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Selbstverteidigung & Anwendung Ihr wollt wissen was "auf der Straße" funktioniert und wie Kampfkunst "gelebt" wird? Dann postet hier. Erfahrungsberichte willkommen



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  #61  
Alt 16-09-2016, 15:54
Benutzerbild von Jadetiger
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Kampfkunst: La Superba, dt. Fechten des 19. Jhdts, 沢手, Rutzkunst, Yoga
 
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Zitat:
Zitat von Ganz Braver Beitrag anzeigen
Sehe ich anders. Im Prinzip sind das doch nur zwei erwachsene Menschen, die in dicke Polster gepackt aufeinander einkloppen. Der, der angegriffen wird, verhält sich sowieso nicht so, wie er es auf der Straße tun würde, weil er weiß, dass ihm nichts passieren kann, und der andere feuert auch drauf, weil er weiß, dass er den Trainingspartner nicht verletzen kann. Hinzu kommt eingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Man sollte nicht lernen einzustecken, sondern man sollte lernen auszuteilen, denn viele haben starke Hemmungen, jemand anderem mit der Absicht, ihn auszuknocken, ins Gesicht zu schlagen. Das muss abgelegt werden. Zu trainieren, selbst möglichst oft auf die Fresse kriegen zu können, ist m.E. nicht zielführend, zumal sowieso jeder Mensch - dank Adrenalin - in einer Gefahrensituation mehr "einstecken" kann als normalerweise, das bedarf keines Trainings.
Ich verstehe nicht so recht, was du hier sagen willst. Weder Korkell noch ich haben von irgendwelcher Polsterung gesprochen.
Ich bin einfach der Meinung, dass Volkontaktsportler (Boxen, Muay Thai, Kyokushin Karate,...) einfach schonmal grundsätzlich eine bessere Ausgangslage in SV-Situationen haben, weil sie einfach wissen, wie es sich anfühlt, wenn man mal eine reinbekommt.
Und: In jeden Vollkontaktsport lernt man Einstecken UND Austeilen (Es sei denn, man ist Handballtorwart )
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"Natürlich bewegen kannst du dich, wenn es egal ist." - ein Fechtlehrer
Scuola d'Armi Tigre di Giada - Duellkunst italienischer Tradition in München
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  #62  
Alt 16-09-2016, 19:52
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Zitat:
Zitat von Ganz Braver Beitrag anzeigen
. Wenn du das Spielchen ein paar Jahre mitmachst, vielleicht immer besser. Aber handlungsfähig zu bleiben und die Orientierung zu behalten, wenn du einen richtigen Faustschlag mit Schmackes gegen das Auge, oder noch schlimmer gegen die Schläfe oder in den Hals bekommst, das kannst du nicht trainieren..
achja , nebenbei. rede mal mit Handballern oder Rugbyspielern , so von wegen harte Schläge abbekommen und nicht mehr Handlungsfähig sein. diese Leute zelebrieren "die Gasse" jedes Wochenende im Punktspiel , in einer Intensität , die du keinem Probanden in einem SV-Kurs zumuten würdest. ^^

und wie jadetiger schon ansprach. ein Vollkontaktler stellt sich garnicht erst die Frage ob das möglich ist oder nicht.
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  #63  
Alt 02-10-2016, 14:24
Benutzerbild von CassiusClay
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Kampfkunst: aktiv seit 1978: Kick/Thai-Boxen, Taekwon-Do, Boxen, Krav Maga
 
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Was müsste eurer Meinung nach die möglichst perfekte SV-Kunst alles beinhalten? Was muss man tatsächlich lernen, trainieren, üben, entwickeln, in welchen Bereichen sollte man ausbilden und sich weiter bilden?
Die hochsensible Wahrnehmung von Tieren und Kleinkindern (wieder) in sich entdecken und üben. Dann "riecht" man jeden auch nur potentiellen Konflikt weit im Voraus - räumlich und zeitlich. Kein Witz.

