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  #1  
Alt 02-01-2003, 01:13
Benutzerbild von Ralf Engwer
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Kampfkunst: Full-Instructor in JKD-Concepts & FMA
 
Registrierungsdatum: 05.10.2002
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Alter: 40
Beiträge: 723
Standard Selbstverteidigung gegen Hunde!

Hi Leute - Grüßt Euch!

Mich würde mal interessieren hat jemand von Euch Erfahrung zu dem Thema SV gegen Hunde......abgerichtete sowie gegen den "normale" Straßenhund?

Mich würden auch Bücher, Videos, HP's etc. zu dem Thema interessieren.

Oder Hundespezialisten, was für ein taktisches Verhalten wird da empfohlen bei Konfrontation mit Hunde(n)?!

Schon mal Danke für Eure Berichte!

Beste Grüße

Ralf
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  #2  
Alt 02-01-2003, 01:40
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst:
 
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Beiträge: 35
Standard

Wenn der Hund richtig "gut" ausgebildet wurde kannst du ihn sofort umlegen (Pistole o.ä.) oder nur noch beten , die gehen extrem Schmerzunempfindlich ! Schläge oder Stiche in normale Körperstellen machen dann gar nichts aus , wenn du Glück hast triffst du nen Weichteil oder Organ aber ist sehr unberechenbar und individuell ob er dann ablässt , wenn entsprechende aggression antrainiert ist denke ich eher der Hund kämpft unter einsatz seines Lebens...

wie gesagt gibts hier kein patentrezept und taktische Ratschläge von Hundeexperten sollten nur funktionieren wenn der Hund Psychisch normal ist und wenn er das ist wird er dich nicht angreifen ohne Grund..... sehr individuelles und interessantes Thema , bin mal gespannt was andere dazu sagen !
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  #3  
Alt 02-01-2003, 08:44
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Systema
 
Registrierungsdatum: 25.06.2002
Ort: Karslruhe
Beiträge: 279
Standard

mein bruder ist Hundeführer und ich durfte mal
gegen seine Hund antreten

Habe immer gedacht, na ja, jacke um Arm und messer in der hand wird schon klappen!

Weit gefehlt! Der Hund hat mich umgerannt und das war es.
Und obwohl ich die speziellen Schützer anhatte, taten sie bisse durch die protektoren echt fies weh!

Meine Panik hat noch dazubeigetragen das ich mich verspannt habe.

Also ich möchte nicht vor der Wahl stehen sich mit einem Hund anlegen zu müssen!

MMunsei
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  #4  
Alt 02-01-2003, 09:22
Fidibus
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

@PFS-Ralf

Das Thema ist zu komplex um alles zu behandeln. Der einfache Straßenköter wird nicht auf Dich zukommen und Dich angreifen. Er wird wohl verteidigungsbereit sein. Das Problem ist, zu erkennen wen oder was er verteidigen möchte.

Ein Beispiel: Bekannte von mir haben auf ihrem Bauernhof neben dem Nutzvieh ein Rottweilerhündin, ein liebes und gut erzogenes Mädchen. Im Stall steht eine Kiste mit altbackenem Brot. Wenn man zu nah an dieser Kiste vorbeigeht, stellen sich ihr die Nackenhaare auf und man bekommt neben einem grollenden Knurren auch das entblößte Gebiß zu sehen.
Fazit: Der Hund betrachtet das Brot als seins und will es absolut nicht teilen. Also langsamer Rückzug mit Blickkontakt und später einen Bogen um die Kiste und der Hund ist wieder lieb.

Es kann genau so gut sein, dass der Hund keine Fluchtmöglichkeit sieht und sich bedroht fühlt. Der normale Hund hat in seinem Verhalten mehrere Eskalationsstufen, er wird nicht sofort und ohne Ankündigung über Dich herfallen. Dieses Verhalten am Hund zu erkennen ist für den unkundigen schwierig.

