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  #1  
Alt 04-12-2011, 10:24
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Kampfkunst: Tae Kwon Do und alles was ich kriegen kann
 
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Standard Sv ohne Verletzung?

Hallo liebes Forum,

ich lese schon eine Weile mit, aber hier mein erster eigentlicher Kommentar, der auch gleich schon eine Frage darstellt. ( Suchfunktion ergab nichts)

Das ist vielleicht eine sehr spezielle Frage, aber möglicherweise für euch auch interessant =)

In einer Selbstverteidigungssituation in der es nicht um Leben und Tod geht, sondern vielmehr um eine "Schulschlägerei" in der man niemanden ernsthaft verletzen möchte, welche Techniken wende ich an?

Konkretes Beispiel:
Neulich war ich auf einer Party, wo ich einen Jungen von meiner alten Schule traf, der mich auf jeder Party auf der wir uns sehen aufs übelste beleidigt. Vorab, ich habe mich noch nie geschlagen, was sich auf meine pazifistische Grundhaltung und mein Verständnis von Kampfsport bzw. Tae Kwon Do gründet. Der junge war mir auch nicht nur körperlich unterlegen, sondern wusste auch von meiner Kampfsporterfahrung, und doch wollte er mit mir vor die Tür gehen. Fragt mich nicht was mich geritten hat, es kam wohl alles was vorher lief, dem ich aus dem Weg gegangen bin hoch, jedenfalls bin ich mit raus. Ich habe mich später dann bei ihm entschuldigt, dass ich mich darauf eingelassen habe.

er sprang eher unkontrolliert auf mich los und versuchte mich ins gesicht zu schlagen, weil ich da noch halb mit dem rücken zu ihm stand wich ich nur zurück und wehrte den schlag ab, konterte direkt sein taumeln mit einem tritt in den bauch worauf er sich zusamenkrümmte und hier will ich wieder bezug auf die frage nehmen.
Den Typ kenne ich schon eine Weile und vor einer Anklage würde der nicht zurückschrecken bzw. seine Eltern, selbst wenn er anfing. Natürlich bin ich auf nummer sicher gegangen, dass jemand sah , dass er zuerst schlug, aber trotzdem gefährlich im die nase zu brechen.
außerdem wollte ich die party von guten freudnen nicht sprengen indem ich den kranken wagen kommen lasse.

also statt dem konsequenten knie ins gesicht habe ich mich auf den bauch beschränkt, dem nahm er die wucht durch den versuch sich rückwärts aus dem scultergriff zu befreien. nächste konsequenz wäre in realistischer form der ellenbogen zum kopf gewesen(in meiner sv-reaktion in dem moment), aber das wäre wieder zu harsch gewesen, also hab ich den Faustballen genommen. das hatte erstaunlicher weise nach dreimal mit wucht nicht die gewünschte wirkung, da kamen aber auch shcon leute dazu.

im endeffekt ist mein handballen total angeschowllen und ich hatte 3 wochenlang schmerzen und kann immer noch nicht richtig mit der hand traininieren.

entschuldigt den langen post, aber ichwollt die situation klar machen. Im endeffekt war ich trotz der abreibung für ihn usw. länger verletzt als er(blutende lippe und feilchen plus miese beulen am hinterkopf).
wie macht man sowas kontrolliert?

vielleicht ist euch die frage absurd, aber dann reduziert sie eben auf die grundsätzliche Frage, wie SV ohne Verletzung?

danke sehr und liebe grüße
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  #2  
Alt 04-12-2011, 11:27
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Standard

Zeigt doch schön den Unterschied zwischen dem, was man im Training lernt und der tatsächlichen Stoppwirkung in einer realen Lage. Abgesehen vom offensichtlichen "nicht provozieren lassen", entweder mit Festlege- und Kontrolltechniken arbeiten (so Du welche sicher beherrschst) oder von vorne herein wirksame Schlag-/Trittechniken anwenden. Dass die milderen Mittel eben "draußen" nicht immer ausreichen, zeigt Dein Beispiel ja ganz gut. Da der Angriff gegen Dich außerdem rechtswiedrig und unmittelbar war wäre ein "härteres" Vorgehen zur sicheren Abwehr des Angriffes nach der Beschreibung notwehrrechtlich gedeckt gewesen.

