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#1
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| Hallo Leute, ich weiß, die Überschrift ist etwas reißerisch gewählt Was ich wissen möchte, ist folgendes: Wie übt ihr mit dem Messer? Übt ihr nur die Entwaffnung? Oder übt ihr auch Folgetechniken damit? Ich habe manchmal das Gefühl, sowohl vom Hören als auch vom Sehen her, dass der Umgang mit dem Messer zur Selbstverteidigung nicht geübt wird. Dabei meine ich keine hinterhältigen Messerangriffe aus dem Dunkeln, sondern den Fall, wenn es den gelingen sollte, den Gegner zu entwaffnen (was schon schwierig genug ist) und man das Messer in Händen hält. Und unser Gegner hat noch 2 Kumpels o.ä. Auf jeden Fall eine Situation, in der der Einsatz des Messers zur Selbstverteidigung gerechtfertigt wäre, um sich selbst zu schützen. Übt ihr diesen Bereich auch? Oder hört es mit der Entwaffnung des Gegners auf? Inwieweit wird der Umgang mit Messern (oder von mir aus auch anderen Gegenständen) als Verteidigungswerkzeug geübt? Schöne Grüße, DocDog |
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#2
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| a) ich kann mich nur gegen Sachen verteidigen, die ich auch kenne! Also sollte ich auch zumindest Grundkenntnisse im Messerkampf haben! b) wenn ich es schaffen sollte, dem Angreifer das Messer abzunehmen und dann noch in der Lage sein, mich gegen seine Kumpanen verteidigen zu können, wäre ich doch mehr als blöd, wenn ich eine Waffe/Werkzeug aus der Hand gebe und es nicht nutze. Aber da bin ich wieder bei a). Ich muß damit umgehen können. Natürlich sollte ich auch wissen, was ich damit anrichten kann. Ich versuche, mich bei den entsprechenden Experten aus dem FMA, verschiedenen Messerkampfsystemen, etc. weiterzubilden. MfG Markus
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#3
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| Alles was damit zu tun hat, angefangen bei Trag-, Zieh- und Verwendungsweise eines eigenen Messers. Entwaffnungen, zumindest im klassischen Sinne waffenlos gegen Messer (gute Entwaffnungen sind ASP auf Hand, Stuhl auf Kopf, bei Nichtzivilisten Mozambique etc.), sind innerhalb der Messerabwehr nur ein kleiner Teil. "Verwerflich" daran sind höchstens die kruden Vorurteile, die einem allzu oft engegenschwappen. Ist ja nun nicht so, dass in den FMA- und Hybridsystemen Mafiakiller, Neonazis und AlQuaida-Terroristen ausgebildet werden... Geändert von TacHead (09-06-2006 um 13:33 Uhr). |
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#4
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| Also ich finde wichtig das ich nicht nur weiß wie ich mich gegen ein messer "verteidige" (kann man weglaufen eigentlich verteidigen nehnnen ? ) Es kann ja jederzeit dazu kommen das man in einer SV situration ein messer in die hand bekommt (das des gegners) und wenn man es dann hat sollte man auch damit umgehen können. Vorallem sollte man wissen wie man jemanden damit ausser gefecht setzt ohne ihn gleich zu töten.