Bedenke: Keine Regel ohne Ausnahme. Genau wie bei den Menschen gibt es Hunde, die durchgeknallt und unberechenbar sind auch für den Kundigen.

Bei ausgebildeten Hunden wird es schwierig. Die meisten Schutzhunde werden über den Spieltrieb ausgebildet andere über den Wehrtrieb. Es gibt Hunderassen, die tun genau was der Hundeführer ihnen befiehlt, andere sind in der Lage ihre Schutz und Bewachungsfunktion selbständig auszuführen, ohne dass ein Hundeführer dabei ist und glaub mir, die sind gut.


Wenn Du genaueres wissen möchtest, ich stehe für Nachfragen zur Verfügung oder suche den Kontakt zu einem Hundesportverein oder einem Diensthundführer der Polizei.



Gruß Fidibus
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  #5  
Alt 02-01-2003, 10:44
Benutzerbild von Ralf Engwer
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Full-Instructor in JKD-Concepts & FMA
 
Registrierungsdatum: 05.10.2002
Ort: Bavaria, but Home is where your heart live!
Alter: 40
Beiträge: 723
Standard

Hi Leute,

dank Euch schon mal für die Info's!

Das das mit den Hunden ein komplexes Thema ist, war mir klar.

Da ich leider mit Hunden keine Erfahrung habe, mir durchaus die u.U. Gefährlichkeit dieser Tiere bekannt oder bewußt ist, darum dieser Thread.

NGR

Ralf
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  #6  
Alt 02-01-2003, 10:46
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Karate/Shotokan
 
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Ort: Bodenseeregion
Beiträge: 727
Standard

Auf den "gut" ausgebildeten Hund sollte ich ja eigentlich nicht treffen, denn der geht ja brav "bei Fuß".

Beim Laufen hatte ich bisher drei Hundeattacken einmal habe ich eine Trainingshose eingebüßt und einmal mußte ich mich mit Abwehrblocks gegen permanentes Anspringen verteidigen.

Also ich wäre auch für einige (vorallem taktische) Tips sehr dankbar.
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  #7  
Alt 02-01-2003, 11:06
Benutzerbild von Ralf Engwer
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Full-Instructor in JKD-Concepts & FMA
 
Registrierungsdatum: 05.10.2002
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Alter: 40
Beiträge: 723
Standard Joggen/Hunde

Hi!

Ja, die Erfahrung mit Joggen und von Hunden verfolgt, angebellt, angesprungen etc....hab ich auch schon erlebt!

Wann erkenn ich aber wirklich, das der Hund "ernste" Absichten hat und wie verhalt ich mich da.

Unterhielt mich schon öfters mit Leuten, die mit Hunden aufgewachsen sind.

Da kriegt man z.T. sehr unterschiedliche Aussagen, in die Augen schauen...nicht in die Augen schauen....über den Hund starren um Ihm die Machtposition zu demonstrieren.

Das ich mal gegen einen ausgebildeten Hund antrete, ist "hoffe" eher unwahrscheinlich.

Red jetzt auch nicht unbedingt von Kampfhunden wie Rottweilern oder ähnlichem, allerdings auch nicht von Fußbällen.

Sorry, das kein Mißverständnis aufkommt, bin sehr Tierlieb...aber trotzdem interessent mich das Thema brennend, da man selbst in der Szene wenig über dieses Thema findet.

Bitte postet mich mit Fachinfos oder praktischen Erfahrung zu!

Danke Euch, bin bestimmt nicht der einzigsten dens interessiert!

@ Fidibus

Danke für den Tip, vielleicht schau ich echt mal in einem Hundesportverein vorbeik, da mich das echt interessiert.

Beste Grüße

Ralf
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  #8  
Alt 02-01-2003, 11:46
Fidibus
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Um das Thema Angriff auf Jogger oder Radfahrer auf zu greifen. Hier einige Tips.