Und zu Deinen Bedenken hinsichtlich "Schadenswirkung": offensichtlich kann sich Dein Gegner ja nicht besonders gut kontrollieren (wiederholte Verbale Angriffe in der Vergangenheit). Weißt Du denn, ob er nicht diesmal ein Messer dabei hat, um es Dir "draußen" mal so richtig zu zeigen, nachdem er sich in der Vergangenheit nicht getraut hat, sich körperlich mit Dir anzulegen? Geh vom Schlimmsten aus. Wer Dich angreift hat selbst Schuld. Und eine (vermutlich fruchtlose) Anzeige gegen Dich ist allemal besser als eine erfolgreiche Rehabehandlung nach einer Lungenpunktur.
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  #3  
Alt 04-12-2011, 11:54
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Muss mich Koona anschließen,du hast scheinbar alles versucht, um dem Ganzen aus dem Weg zu gehen, wenn er trotzdem meint, dass er sich prügeln will ist das eben so und er muss mit den Konsequenzen rechnen.

Ich würde mich allerdings nicht darauf einlassen ihn möglichst wenig zu verletzen,weil ich immer die Angst hätte, dass wenn er sich verarscht vorkommt doch mal ein Messer,Flasche oder was auch immer zur Hilfe zu nehmen. Also möglichst versuchen K.O. Schläge zu setzen oder ihn eben Kampfunfähig machen, aber natürlich nicht mehr als nötig.
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  #4  
Alt 04-12-2011, 11:54
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Kampfkunst: Tae Kwon Do und alles was ich kriegen kann
 
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Beiträge: 694
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Vielen Dank schonmal für die Antwort!

Das Beispiel ist natürlich recht speziell. das ganze spielte sich, wenn ihr mir dieses urteil mal erlaubt, im gut bürgerlichen Rahmen ab. Der typ ist ein verwöhntes einzelkind, das in Ralphlauren tennis spielt. also ein messer wäre nicht zu erwarten gewesen.
Aber an sich hast du völlig recht, ein härteres vorgehen wäre möglich gewesen. Dagegen sprach nur :
- ich wollte ihn nicht schwer verletzten; einmal aufgrund meiner offensichtlichen Überlegenheit, dann wegen der party und naja. möglichen rechtlichen folgen, denn ich habe mich im Rahmen meines trainings schon mit dem notwehrparagraphen auseinandergesetzt und hab einiges gelesen, dass kampfsporterfahrung(5-7 Jahre) ohne weiteres als Waffe gilt.

also problematisch...

danke für die antwort und vielleicht noch tipps wie man verletzungsfrei(in derechten Notwehrsituation geht es ja ums überleben, da nimmt man verletzungen in kauf), kämpft?
Bruce lee hat ja mal gegen einen chinesischen meister gekämpft, da gehen die brecihte beider seiten zwar auseinander, aber er scheint sich auch beim schlagen(wingtsun kettenfaust, wenn ich das bei bruce lee richtig verstand) zum Kopf auch die Hände verletzt hat("angeschwollen") und desswegen tritte bevorzugt. Auch habe ich mal bei einem breitensportlehrgang jemanden getroffen der meinte bei Sv immer nur offene Hände.

was haltet ihr davon?

liebe Grüße

edit: Hey tea, auch danke für deine antwort. das "verarscht" vorkommen scheint mir ein sehr guter Punkt zu sein! Wäre eine typische reaktion für diesen typus typ

Geändert von Dudeson (04-12-2011 um 11:57 Uhr).
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  #5  
Alt 04-12-2011, 12:07
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Zitat:
Zitat von Dudeson Beitrag anzeigen
Vielen Dank schonmal für die Antwort!

Das Beispiel ist natürlich recht speziell. das ganze spielte sich, wenn ihr mir dieses urteil mal erlaubt, im gut bürgerlichen Rahmen ab. Der typ ist ein verwöhntes einzelkind, das in Ralphlauren tennis spielt. also ein messer wäre nicht zu erwarten gewesen.
Aber an sich hast du völlig recht, ein härteres vorgehen wäre möglich gewesen. Dagegen sprach nur :
- ich wollte ihn nicht schwer verletzten; einmal aufgrund meiner offensichtlichen Überlegenheit, dann wegen der party und naja. möglichen rechtlichen folgen, denn ich habe mich im Rahmen meines trainings schon mit dem notwehrparagraphen auseinandergesetzt und hab einiges gelesen, dass kampfsporterfahrung(5-7 Jahre) ohne weiteres als Waffe gilt.
Nein, das ist ein Märchen unter Kampfsportlern. Eine Waffe ist ein körperlicher Gegenstand der unter das Waffengesetz fällt, bzw. seiner Bestimmung nach dazu geeignet ist, Verletzungen hervorzurufen und die Abwehrfähigkeit eines Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen. Ein Mensch kann juristisch keine Waffe sein, unter keinen Umständen. Allerdings kann der befußte Schuh ein gefährliches Werkzeug sein und damit eine gefährliche Körperverletzung gem §224 I Nr.2 Alt.2 StGB begründen, wenn der Schuh seiner konkreten Verwendung und objektiven Beschaffenheit nach geeignet war, erhebliche Verletzungen herbei zu führen. Bei leichten Turnschuhen ist das eher zu verneinen, Tritte mit schwererem Schuhwerk können aber darunter fallen. Da es auf die konkrete Verwendung ankommt, ist auch zwischen Tritten zum Kopf (erstrecht der des liegenden Gegners) und zum Bauch zu unterscheiden.

