06-2017, 18:07
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Kampfkunst: Messer&Boxen nach philippinscher Art/Aufgaberingen nach brasilianscher Art
 
Registrierungsdatum: 14.05.2008
Ort: Santos(SaoPaulo/Brazil)
Beiträge: 1.367
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Zitat:
Zitat von Phenibut Beitrag anzeigen
Wie schauen die Überlebenschancen aus wenn Person X seinem Kontrahenten mehrfach gezielt in den Halsbereich (Halsschlagader) und/oder Brustbereich (Herz) sticht?
Schlecht
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  #4  
Alt 26-06-2017, 18:27
Benutzerbild von Schnueffler
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Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
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Zitat:
Zitat von Mr.Fister Beitrag anzeigen
das bedeutet vor allem, das wir hier in einem erste welt land leben, in dem eine vernünftige medizinische versorgung gewährleistet ist...
Kommt ja auch immer drauf an, wo der Angreifer trifft.
Je nach Treffer braucht man keine medizinische Versorgung mehr.
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  #5  
Alt 26-06-2017, 18:28
Benutzerbild von amasbaal
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Zitat:
Zitat von Phenibut Beitrag anzeigen
mehr in den Unterkörper stechen um eventuell tödliche Verletzungen zu vermeiden?
da wird nichts mit vermieden:
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  #6  
Alt 26-06-2017, 18:38
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Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
da wird nichts mit vermieden:
Außer man schneidet nur an der äußeren fettschicht rum.
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  #7  
Alt 26-06-2017, 18:47
Benutzerbild von amasbaal
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Zitat:
Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
Außer man schneidet nur an der äußeren fettschicht rum.
wenn da eine vorhanden ist...

es wird häufig unterschätzt, wie tief eine klinge eindringen kann, wenn in weiches gewebe wuchtig hineingestochen wird. die klinge mag "nur" 5cm lang sein, aber die bauchdecke wird zusätzlich ein paar zentimeter "eingedrückt". muss man nur mal mit der faust feste drücken, dann kann man sich das vorstellen. da werden mit 5cm klingen ziele erreicht, die einige cm tiefer liegen.
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  #8  
Alt 26-06-2017, 18:50
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Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
wenn da eine vorhanden ist...

es wird häufig unterschätzt, wie tief eine klinge eindringen kann, wenn in weiches gewebe wuchtig hineingestochen wird. die klinge mag "nur" 5cm lang sein, aber die bauchdecke wird zusätzlich ein paar zentimeter "eingedrückt". muss man nur mal mit der faust feste drücken, dann kann man sich das vorstellen. da werden mit 5cm klingen ziele erreicht, die einige cm tiefer liegen.
Deswegen ja äußere.
Ich empfehle da immer die Videos von Cold Steel.
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  #9  
Alt 26-06-2017, 19:44
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Kampfkunst: Reality Based Defense Concepts
 
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Zitat:
Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
Kommt ja auch immer drauf an, wo der Angreifer trifft.
Je nach Treffer braucht man keine medizinische Versorgung mehr.
ja, aber vor allem andersrum wird ein schuh draus: an wievielen dieser "harm-" oder "erfolglosen" messerstiche in den unterkörper - die den threadersteller zur frage veranlasst haben, ob die täter damit bewusst tödliche verletzungen vermeiden würde wollen - würden leute irgendwo in der dritten welt in the middle of nowhere ohne brauchbare ärztliche versorgung wohl (mehr) krepieren...?
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  #10  
Alt 26-06-2017, 20:31
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Kampfkunst: Taekwondo, Yoga, SV
 
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Zitat:
Zitat von Phenibut Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

man liest ja immer wieder diverse Berichte über Messerstechereien, die das Opfer meist überlebt, wenn auch schwer verletzt.

Kann es sein, dass bei den meisten Messerstechereien, sich die Kontrahenten gar nicht töten wollen,heißt auch mehr in den Unterkörper stechen um eventuell tödliche Verletzungen zu vermeiden?

Wie schauen die Überlebenschancen aus wenn Person X seinem Kontrahenten mehrfach gezielt in den Halsbereich (Halsschlagader) und/oder Brustbereich (Herz) sticht?
Es sei dazu gesagt, dass heute nunmal weniger leere Kassen in manchen Städten vorliegen und so öfter Leute auf eine Messerstecherei aufmerksam werden, denke eher das du heute nicht mehr so leichtes Spiel daher hast.
Allerdings sind manche Leute heute mehr auf ihr Handy fokusiert, wie eine eventuelle Gefahrensituation.