Der Hund hat einen Grund, warum er Joggern u. ä. hinterherläuft. Der Hund ist ein Raubtier, die Urstinkte verlangen von ihm, seine Beute zu jagen. Sind die Hunde zu mehreren wird man feststellen, dass sie sehr effektiv zusammenarbeiten.

Der Anblick des laufenden Joggers reizt den latent vorhandenen Beutetrieb des Hundes, besonders bei Jagdhunden (nicht nur Deutschdrahthaar sondern auch der Boxer sind Jagdhunde), bei Hütehundrassen kann auch der Herdentrieb gereizt werden, d. h. der Hund möchte sein fluchtwilliges Schäfchen wieder zurückholen.

Es gibt hier Exemplare mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Trieben.

Was kann ich dagegen tun? Beim Anblick eines Hundes sollte das Tempo heruntergenommen werden, im normalen Schritt am Hund vorbeigehen, evtl. in freundlichem Ton ansprechen, im Zweifelsfall immer regungslos stehen bleiben, wenn der Hund keine Reize mehr empfängt, wird er schnell das Interesse verlieren.

Sollte der Hundeführer in der Nähe sein, vergewissern, ob er auch mitbekommt, welche Absicht der Hund hat, in ruhigem Ton ansprechen, den Hund an zu leinen. Vorsicht: ein aggressiver Ton könnte den Schutztrieb wecken, d. h. der Hund kann den Eindruck gewinnen sein Herr wird angegriffen. Nebenbei finden höflich vorgetragene Bitten mehr Gehör.

Das heißt jetzt nicht, dass der Jogger sich wie ein Bittsteller vorkommen muß, nur der Zweck heiligt hier die Mittel. Möglicherweise verletzter Stolz schmerzt nicht so stark wie ein verletztes Hinterteil, besonders beim Sitzen.

Gegen die Unsitte des Anspringens gibt es einfache Mittel.
Der Hund macht dies in der Regel aus Übermut und zur Spielaufforderung.

1. Nie die Hände hochheben. Je höher die Hände gehoben, desto höher springt der Hund, um sie zu erreichen.

2. Die Arme zu einem Kreuzblock formieren und den Hund beim Absprung in die Fäuste springen lassen. Nach den ersten unangenehmen Treffern läßt er es sein. Die Aktionen immer mit einem energischen Pfui unterstützen.

3. Wer Angst um seine Hände hat, kann es auch mit den Knieen machen, anziehen und mit einem leichten Stoß vor Hals oder Brust rammen.


Gruß Fidibus

PS. Wen´s interessiert, ich besitze einen schwarzen Russischen Terrier, 71 cm hoch und 45 kg schwer.
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  #9  
Alt 02-01-2003, 12:21
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Kampfkunst: Kyokushinkai
 
Registrierungsdatum: 08.12.2002
Ort: landshut
Beiträge: 1
Standard

ich hab meinen shihan drauf angesprochen und er hat mir gesagt dass man im ERNSTFALL dem Hund sein Genick brechen sollte.D.H. wenn er ein richtig "gut ausgebildet".Mein shihan ´hat noch gesagt, dass ich nem Hund "einfach" irgendetwas in den Mund stecken soll(notfalls auch den eigenen Arm) um ihm dann das Genick zu brechen.Es ist ja schließlich besser, schlimmstenfalls seinen Arm zu verlieren als zu sterben.
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  #10  
Alt 02-01-2003, 12:35
Benutzerbild von Harrington
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Kampfkunst: Boxen, Thai- und Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 28.11.2001
Beiträge: 3.434
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Zitat:
Original geschrieben von kauderwelsch
ich hab meinen shihan drauf angesprochen und er hat mir gesagt dass man im ERNSTFALL dem Hund sein Genick brechen sollte.D.H. wenn er ein richtig "gut ausgebildet".Mein shihan ´hat noch gesagt, dass ich nem Hund "einfach" irgendetwas in den Mund stecken soll(notfalls auch den eigenen Arm) um ihm dann das Genick zu brechen.Es ist ja schließlich besser, schlimmstenfalls seinen Arm zu verlieren als zu sterben.
Mein Shihan hat gesagt.... Wenn ich so nen Müll schon im neuen Jahr höre...Frohes neues übrigens an die Boardcrew und alle volljährigen Member...