Im Ergebnis ist das aber unerheblich, wenn die Verteidigungshandlung vom Notwehrrecht gedeckt ist. §32 StGB rechtfertigt gefährliche Körperverletzung wie einfache gleichermaßen, die Voraussetzungen des §32 müssen nur erfüllt sein.


Zitat:
danke für die antwort und vielleicht noch tipps wie man verletzungsfrei(in derechten Notwehrsituation geht es ja ums überleben, da nimmt man verletzungen in kauf), kämpft?
Bruce lee hat ja mal gegen einen chinesischen meister gekämpft, da gehen die brecihte beider seiten zwar auseinander, aber er scheint sich auch beim schlagen(wingtsun kettenfaust, wenn ich das bei bruce lee richtig verstand) zum Kopf auch die Hände verletzt hat("angeschwollen") und desswegen tritte bevorzugt. Auch habe ich mal bei einem breitensportlehrgang jemanden getroffen der meinte bei Sv immer nur offene Hände.

was haltet ihr davon?
Wo gehobelt wird, fallen Späne. Sei froh, dass du dir nur den Handballen verletzt hast und hak die Geschichte ab. Mich wundert, dass du so besonnen vorgehen konntest und jede einzelne Aktion sorgsam überdacht hast, das wirkt auf mich ehrlich gesagt etwas unglaubwürdig. Wenn du dergestalt überlegen warst, hätten es vllt auch ein oder zwei Fäuste in den Bauch getan. Grds. ist es sinnvoll, weichere Ziele anzugreifen, wenn du deine Verletzungschancen reduzieren willst. Ich frage mich auch, ob nach dem ersten Tritt überhaupt noch Folgeaktionen erforderlich waren - machte der denn Anstalten weiter anzugreifen?
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  #6  
Alt 04-12-2011, 12:08
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Naja also Handflächenstöße sind schon relativ sinnvoll, starres Handgelenk und größere Trefferfläche, vorallem auf den Hinterkopf wäre es generell besser und vorallem triffst du besser den K.O. Punkt.
Denke aber für einen trainieren Menschen, der das Schlagen mit Fäusten gegen den Sandsack beispielsweise trainiert sollte auch das gehen, zumindest bei Schlägen ins Gesicht.

Also ich kenne mich mit TKD jetzt nicht wirklich gut aus, aber was spricht denn gegen einen Tritt aufs Knie oder die Oberschenkel, um ihn erstmal auf Distanz zu halten und vllt. sogar so zu verletzten, dass er nicht mehr gehen kann/möchte. Da reicht ja eine Prellung.

Und täusche dich nicht bei RL Polo Hemden, du solltest dich mal über den Casual Hooligan Trend informieren
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  #7  
Alt 04-12-2011, 12:11
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Zitat:
Zitat von Dudeson Beitrag anzeigen
grundsätzliche Frage, wie SV ohne Verletzung?
in dem du deine körperteile abhärtest...z.B schlagtraining / tritte ohne handschuhe / spann-schutz..etc.


Zitat:
Zitat von Koona Beitrag anzeigen
Zeigt doch schön den Unterschied zwischen dem, was man im Training lernt und der tatsächlichen Stoppwirkung in einer realen Lage.
wenn richtig trainiert is die stoppwirkung schon ausreichend...(i.d.r)

siehe.:

Zitat:
und wehrte den schlag ab, konterte direkt sein taumeln mit einem tritt in den bauch worauf er sich zusamenkrümmte
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Geändert von Doc Norris (04-12-2011 um 12:17 Uhr).
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  #8  
Alt 04-12-2011, 12:23
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Kampfkunst: Tae Kwon Do und alles was ich kriegen kann
 
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hey luggage,

vorab danke für die rechtsbelehrung; wie gesagt ich habe mich nur mit dem Notstandparagraphen beschäftigt und es in demzusammenhang gelesen. vielleicht waren die beispiele aus einem anderen land und in DE ist es wie bei dir beschrieben?





Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Mich wundert, dass du so besonnen vorgehen konntest und jede einzelne Aktion sorgsam überdacht hast, das wirkt auf mich ehrlich gesagt etwas unglaubwürdig. Wenn du dergestalt überlegen warst, hätten es vllt auch ein oder zwei Fäuste in den Bauch getan. Grds. ist es sinnvoll, weichere Ziele anzugreifen, wenn du deine Verletzungschancen reduzieren willst. Ich frage mich auch, ob nach dem ersten Tritt überhaupt noch Folgeaktionen erforderlich waren - machte der denn Anstalten weiter anzugreifen?

ich erzähle das ja im nachhinein. Besonnen war ich, weil mir meiner fähigkeiten bewusst bin, seiner mangelnden und dem körperlichen vorteil.
Ich sehe aber keine unglaubwürdigkeit in der Aussage man habe im Kampf schwere verletzung vermeiden wollen. genausowenig wie in der konkreten situation wenn du jemanden oberkörper nach unten drückst und dich entscheiden kannst einmal knie ins gesicht oder 3 mal erfolglos zum bauch. und die entscheidung nciht denellenbogen zu benutzen basiert ebenfalls auf der basis des vermeidens der schweren verletzung das kann schnell gehen. Aber, wenn du es nicht glaubst ist das natürlich deine sache, ich danke trotzdem für den konstruktiven beitrag!

achso, nach dem tritt waren sie noch erforderlich, er hatte nicht die gewünschte kraft, da er vermutlich in der situation zu sehr "gepusht" war.

Die weichen Ziele anzugehen und sich abzuhärten klingt sinnvoll.
welche weichen punkte genau? vieles war in der situation ja verdeckt. Nieren vielleicht? mit wlcher "technik" erreichen?

Liebe Grüße
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  #9  
Alt 04-12-2011, 12:25
Moderator
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Zum Thema "Offene Hände" haben wir hier schon einen erschöpfenden Thread: offene Hand oder Faust zum Kopf?

Zum Rest deines Postings:
SO überlegen scheinst du ihm ja nicht gewesen zu sein. Du schreibst ja selbst, dass du länger drunter "gelitten" hast als er.
Und auch verwöhnte Einzelkinder können Messer dabei haben.

Kampfsport-Erfahrung gilt als Waffe?
Kennt einer einen Paragraphen, der das aussagt?
Edit: dank an Luggage!

Ansonsten muss ich mich meinen Vorrednern anschließen. Wenn du angegriffen wirst, dann wehr dich. Und zwar richtig und mit aller Konsequenz.
Wer angreift, riskiert Prügel.
Oder glaubst du ernsthaft, dass er jetzt weniger aggressiv ist dir gegenüber?
Du hast gesehen und erlebt, das ein umsichtiges Vorgehen nicht den gewünschten Erfolg bringen kann.

Geändert von Alex R. (04-12-2011 um 12:28 Uhr).
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  #10  
Alt 04-12-2011, 12:30
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Zitat:
Zitat von Dudeson Beitrag anzeigen
Die weichen Ziele anzugehen und sich abzuhärten klingt sinnvoll.
welche weichen punkte genau? vieles war in der situation ja verdeckt. Nieren vielleicht? mit wlcher "technik" erreichen?
"meine" einstellung / durch erfahrung.:
hau da rein wo es eine lücke anbietet...
denn ein versteifen auf weiche punkte ist ehr kontraproduktiv...
(klar kannste den unterleib als "hauptziel" wählen)

würde bei "stoßtechniken" auch nicht den handballen empfehlen...sondern die hand-ausen-kante..da hier das verletzungsrisiko deutlich geringer ist...
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  #11  
Alt 04-12-2011, 12:32
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hey alex,

auch danke für deinen post und den link.

ich hab das beispiel nur zu erläuterungszwecken gebracht und um meine motivation hitner dem post darzulegen.