Ebenso habe ist Stechen oft besser wie das schlitzen, Stechen überlebt man meines Wissen häufiger bzw. besser, denke das viele das anders rum denken, und somit weniger Verletzen wie sie wollen.
Die These das der Täter sein Opfer nicht wirklich viel anrichten will, weiss nicht so Recht, wenn du schon loslegst Jemanden mit einem Messer anzugreifen hat man da noch Hemmungen ihn nicht zu sehr zu Verletzen, kann ich mir nicht vorstellen.

Bezogen auf die Stiche in die kritische Bereichen(Hals,Herz) sei zu sagen, dass Viele ja Wissen das es dort mit am gefährtlichsten ist, das Wissen wird demnach auch Ihre Anwendung finden.

Chancen hast du wahrscheinlich nicht soviele, allerding schützen sich ja viele Opfer mit den Armen oder wenn sie gut reagieren mit einem Rucksack oder weichen zurück, da gehts ja auf die Arme und das Primärziel wurde somit verfehlt, das müssten viele Menschen in ihrer Angst richtig machen, daher schützen sie diese zwei Bereich. Diese Abwehr, aus der Initiative des Eigenschutzes, rettet demnach dann vielen das Leben.
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  #11  
Alt 26-06-2017, 21:37
Benutzerbild von Schnueffler
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Zitat:
Zitat von Mr.Fister Beitrag anzeigen
ja, aber vor allem andersrum wird ein schuh draus: an wievielen dieser "harm-" oder "erfolglosen" messerstiche in den unterkörper - die den threadersteller zur frage veranlasst haben, ob die täter damit bewusst tödliche verletzungen vermeiden würde wollen - würden leute irgendwo in der dritten welt in the middle of nowhere ohne brauchbare ärztliche versorgung wohl (mehr) krepieren...?
Das ist klar, nur sind Stiche in den Bauch ja alles andere als harmlos.
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  #12  
Alt 26-06-2017, 22:33
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Natürliche Schreckreaktion ist ja, den Kopf einzuziehen und Kopf und Brust mit den Armen zu schützen. Da öffnet sich ja tendenziell eher der Bauch als Ziel, während Hals und Herz geschützt werden.
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Du sollst am Sabbat keine Fledermäuse rasieren.
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  #13  
Alt 26-06-2017, 23:19
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Zitat:
Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
Das ist klar, nur sind Stiche in den Bauch ja alles andere als harmlos.
da sind wir uns zwar scheinbar einig, aber die art und weise wie ein teil der ausgangsfrage gestellt ist, impliziert, dass das nicht jeder so sieht.

und wie gesagt, ein ggf. mangelnder "erfolg" von stichen richtung unterkörper hierzulande hat m.e. nicht notwendigerweise etwas mit mangelndem tötungswillen zu tun...
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  #14  
Alt 27-06-2017, 05:56
Benutzerbild von Schnueffler
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Stimmt, mit dem Glück nicht direkt was zu treffen, was auf dem Bild von unserem Mod drauf ist und bei dem, was "danaben" geht, hast du sicherlich Recht mit der medizinischen Versorgung.
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  #15  
Alt 27-06-2017, 09:50
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Zitat:
Zitat von Terao Beitrag anzeigen
Natürliche Schreckreaktion ist ja, den Kopf einzuziehen und Kopf und Brust mit den Armen zu schützen. Da öffnet sich ja tendenziell eher der Bauch als Ziel, während Hals und Herz geschützt werden.
das ist ein wichtiger punkt. zumindest hinsichtlich der opferseite.

auf täterseite bleibt dann anzumerken, das der mysteriöse messerkiller, der mit chirurgischer präzision fairbairns timetable abarbeitet irgendwo zwischen fantasy und ausnahme anzusiedeln ist sondern viel eher jemand das messer in der hand hat, der entsprechend wut im bauch hat (z.b. beziehungstat) und auf das einhackt oder -sticht, was für ihn die größte trefferzone darstellt bzw. erreichbar ist...
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