Würde dir gerne mal meinen Hund vorstellen und dann zeigste mir mal wie du das machen willst..Oder den schwarzen russischen Terrier vom Fidibus(klasse Hund übrigens)

Mit Verlaub,Dein Shihan ist ein **** wenn er so nen Scheiß erzählt und du auch wenn du das glaubst.Tatsache ist:KEIN Mensch hat gegen einen ausgebildeten,guten Schutzhund eine große Chance,der muss noch nicht mal ausgebildet sein.

Geändert von Michael Kann (02-01-2003 um 12:54 Uhr).
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  #11  
Alt 02-01-2003, 12:56
Benutzerbild von Michael Kann
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Registrierungsdatum: 24.06.2002
Beiträge: 10.549
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Hidiho Mitglieder,

möchte noch einmal darauf hinweisen, dass Beschimpfungen nicht angebracht sind! Auch wenn ich die Aufregung verstehen und nachvollziehen kann ... Ihr bestimmt das Klima mit!

Gruß
Mike
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www.nikolaus-budo-lehrgang.de www.warriors.de www.psds.de NBL findet am 04. + 05.12.2010 statt!
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  #12  
Alt 02-01-2003, 13:04
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hmm, jein

gehen wir davon aus, der hund springt dich an, und du bist soooooooooo schnell dass du dich wegdrehst (sodass der hund an dir vorbeispringt) und deine finger ihm in die augen bohrst *gg*

jaja

wenn du ein messer in der hand hast, siehst schon wesentlich besser aus.

Am besten mit einer automatischen (hätte fast atomarisch geschrieben, die macht dann ned nur dem hund weh, aber er ist sicher tot ) Waffe...

aber das gefährliche an den kampfhunden ist ja, dass sie unerwartet angreiffen. und dann hat man ned immer ne auto. waffe in der hand... und wenn jeder mit einer auto. waffe rumrennt, gibt es noch mehr tote... siehe usa (ok, auch auto ist dort verboten, aber dann halt ned auto )
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  #13  
Alt 02-01-2003, 13:27
Benutzerbild von Harrington
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Kampfkunst: Boxen, Thai- und Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 28.11.2001
Beiträge: 3.434
Standard

ES GIBT KEINE KAMPFHUNDE!!!!!

Nur Blödzeitungsleser und RTL 2 Gucker die keine Ahnung haben.

Sorry Mike,hast recht aber das Niveau....
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  #14  
Alt 02-01-2003, 13:40
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Standard shihan ;-)

@ kauderwelsch

um den gedanken von zeroboy etwas zu verdeutlichen ....... ein 45 kg hund kommt mit anlauf auf dich zu und springt dich an .......

masse * geschwindigkeit vom hundi wenn er auf dich knallt + stress + angst + schmerz wenn er sich in deinen arm reinbeisst + wenn du zu boden gerissen wirst (und das wirst du)

wie willst du ihm da das genick brechen?

du hast ihm deinen arm "reingeschoben" -> wie soll das mit einem arm den überhaupt gehen?

was ich eigentlich sagen will - nimm nicht alles 1:1 was dir jemand erzählt .... auch wenn es ein "shihan" ist (wobei ich nicht sicher bin was das ist ;-) ) .... selber denken schadet nicht.

greetings

speedy
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  #15  
Alt 02-01-2003, 13:44
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Kampfkunst: Chinese Boxing, Muay Thai, Karate
 
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@last post

shihan hat 4 dan (karate). danach kann er keine wieteren prüfungen mehr bestehen. er steigt nur noch mit ruh&ehre auf *gg*
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