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#241
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| @themartin Du hast natürlich recht, dass die statistische Chance sehr gering ist. Vor allem aber muss ich als Hundehalter sagen, dass zu 99% nicht der Jogger, Walker...sein Verhalten anpassen muss, bzw. dass es nicht sein Problem sein kann, sich darüber Gedanken zu machen, sondern dass jeder Hundehalter dafür zu sorgen hat, dass eine solche Situation möglichst unwahscheinlich gemacht wird. Ich liebe Hunde, aber wenn ein Hund einen Menschen verletzt, dann werde ich diesem Hund im Zweifel auch den letzten Schuss geben. Ich persönlich werte die Unversehrtheit eines Menschen höher als die des Hundes, auch wenn mir viele Hunde lieber sind als einige Menschen. |
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#242
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| Zitat:
Ich ärgere mich immer, wenn ich davon höre oder sehe, wie ein freilaufender Hund Leute belästigt. Ich muss aber auch sagen, dass einzelne Jogger oder Fahrradfahrer sich auch nicht richtig verhalten. Ich habe gehört, dass z.B einzelne Radfahrer direkt auf einen angeleinten Hund zufahren, sodass der Hundehalter wegspringen mußte. Oder das Jogger trotz angeleintem und aus Weg genommenen Hund sofort unbegründet sehr aggressiv geworden sind. Das sind aber nur einzelne Beispiele und sollen nicht als Entschuldigung dienen. Dazu hab ich mehr im Beitrag Nr. #231 etwas geschrieben. Zitat:
Ich habe unter Beitrag Nr. #228 mehr dazu geschrieben. Geändert von themartin (28-03-2006 um 14:58 Uhr). |
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#243
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| Mir tun Hunde nichts, Hunde lieben mich abgöttisch und ich sie, gar kein Problem .
__________________ - pain is temporary, pride is forever - |
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#244
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| Hallo Zusammen Ich habe mir fast gedacht, dass einige vom Hocker fallen, wenn sie mit meinem Beitrag lesen. Diejenigen die nun glauben das sei mein Alltag, liegen aber wirklich falsch. Ich meine auch nicht dass lästige, auf die Leute zulaufen und anbellen. Das daran einige wenige Halter schuld sind und nicht ihre Hunde ist auch klar. Leider habe ich schon Situation erleben müssen, bei denen die Lächerlichkeit keinen Platz mehr hat. Sollte jemand von euch einmal kurz vor der Panik sein, weil zwei Bestien gleichzeitig auf euer Kind los rasen. Wünsche ich euch dass ihr vorher meinen Rat nicht belächelt, sondern euch mental darauf vorbereitet habt. Aber jeder macht natürlich was er will. Ich bin der Meinung, Dass für jeden Hundehalter die Hundeschule obligatorisch ist und der Hund alle zwei Jahr zu einer Wesensprüfung erscheinen soll. Im Strassenverkehr ist das ja auch so. Für die verantwortungsvollen Hundehalter, ist das sicher kein so grosses Opfer. Diejenigen die nur glauben sie seien verantwortungsvoll, werden eine menge lernen und nachher sicher mehr von ihrem Hund haben. Die wenigen die es dann nicht schaffen, sind dann weg und alle sind zufrieden, ausser natürlich diese wenigen. Aber allen kann man es ja nie recht machen. |
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#245
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| Das mit dem Berner- Sennenhund ist ein versehen, ich meinte einen Apenzeller. |
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#246
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| Sollte ein Hund auf meinen Kleinen zulaufen und ich, ausgestattet mit reichlich Hundeerfahrung, nicht absehen können, dass der Köter es freundlich meint, dann bring ich das Vieh um, ganz einfach. Wenn der Besitzer komisch wird, fängt der sich auch gleich noch was. Ich denke, ich bin ein extrem tierfreundlicher, harmoniebedürftiger und freundlicher Mensch, aber wenns um mein Kind ginge, gäbe es nur noch Alarmstufe Rot! Insofern kann ich dich voll verstehen, Rostpartikel und das mit der verpflichtenden Hundeschule fände ich im Übrigen eine sehr gute Idee, wenn ich mir betrachte, was für ein Gesocks mitunter sich angeblich nichts zu essen leisten kann, aber fröhlich mit Hund (ohne Leine, zu teuer...) herumläuft. |