Aber wer die Zeit und die Motivation dazu ? Wir leben ja nicht im Kloster.
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  #64  
Alt 03-10-2016, 21:47
Benutzerbild von MagicXeon
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Kampfkunst: ---
 
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Beiträge: 440
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Was müsste eurer Meinung nach die möglichst perfekte SV-Kunst alles beinhalten? Was muss man tatsächlich lernen, trainieren, üben, entwickeln, in welchen Bereichen sollte man ausbilden und sich weiter bilden?
1. Ich bin mir im Klaren, dass ich jetzt etwas abhebe, aber m.M.n. brauchen viele Menschen, die einen SV-Kurs besuchen bzw. ein SV-System anfangen, psychologische Impulse (und konkretes Training in diesem Themenbereich), wie sie im Falle einer Konfliktsituation, statt vor Angst zu zittern, schnell eine primitive, atavistische Aggressivität aufbauen, dank der sie sich durchsetzen können.

2. Egal wie bescheuert es jetzt klingen mag: besonders am Anfang sollten die Passiven, leicht Einzuschüchternden mit den etwas Aggressiveren nach Boxregeln sparren. Ziel ist dabei zu lernen, dass wenn sie eine eingesteckt haben, die Welt noch nicht zu Ende geht. Und der Kampf auch. (Auf gut Deutsch, dass sie im Realfall nach einer Ohrfeige von einem böse dreinblickenden Assozialen psychisch nicht gebrochen werden).

3. Begrenzte Anzahl von Techniken - wenn sie eine Technik gelernt haben, dann ohne x zusätzliche Varianten

4. Stell ich mir in der Trainingspraxis etwas schwierig vor, aber sie sollten von Anfang an lernen, dass besonders wenn der Kampf am Boden weitergeht, sie nicht einzig und allein eine dominante Position einzunehmen versuchen, aber - wenn möglich - in den Unterleib schlagen, das eine oder andere Ohr abzureissen oder die Augen eindrücken versuchen.
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  #65  
Alt 11-10-2016, 11:40
Benutzerbild von dwaye3344
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Also ich glaube gerade im Bereich Selbstverteidigung ist die Israelische Kampfkunst Krav Maga ganz vorne mit. Es wird nicht umsonst unter anderem beim Militär und bei Sicherheitsdiensten gelehrt.

Man benutzt quasi die eigenen Reflexe des Körpers um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dadurch kann man diese Kampfkunst relativ schnell beherrschen.

Für die brachiale Variante ist auch MMA natürlich keine all zu schlechte Lösung, wobei man hier klar sagen muss dass es länger dauert bis mann gute Fortschritte sieht und dass das Training manchmal auch mal weh tun kann
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  #66  
Alt 11-10-2016, 12:23
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Zitat:
Zitat von dwaye3344 Beitrag anzeigen
Also ich glaube gerade im Bereich Selbstverteidigung ist die Israelische Kampfkunst Krav Maga ganz vorne mit. Es wird nicht umsonst unter anderem beim Militär und bei Sicherheitsdiensten gelehrt.
Nun... es geht hier aber um die zivile Selbstverteidigung. Das ist etwas gänzlich anderes wie die Ausbildung im Militär oder den Sicherheitsdiensten. Diese Argumente ziehen nur bei "Neulingen" die nicht wirklich Ahnung haben und sobald sie etwas von Militär hören (am besten irgend eine "spezial" Einheit) sind sie restlos überzeugt. Das ist so ähnlich wie "Wissenschaftler haben herausgefunden..."

Auch kommt es nicht drauf an, was auf der Packung steht, sondern was darin ist. Oder genauer gesagt: wie wird Unterrichtet. Dort hat Krav Maga im vergangenen Jahrtausend sicherlich einige Maßstäbe gesetzt. Die Effektivität liegt aber in den Unterrichtsmethoden, den militärischen Varianten des Drillens für die zivile SV zu übernehmen. Und genau DAS ist die Kompetenz der Ausbilder gewesen und daher kommt auch der gute Ruf.

Heutzutage wird jeder Mist mit Krav Maga (weil ja nonplusultra) "gelabelt"
__________________
Zitat Mario Mikulic: "die sterne sind kleine flackernde lichter (holt euch teleskope), alles verarsche ..." - Zitat Ende
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  #67  
Alt 11-10-2016, 14:23
Benutzerbild von dwaye3344
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Kampfkunst: MMA
 
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Ja super,

das kann man aber doch bei jedem Training auf der ganzen Welt sagen. Wenn der Ausbilder was kann bringt das Training was und wenn er nichts kann bringt auch das Training nichts. Das ist leider beim MMA, Boxen Kickboxen selbst Karate ist das so. Wenn da keiner ist der es nem Anfänger vermitteln kann bringt das eben nichts für den Anfänger.