__________________ STOPT DIE VORRATSDATENSPEICHERUNG ! |
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#5
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| (kann man weglaufen eigentlich verteidigen nehnnen ? ) ja das nennt man dann taktischen rückzug
__________________ Man kann das Internet auch zu anderen Dingen nutzen als hier im Forum rumzukaspern. martin.schloeter, KKB------------ Rechtschreibfehler dienen dem aufmerksamen lesens des Fadens ! |
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#6
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| Zitat:
War ja klar dass das kommt. Jeder halbwegs klar denkender Menschwird da wohl von allein drauf kommen. Genaus so blödsinnig ist die Aussage, das man eh nicht machen kann weil ein Messer ganz böse und gemein ist. Also stelle ich mich hin und lassen mich Filettieren. Wichtig ist meines Erachtens, dass man alles mal gemacht hat. Angefangen von "Standartsachen" wie es im Jiu Jitsu/Ju Justu üblich ist. Gefolgt von Entwaffnungen, Immobilisierungstechniken, Transporttechniken usw. Dazu kommt das Umgehen mit Folgetechniken, sprich, der Angreifer hört nicht nach dem ersten Angriff auf. Danach Szenarientraining wie, einer gegen zwei ( einer davon mit Messer ), einer gegen mehrere ( mit unterschiedliche Waffen ), arbeiten in beengten Räumen usw. Jeder von de Messerfreaks mag sagen, dieses oder jenes funktioniert in der Realität nicht. Icht stehe aber auf dem Standpunkt: Jede Verteidigung ist besser als keine Verteidigung. Ansonsten schließe ich mich dem von @Schnüffle und @TecHead an. Wir Üben das und wir hören nicht nach der Entwaffnung auf. ![]() |
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#7
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| wir üben auch den umgang mit messern. eben die basics. wenn ich entwaffnungen übe, bekommt mein böser angreifer, der mich ja töten wollte, auf jeden fall ein souvenier. ein schnitt über den oberarm, oberschenkel oder rippen. |
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#8
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| Wir üben die Grundtechniken und hin und wieder mal ein paar komplexere Techniken auf Lehrgängen etc. Wenn mich wer mit nem Messer angreift habe ich auch kein Problem damit genau so gegen ihn vorzugehen wenn ich in Besitz der Waffe komme. Viele unserer Messer SV Techniken enden ohnehin mit dem Tod des Gegners... (Trotzdem würde ich immer lieber rennen als gegen jemanden zu kämpfen der mit nem Messer bewaffnet ist)
__________________ Before we could talk we were singing Before we could run we were dancing |
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#9
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| Ich finde das Training von Messertechniken jedweder Art völlig legitim. Das Tragen eines (Kampf)Messers hingegen nicht. Generell bin ich der Ansicht, dass man sein Leben und das seiner Lieben mit jedem Mittel verteidigen darf und soll - nur habe ich noch keine Antwort auf die Frage finden können, wie man erkennt, dass man das muss. Wenn mich zum Beispiel fünf Typen angreifen, allerdings unbewaffnet, dann ist es im Vorfeld sehr schwer zu entscheiden, worauf die aus sind - will mich nur einer davon vermöbeln? Wegen einer gebrochenen Nase will ich niemanden umbringen. Werden die zu fünft solange auf mich eintreten, bis ich elendig verende? Dann würde ich die schon lieber im Vorfeld mit Waffengewalt von ihrem Vorhaben abbringen. Auf den Keks geht mir die "Messerfraktion", die immer so völlig abgeklärt tut und die Ansicht vertritt, jede Situation sofort restlos korrekt einschätzen zu können, immer cool genug zu sein, genau zu wissen, wann es an der Zeit ist das Messer einzusetzen, und überhaupt glauben, in dem tötlichen Guerillia-Kampf, den wir tagtäglich auf den Straßen unseres gesetzlosen Vorstadtdschungels auszufechten gezwungen werden, könne es nur Kämpfe auf Leben und Tot geben. Grüße, Luggage |
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#10
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| Es ist nicht schlimm, zu lernen wie man mit Messersituationen umgehen könnte, ausweichen, abwehren, Takedownmöglichkeiten, entwaffnen, KO schlagen, usw. Was Probleme machen würde wäre, wenn Du Reaktionen antrainierst, bei denen Du einen Angreifer sofort tötest. Das macht man nämlich dann auch. |
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#11
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| Zitat:
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#12
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| Zitat:
@Luggage Nicht zwangsläufig. Wir trainieren durchaus mit Stock oder Messer nur auf die Extremitäten zu gehen und ihm nicht gleich die Klinge in den Hals oder die Rippen zu jagen. Grüsse
__________________ "Free people will never remain free, if they are not willing, if need be, to fight for their vital interests." - John Foster Dulles |
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#13
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| Ich sag ja - so, wie ich sie kenne. Natürlich trainiert man die Angriffe gegen die gegnerischen Waffen (ist meiner Ansicht nach auch das effektivste, was man machen kann), aber die ganzen Drills, Verteidigungen, Entwaffnungen, und was weiß ich nicht noch alles, endet meist ganz selbstverständlich und unreflektiert mit ein paar Schnitten und Stichen im Flow. Grüße, Luggage |
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#14
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| Bei nem Kumpel von mir laufen im Training FMA-Programme ab, die er nicht mehr kontrollieren kann. Bei jemandem, der zu den Besten der Trainingsgruppe gehört, finde ich das recht bedenklich. Gruß
__________________ http://www.doppelwaffen.hardatshooting.de ...sie kommen auch hinter deinen Schild |
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#15
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| Kapier ich nicht - was meinst du damit? Und trainiert der auch bei dir in der Gegend, wenn ja, wo? Grüße, Luggage |
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