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#247
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| Schön deine Worte zu lesen, aber was heisst für dich, und vor allem für jemanden der kein Kampfsport ausübt. „ganz einfach“? Die Gesinnung dahinter ist wohl jedem geläufig. Im Notfall „verkaufe“ ich mein Leben so teuer wie möglich. Aber welche Techniken kannst du empfehlen? Mein Vorschlag, der übrigens bei gelingen gute Wirkung zeigt, ist ja nur unter bestimmten Bedingungen durchführbar. Habe ich zuwenig Platz, Zeit, oder werde ich von Hinten überrascht, stehe ich auch ziemlich hilflos da. |
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#248
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| Zitat:
Allerdings müßte die Umsetzung sehr gut überlegt und geplant werden. Ich bin mir sicher, dass viel (folgenschweres) Fehlverhalten von Hundehaltern allein von ihrem völligen Unwissen kommt. Nur wenige machen sich die Mühe und lernen etwas über ihre eigenen Hunde. (Kauft man ein Auto, plant man das und vergleicht; kauft Otto-Normalbürger einen Hunde kauft er ihn einfach nach optischen Gesichtspunkten) Allerdings wäre die Umsetzung schwierig. Vielleicht könnte man es anders machen: Ein Besuch der Huschu senkt die Hundesteuer oder setzt sie auf 0. Das wär vielleicht auch eine Möglichkeit. Direkt für alle Hundehalter die Huschu vorzuschreiben (mit kurzer Frist) wär vielleicht zu kurzfristig und zu extrem. Es müßte eine Übergangsfrist geben. Leider haben die Hundeverbände auch nicht die entsprechenden Kapazitäten für viele neue Leute. Der Wesenstest ist auch eine sehr gute Idee. Er soll zeigen, wie das Wesen eines Hundes ist. Ich finde es aber zu viel, alle 2 Jahre den Wesenstest zu machen. Manche Leute können das nicht so oft bezahlen. Wenn einmal/zweimal ein Wesenstest gemacht wurde und auch die Huschu besucht wurde und das Ergebnis positiv ist, wird sich der Hund so schnell nicht vom lieben, gut erzogenen Hund zum Beißer entwicklen. Ein weiteres Problem bei der ganzen Sache sind die Prüfverfahren der Wesenstester und die Hundeschulen. Es müßte sichergestellt sein, dass nur gute Hundeschulen mit moderner, artgerechter Ausbildung (ist am effektivsten und besten) besucht werden. Es sollte ein Standard-Wesenstest, der von Hundeexperten erstellt wurde, verwendet werden. Wie gesagt, ich würde die Idee grundsätzlich unterstützen, aber die Durchführung ist schwierig (zwingt man eine alte Oma mit ihrem Dackel in die Huschu zu gehen?) Ein anderer Ansatz wäre, ein sogenanntes Heimtierzuchtgesetz einzuführen. Das soll die Zucht von Haustieren regeln. Heute darf jeder Depp ohne Sachkenntnis einfach so Tiere züchten. Leider gibt es sehr viele schwarze Schafe, denen nur der Profit wichtig ist. Diese "Massenvermehrer" züchten nur auf Masse, dabei züchten sie schlimme Dinge in die Hunde rein. Dabei werden viele Hunde mit Wesensschwächen wie z.B Aggressivität geboren und verkauft. Ganz abgesehen davon, dass diese "Vermehrer"-Hunde krank sind können. Dem sollte zum Wohl der Tiere und des Menschen mit einem Heimtierzuchtgesetz ein Riegel vorgeschoben werden. Eine gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung für Hundehalter wäre auch eine weitere sinnvolle Maßnahme. Jeder Hundehalter sollte eine Haftpflich besitzen müssen. Selbst der kleinste Hund kann vor ein Auto rennen und einen Unfall mit mehreren Toten und riesigem Sachschaden verursachen. Viele Hundehalter haben keine Haftpflicht und würden im Schadensfall nicht alles zahlen können. Die Unfall-Opfer hätten kaum Entschädigung und der Hundehalter wäre Pleite. Eine Haftpflicht würde diese enormen Risiken abdecken. Jeder Hundehalte solte eine haben! Sie kostet zwischen 50 EUR / Hund und mehreren hundert Euro für die sogenannten "Kampfhunde". Aufklärungs-Maßnahmen für die Öffentlichkeit und Hunde im Bio-Unterricht in der Schule würden das Wissen über Hunde (und wie man reagiert, wenn sie z.B auf einen zurennen) vergrößern. Wenn alle Leute ein paar ganz einfache Grundregeln wissen würden, würde es auch viel weniger Beißunfälle geben. Geändert von themartin (29-03-2006 um 21:21 Uhr). |