Krav Maga erfreut sich natürlich immer größerer Beliebtheit vielleicht auch durch einen hype. Ich weiß nur dass gerade bei uns auch sehr viel Frauen sind, die dort einiges mit auf den Weg bekommen. Und wenn es nur mehr Selbstbewusstsein ist dass sie vermittelt bekommt um aufrecht durch die Straße zu gehen. Es bringt viel mehr wenn ne Frau sich wehrt von der Körpersprache her als wie wenn sie sich gleich der Opfer Rolle hingibt.

Zum Vergleich stecke mal ne Frau zum MMA die blutiger Anfänger ist im Kampfsport... na das wird Lustig, und da es ja ne Diskussion ist bin ich jetzt auf deine Argumente gespannt
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  #68  
Alt 11-10-2016, 14:36
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Zitat:
Zitat von dwaye3344 Beitrag anzeigen
Ja super,

das kann man aber doch bei jedem Training auf der ganzen Welt sagen. Wenn der Ausbilder was kann bringt das Training was und wenn er nichts kann bringt auch das Training nichts. Das ist leider beim MMA, Boxen Kickboxen selbst Karate ist das so. Wenn da keiner ist der es nem Anfänger vermitteln kann bringt das eben nichts für den Anfänger.

Krav Maga erfreut sich natürlich immer größerer Beliebtheit vielleicht auch durch einen hype. Ich weiß nur dass gerade bei uns auch sehr viel Frauen sind, die dort einiges mit auf den Weg bekommen. Und wenn es nur mehr Selbstbewusstsein ist dass sie vermittelt bekommt um aufrecht durch die Straße zu gehen. Es bringt viel mehr wenn ne Frau sich wehrt von der Körpersprache her als wie wenn sie sich gleich der Opfer Rolle hingibt.

Zum Vergleich stecke mal ne Frau zum MMA die blutiger Anfänger ist im Kampfsport... na das wird Lustig, und da es ja ne Diskussion ist bin ich jetzt auf deine Argumente gespannt
Ja stimmt alles was du sagst... über was willst diskutieren?
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Zitat Mario Mikulic: "die sterne sind kleine flackernde lichter (holt euch teleskope), alles verarsche ..." - Zitat Ende
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  #69  
Alt 11-10-2016, 15:16
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Kampfkunst: FMA & Silat und ein bischen Boxen aus Europa und Südostasien
 
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Zitat:
Zitat von dwaye3344 Beitrag anzeigen
stecke mal ne Frau zum MMA die blutiger Anfänger ist im Kampfsport... na das wird Lustig,
zuerst vielleicht "lustig", dann ernsthaft, und wenn sie den sprung zum kloppen wollen und können geschafft hat, dann ab in ein sv-system, denn dann kommt sie dort TATSÄCHLICH in kurzer zeit zur "anwendbarkeit".
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"I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s
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  #70  
Alt 11-10-2016, 15:34
Benutzerbild von dwaye3344
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Okay Antikörper dachte nur du hättest Krav Maga als ganzes und als hype abgetan, habe dich dann vielleicht falsch interpretiert.

Ich gehe sogar so weit zu behaupten, egal welche Kampfsport bzw Kampfkunstart man wählt zum erlernen bringt das einen weiter, weil man egal durch was, man so dermaßen Selbstbewusstsein tankt wie sonst nirgends, außer mann springt vielleicht als Fallschirmjäger aus dem Flugzeug ^^
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  #71  
Alt 11-10-2016, 15:42
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Kampfkunst: Immunsystem, Konjunktiv-Combat
 
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Zitat:
Zitat von dwaye3344 Beitrag anzeigen
Okay Antikörper dachte nur du hättest Krav Maga als ganzes und als hype abgetan, habe dich dann vielleicht falsch interpretiert.
Ganz im Gegenteil. Aber ich sag mal so... lieber in ne gute Boxbude wie zu irgend einem Heini der sich KM aufs T shirt druckt.