Ich hatte ja eine konkrete Frage, nämlich wie verteidigt man sich selbst, ohne sich zu verletzten? wenn du nicht auf mein szenario eingehen willst, dann gib mir doch tipps für das extreme beispiel.
wenn alles "erlaubt " ist, wie ginge es ohne verletzung?

Um das vielleicht nochmal klarzustellen:

ale posts waren bisher hilfreich, aber vorallem geht es mir, um techniken und angriffspunkte etc. die eine eigene verletzung ausschließen. Von mir aus auch offensichtliches!


liebe Grüße

edit: Huch, ich hoffe es liegt kein missverständnis vor, ich meinte natürlich die handaußenkant. also den bereich hinter dem kleinen finger...fail

Geändert von Dudeson (04-12-2011 um 12:34 Uhr).
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  #12  
Alt 04-12-2011, 12:40
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Zitat:
Zitat von Dudeson Beitrag anzeigen
ale posts waren bisher hilfreich, aber vorallem geht es mir, um techniken und angriffspunkte etc. die eine eigene verletzung ausschließen. Von mir aus auch offensichtliches!
Also das mag jetzt eine WT Krankheit sein, aber ich denke nach wie vor, dass Schläge auf die Nase grundsätzlich bei ungeübten eine gute Wirkung erzielen, Blut, Tränen etc.

Ansonsten eben alles was geht, Gelenke, K.O. Punkte, Weichteile etc.

Zitat:
Zitat von Dudeson Beitrag anzeigen
edit: Huch, ich hoffe es liegt kein missverständnis vor, ich meinte natürlich die handaußenkant. also den bereich hinter dem kleinen finger...fail
Du meinst ernsthaft, dass ein Handkantenschlag für einen ungeübten Menschen weniger Verletzungsrisiko bietet als ein Faustschlag?
Dann warte ich mal auf die vielen gebrochenen Hände/Finger, die das nach sich zieht.
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  #13  
Alt 04-12-2011, 12:41
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Weiche Ziele sind eben weiche Ziele - Magengrube, Leber, Solarplexus, Nieren, uU auch Rippenbogen. Kehle, Halsseiten und Augen lass mal lieber, wenn wir von einfachen Prügeleien sprechen. Wenn er sich vor dir zusammenkrümmt und sowieso nicht mehr viel macht, kannst du zB Knie zum Magen und Haken zu Nieren/Leber abwechseln, da eines die Deckung für das andere öffnet. Ein paar satte Ohrfeigen können übrigens durchaus auch den Angriffswillen brechen. Ich habe ehrlichgesagt Hemmungen, dir darzulegen, wie du deinen Gegner, der sowieso schon unterlegen ist und nichts mehr macht, Fachgerecht auseinander nehmen kannst, ohne dich mit zuviel Blut dreckig zu machen... Für solche Situationen wie die beschriebene ist imho Grappling die richtige Antwort: Distanz überbrücken, hart werfen und Haltegriff bis er keine Lust mehr hat. Das sollte gegen unterlegene Großmäuler vollends reichen (achtung: Augen auf die Umgebung, Kumpels könnten dir in den Rücken fallen). Sowas muss man aber halt auch gelernt haben.
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  #14  
Alt 04-12-2011, 12:43
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Zitat:
Zitat von xTeax Beitrag anzeigen

Du meinst ernsthaft, dass ein Handkantenschlag für einen ungeübten Menschen weniger Verletzungsrisiko bietet als ein Faustschlag?
Dann warte ich mal auf die vielen gebrochenen Hände/Finger, die das nach sich zieht.
tja wie erklärt man das. Die schläge auf den hinterkopf habe ich mit geschlossener faust aber der "Handkante" aus einer unterarmrotierenden bewegugn abgegeben. was anderes wollte ich damit garnicht sagen.

liebe grüße
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  #15  
Alt 04-12-2011, 12:45
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Zitat:
Zitat von xTeax Beitrag anzeigen
Du meinst ernsthaft, dass ein Handkantenschlag für einen ungeübten Menschen weniger Verletzungsrisiko bietet als ein Faustschlag?
Dann warte ich mal auf die vielen gebrochenen Hände/Finger, die das nach sich zieht.
7 Jahre TKD sind nicht ungeübt. Gerade Handkanten sollten da bekannt sein.

Zitat:
tja wie erklärt man das. Die schläge auf den hinterkopf habe ich mit geschlossener faust aber der "Handkante" aus einer unterarmrotierenden bewegugn abgegeben. was anderes wollte ich damit garnicht sagen.
= Hammerfist, Monkeypunch, Tetsui...
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