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#249
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| Unsere Politiker wollen diese Maßnahmen aber nicht beschließen. Sie gelten heute nur für die (völlig falsch) als "Kampfhunde" bezeichneten Rassen und Hunde, die schon mehrfach auffällig (haben gebissen) waren. Dabei wird manchmal gewartet, bis schlimme Verletzungen entstehen, obwohl mehrere Beißvorfälle schon bekannt waren. Oft schlafen die Beamten dann. Bei den "Kampfhunden" jedoch, werden meistens sofort drastische Maßnahmen ergriffen. Das sind ein paar Hunderassen, von denen die Politiker (nicht die Hundeexperten) annehmen, dass sie von Geburt an gefährlicher seien und man nur für diese paar Rassen Gesetze beschließen sollte. Es scheint so, als würde es für die amtliche Beurteilung der individuelle Gefährlicheit eines Hundes wichtig sein, ob es jetzt ein Labrador oder ein Stafford war. Bei Nicht-"Kampfhunden" wird schonmal ein Auge zugedrückt. Hundeexperten wurden bei der politischen Diskussion zum Thema Hunde meistens gar nicht zum Thema befragt oder ihre Meinung wurde von unseren Politikern völlig ignoriert. Einige Hundeexperten wurden dadurch stinksauer. Dabei gibt es viele, international anerkannte Experten, die in Zusammenarbeit mit der Politik sinnvolle Maßnahmen für mehr Sicherheit der Bürger vor Hunden erarbeiten könnten. PS: Sorry, dass ich euch mit Text erschlage. Meine Statements spiegeln auch nur meine eigene Meinung wieder und sollen niemand beleidigen oder verunglimpfen. Geändert von themartin (29-03-2006 um 21:37 Uhr). |
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#250
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| Hallo Themartin Ja da muss ich dir, im grossen Umfang Recht geben. Es ist wirklich ein sehr komplexes Problem, das sicher nicht von Heute auf Morgen gelöst sein wird. Wie du richtig bemerkt hast, will sich auf politischer Ebene auch niemand die Finger verbrennen und es ist abzusehen, dass sich in dieser Sache noch lange nichts bewegt. Also „schlagen“ sich sie Betroffenen weiterhin und jeder für sich, durchs Revier. Viel Spass! |
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#251
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| Ich würd den Hund auf ein Kottlett einladen! |
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#252
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| Hallo, also,als im letzten Sommer im Wald bei einer Wanderung mal ein Cocker etwas zu schnell auf mich zu gestürmt kam, dann aber doch plötzlich stehen blieb und bellte, bin ich auch stehen geblieben, und habe dann im Spaß zu meiner Freundin gesagt: wenn er doch noch angreift, trampel ich ihn in Grund und Boden. Ich hatte trekking boots an und shorts und riß mein Bein dann wohl so eindrucksvoll hoch, dass sie zuerst dachte, daß ich nicht rumalberte und mich warnte, den Hund womöglich nervös und wirklich agressiv zu machen. Aber der ist dann einfach zu seinem Herrchen zurück gelaufen, ohne das irgendwas passierte. Ich frage mich allerdings, ob ich einen Hund in Cocker-Größe im Enstfall (also sozusagen in Notwehr) nicht wirklich mit trekking boots K.O. treten könnte, oder sind auch Hunde dieser Größe zu unempfindlich dafür ? |
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#253
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| Zitat:
ABER ein Hund hat in der Regel viel Respekt vor Stärkeren. Wenn Du ihn einmal saftig triffst (kurzer Jauler) hat er in der Regel genug und sieht von weiteren Angriffen ab...Meine Erfahrung... Bei Pitties oder anderen (abgerichteten) Kampfhunden würde ich mich darauf aber nicht verlassen. Im Ernstfall allerdings in jedem Fall ein Versuch wert... |
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#254
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| Zitat:
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