Schönen Tag dir noch
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Zitat Mario Mikulic: "die sterne sind kleine flackernde lichter (holt euch teleskope), alles verarsche ..." - Zitat Ende
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  #72  
Alt 11-10-2016, 15:51
Benutzerbild von amasbaal
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Kampfkunst: FMA & Silat und ein bischen Boxen aus Europa und Südostasien
 
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Zitat:
Zitat von Antikörper Beitrag anzeigen
... lieber in ne gute Boxbude wie zu irgend einem Heini der sich KM aufs T shirt druckt.
sehe ich auch so, wenn es wirklich "irgend ein heini" mit aufdruck ist.
bei den qualitativ guten und seriösen könnte es wieder anders aussehen. aber auch da schadet eine weile boxbudenerfahrung nie (und man würde es von den entsprechenden trainern auch empfohlen bekommen - oder ne andere vk-variante).
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  #73  
Alt 11-10-2016, 16:03
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Kampfkunst: Pin San Wing Chun, Sin Moo Hap Ki Do
 
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Zitat:
Zitat von dwaye3344 Beitrag anzeigen
Zum Vergleich stecke mal ne Frau zum MMA die blutiger Anfänger ist im Kampfsport... na das wird Lustig, und da es ja ne Diskussion ist bin ich jetzt auf deine Argumente gespannt
Was soll jetzt der Unterschied zu einem Mann sein der blutiger Anfänger ist?
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Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.
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  #74  
Alt 11-10-2016, 16:41
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Zitat:
Zitat von dwaye3344 Beitrag anzeigen
Also ich glaube gerade im Bereich Selbstverteidigung ist die Israelische Kampfkunst Krav Maga ganz vorne mit. Es wird nicht umsonst unter anderem beim Militär und bei Sicherheitsdiensten gelehrt.

Man benutzt quasi die eigenen Reflexe des Körpers um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dadurch kann man diese Kampfkunst relativ schnell beherrschen.

Für die brachiale Variante ist auch MMA natürlich keine all zu schlechte Lösung, wobei man hier klar sagen muss dass es länger dauert bis mann gute Fortschritte sieht und dass das Training manchmal auch mal weh tun kann
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  #75  
Alt 11-10-2016, 16:53
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Zitat:
Zitat von Yip-Man Beitrag anzeigen
Sollte es nicht eher heißen "der perfekte SV-trainer?"
Natürlich.

Zitat:
Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
Die Ausgangsfrage war nicht, was ist die schnellste SV, sondern die perfekte SV und genau deshalb lass ich jetzt mal den Zeitfaktor aussen vor.
Mit "schnellste" meinst Du das am schnellsten Erlernbare? Und das lässt Du mal eben "aussen vor"? In Hinblick auf SV?

Gewagt. Dein Streben nach Zanshin im (B|F)-JJ mag ja ehrenwert sein, aber glaubst du nicht auch, daß der Wunsch nach (Selbst-) Verteidigungsfähigkeit einem Streben nach Zanshin konträr entgegenstehen könnte? Und vice versa?

Kloppen und Hauen bis kein Arzt sich mehr traut vorbeizukommen ist vermutlich für die graumäusige Buchhalterin ebenso wenig attraktiv wie restriktives Szenario-Sparring für den bewegungshungrigen Jünglig.

Irgendwer hat mal irgendwo (Ich finde den Quote nicht mehr. Kann das jemand verfolgen?) sinngemäß angemerkt, daß, wenn man mehr als ein mal pro Monat (Jahr? Halbjahr?) "Combatives" trainiert, eigentlich ein Psychopath ist, oder zumindest seine Zeit verschwendet.

SV ist komplex. SV-KK ist monoton, stupide und brutal. Wir sollten uns in regelmäßigen Abständen vergegenwärtigen, daß unsere Kampfkunst (fühle sich angesprochen wer will) die SV nur am Rand behandelt. Und das ist auch "gut so™".

Einstmal hörte ich über die Legende Bernd Schubert: Wenn im Kinosaal Feuer ausbricht, dann halte dich im Rücken von Bernd Schubert. Es ist der sicherste Weg den Feuerunfall zu überstehen.

Ja, wir müssen rechnen mit: mehreren Gegnern, Hieb-, Stich- und Schusswaffen, mit dem ***** auf den Asphalt zu fallen, der keifenden Freundin, der agitierenden Masse, strafrechtlichen Implikationen ...

Das alles beinhaltet SV. Bzw.: SV beinhaltet all das. U.A.. Meine Kampfkunst beinhaltet mehr. Und das ist auch "gut so™".
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